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Schmälzmittel

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Schmälzmittel zählen zur Gruppe der Textilhilfsmittel und dienen der Fettung von Fasern (insbesondere von Wolle) vor dem Spinnen und zur Erleichterung des Spinnvorgangs zur Herstellung von Garnen. Als Schmälzmittel werden emulgierte Mineralöle, Phosphorsäureester oder Olein (technische Ölsäure) eingesetzt.[1]

Die möglichst vollständige Entfernung des Schmälzmittels nach dem Spinnen ist wichtig, weil sonst ein einwandfreies Färben der Garne oder Gewebe erschwert wird.[2] Olein kann z. B. mit Sodalösung leicht ausgewaschen werden.

Weiterhin werden Schmälzmittel auf Basis von Siliconemulsionen zur Imprägnierung von Dämmstoffen eingesetzt.[3]

Einzelnachweise

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  1. ↑ Brockhaus ABC Chemie, VEB F. A. Brockhaus Verlag Leipzig 1965, S. 1245.
  2. ↑ Stichwort "Schmälzmittel" in: Hans-Dieter Jakubke, Ruth Karcher (Koordinatoren): Lexikon der Chemie in drei Bänden, Spektrum Verlag, Heidelberg, Band 3, 1999, ISBN 3-8274-0381-2, S. 207.
  3. ↑ Patent DE3616454C3: Verwendung einer stabilen wäßrigen Emulsion eines wasserunlöslichen Zusatzstoffes zum Imprägnieren (Schmälzen) von künstlichen Mineralfasern von Dämmstoffen. Angemeldet am 15. Mai 1986, veröffentlicht am 17. April 1997, Anmelder: Grünzweig & Hartmann, Erfinder: Josef Schirmeisen, Hartmut Tiesler.‌