Star Trek: Deep Space Nine – Dominion Wars
| Star Trek: Deep Space Nine – Dominion Wars | ||
| Entwickler | ||
|---|---|---|
| Publisher | ||
| Leitende Entwickler | Gary Wagner, Rodney Walden, Chris Bernert, Steve Eitman | |
| Veröffentlichung | ||
| Plattform | Windows | |
| Genre | Weltraum-Kampfsimulation | |
| Thematik | Star Trek | |
| Spielmodus | Einzelspieler, Mehrspieler | |
| Medium | CD-ROM | |
| Sprache | Englisch, Deutsch | |
| Altersfreigabe |
| |
Star Trek: Deep Space Nine – Dominion Wars ist ein Star-Trek-Computerspiel. Es wurde von Gizmo Games entwickelt und von Simon & Schuster im Jahr 2001 veröffentlicht.
Star Trek: Deep Space Nine – Dominion Wars basiert auf Figuren und Situationen aus Star Trek: Deep Space Nine und ist ein Echtzeit-Taktikspiel.
Entwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Spiel wurde von Gizmo Games/Industries entwickelt. Dieses Unternehmen wurde 1998 von den ehemaligen Activision-Studios-Mitarbeitern, Gary Wagner und Rodney Walden, gegründet.
Vertonung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Für die Vertonung waren die Salami Studios (englisch) / Arena Synchron (deutsch) verantwortlich. Die englischen / deutschen[1] Synchronsprecher sind:
- Admiral Ross: Barry Jenner / Klaus Nietz
- Weyoun: Jeffrey Combs / Udo Schenk
- Gul Dukat: Marc Alaimo / Tilo Schmitz
- Föderationscomputer: B. J. Ward / Regina Albrecht
- Dominioncomputer: Monique Bernert / Regina Albrecht
Starship Creator Warp II
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Es ist möglich, Schiffe und Captain-Portraits, die mit „Starship Creator Warp II“ erstellt wurden, in Star Trek: Deep Space Nine – Dominion Wars zu importieren.
Importierbare Schiffsklassen sind: Defaint, Akira, Galaxy, B'rel
Es werden keine weiteren Schiffsklassen unterstützt.
Spielprinzip
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Spiel ist eine Mischung aus Echtzeit-Taktik und Weltraumkampfsimulation. Es ermöglicht die gleichzeitige Steuerung von bis zu sechs verschiedenen Schiffen der Fraktionen: Vereinigte Föderation der Planeten, Klingonen, Cardassianern/Dominion. Die Missionen umfassen primäre wie auch sekundäre Ziele. Der Spieler kann vor den meisten Missionen seine Schiffe, Kapitäne und Ausrüstung auswählen. Die Handlung spielt ungefähr im Zeitraum von Staffel fünf bis sieben bei „Star Trek: Deep Space Nine“.
Für den Abschluss jeder Mission erhält der Spieler Credits, die zwischen den Missionen zum Kauf neuer Schiffe, erfahrenerer Kapitäne oder leistungsstärkerer Schiffssysteme verwendet werden können. Kapitäne sammeln für jede abgeschlossene Mission Erfahrungspunkte. Wird das Schiff eines Kapitäns zerstört, steht dieser zwar weiterhin zur Verfügung, aber seine Erfahrungspunkte werden auf null zurückgesetzt. Der Spieler kann Befehle entweder an jedes Schiff einzeln oder an die gesamte Flotte erteilen. Der Spieler kann aus mehreren voreingestellten Angriffsmustern auswählen und kann zudem bestimmen, auf welchen Teil des feindlichen Schiffes gefeuert wird (Schilde, Triebwerke, Waffen oder allgemein). Der Spieler kann außerdem jederzeit die Energie auf seinen eigenen Schiffen in unterschiedliche Schiffssysteme leiten. Auch das Beamen ist möglich, um beispielsweise ein Team von Ingenieuren zu entsenden, das dabei hilft ein beschädigtes Schiff zu reparieren oder ein feindliches Schiff zu kapern.
Es können beide Konfliktparteien gespielt werden: die Allianz aus Föderation und Klingonen oder die Allianz aus Cardassianern und Dominion. Je nachdem welche Seite man wählt, unterscheiden sich die Missionen und übergeordneten Ziele erheblich.
Einzelspieler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Föderationskampagne
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Jede Mission wird von Admiral Ross vorgestellt.
