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Outercourse

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Outercourse ist ein englischer Begriff für jede Form von nicht-penetrativen Sexualpraktiken oder Liebesspielen,[1][2] bei denen der Penis nicht in die Vagina, das Rektum oder den Mund eingeführt wird, auch mit dem Hintergrund einer Empfängnisverhütung.[2] Das Urban Dictionary definiert den Begriff als Akt des Reibens und des Ejakulierens, ohne jemals in den Körper einzudringen.[3]

Zu den Beispielen für Outercourse zählen Küssen, Kuscheln, Massagen, Masturbation und gegenseitige Masturbation, Intercruralverkehr (Platzierung des Penis zwischen den Oberschenkeln, Brüsten oder anderen Körperteilen des Partners), Tribadie, Frottage sowie Gespräche über Sex mit einer anderen Person[2] (Telefonsex). Diese natürliche Verhütungsmethode wird im Englischen auch als heterosexueller „Outercourse“ bezeichnet, wobei das intensive Liebesspiel (Heavy Petting) mit gegenseitiger manueller Masturbation bis zum Orgasmus beider Partner führt, ohne dass der Penis in die Vulva eindringt und jeglicher Kontakt von Samenflüssigkeit mit der Vagina vermieden wird.[4]

Der Begriff „Outercourse“ tauchte möglicherweise erstmals 1986 auf und wird zwar häufiger verwendet, jedoch meist ohne klar definierte Bedeutung.[2]

Die Geschichte veranschaulicht die Einstellung zu nonpenetrativem Geschlechtsverkehr in den gegensätzlichen Ansichten zur Geburtenkontrolle im christlichen Europa einerseits und in Südostasien (Hinduismus, Buddhismus, Jainismus) andererseits.[2] Zur Zeit des Augustinus von Hippo (354–430 n. Chr.) lehnte die römisch-katholische Kirche generell alle Formen von Sex ab, die nicht der Fortpflanzung dienten, während fast zur gleichen Zeit in Indien das weltbekannte Werk Kamasutra über menschliche Sexualität entstand, worin Stellungen sowohl für Geschlechtsverkehr als auch für Outercourse beschrieben wurden.[2]

Commons: Non-penetrative human sexual activity – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Ann van Sevenant: Sexual Outercourse: A Philosophy of Lovemaking. Peeters, 2005, ISBN 978-90-429-1617-3, S. 42.
  2. 1 2 3 4 5 6 David E. Newton: Birth Control: A Reference Handbook. Bloomsbury Publishing USA, 2019, ISBN 979-82-1605405-4 (google.de [abgerufen am 10. Oktober 2026]).
  3. ↑ Urban Dictionary: outercourse. Abgerufen am 10. Oktober 2026 (amerikanisches Englisch).
  4. ↑ J. C. Cobb: Outercourse as a safe and sensible alternative to contraceptives. In: American Journal of Public Health. Band 87, Nr. 8, August 1997, ISSN 0090-0036, S. 1380–1381 (hier 1380), doi:10.2105/AJPH.87.8.1380, PMID 9279283, PMC 1381109 (freier Volltext) – (aphapublications.org [abgerufen am 10. Oktober 2026]).