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Michaël Bodegas

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Michaël Alexandre Bodegas (* 3. Mai 1987 in La Seyne-sur-Mer) ist ein französischer Wasserballspieler, der von 2015 bis 2021 für Italien antrat. Mit der italienischen Nationalmannschaft wurde er Olympiadritter 2016 und Weltmeister 2019.

Sportliche Karriere

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Der 1,92 Meter große Centerspieler Bodegas begann bei CN Marseille, mit denen er bis 2013 acht französische Meistertitel gewann. Nach zwei Jahren bei AN Brescia kam er 2015 zu Pro Recco. Bis 2019 wurde er viermal italienischer Meister. Danach spielte er zwei Jahre bei CN Atlètic Barceloneta, wobei in diesen Jahren der Sportbetrieb wegen der COVID-19-Pandemie nur eingeschränkt stattfand. Barceloneta wurde 2020 und 2021 spanischer Meister. 2021 kehrte Bodegas zu CN Marseille zurück. Bis 2026 wirkte er an fünf weiteren Meisterschaftserfolgen mit.

Mit der französischen Nationalmannschaft nahm Bodegas an der Europameisterschaft 2014 in Budapest teil und belegte den zehnten Platz. Mit insgesamt 13 Toren war Bodegas erfolgreichster Werfer seiner Mannschaft.[1]

Zwei Jahre später bei der Europameisterschaft 2016 in Belgrad trat Bodegas mit der italienischen Mannschaft an. Die Italiener erreichten den sechsten Platz. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro belegten die Italiener in der Vorrunde den dritten Platz hinter Spanien und Kroatien. Nach einem Viertelfinalsieg gegen Griechenland unterlagen die Italiener den Serben im Halbfinale mit 8:10. Im Spiel um den dritten Platz besiegten die Italiener die Mannschaft Montenegros mit 12:10.[2] Bodegas erzielte insgesamt vier Tore, davon eins im Halbfinale. 2017 belegte Bodegas mit der italienischen Mannschaft den sechsten Platz bei der Weltmeisterschaft 2017 in Budapest. Bei der Europameisterschaft 2018 in Barcelona verloren die Italiener im Halbfinale gegen die Spanier und im Spiel um den dritten Platz gegen die Kroaten. Bodegas erzielte sieben Turniertore, davon eins im Halbfinale.[3] 2019 bei der Weltmeisterschaft in Gwangju bezwangen die Italiener im Halbfinale die Ungarn und im Finale die Spanier. Damit waren die Italiener nach 2011 wieder Weltmeister. Bei den erst 2021 ausgetragenen Olympischen Spielen in Tokio unterlagen die Italiener im Viertelfinale den Serben und belegten letztlich den siebten Rang.[4] Bodegas erzielte insgesamt acht Tore.

Bei der Europameisterschaft 2024 trat Bodegas wieder mit der französischen Mannschaft an und belegte den neunten Platz. Einen Monat später überraschten die Franzosen mit dem vierten Platz bei der Weltmeisterschaft in Doha. Nach ihrem Viertelfinalsieg über die Ungarn verloren die Franzosen im Halbfinale gegen Kroatien erst im Shoot-Out. Im Spiel um Bronze unterlagen die Franzosen gegen die Spanier.[5] Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris waren die Franzosen als Gastgeber automatisch qualifiziert, schieden aber bereits in der Vorrunde aus. Bodegas steuerte insgesamt neun Tore bei.[6]

  1. ↑ Europameisterschaft 2014 bei Todor Krastevs Seite todor66.com
  2. ↑ Olympiaturnier 2016 in der Datenbank von Olympedia.org (englisch), abgerufen am 26. Oktober 2026.
  3. ↑ Europameisterschaft 2018 bei Todor Krastevs Seite todor66.com
  4. ↑ Olympiaturnier 2020 (2021) in der Datenbank von Olympedia.org (englisch), abgerufen am 26. Oktober 2026.
  5. ↑ Weltmeisterschaft 2024 bei Todor Krastevs Seite todor66.com
  6. ↑ Olympiaturnier 2024 in der Datenbank von Olympedia.org (englisch), abgerufen am 26. Oktober 2026.