Das Spiel beginnt kurz nachdem Gul Dukat seine Verbündeten in der Sternenflotte verraten und sich dem Dominion angeschlossen hat. Dieser Schritt hat die Föderation und das Klingonische Reich dazu veranlasst, im Hinblick auf den scheinbar unvermeidlichen Krieg ein Bündnis zu schließen.
Im Krieg mit dem Dominion sieht sich die Sternenflotte immer wieder ausmanövriert, das scheinbar über alle Schritte der Sternenflotte Bescheid weiß. Der Grund dafür ist eine Sensoranlage in Region nahe Betazeds (versteckt in einem Asteroidengürtel). Die Sternenflotte beschließt, dass sie diese Anlage zerstören muss, um im Krieg noch eine Chance zu haben. Doch nachdem dies geschehen ist, wird schnell klar, dass das Dominion auch ohne diesen taktischen Vorteil Schiffe viel schneller baut. Eine klingonische Einsatzgruppe wird entsandt, um eine Werft des Dominions zu zerstören, doch gleichzeitig wird eine Flotte des Dominions losgeschickt, um die nun schutzlose klingonische Grenze anzugreifen. Daher muss die Sternenflotte schnell Kontakt zu den Klingonen aufzunehmen, um die Grenzen zu verteidigen.
Dominionkampagne
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Jede Mission wird entweder von Gul Dukat oder Weyoun eingeleitet.
Das Spiel beginnt kurz nach der Bildung des Bündnisses zwischen den Cardassianern und dem Dominion, wobei die Cardassianer versuchen, die Maquis auszurotten, die aus den Badlands fliehen wollen. Das Dominion will einen Gründer retten, der auf einem klingonischen Schiff ist. Außerdem ist das Dominion wütend über den Versuch der Sternenflotte, den Eingang zum Wurmloch mit einem Netz aus getarnten Minen zu blockieren (um die Verstärkungen des Dominions aus dem Gamma-Quadranten zu unterbinden). Daher beschließen das Dominion, dass Deep Space 9 eingenommen, und das Minenfeld vor seiner Aktivierung zerstört werden muss.
Daraufhin entdeckt das Dominion eine Reihe von Einsatzverbänden der Sternenflotte und der Klingonen, die versuchen, Sensoranlagen und Werften des Dominions zu erobern. Daraufhin werden Flotten entsendet, die die Angriffe abwehren sollen.
Mehrspieler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Online-Mehrspielermodus können bis zu 48 Schiffe in einer Partie gegeneinander antreten.
Die Spielmodi sind „Jeder gegen jeden“, „Dominanz“, „Finde den Gründer“, „Eroberung“ und „Halten und Erobern“.
Rezeption
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| ||||||||||||||||
Die Redaktion von 4Players beurteilte die Missionen als sehr durchwachsen. Das Spiel böte zahlreiche Funktionen, die jedoch nicht gut umgesetzt seien. Am schwersten wiege die fehlende Übersicht.[3]
„Mehr Action als Strategie. Nur die abwechslungsreichen Missionen und der Star-Trek-Bonus gefallen.“
PC Games bemängelte den eintönigen Spielverlauf und den schlecht ausbalancierten Schwierigkeitsgrad.[5]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Star Trek: Deep Space Nine – Dominion Wars bei MobyGames (englisch)
- Star Trek: Deep Space Nine – Dominion Wars in der Online Games-Datenbank
- Star Trek: Deep Space Nine – Dominion Wars bei IMDb
- Star Trek: Deep Space Nine – Dominion Wars im Star-Trek-Wiki Memory Alpha
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Spielestimmen: Die deutschen Stimmen in Star Trek: Deep Space Nine - Dominion Wars. In: Spielestimmen. Abgerufen am 12. Juni 2026.
- ↑ Star Trek: Deep Space Nine: Dominion Wars Reviews. In: Metacritic. Abgerufen am 12. Juni 2026 (englisch).
- 1 2 Dominion Wars - Test, Taktik & Strategie. In: 4Players. 21. September 2001, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 18. Juni 2026.
- 1 2 Benjamin Bezold: Star Trek: Deep Space Nine - Dominion Wars. In: PC Action. Oktober 2001, S. 96 (Textarchiv – Internet Archive).
- 1 2 Rüdiger Steidle: Star Trek: Dominion Wars. In: PC Games. Oktober 2001, S. 100 (Textarchiv – Internet Archive).
