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SSC Bari

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
SSC Bari
Vereinswappen der SSC Bari
Basisdaten
Name Società Sportiva Calcio Bari S.p.A.
Sitz Bari, Italien
Gründung 15. Januar 1908
Eigentümer Filmauro S.r.l.
Präsident Luigi De Laurentiis
Website sscalciobari.it
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Fabio Caserta
Spielstätte Stadio San Nicola
Plätze 58.270
Liga Serie B
2024/25 9. Platz
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Heim
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Auswärts
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Ausweich

Die Società Sportiva Calcio Bari, kurz SSC Bari, ist ein 1908 gegründeter italienischer Fußballverein aus der apulischen Hauptstadt Bari. Seit der Saison 2022/23 spielt der Verein in der Serie B.

Weitere Bezeichnungen sind I Galletti („Die Gockel“) und I Biancorossi („Die Weiß-Roten“).

Heimspielstätte ist das rund 58.000 Zuschauer fassende Stadio San Nicola, das auch Spielort der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 war.

Die frühen Jahre und Namenswechsel (1908–1928)

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Mannschaft der US Ideale Bari im Jahr 1924

Die Anfänge des Fußballs in Bari waren von mehreren Gründungen und Fusionen geprägt. Der erste relevante Verein war der am 15. Januar 1908 gegründete Bari Foot-Ball Club. In den Folgejahren entstanden in Bari weitere Fußballclubs, darunter die US Ideale und der FBC Liberty.

Während des Ersten Weltkriegs, im Jahr 1915, stellte der Bari Foot-Ball Club seinen Betrieb ein. Ideale und Liberty kämpften finanziell ums Überleben. Nach dem Krieg gab es eine kurze Wiederbelebung des FBC Bari im Jahr 1924, doch bereits 1927 wurde der Spielbetrieb wieder eingestellt.

Die entscheidende Phase für die Entstehung des heutigen Vereins war die Zeit zwischen 1926 und 1928, als sich der italienische Fußball neu organisierte. In diesem Zuge kam es zu einer Fusion des FBC Liberty, der sich zuvor in Bari FC umbenannt hatte und der US Ideale. Dieser Zusammenschluss am 27. Februar 1928 führte zur Gründung der Unione Sportiva Bari (US Bari). Mit dieser Neugründung kehrte der Verein auch zu den traditionellen Vereinsfarben Weiß und Rot des ursprünglichen FBC Bari zurück.

Die Blütezeit und der Zweite Weltkrieg (1928–1945)

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Die 1930er Jahre waren eine erfolgreiche Zeit für die US Bari, die regelmäßig zwischen der Serie A und Serie B pendelte. 1934 bezog der Verein das neu erbaute Stadio della Vittoria. Im Jahr 1941/42 gelang dem Verein der zweite Gewinn der italienischen Zweitligameisterschaft. Der Zweite Weltkrieg unterbrach den regulären Spielbetrieb, und nach dem Krieg wurde der Verein von einem neuen Konsortium übernommen und in Associazione Sportiva Bari (AS Bari) umbenannt.

Nachkriegszeit, Auf- und Abstiege (1945–2000er)

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In den Jahrzehnten nach dem Krieg war die AS Bari eine klassische „Fahrstuhlmannschaft“, die regelmäßig zwischen der Serie A, Serie B und sogar der Serie C pendelte. Trotz dieser Schwankungen gelang es dem Verein immer wieder, sich zu erholen und in die oberen Ligen zurückzukehren.

Ein Höhepunkt war die Qualifikation für den Mitropapokal in der Saison 1988/89 und der anschließende Sieg im Wettbewerb 1990. In den 1990er Jahren war Bari mehrmals in der Serie A vertreten und konnte einige namhafte Spieler wie Gianluca Zambrotta, Leonardo Bonucci und Igor Protti (Torschützenkönig 1995/96) in seinen Reihen begrüßen.

