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Maria Georgatou

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Die griechische Auswahl bei den Spielen 2000 in Sydney

Maria Georgatou (griechisch Μαρία Γεωργάτου; * 10. Mai 1984 in Athen) ist eine ehemalige griechische Sportlerin der Rhythmischen Sportgymnastik.

Maria Georgatou ist die Tochter von Eleni Biagi-Georgatou und Vassilis Georgatos.[1] Sie wuchs auf der Insel Korfu auf. Im Alter von sechs Jahren fing sie mit Unterricht in Rhythmischer Sportgymnastik und Ballettunterricht an. Als sie 13 Jahre alt war, ging sie nach Athen, um ihr Sporttraining zu vertiefen.[2] Sie wurde unter der Trainerin Eleni Polychroniou 1997 Mitglied des Frauen Nationalteams.[3]

Ihren ersten großen, internationalen Erfolg feierte sie bei den Europameisterschaften 1999 in Budapest, wo sie mit dem griechischen Team 38,799 Punkte erzielte und die Goldmedaille gewann. Im selben Jahr gewann sie im Gruppenwettbewerb in Osaka bei den Weltmeisterschaften Silber, als sie mit ihren Teamkolleginnen 39,466 Punkte erzielten. Sie krönte ihre Laufbahn im Jahr 2000, als sie mit Irini Aindili, Zacharoula Karyami, Evangelia Christodoulou, Chariklia Pantazi und Anna Pollatou, in Sydney die olympische Bronzemedaille im Gruppenwettbewerb gewann.[4]

Mit 15 Jahren erlitt sie im Oktober 2000 einen schweren Unfall. Sie stürzte zu Hause an einem Reck während ihres Trainings. Daraufhin musste sie in Athen zur Entfernung eines Epiduralhämatoms im Schädelbereich operiert werden. Die Operation verlief erfolgreich.[5] 2001 beendete Maria Georgatou ihre Sportkarriere.[6]

Durch den Sieg bei den Olympischen Sommerspielen kam sie genau wie andere Athleten ihrer Generation automatisch in die Marine-Streitkräfte Griechenlands und hält den Rang eines Vizeadmirals (Αντιπλοιάρχος) (2020).[1]

2010 kehrte sie nach Korfu zurück. 2015 heiratete sie Nikos Dimotropoulos, die beiden haben eine Tochter. Als Mitglied des Vereins griechischer Olympioniken engagiert sie sich für soziale Ziele und betreibt Öffentlichkeitsarbeit.[1]

Sportliche Erfolge

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WettbewerbOrtFormationMehrkampf5X3X+2X
EM 1999 Image Budapest Gruppe Gold Gold Gold
WM 1999 Japan Osaka Gruppe Silber Gold Gold
OS 2000 Australien Sydney Gruppe Bronze

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 Μ. Γεωργάτου Μπορούμε να βγούμε καλύτερα αοό την δοκιμασία. Abgerufen am 23. Februar 2026 (griechisch).
  2. ↑ START TV KERKYRA CHANNEL: 01 Η ΑΛΛΗ ΟΨΗ 07 11 2018 ΜΑΡΙΑ ΓΕΩΡΓΑΤΟΥ. 2. Februar 2020, abgerufen am 23. Februar 2026.
  3. ↑ Ειρήνη Αϊνδιλή: Για την Άννα - AthleteStories. 29. September 2020, abgerufen am 23. Februar 2026 (griechisch).
  4. ↑ Μαρία Γεωργάτου. In: Σύλλογος Ελλήνων Ολυμπιονικών (ΣΕΟ). Abgerufen am 23. Februar 2026 (griechisch).
  5. ↑ Rizospastis-Synchroni Epochi: rizospastis.gr - Καρδιοχτύπι για την Γεωργάτου. 26. Oktober 2000, abgerufen am 23. Februar 2026 (griechisch).
  6. ↑ Ειρήνη Αϊνδιλή: Τρεις ζωές - AthleteStories. 2. Januar 2021, abgerufen am 23. Februar 2026 (griechisch).