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Veranstaltungsreihe

#Sedimentology.Lunch

Wir möchten Sie herzlich zu unserer Veranstaltungsreihe „#Sedimentology.Lunch“ einladen.

12.11.2026

Lunchtime: 12:30-13:30

Luis Miguel Yeste | University of Granada, Spain

Bitte melden sich an unter : https://www.conftool.net/dggv-seminars/index.php?page=login

Da diese Vortragsreihe zusammen mit SEPM-CES durchgeführt wird, wird dieser Vortrag wieder auf Englisch angeboten.

Hier finden Sie das Video der Veranstaltung vom 08. Oktober 2026:

 Alice Lefebvre | MARUM Bremen 

„Underwater dune morphology and flow dynamics“

GeoParks

Broschüre Nationale + UNESCO Global Geoparks

Die neue, gemeinsame Broschüre der Nationalen und UNESCO Global Geoparks in Deutschland ist da!

Was für ein Reichtum an Erdgeschichte!

Es gibt die Broschüre als Online-Blätterversion

oder in Papierform, zu bestellen hier.

Mit im Boot waren alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft deutscher Geoparks (AdG), die in der DGGV organisiert ist.

#deutschegeoparks, #UNESCOGlobalGeoparks, #unescoglobalgeoparkries, #adg, #erdgeschichte, #rieskrater, #meteoritenkrater, #dggv #jdggv

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Foto: Löbejüner Porphyr, Oberfläche poliert

(Benhoff, CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons)

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Foto: Osani (Corse-du-Sud) – France, Scandola Nature Reserve- Red Rhyolite and Columnars jointed basalt.

Jean-Pol GRANDMONT – https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/

 

 

Flyer

Literatur  z.B. : ZDGG Band 160/2, Seiten 173-190

Breitkreuz, C.; Ehling, B.-C.; Sergeev, S. (2009)
Chronological evolution of an intrusive/extrusive system: the Late Paleozoic Halle Volcanic Complex in the northeastern Saale Basin (Germany).
Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften, S. 173–190.
Wichtige Altersdatierungen (SHRIMP U/Pb) an Rhyolithen des Halleschen Vulkanitkomplexes; Neubewertung der zeitlichen Entwicklung.

Geologie erleben

Kreativ und explosiv – Rhyolith als Gestein des Jahres 2026

Viele kennen ihn, ohne es zu wissen: In der Form von Obsidian begegnet Rhyolith Millionen Menschen täglich auf dem Bildschirm. Im Computerspiel Minecraft, dem erfolgreichsten Videospiel aller Zeiten mit über 300 Millionen verkauften Lizenzen, ist Obsidian eines der härtesten und begehrtesten Materialien. Er ist dort für seinen besonders hohen Explosionswiderstand bekannt. Was digital fasziniert, hat jedoch einen sehr realen geologischen Ursprung.

Der Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG) e.V. kürt Rhyolith zum Gestein des Jahres 2026.

Rhyolith ist ein vulkanisches Ergussgestein, das aus besonders kieselsäurereichem Magma entsteht und von der chemischen Zusammensetzung her dem Granit gleicht. Bekannt ist auch der veraltete Name Quarzporphyr. Kühlt diese Lava schnell ab, bildet sich schwarzes vulkanisches Glas – Obsidian. Genau dieses Material hat es aus der Natur in die digitale Popkultur des Computergames Minecraft geschafft. Doch Rhyolith kann weit mehr als nur Spielwelten prägen.

Man findet Rhyolithe vor allem in Gegenden mit besonders dicker Erdkruste, z. B. in vulkanisch geprägten Gebirgen wie den Anden oder den Rocky Mountains sowie auf Vulkaninseln wie Island oder den Liparischen Inseln, die als Namenspaten für eine weitere Bezeichnung für den Rhyolith stehen (Liparit). In Deutschland kommt Rhyolith in den paläozoischen Gebirgen vor, z. B. im Harz, Odenwald, Thüringer Wald, in Sachsen oder auch im Saar-Nahe-Becken.

Die sehr zähflüssige Rhyolith-Lava führt bei Vulkanausbrüchen zur Verstopfung der Vulkanschlote und bei hohem Gasdruck zu extrem gefährlichen explosiven Eruptionen. Charakteristisch sind die daraus resultierenden Glutwolken, die u. a. zur Zerstörung Pompejis führten.
Rhyolith kann aufgrund seiner attraktiven rötlichen Färbung zur Fassadengestaltung sowie als Straßenpflaster oder als Mauerstein eingesetzt werden. Ein bekannter deutscher Naturwerkstein aus Rhyolith dürfte der Löbejüner Porphyr aus dem Raum Halle, Saale, sein. Beispielsweise ziert er eine Treppenanlage im Hof der Wartburg, Säulen im Magdeburger Dom und die Außenfassaden moderner Gebäude. Darüber hinaus kann Rhyolith zu Splitt für den Einsatz in Asphalt und Beton verarbeitet werden und ist als „Schneeflocken-Obsidian“ ein hübscher Schmuckstein.

„Vom virtuellen Obsidianblock zur realen Vulkanlandschaft: Rhyolith zeigt eindrucksvoll, wie spannend, relevant und allgegenwärtig Geowissenschaften sind“, so der BDG.

Gestein des Jahres 2026
Mit der Nominierung zum Gestein des Jahres 2026 soll insbesondere der Rhyolith einer breiten Öffentlichkeit nahegebracht und allgemein auf die Bedeutung der Geowissenschaften und der Gesteine für das tägliche Leben hingewiesen werden. Das „Gestein des Jahres“ wird seit 2007 von einem Fachkuratorium des BDG ausgewählt. Im Rahmen von Veranstaltungen und Publikationen wird die Öffentlichkeit ein Jahr lang über das ausgewählte Gestein, seine Geologie, seine Funktion im Naturraum, seine Verwendung, sowie über die Gewinnung informiert. Veranstaltungen zum diesjährigen Gestein des Jahres werden auf der Website des BDG (www.geoberuf.de) bekannt gegeben.

(Quelle: BDG).

 

 

 

 

 

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