Thieshope
Thieshope Gemeinde Brackel | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 53° 19′ N, 10° 5′ O | |
| Fläche: | 3,46 km²[1] | |
| Einwohner: | 308[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 89 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 | |
| Postleitzahl: | 21438 | |
| Vorwahl: | 04185 | |
Lage von Thieshope in Niedersachsen | ||
Thieshope ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Brackel im Landkreis Harburg in Niedersachsen. Bis 1972 bildete Thieshope eine eigenständige Gemeinde.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Dorf Thieshope liegt in der Nordheide etwa einen Kilometer nordöstlich von Brackel. Zwischen beiden Orten verläuft die Trasse der Bundesautobahn 7. Im Osten der Gemarkung Thieshope liegt das Waldgebiet Pattenserdicke.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Thieshope gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Winsen an der Luhe des Kurfürstentums Hannover.[2] Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Winsen im Departement der Elbmündung.[3] 1814 fiel Thieshope an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Winsen, dann von 1852 bis 1859 zum Amt Pattensen und danach wieder zum Amt Winsen.[4][5] 1867 fiel die Gemeinde Thieshope mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Winsen sowie seit 1932 zum Landkreis Harburg. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Thieshope am 1. Juli 1972 Teil der Gemeinde Brackel.[6]
Einwohnerentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 51 | [3] |
| 1845 | 53 | [7] |
| 1871 | 68 | [8] |
| 1885 | 71 | [9] |
| 1895 | 77 | [10] |
| 1910 | 109 | [11] |
| 1925 | 132 | [12] |
| 1939 | 108 | [12] |
| 1950 | 166 | [13] |
| 1961 | 134 | [13] |
| 1970 | 160 | [13] |
Bau- und Bodendenkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Bauernhaus Thieshope 6 steht unter Denkmalschutz. Ein Großsteingrab und mehrere Grabhügel sind Bodendenkmale.
Öffentliche Einrichtungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Ortsfeuerwehr Thieshope hat ihr Gerätehaus an den Thieshoper Hörsten 1.[14]
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Anschlussstelle Thieshope der Bundesautobahn 7 liegt in unmittelbarer Nähe des Dorfes.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Daten und Karte der Gemarkung Thieshope
- ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777, S. 153 (google.de).
- 1 2 Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 62 (google.de).
- ↑ Verordnung, die Bildung der Amtsgerichte und untern Verwaltungsbehörden betr., vom 7. August 1852
- ↑ Verordnung, die Bezirke der unteren Verwaltungsbehörden betr., vom 27. März 1859, Nr. 86
- ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1972
- ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 105 (google.de).
- ↑ Volkszählung 1871
- ↑ Volkszählung 1885
- ↑ Volkszählung 1895
- ↑ Der Kreis Winsen im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023.
- 1 2 Michael Rademacher: Harburg. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
- 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
- ↑ Website der Ortsfeuerwehr Thieshope

