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"Every time I fire a linguist the performance of the recognizer goes up."
was vorher geschah... Seit sehr langer Zeit haben sich sehr intelligente Leute für die Sprache interessiert und sich über ihr Wesen Gedanken gemacht. Psammetich III., experimenteller Glottogoniker; Panini, generativer Grammatiker und Laryngalist; Xun Zi, der über l'arbitraire du signe Bescheid wusste; Judah ibn Hayyuj, der Sprachen verglich; al-Kalil bin Ahmad, der die Wurzeln erkannte. Wie jede Wissenschaft fragmentiert die Linguistik im 20. Jh.; aber damit enden leider schon die Parallelen mit den Naturwissenschaften. Mit ihrem Umfang steigt nicht, wie man erwarten dürfen sollte, das angesamelte Wissen. Vielmehr verliert sich die Linguistik im 20. Jh. in muddleheadedness und derridabler Beliebigkeit, und eine Theorie jagt die andere. Zu jedem Zeitpunkt sind wohl vernünftige und brilliante Gelehrte am Werk, aber mehr und mehr gehen sie unter in weissem Rauschen. Entliehene Konzepte werden je unverstandener desto selbstsicherer ins Feld geworfen. Bald geht es um nicht viel mehr, als die "Theorie der Stunde" zu vertreten, die jeweils kaum mehr bietet, als Altbekanntes in blenderische Terminologie zu kleiden. Aber das 20. Jh. haben wir nun ja überstanden. Man darf wieder vernünftig sein. |
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zuletzt geändert:
31. Mai 2004
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