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Jive Bunny & the Mastermixers

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Jive Bunny & the Mastermixers
Allgemeine Informationen
Herkunft
Genre(s) Rock, Medleys, Pop, Novelty
Aktive Jahre seit 1988
Auflösung
Website
Aktuelle Besetzung
John Pickles († 2026)
Andrew Pickles

Jive Bunny & the Mastermixers war ein englisches Musikprojekt, das Ende der 1980er Jahre mit Medleys aus Oldies und Partyhits große Erfolge hatte.

Jive Bunny entstand ursprünglich aus einem Musikstudio in Rotherham, England, heraus. Die Music Factory ist ein Vater-Sohn-Unternehmen von John und Andrew Pickles und bietet einen DJ-Mix-Service an, der Remixe von alten wie aktuellen Hits für DJs erstellt. 1988 stellten sie einen Partymix zusammen, der aus kurzen Ausschnitten bekannter Rock-’n’-Roll-Hits bestand, eingetaktet und mit der wiederkehrenden Melodie von Glenn Millers In the Mood verbunden.

Ursprünglich nur für DJs gedacht, erfreute sich das Stück bald so großer Beliebtheit, dass die Pickles beschlossen, es als Single herauszubringen. Nachdem sie ein halbes Jahr gebraucht hatten, um die Musikrechte der verwendeten Stücke zu bekommen, gaben sie sich den Namen Jive Bunny & the Mastermixers (angeblich nach dem Spitznamen eines Freundes) und veröffentlichten im Sommer 1989 den Mix unter dem Titel Swing the Mood. Ein Zeichentrick-Hase (engl. Bunny) war auch das Markenzeichen der zugehörigen Musikvideos.

Die Single eroberte auf Anhieb die Spitzen der Charts in zahlreichen Ländern, war in England, Deutschland und Österreich Nummer 1 und in den USA immerhin Nummer 11.

Aufgrund des großen Erfolgs ließen sie gleich einen weiteren Oldie-Mix unter dem Titel That’s What I Like mit Twist-Stücken folgen und brachten noch im selben Jahr zu Weihnachten ein Weihnachtslied-Medley namens Let’s Party heraus. Beide Singles erreichten ebenfalls Platz 1 in Großbritannien, und somit gelang Jive Bunny die seltene Leistung, innerhalb eines Jahres mit den ersten drei Singles die UK-Charts anzuführen.

In der Folge versuchten die Engländer, das Interesse wach zu halten, indem sie nicht nur Rock-Oldies mischten, sondern sich auch z. B. an Swing, Salsa und Cancan versuchten. Trotzdem hatte sich die Idee schnell totgelaufen, und Ende 1991 waren sie wieder aus den Charts verschwunden. Mit zehn Singles und drei Alben konnten sie allerdings in der Zeit weltweit über 22 Millionen Tonträger verkaufen.

Ab und zu traten John und Andrew Pickles später noch als Jive Bunny in Erscheinung, im Wesentlichen beschränken sie sich aber auf ihr Aufnahme- und Remixstudio in Rotherham. Andrew Pickles war später auch Mitglied des Hard-House-Duos Tidy Boys.

John Pickles starb am 3. September 2026 im Alter von 84 Jahren.[1]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[2][3]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmer­kungen
Image DE Image AT Image CH Image UK Image US
1989 Jive Bunny – The Album DE14
(15 Wo.)DE
AT5
(13 Wo.)AT
CH3
Platin
Platin

(13 Wo.)CH
UK2
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(22 Wo.)UK
US26
Gold
Gold

(18 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 1. September 1989
mit The John Anderson Band
1990 It’s Party Time — AT26
(2 Wo.)AT
CH14
(6 Wo.)CH
UK23
(7 Wo.)UK
—
1992 Rock ’n’ Roll Hall of Fame — AT14
(7 Wo.)AT
— — —
1998 Hop Around the Clock — — — UK76
(2 Wo.)UK
—
Doppelalbum

Weitere Alben

  • 1996: Christmas Party – 40 Non-Stop Christmas Favourites (UK: GoldGold)
  • 1998: Spectacular Christmas Party
  • 2000: The Greatest Hits of the Year
  • 2000: Dancing Queen
  • 2000: Jive Bunny and the Mastermixers Plays Non-Stop ABBA Party
  • 2002: Ultimate Christmas Party (2 CDs, UK: PlatinPlatin)
  • 2003: In the Mix (3 CDs)
Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[2]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmer­kungen
Image DE Image AT Image CH Image UK Image US
1994 The Best of Jive Bunny and the Mastermixers DE88
(4 Wo.)DE
— CH44
(2 Wo.)CH
— —

Weitere Kompilationen

  • 1994: … The Best!!
  • 1994: The Album / Swing the Mood
  • 1994: That’s What I Like / It’s Party Time
  • 1998: Rock the Party
  • 1999: Summer Holiday
  • 2009: Swing the Mood – The Definitive Collection (2 CDs)
  • 2009: Swing the Party
  • 2013: The Classic Megamixes
Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[2]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmer­kungen
Image DE Image AT Image CH Image UK Image US
1989 Swing the Mood
Jive Bunny – The Album
DE1
(26 Wo.)DE
AT1
Gold
Gold
[4]
(17 Wo.)AT
CH2
(22 Wo.)CH
UK1
Platin
Platin

