Gesellschaft für Unternehmensgeschichte
| Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e. V. (GUG) | |
|---|---|
| Rechtsform | eingetragener Verein |
| Gründung | 1976 |
| Sitz | Frankfurt am Main, |
| Schwerpunkt | Fachgesellschaft für Unternehmensgeschichte |
| Vorsitz | Sabine Falke-Ibach |
| Geschäftsführung | Andrea H. Schneider-Braunberger |
| Mitglieder | ca. 370 (108 Unternehmens- und 260 Privatmitglieder, Stand 2026) |
| Website | www.unternehmensgeschichte.de |
Die Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e. V. (GUG) ist eine wissenschaftliche Einrichtung zur Förderung der unternehmenshistorischen Forschung mit Sitz in Frankfurt am Main. Um den wissenschaftlichen Austausch in Deutschland und weltweit zu fördern, organisiert sie unter anderem internationale Konferenzen, Vortragsveranstaltungen, Symposien und Arbeitskreise und gibt das wissenschaftliche Fachjournal Zeitschrift für Unternehmensgeschichte heraus.
Historie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Anfänge und Gründung der GUG
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Erstmals wissenschaftliche Beschäftigung fand die Unternehmensgeschichte Ende des 19. Jahrhunderts, wobei zunächst der Unternehmer, nicht das Unternehmen im Zentrum stand. Eine systematische Beschäftigung mit dem Unternehmen als Organisation erfolgte in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg. Im Zweiten Weltkrieg wurde wieder verstärkt der deutsche Unternehmer in den Blick genommen, methodisch fiel die deutsche Unternehmensgeschichte vor ihren Stand in der Zwischenkriegszeit zurück.
In den USA erfolgte bereits in den 1920er Jahren eine Anbindung der Unternehmensgeschichte an sogenannte Business Schools. Unternehmensgeschichte wurde hier regulärer Bestandteil der Ausbildung von Führungskräften, während die Disziplin in Deutschland auch nach 1945 zunächst kaum Wirkungsmacht besaß.[1]
Ende der 1960er Jahre erfuhr die Disziplin der Wirtschafts- und Sozialgeschichte und damit auch die der Unternehmensgeschichte einen starken Aufschwung. Der Fokus unternehmenshistorischer Forschung verschob sich weg von historiographischen Aspekten hin zu Leitfragen, die sich z. B. mit dem sozio-ökonomischen Strukturwandel auseinandersetzten. Hier wirkten dabei gerade die „Krisen ihres Gegenstandes“ als Katalysator für die unternehmenshistorische Disziplin: In den 1960er Jahren gerieten lange Zeit dominierende Industriebranchen (darunter Eisen und Stahl) in kürzester Zeit in die Krise. Im Zuge dessen entstanden eine Reihe Industriemuseen und -archive. Zudem wurde im Kontext der Studentenbewegung die Rolle von Unternehmer und Unternehmen stark kritisiert, was zusätzlichen Legitimationsdruck bedeutete.[2]
Von Seiten der Wirtschaft wurde auf die Gründung einer Einrichtung zur Förderung der unternehmenshistorischen Forschung hingewirkt. Ab 1974 leistete das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hier einen aktiven Beitrag, einige Vertreter des IW waren maßgeblich an der Entstehung der GUG beteiligt und übernahmen nach ihrer Gründung wichtige Ämter.[3]
Am 10. Juni 1976 wurde die Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e. V. im Haus der Deutschen Industrie in Köln gegründet. Von der Gründungsversammlung wurden Wilhelm Treue zum ersten Vorsitzenden des Vorstandes und Hans Pohl zum ersten Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats gewählt. Gründungsmitglieder waren die August Thyssen-Hütte AG, Christian Adalbert Kupferberg AG, Daimler-Benz AG, Deilmann AG, Deutsche Bank AG, Kamax AG, Hamburg-Mannheimer Versicherung AG, Henkel AG, Hoesch Werke AG, Karstadt AG, Klöckner-Humboldt-Deutz AG, Mannesmann AG, Robert Bosch GmbH, Siemens AG und Taylorix. Seit ihrer Gründung organisiert die GUG jährlich öffentliche Vortragsveranstaltungen sowie wissenschaftliche Symposien.[4]
Von Beginn an verband die GUG die Interessen der Wissenschaft und der Unternehmen. Der Wissenschaft war neben der Vernetzung innerhalb der Forschungsdisziplin am Erhalt der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Tradition. Zeitschrift für Firmengeschichte und Unternehmerbiographie gelegen, der die Einstellung drohte. Die GUG übernahm die Zeitschrift, die seit 1977 unter dem Titel Zeitschrift für Unternehmensgeschichte erschien, seit 2004 einem double-blind Peer-Review-Verfahren unterliegt und heute im Verlag de Gruyter veröffentlicht wird.[5]