Finanzielle Schwierigkeiten und Neugründungen (2010er Jahre bis heute)

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Die 2010er Jahre waren von erheblichen finanziellen Problemen geprägt. Nach dem Abstieg aus der Serie A im Jahr 2011 verschlechterte sich die Lage des Vereins drastisch. Im März 2014 meldete die AS Bari Insolvenz an. Der Verein wurde im Mai 2014 vom ehemaligen Schiedsrichter Gianluca Paparesta gekauft und in Football Club Bari 1908 (FC Bari 1908) umbenannt.[1]

Die finanzielle Erholung war jedoch nur von kurzer Dauer. Im Juli 2018 wurde der FC Bari 1908 aufgrund erneuter Insolvenz aus der Serie B ausgeschlossen. Dies führte zu einer Neugründung des Vereins als Società Sportiva Calcio Bari (SSC Bari), der in der Saison 2018/19 in der vierten italienischen Liga, der Serie D, neu starten musste. Diese Neugründung erfolgte unter der Führung des Eigentümers und Präsidenten der SSC Neapel Aurelio De Laurentiis. Um Interessenkonflikte zu vermeiden – da eine Person gemäß den Regularien des italienischen Fußballverbands FIGC nicht gleichzeitig Präsident von zwei Vereinen sein darf, die in derselben Liga oder anderen Wettbewerben antreten könnten – übernahm sein Sohn Luigi De Laurentiis den Geschäftsbetrieb und die Präsidentschaft der SSC Bari.[2]

Bereits in der Saison 2019/20 gelang der Aufstieg in die Serie C, und nach dem Gewinn der Serie C-Meisterschaft in der Saison 2021/22 stieg die SSC Bari zur Saison 2022/23 wieder in die Serie B auf. In der Saison 2025/26 stieg der Club wieder in die Serie C ab.

Stand: 16. September 2025[3]

Nr. Position Name
1 ItalienItalien TW Marco Pissardo
3 ItalienItalien AB Riccardo Burgio
4 ItalienItalien AB Gaetano Castrovilli
5 GambiaImage MF Ebrima Darboe
7 ItalienItalien MF Giuseppe Sibilli
8 ItalienItalien MF Riccardo Pagano
9 DanemarkDänemark ST Christian Gytkjær
10 ItalienItalien MF Nicola Bellomo
11 ItalienItalien ST Gabriele Moncini
12 ItalienItalien TW Davide Marfella
13 ItalienItalien AB Andrea Meroni
15 ItalienItalien AB Sheriff Kassama
16 ItalienItalien MF Marko Antonucci
17 ItalienItalien ST Emanuele Rao
18 ItalienItalien MF Giulio Maggiore
Nr. Position Name
20 UruguayImage MF Gastón Pereiro
21 ItalienItalien ST Anthony Partipilo
23 ItalienItalien AB Francesco Vicari
24 ItalienItalien AB Lorenzo Dickmann
25 ItalienItalien AB Raffaele Pucino
27 OsterreichÖsterreich MF Matthias Braunöder
29 BelgienImage MF Matthias Verreth
30 ItalienItalien AB Moussa Mané
31 ItalienItalien TW Michele Cerofolini
32 ItalienItalien MF Vincenzo Colangiuli
43 GriechenlandGriechenland AB Dimitrios Nikolaou
76 KosovoImage AB Indrit Mavraj
93 AlgerienImage AB Mehdi Dorval
99 ItalienItalien ST Leonardo Cerri