(19 Wo.)UK
US11
(20 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 26. Juni 1989
That’s What I Like
Jive Bunny – The Album
DE6
(19 Wo.)DE
AT5
(11 Wo.)AT
CH4
(18 Wo.)CH
UK1
Gold
Gold

(12 Wo.)UK
US69
(5 Wo.)US
Let’s Party
–
DE80
(2 Wo.)DE
AT26
(2 Wo.)AT
CH13
(5 Wo.)CH
UK1
Gold
Gold

(8 Wo.)UK
—
1990 That Sounds Good to Me
–
DE36
(10 Wo.)DE
AT19
(7 Wo.)AT
CH19
(4 Wo.)CH
UK4
(6 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: März 1990
Can Can You Party
It’s Party Time
— AT27
(2 Wo.)AT
CH13
(5 Wo.)CH
UK8
(6 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: August 1990
Let’s Swing Again
–
— AT27
(2 Wo.)AT
— UK19
(5 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 18. November 1990
The Crazy Party Mixes
–
— — — UK13
(5 Wo.)UK
—
1991 Over to You John (Here We Go Again)
It’s Party Time
— — — UK28
(5 Wo.)UK
—
Hot Summer Salsa
Hop Around the Clock
— — — UK43
(2 Wo.)UK
—
Rock ’n’ Roll Dance Party
Rock ’n’ Roll Dance Party
— — — UK48
(2 Wo.)UK
—

Weitere Singles

  • 1989: It Takes Two, Baby (Liz Kershaw, Bruno Brookes and Jive Bunny with Londonbeat)
  • 1989: Lover’s Mix
  • 1991: Rock ’n’ Roll Hall of Fame

Zusammensetzung der bekanntesten Medleys

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Swing the Mood (Juli 1989)

That’s What I Like (Oktober 1989)

Let’s Party (Dezember 1989)

  • u. a. I Wish It Could Be Christmas Everyday / Wizzard; Merry Xmas Everybody / Slade; Another Rock and Roll Christmas / Gary Glitter

Auszeichnungen für Musikverkäufe

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Silberne Schallplatte

  • Image Frankreich
    • 1989: für die Single That’s What I Like

Goldene Schallplatte

  • Image Frankreich
    • 1989: für die Single Swing the Mood

Platin-Schallplatte

  • Image Australien
    • 1989: für die Single Swing the Mood
    • 1990: für die Single That’s What I Like
  • Image Brasilien
    • 1990: für das Album Jive Bunny – The Album
  • Image Kanada
    • 1990: für die Single Swing the Mood
  • Image Neuseeland
    • 1989: für die Single Swing the Mood[5]
    • 1990: für das Album Jive Bunny – The Album
  • Image Spanien
    • 1990: für das Album Jive Bunny – The Album[6]

2× Platin-Schallplatte

  • Image Australien
    • 1990: für das Album Jive Bunny – The Album

3× Platin-Schallplatte

  • Image Kanada
    • 1990: für das Album Jive Bunny – The Album

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Aus­zeich­nungen, Ver­käu­fe, Quel­len)
Image SilberImage GoldImage Platin Ver­käu­fe Quel­len
Image Australien (ARIA)0! S—0! G—Image 4× Platin4280.000aria.com.au
Image Brasilien (PMB)0! S—0! G—Image Platin1250.000pro-musicabr.org.br
Image Frankreich (SNEP)Image Silber1Image Gold10! P—600.000infodisc.fr
Image Kanada (MC)0! S—0! G—Image 4× Platin4400.000musiccanada.com
Image Neuseeland (RMNZ)0! S—0! G—Image 2× Platin230.000aotearoamusiccharts.co.nz
Image Österreich (IFPI)0! S—Image Gold10! P—25.000Einzelnachweise
Image Schweiz (IFPI)0! S—0! G—Image Platin150.000hitparade.ch
Image Spanien (Promusicae)0! S—0! G—Image Platin1100.000Einzelnachweise
Image Vereinigte Staaten (RIAA)0! S—Image Gold10! P—500.000riaa.com
Image Vereinigtes Königreich (BPI)0! S—Image 3× Gold3Image 5× Platin52.700.000bpi.co.uk
Insgesamt Image Silber1 Image 6× Gold6 Image 18× Platin18
  1. ↑ Jive Bunny And The Mastermixers creator John Pickles dies at 84. In: bbc.com. 3. September 2026, abgerufen am 3. September 2026 (englisch).
  2. 1 2 3 Chartquellen: DE AT CH UK US
  3. ↑ US-Alben: Joel Whitburn: Joel Whitburn’s Top Pop Singles 1955–2006. Billboard Books, New York 2006, ISBN 0-89820-172-1.
  4. ↑ Gold für Swing the Mood in Österreich
  5. ↑ Dean Scapolo: The Complete New Zealand Music Charts: 1966 – 2006. Maurienne House, 2007, ISBN 978-1-877443-00-8 (englisch).
  6. ↑ Platin für Jive Bunny – The Album in Spanien