Entwicklung der GUG
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Obgleich seit Ende der 1960er Jahre eine Vielzahl an unternehmenshistorischen Studien im deutschsprachigen Raum entstanden waren, blieb der Vorwurf der – so Werner Plumpe – „Theorielosigkeit“ der Disziplin bestehen. Dies änderte sich, als in den 1980er Jahren neben die klassischen Unternehmensgeschichten anlässlich von Jubiläen eine umfassende Beschäftigung mit der Geschichte der Unternehmen im Nationalsozialismus trat.[6] Die erste von der GUG betreute Studie fällt ebenfalls in diesen Trend: Zwischen 1984 und 1993 startete die GUG ihr erstes Projekt im Auftrag von Daimler-Benz.[7] Zwei Jahre lang wurde die Zeit des Unternehmens im Nationalsozialismus aufgearbeitet. Trotz ihrer Detailtiefe wurde die Studie als „apologetisch“ kritisiert, auch weil gemäß dem Auftrag das Thema Zwangsarbeit eher knapp behandelt wurde. Nach umfangreicher öffentlicher Kritik folgte ab 1986 ein weiterführendes Projekt zur Zwangsarbeit bei Daimler Benz, das auf Basis von 280 Zeitzeugen-Interviews und einer tiefen Quellenrecherche 1994 mit einer Publikation abgeschlossen wurde und von der Fachwelt positiv aufgenommen wurde.[8] Ab 1986 nahm die GUG ihre Arbeit im Rahmen des Aufbaus von Unternehmensarchiven auf. Erste Aufträge in diesem Bereich erhielt sie von der Adam Opel AG (1986–1989), der R+V Versicherung (1986–1989) und der Dr. August Oetker KG (1986–1987).
Im Juni 1997 richtete die GUG im ehemaligen I. G.-Farben-Haus in Frankfurt am Main ein öffentlichkeitswirksames Symposium zu Unternehmen im Nationalsozialismus aus.[9] Zu diesem Zeitpunkt war das Thema in der historischen Forschung und den Unternehmen wenig beleuchtet. Gleichzeitig wuchs das öffentliche Interesse jedoch, nicht zuletzt durch die sog. Raubgold-Debatte.[10] Der dazu veröffentlichte Tagungsband wurde als Band 1 der 1997 zum C.H. Beck-Verlag gewechselten Schriftenreihe zur Zeitschrift für Unternehmensgeschichte herausgegeben.[11] In Folge des Symposiums und der gesteigerten öffentlichen Debatte, setzte auch auf Seiten deutscher Unternehmen ein Umdenken in Hinblick auf die eigene (NS-)Geschichte und deren Aufarbeitung ein.[12] Es ist bis in die Gegenwart ein wichtigstes Forschungsthema, das auch immer noch intensiv von den Medien begleitet wird.[13]
Mit der Neubesetzung der Gremien der GUG und reagierend auf die Kritik des Arbeitskreises Kritische Unternehmensgeschichte (AKKU)[14], professionalisierte sich die GUG z. B. durch die Einführung eines Peer-Review-Verfahrens in ihrer Zeitschrift und die Etablierung der von den eigenen Gremien unabhängigen Jury für den Preis für Unternehmensgeschichte. Im Zuge dieser Entwicklungen veränderten sich auch die Aufträge der Unternehmen: Eine professionelle wissenschaftliche Aufarbeitung der unternehmenseigenen Geschichte wurde bei der GUG Standard.[15]
In den 1990er Jahren wurden Arbeitskreise zu Bankengeschichte, Verkehrsgeschichte, Medienunternehmen, Rolle der Unternehmen im Nationalsozialismus, Versicherungsgeschichte, Familienunternehmen und Marketinggeschichte sowie kleinere Workshops zu Einzelthemen etabliert.[16] Den Aufbau von Unternehmensarchiven nahm die GUG seit den 2010er Jahren wieder verstärkt auf.
Um die wirtschaftlichen Tätigkeiten des Vereins vom gemeinnützigen Engagement zu trennen, gründete die GUG e. V. 2012 mit der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte mbH eine Tochtergesellschaft, über die die Projekte im Bereich der Auftragsforschung abgewickelt werden.[17] Im Bereich der Auftragsforschung erarbeitete die GUG unter anderem Gesamtstudien zur Geschichte der Lufthansa[18], des Warenhauses Hertie[19], zu Birkenstock[20], Soennecken[21] und Brenntag[22], untersuchte aber auch die Entwicklung von Unternehmen wie Sartorius[23], Wintershall[24], DEA[25], Südzucker[26], Miele[27] und LVM[28] in der Zeit des Nationalsozialismus.[29]
Verein
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Verein wird durch den Vorstand, den Wissenschaftlichen Beirat und das Kuratorium gelenkt. Während der Wissenschaftliche Beirat Vertreter der wissenschaftlichen Disziplin der Unternehmensgeschichte vereint und sich das Kuratorium aus Firmenmitgliedern zusammensetzt, sind im Vorstand beide Gruppen vertreten.[30] Seit März 2019 ist Sabine Falke-Ibach Vorstandsvorsitzende der GUG.