Ehemalige Spieler

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Trainerhistorie

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Cheftrainer
AmtszeitName
1928–1929Image Ernő Erbstein
1929–1930Image Josef Uridil
1930–1931Image János Hajdu
1931–1932Image Árpád Weisz
1932–1933Image Ernő Erbstein
Image Lászlo Barr
1933–1934Image Anton Cargnelli
1934–1935Image Engelbert König
1935–1936Image András Kuttik
1936–1938Image Anton Cargnelli
1938–1939Image József Ging
1939Image András Kuttik
1939–1940Image Raffaele Costantino
1940–1941Image Luigi Ferrero
1941Image András Kuttik
1941Image Raffaele Costantino
1941–1942Image Stanislao Klein
1942–1943Image Raffaele Costantino
1943Image János Vanicsek
1944–1945Image Raffaele Costantino
1946Image András Kuttik
1946–1947Image Raffaele Costantino
1947Image János Nehadoma
1947–1948Image András Kuttik
1948Image Ferenc Plemich
1948Image András Kuttik
1948–1949Image Raffaele Costantino
1949Image Ferenc Plemich
1949–1950Image György Sárosi
Image Francesco Capocasale
1950Image Raffaele Costantino
1950Image Francesco Capocasale
1950Image Federico Allasio
1950–1951Image Ambrogio Alfonso
1951Image Mario Sandron
1951Image Paolo Giammarco
1951Image Pietro Piselli
Cheftrainer
AmtszeitName
1951–1952Image Raffaele Costantino
1952Image Vincenzo Marsico
1952–1953Image Raffaele Sansone
1953–1956Image Francesco Capocasale
1956–1958Image Federico Allasio
1958–1959Image Paolo Tabanelli
1959–1961Image Francesco Capocasale
1961Image Onofrio Fusco
1961Image Luis Carniglia
1961–1962Image Federico Allasio
1962Image Onofrio Fusco
1962–1963Image Pietro Magni
1963–1964Image Tommaso Maestrelli
1964Image Paolo Tabanelli
1964–1965Image Francesco Capocasale
1965Image Onofrio Fusco
1965–1966Image Hugo Lamanna
1966Image Filippo Calabrese
1966–1969Image Lauro Toneatto
1969–1970Image Oronzo Pugliese
1970Image Carlo Matteucci
1970–1972Image Lauro Toneatto
1972–1974Image Carlo Regalia
1974–1975Image Luciano Pirazzini
1975–1976Image Gianni Seghedoni
1976Image Giuseppe Pozzo
1976–1978Image Giacomo Losi
1978–1979Image Mario Santececca
1979Image Giulio Corsini
1979Image Enrico Catuzzi
1979–1981Image Antonio Renna
1981–1983Image Enrico Catuzzi
1983Image Luigi Radice
1983–1986Image Bruno Bolchi
1986–1988Image Enrico Catuzzi
1988–1992Image Gaetano Salvemini
1992Image Zbigniew Boniek
Cheftrainer
AmtszeitName
1992–1993Image Sebastião Lazaroni
1993–1995Image Giuseppe Materazzi
1995–2001Image Eugenio Fascetti
2001Image Arcangelo Sciannimanico
2001–2002Image Attilio Perotti
2003–2004Image Marco Tardelli
2003–2004Image Giuseppe Pillon
2004–2006Image Guido Carboni
2006–2007Image Rolando Maran
2007Image Giuseppe Materazzi
2008–2009Image Antonio Conte
2009–2011Image Gian Piero Ventura
2011Image Bortolo Mutti
2011–2013Image Vincenzo Torrente
2013–2014Image Roberto Alberti Mazzaferro
2014Image Devis Mangia
2014–2016Image Davide Nicola
2016Image Andrea Camplone
2016Image Roberto Stellone
2016–2017Image Stefano Colantuono
2017–2018Image Fabio Grosso
2018–2020Image Giovanni Cornacchini
2020Image Vincenzo Vivarini
2020–2021Image Gaetano Auteri
2021Image Massimo Carrera
2021–2023Image Michele Mignani
2023–2024Image Pasquale Marino
2024Image Giuseppe Iachini
2024–2025Image Moreno Longo
2025–Image Fabio Caserta

Ligazugehörigkeit

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LigaJahreZuletzt
Serie A 332010/11
Serie B 522024/25
Serie C 112021/22
Commons: SSC Bari – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Bari, conclusa l'asta: club a Paparesta per 4,8 milioni tuttomercatoweb.com vom 20. Mai 2014 (italienisch)
  2. ↑ Napoli owner takes over troubled Bari reuters.com vom 1. August 2018
  3. ↑ SSC Bari - Vereinsprofil. Abgerufen am 16. September 2025.