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Jorrit M. Kelder

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Jorrit M. Kelder (* 1980 in Hoorn) ist ein niederländischer Klassischer Archäologe und Mykenologe.

Kelder studierte Archäologie des Mittelmeerraumes an der Universität von Amsterdam und wurde 2009 mit einer Dissertation zu den mykenischen politischen Beziehungen mit Anatolien und Ägypten promoviert.

In der Folge war er von 2009 bis 2011 Mitarbeiter des Nederlandse Organisatie voor Wetenschappelijk Onderzoek. In 2019 würde er zum Gastprofessor an der Universität Gent ernannt.[1] Er war von 2015 bis 2023 als Senior Grant Adviser an der Universität Leiden tätig: Seit 2026 arbeitet er dort als Forscher im Projekt „Von Aleph zu Alpha“.[2] Kelder ist Mitglied des Wolfson College, Oxford, und Mitglied des Stiftungsrats der internationalen gemeinnützigen Stiftung Luwian Studies.[3]

Forschungsschwerpunkte sind die wechselseitigen Beziehungen zwischen dem prä- und frühgeschichtlichen Griechenland und dem Mittelmeerraum, der Zusammenhang zwischen Archäologie und Philologie sowie die Frühgeschichte Ägyptens.

Schriften (Auswahl)

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  • mit Cécile Michèl und Michael Friedrich (Hrsg.): Missing Evidence in the Study of Ancient Cultures, De Gruyter, Berlin 2025.
  • mit Willemijn Waal (Hrsg.): From “LUGAL.GAL” to ’WANAX’ : Kingship and Political Organisation in the Late Bronze Age Aegean. Sidestone Press, Leiden 2019, (Inhaltsverzeichnis).
  • The Kingdom of Mycenae. A Great Kingdom in the Late Bronze Age Aegean CDL Press, Maryland 2010.
  • mit Gunay Uslu und Ömer Faruk Şerifoğlu (Hrsg.): Troy. City, Homer, Turkey. W-books, Zwolle 2012.
  1. ↑ Jorrit Kelder, In: research.flw.ugent.be (niederländisch) (abgerufen am 6. November 2020)
  2. ↑
  3. ↑ Jorrit Kelder, Senior Grant Advisor, In: universiteitleiden.nl (englisch) (abgerufen am 6. November 2020)