Zunächst hatte die GUG ihren Sitz in Köln. 1995 zog die Geschäftsstelle nach Frankfurt am Main, 1998 folgte die Sitzverlegung der GUG nach Frankfurt am Main.[31]
Die Erledigung der laufenden Geschäfte erfolgt durch die Geschäftsstelle seit 1996 unter Leitung der Geschäftsführerin, Andrea H. Schneider-Braunberger. Sie ist auch Geschäftsführerin der 2012 gegründeten Gesellschaft für Unternehmensgeschichte mbH, die vor allem Archivprojekte und Projekte der Auftragsforschung betreut.
Der GUG e.V. finanziert sich über Mitgliedsbeiträge und Spenden.
Tätigkeitsfelder
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Öffentliche Vortragsveranstaltung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit ihrer Gründung organisiert die GUG einmal jährlich gemeinsam mit einem Partnerunternehmen eine öffentliche Vortragsveranstaltung mit Teilnehmern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Medien. Dabei werden aktuelle Themen wie Bürokratie (2026)[32], Globalisierung (2025)[33] oder Diversitätsmanagement in Unternehmen (2024)[34] aufgegriffen und unter historischer Perspektive beleuchtet.
Wissenschaftliches Symposium
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit den ebenfalls jährlich stattfindenden wissenschaftlichen Symposien will die GUG Raum zur Diskussion ausgewählter wissenschaftlicher Fachthemen bieten, der historischen Forschung neue Impulse geben und mögliche Forschungslücken aufzeigen. Themen der vergangenen Jahre waren Unternehmensgeschichte im Kontext des Kolonialismus (2025)[35], Taxmanagement (2024)[36] und die personelle Verbindung von Unternehmen und Politik (2022)[37]. Mit dem Symposium über Selbst- und Fremdwahrnehmungen von Unternehmern seit dem 19. Jahrhundert (2023)[38] wurde ein viel diskutiertes Forschungsthema aus der Gründungsphase der GUG wiederaufgenommen und vor dem Hintergrund der aktuellen Forschungslage betrachtet.
Arbeitskreise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Um den wissenschaftlichen Diskurs zu fördern, organisiert die GUG seit den 1990er Jahren themenspezifische Arbeitskreise, beispielsweise zu den Themen Banken- und Versicherungsgeschichte, Familienunternehmen und Marketinggeschichte. Mitglieder sind Hochschulprofessoren, Nachwuchswissenschaftler, Archivare und Unternehmer.
Symposium Unternehmensgeschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zusammen mit dem Wittener Institut für Familienunternehmen veranstaltet die GUG das Symposium Unternehmensgeschichte.[39]
Unternehmensgeschichten und -archive
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die GUG betreut unternehmenshistorische Studien und begleitet Auftraggeber, Autoren und Herausgeber von der Konzeption bis zum druckreifen Manuskript. Darüber hinaus berät die GUG Unternehmen beim Aufbau von Unternehmensarchiven.[40]
Zeitschrift für Unternehmensgeschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 1977 veröffentlicht die GUG die zweimal jährlich bei De Gruyter erscheinende Zeitschrift für Unternehmensgeschichte (ZUG). Das Fachjournal gilt als wichtige deutschsprachige Fachzeitschrift im Bereich der Unternehmensgeschichte. Die Beiträge durchlaufen ein anonymisiertes Gutachterverfahren und werden in Deutsch oder Englisch publiziert.[41]
Preis für Unternehmensgeschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die GUG vergibt jährlich den Preis für Unternehmensgeschichte.[42] Mit diesem Preis wird eine herausragende Monografie, Dissertation oder Habilitationsschrift zur Unternehmensgeschichte ausgezeichnet. Sie wird in der Schriftenreihe zur ZUG publiziert. Außerdem werden in der Schriftenreihe unabhängige kritische Unternehmensgeschichten, Tagungsbände, sowie Briefeditionen veröffentlicht.[43]
Unternehmensmuseen Online
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zusammen mit dem Netzwerk Unternehmensmuseen betreibt die GUG das Portal Unternehmensmuseen Online (UMO). Dabei handelt es sich um ein Online-Verzeichnis der Unternehmensmuseen im deutschsprachigen Raum. Es bietet Hinweise auf Kontaktdaten, Öffnungszeiten sowie aktuelle Ausstellungen und Events der Museen.[44]
Unternehmensgeschichte Online (UGO)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Portal „UnternehmensgeschichteOnline“ (UGO) ist ein wachsendes Nachschlagewerk mit von Experten verfassten Beiträgen zu zentralen Themen der Unternehmensgeschichte. Neben diesen Darstellungen werden die zentrale Literatur aufgeführt und der aktuelle Forschungsstand sowie -diskussionen aufgeführt.[45]
Wirtschaftsarchivportal
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Außerdem betreibt die GUG in Kooperation mit der Vereinigung der Wirtschaftsarchivarinnen und Wirtschaftsarchivare (VdW) und dem Institut für Bank- und Finanzgeschichte (IBF) das Wirtschaftsarchivportal (WAP)[46] ein Online-Verzeichnis von über 100 Wirtschaftsarchiven im deutschsprachigen Raum.[47] Es bildet den digitalen Nachfolger des ab 1978 erschienenen Handbuchs „Deutsche Wirtschaftsarchive“[48].
