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Egerländer Fachwerkhaus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Egerländer Haus in Bad Neualbenreuth ⊙

Das Egerländer Fachwerkhaus, oder kurz Egerländer Haus ist ein besonderer Typ eines Fachwerkhauses, das insbesondere im namensgebenden Egerland im heutigen Tschechien, aber auch in den benachbarten grenznahen Regionen Bayerns und Sachsens zu finden ist. Die bis heute erhaltenen Häuser stehen in der Regel als Kulturdenkmal unter staatlichem Schutz.

Das Egerländer Fachwerkhaus zeichnet sich durch eine eigenartige, üppige Rautenmusterung aus, die nur wenig Zwischenraum frei lässt. Während beim fränkischen und sächsisch-thüringischem Fachwerk meist das ganze Gebäude aus Fachwerk besteht oder auf ein gemauertes Erdgeschoss ein Fachwerkgiebel aufgesetzt ist, entstand der Unterbau des Egerländer Fachwerkhauses oft in Blockbauweise. Im sächsischen Vogtland haben einige Häuser im Untergeschoss ein Umgebinde.

Im sächsischen Landwüst im oberen Vogtland besteht seit 1968 in einem Egerländer Hof das Vogtländische Freilichtmuseum Landwüst. Ein konzeptionell identisches Museum existiert im tschechischen Milíkov (Miltigau).[1]

Einzelnachweise

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  1. ↑ Egerländer Bauernhof Miltigau (Milíkov) N.C. 18. In: muzeumcheb.cz. Abgerufen am 18. November 2024.