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Helmut Seehausen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Helmut Seehausen (geboren 18. Mai 1913 in Borstel (Landkreis Diepholz);[1] gestorben 17. Dezember 1999 in Hannover)[2] war ein deutscher Maler, Graphiker, Designer, Bildhauer und Bronzearbeiter, Kunstgewerbler und Hochschullehrer[1] sowie Illustrator.[2]

Helmut Seehausen legte sein Abitur am Gymnasium in Nienburg/Weser ab[2] und durchlief anschließend eine Ausbildung an der Kunstgewerbe- und späteren Meisterschule Hannover.[1]

Vor dem Zweiten Weltkrieg wohnte Seehausen mit seiner Familie in Hannover, von wo er zum Kriegsdienst als Soldat in Russland abkommandiert wurde, wo er ebenfalls - heute teils erhaltene - Bilder schuf.[3] In der frühen Nachkriegszeit arbeitete Seehausen ab 1946 als freischaffender Maler und Graphiker,[1] bis 1951 zunächst in Schoningen, wo er für Lebensmittel und Unterkunft - Gemälde und Holzschnitte schuf mit Darstellungen einzelner Gebäude und Landschaften in und um den Höhenzug Solling. Er schuf außerdem llustrationen für Bücher, Zeitungen und Kalender für zwei in Göttingen ansässige Verlage, bevor er mit seiner Familie 1951 zurück nach Hannover ging.[3]

1960 bis 1963 lehrte Helmut Seehausen an der Werkkunstschule Hannover, 1964 bis 1976 an der Werkkunstschule-Kunsthochschule-Gesamthochschule Kassel und von 1976 bis 1979 an sowohl an der Fachhochschule Hannover als auch an der Volkshochschule Hannover.[1] Zeitweilig parallel dazu gab er ab 1976 Zeichenkurse an dem von der Architektin Helke Salzburg eingerichteten „Werkhof Bissendorf“, dem 1878 von ihrem Ururgroßvater gebauten und 1972 zur Kunstgalerie umfunktionierten Fachwerkhaus Am Heerwege 7 in Bissendorf.[2]

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Im Haus Lavesstraße 18 in Hannover lebte Seehausen noch 1998

Ab 1979 arbeitete Seehausen als freischaffender Maler und Graphiker mit den Techniken Öl-, Aquarell- und Pastellmalerei sowie Holzstich, Radierung und Lithographie[1] und „kritische Zeichnung.“

Seehausen war Mitglied im Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler, Landesverband Niedersachsen.[4]

Helmut Seehausen lebte 1988 im Haus Lavesstraße 18.[4] Er starb 1999 im Alter von 86 Jahren in Hannover.[2] Nach seinem Tod überließ seine Familie einen Großteil seiner Bilder dem Archiv in Seehausens Geburtsort Borstel.[3]

Seehausen beschickte zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen, darunter

Zudem gab Seemann von 1982 bis 1996 Werke zur Illustration der Jahresgaben der Kestner-Gesellschaft.[4]

Bekannte Werke (Auswahl)

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  • Jutta Bergengruen: Helmut Seehausen – Kirchensiegel und Exlibris, Frederikshavn 1986
  • Marion Beaujean: Helmut Seehausen. Illustrationen, Buchgraphik, Frederikshavn: Exlibristen, 1988, ISBN 87-7317-141-7
  • Elisabeth Schwiontek: Kunstkonturen – Künstlerprofile, hrsg. vom BBK Niedersachsen, Hannover: Hahn-Druckerei, 1998, ISBN 3-00-002800-5, S. 117 u. ö.
Commons: Helmut Seehausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 4 5 6 o. V.: Seehausen, Helmut in der Datenbank Niedersächsische Personen der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek in der Version vom 23. März 2012, zuletzt abgerufen am 12. März 2026
  2. 1 2 3 4 5 6 7 8 Christiane Kreie (Red.): Acht Radierungen und ein Aquarell von Helmut Seehausen für's Museum, illustrierter Artikel auf der Seite des Fördervereins für das Heimatmuseum Wedemark in Bissendorf vom 11. März 2026 zuletzt abgerufen am 13. März 2026
  3. 1 2 3 4 shx: Lokales / Uslar / Solling / Künstlerblick auf das Dorf, illustrierter Artikel auf der Seite hna.de vom 3. August 2015, zuletzt abgerufen am 13. März 2026
  4. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Elisabeth Schwiontek: Kunstkonturen - Künstlerprofile, hrsg. vom BBK Niedersachsen, Hannover: Hahn-Druckerei, 1998, ISBN 3-00-002800-5, S. 117 u.ö.