Schulprojekt „SchuleUnternehmen“
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Zusammenarbeit mit Schulen im Rhein-Main-Gebiet und Partnern aus der Wirtschaft hat die GUG ein Angebot für Klassen der gymnasialen Oberstufe initiiert. Das Projekt zielt darauf ab, Schülern einen neuen Zugang zum Thema Wirtschaft zu eröffnen, bei dem die Vermittlung historischer Sachverhalte der Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte im Fokus stehen soll. Themenfelder sind dabei Globalisierung, Existenzgründung, Unternehmensorganisation oder Merkmale von Krisen. Aktuell liegen drei, von Wirtschaftshistorikern erarbeitete Module zu den Themen Konsum und Konsumgüterindustrie, Banken sowie Unternehmen und Kolonialismus vor.[49] Die Notwendigkeit von wirtschafts- und unternehmenshistorischen Lehrinhalten an Schulen ist mittlerweile wissenschaftlicher Konsens und wurde 2025 auch am Beispiel des Projekts „SchuleUnternehmen“ während des Historikertages an der Universität Bonn in einem eigenen Panel von der Fachwissenschaft diskutiert.[50]
Workshop History Communication X
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die GUG organisiert seit 2013 jährlich Workshops für Vertreter verschiedener Unternehmen, um sich über grundsätzliche Fragen rund um das Thema „Historische Kommunikation“ auszutauschen.
Internationale Vernetzung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die GUG ist in der European Business History Association (EBHA) vertreten und ist Mitglied der International Economic History Association (IEHA). Durch die Ausrichtung verschiedener internationaler Tagungen – darunter die Jahrestagung der EBHA 2004[51], der Jahrestagung der Business History Conference (BHC) 2014[52], der ersten Weltkonferenz für Unternehmensgeschichte (World Conference for Business History) ebenfalls 2014 und einer gemeinsamen Konferenz mit der britischen Association of Business Historians (ABH) 2016 – trägt die GUG zur weltweiten Vernetzung von Vertretern der Unternehmensgeschichte bei.
Kritik an der GUG und historischer Auftragsforschung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die wissenschaftliche Unabhängigkeit der GUG wurde wiederholt in Frage gestellt, da Kritiker ihr vorwerfen, als kommerzielle Dienstleisterin aufzutreten, die Unternehmen gegen Entgelt Unternehmenshistorien anfertigt.[53] In Folge gründete sich 1989 unter anderem der Arbeitskreis Kritische Unternehmensgeschichte (AKKU), der einen größeren Schwerpunkt auf Theorie und Methoden legte; zudem wurden seither innerhalb des wissenschaftlichen Community Fragen nach Qualitätsstandards, Chancen und Herausforderungen für wissenschaftliche Auftragsforschung reflektiert und diskutiert.[54]
Die GUG selbst verweist darauf, dass die wissenschaftliche Unabhängigkeit der in ihren Projekten entstehenden Studien dadurch gesichert wird, dass die Auftraggeber sich vertraglich dazu verpflichten, keinen Einfluss auf Konzepte und Veröffentlichung der Forschungsergebnisse zu nehmen. Zudem würden die Studien ausschließlich von ausgewiesenen Experten, also Wirtschafts- und Unternehmenshistorikern, verfasst und in den wissenschaftlichen Diskurs eingebracht, um sich Rezensionen der Kritik von Fachkollegen zu stellen.[55]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Werner Abelshauser, Jan-Otmar Hesse und Werner Plumpe: Wirtschaftsordnung und Unternehmen im Nationalsozialismus. Neuere Forschungen zur Wirtschaftsgeschichte des Nationalsozialismus, in: Werner Abelshauser (Hrsg.): Wirtschaftsordnung, Staat und Unternehmen. Neue Forschungen zur Wirtschaftsgeschichte des Nationalsozialismus. Festschrift für Dietmar Petzina zum 65. Geburtstag, Klartext-Verlag, Essen 2003, S. 9–16, ISBN 3-89861-259-7.
- Ralf Banken: Vom „Verschweigen“ über die „Sonderkonjunktur“ hin zur „Normalität“?. Der Nationalsozialismus in der Unternehmensgeschichte der Bundesrepublik, in: zeitgeschichte|online, 1. Dezember 2012, abgerufen am 11. September 2026.
- Hartmut Berghoff: Moderne Unternehmensgeschichte. Paderborn et al.: Verlag Ferdinand Schöningh, 2004, S. 360f, ISBN 3-506-97020-8.
- Sebastian Brünger, Geschichte und Gewinn: der Umgang deutscher Konzerne mit ihrer NS-Vergangenheit, Wallstein Verlag, Göttingen 2017, ISBN 978-3-8353-3010-8.
- Norbert Frei und Tim Schanetzky: Unternehmen im Nationalsozialismus. Zur Historisierung einer Forschungskonjunktur, Wallstein Verlag, Göttingen 2010, ISBN 978-3-8353-0755-1.
- Sandra Hartig: Von der «Tradition» zur Innovation. Die Gründung der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte, in: Zeitschrift für Unternehmensgeschichte, Ausgabe 2/2001, S. 221–236, hrsg. von der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e. V.
- Toni Pierenkemper: Unternehmensgeschichte. Eine Einführung in ihre Methoden und Ergebnisse, Verlag F. Steiner, Stuttgart 2000; ISBN 978-3-515-07674-6.
- Werner Plumpe: Unternehmensgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg 2018.
- Harm G. Schröter: Die Institutionalisierung der Unternehmensgeschichte im deutschen Sprachraum, in: Zeitschrift für Unternehmensgeschichte, Ausgabe 1/2000, S. 30–49, hrsg. von der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e. V.
- Andrea H. Schneider: Die deutsche Unternehmensgeschichte und die Entwicklung ihrer Institutionen, in: Wilfried Feldenkirchen/Susanne Hilger/Kornelia Rennert (Hrsg.): Geschichte – Unternehmen – Archive. Festschrift für Horst A. Wessel zum 65. Geburtstag. Essen 2008, S. 147–167.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Werner Plumpe: Unternehmensgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert. De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2018, S. 95.Toni Pierenkemper: Unternehmensgeschichte: eine Einführung in ihre Methoden und Ergebnisse. F. Steiner, Stuttgart 2000, ISBN 3-515-07674-3. Jan-Otmar Hesse und Christian Kleinschmidt: Wirtschaftsgeschichte im Wandel. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 11. August 2025, S. 16, abgerufen am 14. September 2026. Jan-Otmar Hesse: Warum wir die Geschichte der Unternehmen erforschen müssen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 21. Juni 2026, S. 23.
- ↑ Hartmut Berghoff: Moderne Unternehmensgeschichte. Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn et al. 2004, S. 360 f.Ralf Banken: Vom „Verschweigen“ über die „Sonderkonjunktur“ hin zur „Normalität“?. Der Nationalsozialismus in der Unternehmensgeschichte der Bundesrepublik. In: Zeitgeschichte-online. 1. Dezember 2012, abgerufen am 14. September 2026. Tim Schanetzky: Jubiläen und Skandale. Die „lebhafte Kampfsituation“ der achtziger Jahre. In: Norbert Frei, Tim Schanetzky (Hrsg.): Unternehmen im Nationalsozialismus. Zur Historisierung einer Forschungskonjunktur. Göttingen 2010, S. 68–78.
- ↑ 50 Jahre Gesellschaft für Unternehmensgeschichte: Business History Matters. In: Institut der deutschen Wirtschaft (IW). 12. Juni 2026, abgerufen am 11. September 2026. Sebastian Brünger: Geschichte und Gewinn. Der Umgang deutscher Konzerne mit ihrer NS-Vergangenheit. Wallstein Verlag, Göttingen 2017, ISBN 978-3-8353-3010-8, S. 209–214. Werner Plumpe: Vom hässlichen Entlein zum Stolzen Schwan?40 Jahre Gesellschaft für Unternehmensgeschichte und der Wandel der Unternehmensgeschichtsschreibung. (PDF 272 kB) 10. Juni 2016, abgerufen im Jahr 2026.
- ↑ Veranstaltungskalender der GUG. Abgerufen am 11. September 2026.
- ↑ Zeitschrift für Unternehmensgeschichte bei De Gruyter Brill. Abgerufen am 11. September 2026.
- ↑ Werner Plumpe:: Unternehmensgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert. De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2018, S. 99.<br /> Jan-Otmar Hesse, Christian Kleinschmidt: Wirtschaftsgeschichte im Wandel. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 11. August 2025, abgerufen am 11. September 2026.
- ↑ Hans Pohl, Stefanie Habeth, Beate Brüninghaus: Die Daimler-Benz AG in den Jahren 1933 bis 1945. Eine Dokumentation. Köln 1986, ISBN 3-515-04733-6.
- ↑ Barbara Hopmann, Mark Spoerer, Birgit Weitz und Beate Brüninghaus: Zwangsarbeit bei Daimler-Benz. 2. Auflage. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-515-11878-1. Zur Kritik an der ersten Daimler Studie siehe u.a.: Hentschel, Volker: Daimler-Benz im Dritten Reich. Zu Inhalt und Methode zweier Bücher zum gleichen Thema. In: Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (VSWG). Nr. 75, S. 74–100. Zeitgenössische Rezensionen zur Zwangsarbeiterstudie, z.B.: Heinz Hürten: Rezension zu: Zwangsarbeit bei Daimler-Benz (Zeitschrift für Unternehmensgeschichte, Beih. 78) by Barbara Hopmann, Mark Spoerer, Birgit Weitz, Beate Brüninghaus. In: Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (VSWG). Band 82, Nr. 1, 1995, S. 110–111. Harold James: Rezension: Daimler-Benz in the Third Reich. By Neil Gregor. New Haven, Conn.: Yale University Press, 1998. In: The Journal of Modern History, 72, 1. 2000, S. 269–70, abgerufen am 15. September 2026. Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V.: 50 Jahre GUG. 1976-2026. (15,9 MB) 2026, S. 48–51, abgerufen am 15. September 2026.
- ↑ Ralf Banken: Vom «Verschweigen» über die «Sonderkonjunktur» hin zur «Normalität»? Der Nationalsozialismus in der Unternehmensgeschichte der Bundesrepublik. In: Zeitgeschichte-online. 1. Dezember 2012, abgerufen am 14. September 2026.
- ↑ Almut Finck: Eizenstat-Bericht vor 25 Jahren: Wie die Schweiz sich an Nazi-Raubgold bereicherte. In: Deutschlandfunk. 7. Mai 2022, abgerufen am 15. September 2026. Ralf Banken: Vom „Verschweigen“ über die „Sonderkonjunktur“ hin zur „Normalität“?. Der Nationalsozialismus in der Unternehmensgeschichte der Bundesrepublik. In: Zeitgeschichte-online. 1. Dezember 2012, abgerufen am 15. September 2026. Jan-Otmar Hesse: Warum wir die Geschichte der Unternehmen erforschen müssen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 21. Juni 2026, S. 23.
- ↑ Lothar Gall und Manfred Pohl: Unternehmen im Nationalsozialismus. In: Schriftenreihe zur Zeitschrift für Unternehmensgeschichte. C.H. Beck, München 1998.
- ↑ Zu methodischen Fragen siehe: Norbert Frei u. Tim Schanetzky (Hrsg.): Unternehmen im Nationalsozialismus. Zur Historisierung einer Forschungskonjunktur. Göttingen 2010. Ralf Banken: Vom «Verschweigen» über die «Sonderkonjunktur» hin zur «Normalität»? Der Nationalsozialismus in der Unternehmensgeschichte der Bundesrepublik. In: Zeitgeschichte-online. 1. Dezember 2012, abgerufen am 15. September 2026. Sebastian Brünger: Geschichte und Gewinn. Der Umgang deutscher Konzerne mit ihrer NS-Vergangenheit. Wallstein Verlag, Göttingen 2017, ISBN 978-3-8353-3010-8, S. 353 ff. Werner Plumpe: Unternehmensgeschichte im 19. Und 20. Jahrhundert. Berlin 2018, ISBN 978-3-486-58104-1, S. 50–53 u. 126–130. Tim Schanetzky: After the Gold Rush. Ursprünge und Wirkungen der Forschungskonjunktur «Unternehmen im Nationalsozialismus». In: Zeitschrift für Unternehmensgeschichte. Nr. 1, 2018, S. 7–32. Ralf Banken: Zwischen Zwang und Eigeninitiative. Die Forschungsdiskussion um unternehmerische Handlungsspielräume im «Dritten Reich». In: Archiv und Wirtschaft. Nr. 4, 2023, S. 192–207. Sebastian Brünger: Unternehmensgeschichte und Erinnerungskulturen. Zeithistorische Auftragsforschung der 1990er Jahre am Beispiel der Degussa. In: Zeitgeschichte-online. 1. Dezember 2012, abgerufen am 15. September 2026. Gerald D. Feldman: Unternehmensgeschichte des Dritten Reichs und Verantwortung der Historiker: Raubgold und Versicherungen, Arisierung und Zwangsarbeit. In: Gesprächskreis Geschichte. Nr. 23. Bonn 1999. Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V.: 50 Jahre GUG. 1976-2026. 2026, S. 68–69, abgerufen am 15. September 2026. Beispiele für Breite der Forschungsansätze zur Unternehmensgeschichte im Nationalsozialismus sind: Werner Abelshauser (Hrsg.): Wirtschaftsordnung, Staat und Unternehmen: neue Forschungen zur Wirtschaftsgeschichte des Nationalsozialismus. Festschrift für Dietmar Petzina zum 65. Geburtstag. Essen 2003, ISBN 978-3-89861-259-3. oder Hartmut Berghoff, Jürgen Kocka und Dieter Ziegler (Hrsg.): Wirtschaft im Zeitalter der Extreme: Beiträge zur Unternehmensgeschichte Deutschlands und Österreichs. Im Gedenken an Gerald D. Feldman. München 2010, ISBN 978-3-406-60156-9.
- ↑ Robert Gewarth: Hitlers willige Profiteure. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 26. April 2026, abgerufen am 15. September 2026. Christian Marx: Unternehmen und Nationalsozialismus. Profite - Verantwortung - Erinnerung. In: Sehepunkte. Abgerufen am 15. September 2026.
- ↑ Website des Arbeitskreises kritische Unternehmens- und Industriegeschichte e.V. Abgerufen am 11. September 2026.
- ↑ Thy Le: Wie Familienunternehmen ihre NS-Vergangenheit aufarbeiten. In: Deutschlandfunk Kultur. 11. Februar 2026, abgerufen am 11. September 2026. Daniel Erk, Anne-Sophie Lang: Abgründe im Archiv. Firmengeschichte während der NS-Zeit. In: Zeit für Unternehmen. 10. August 2025, abgerufen am 11. September 2026. Jan-Otmar Hesse: Warum wir die Geschichte der Unternehmen erforschen müssen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 21. Juni 2026, S. 23. Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V.: 50 Jahre GUG. 1976-2026. (PDF 15,9 MB) 2026, S. 23–27, 48–51, 68–69, abgerufen am 11. September 2026.
- ↑ Christiane Borchert: Veranstaltungsankündigung: Architektur und Corporate Design in der Finanzindustrie. In: HSozKult. 26. Oktober 2025, abgerufen am 11. September 2026.
Christopher Kopper: Geschichte der Straße. Bau, Nutzung, Raumerschließung von Fernstraßen. In: HSozKult. 4. Juli 2006, abgerufen am 11. September 2026.
Jan-Otmar Hesse: Medienunternehmen. Sitzung des Arbeitskreises Medienunternehmen der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V. In: HSozKult. 17. März 2009, abgerufen am 11. September 2026.
Ralph Dieter Tarka: Call for Papers: Im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten"? Familienunternehmen und ihre USA-Geschäfte. In: HSozKult. 16. Januar 2026, abgerufen am 11. September 2026. - ↑ Gesellschaft für Unternehmensgeschichte (GUG) mbH, Frankfurt a. Main. In: North Data. Abgerufen am 11. September 2026.
- ↑ Hartmut Berghoff, Manfred Grieger und Jörg Lesczenski: Lufthansa – Die ersten 100 Jahre. Prestel Verlag, München 2026, ISBN 978-3-7913-9388-9.
- ↑ Werner Plumpe und Ralf Banken: Die wunderbare Welt von HERmann TIEtz. Warenhaus und Massenkonsum in Deutschland in der Moderne. Siedler Verlag, München 2026, ISBN 3-8275-0214-4.
- ↑ Andrea H. Schneider-Braunberger (Hrsg.): Birkenstock. Geschichte einer Weltmarke. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2024, ISBN 3-421-07028-8.
- ↑ Gesellschaft für Unternehmensgeschichte (Hrsg.): 150 Jahre Soennecken. Arbeitswelten im Wandel. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2025, ISBN 3-95542-528-2.
- ↑ Christopher Kopper und Stephanie Tilly: 150 Jahre Brenntag. Von Berlin in die Welt. Siedler Verlag, München 2024, ISBN 3-8275-0194-6.
- ↑ Manfred Grieger: Sartorius im Nationalsozialismus, Generationswechsel im Familienunternehmen zwischen Weltwirtschaftskrise und Entnazifizierung. Wallstein Verlag, Göttingen 2019, ISBN 978-3-8353-3587-5.
- ↑ Manfred Grieger, Rainer Karlsch und Ingo Köhler: Expansion um jeden Preis - Studien zur Wintershall AG. Zwischen Krise und Krieg, 1929-1945. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2020, ISBN 3-95542-378-6.
- ↑ Manfred Grieger und Rainer Karlsch: Treibstoff für den Weltkrieg. Die Deutsche Erdöl AG, 1933-1945. Societäts Verlag, Frankfurt am Main 2024, ISBN 3-95542-511-8.
- ↑ Manfred Grieger: Die Süddeutsche Zucker-AG im Nationalsozialismus. Wallstein Verlag, Göttingen 2025, ISBN 3-8353-5819-7.
- ↑ Andrea H. Schneider-Braunberger: Miele im Nationalsozialismus. Ein Familienunternehmen in der Rüstungs- und Kriegswirtschaft. Siedler Verlag, München 2023, ISBN 3-8275-0188-1.
- ↑ Johannes Bähr: Bauernführer, Direktoren und Vertrauensmänner. Die LVM Versicherung im "Dritten Reich". Societäts Verlag, Frankfurt am Main 2021, ISBN 3-95542-416-2.
- ↑ Veröffentlichungen der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte. Abgerufen am 15. September 2026.
- ↑ Satzung des Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V. (PDF 74,1 kB) 28. Dezember 2016, abgerufen am 11. September 2026.
- ↑ Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V.: 50 Jahre GUG. 1976-2026. (15,9 MB) 2026, abgerufen am 15. September 2026.
- ↑ Philipp Meder: Bericht zur 49. Öffentlichen Vortragsveranstaltung der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V. am 12. März 2026. 2026, abgerufen am 15. September 2026.
- ↑ Christiane Borchert und Nora Bürkle: Tagungsbericht: De-Globalisierung in Geschichte und Gegenwart. In: HSozKult. 14. Mai 2025, abgerufen am 15. September 2026.
- ↑ Philipp Meder: Tagungsbericht: Diversitätsmanagement in Unternehmen. In: HSozKult. 12. Dezember 2024, abgerufen am 15. September 2026.
- ↑ Sarah Dietenberger: Veranstaltungsankündigung: Companies and the Colonial Past. In: HSozKult. 16. Juli 2025, abgerufen am 15. September 2026.
- ↑ Nemo Krüger: Tagungsbericht: Tax management and competition in historical perspective. In: HSozKult. 5. September 2025, abgerufen am 15. September 2026.
- ↑ Jan Fehling: Veranstaltungsankündigung: Seitenwechsel. Unternehmer in der Politik und Politiker in Unternehmen. In: HSozKult. 9. Juni 2021, abgerufen am 15. September 2026.
- ↑ Jan Fehling: Die Konstruktion des Unternehmers. Selbst- und Fremdwahrnehmungen seit dem 19. Jahrhundert. In: HSozKult. 3. August 2022, abgerufen am 15. September 2026.
- ↑ Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU). Abgerufen am 11. September 2026.
- ↑ Eine Übersicht über aktuelle und abgeschlossene Archivprojekte der GUG findet sich unter:. Abgerufen am 18. September 2019.
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- ↑ Sebastian Brünger: Geschichte und Gewinn. Der Umgang deutscher Konzerne mit ihrer NS-Vergangenheit. Göttingen 2017, S. 294–296. Tim Schanetzky, Alfred Reckendrees und Boris Gehlen: Themenheft zur Entwicklung der Unternehmensgeschichtsschreibung in der Publikation des AKKU mit Beiträgen. In: Akkumulation. Informationen des Arbeitskreises für Kritische Unternehmens- und Industriegeschichte Bd. 31/2011. 2011, abgerufen am 15. September 2026. Rüdiger Hachtmann: Zum Für und Wider historischer Auftragsforschung. Zwei Beispiele und vorläufige Schlussfolgerungen. In: Lutz Budraß, Simon Große-Wilde, Torsten Meyer (Hrsg.): Historische Produktionslogiken technischen Wissens: Helmut Maier zum 65. Geburtstag. Waxmann-Verlag, Münster 2023, S. 159–179. Michael Pinto-Duschinsky: Selling the past. The dangers of outside finance for historical research. In: The Times Literary Supplement. 23. Oktober 1998, S. 16 f. Gerald D. Feldman: Unternehmensgeschichte im Dritten Reich und die Verantwortung der Historiker. Raubgold und Versicherungen, Arisierung und Zwangsarbeit. In: Norbert Frei u. a. (Hrsg.): Geschichte vor Gericht. Historiker, Richter und die Suche nach Gerechtigkeit. München 2000, S. 103–129. Harm Schröter: Die Institutionalisierung der Unternehmensgeschichte im deutschen Sprachraum. In: Zeitschrift für Unternehmensgeschichte. 2000, S. 30–48.
- ↑ Wie garantiert die GUG wissenschaftliche Unabhängigkeit und seriöse Forschung? 10. September 2026, abgerufen am 15. September 2026.