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International Rescue Committee Deutschland

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Non-profit Organizations

Berlin, Berlin 8,412 followers

We support people affected by war and crises to survive and build a self-determined life.

About us

The International Rescue Committee (IRC) supports people affected by war and crises to secure their survival and rebuild their lives. Since its founding in 1933 on the initiative of Albert Einstein, IRC has been providing life-saving assistance, particularly to people forced to flee from war, persecution, or natural disasters. Today, we operate in over 45 countries with more than 17,000 dedicated staff members, restoring the safety, dignity, and hope of millions of people. Since 2016, IRC has also been active in Germany. With the support of German and European donors, more than 200 employees are now engaged in projects for crisis-affected people in Germany and around the world. In dialogue with politicians, governmental and civil society institutions, private partners, and the public, IRC Germany designs projects both domestically and internationally.

Website
www.rescue.org/de
Industry
Non-profit Organizations
Company size
201-500 employees
Headquarters
Berlin, Berlin
Type
Privately Held
Founded
2016
Specialties
Nothilfe, Flucht und Migration, Humanitäre Hilfe, Entwicklungszusammenarbeit, Bildung, Gesundheitsversorgung, Wirtschaftliche Integration, Schutz und Selbstbestimmung, Stärkung von Frauen und Kindern, Wasser und Sanitärversorgung, Übergangshilfe, and Innovation

Employees at International Rescue Committee Deutschland

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Updates

  • Gerade berät der Europäische Rat darüber, das Asylrecht in bestimmten Situationen gänzlich auszusetzen. Für Menschen auf der Flucht hieße das: an den EU-Außengrenzen zurückgewiesen werden, bevor sie überhaupt ein Schutzgesuch äußern können. Ob ihnen Verfolgung, Krieg oder Folter drohen, würde nicht mehr geprüft. Gemeinsam mit 37 weiteren Organisationen appellieren wir an die Bundesregierung: Die EU muss klar für das Grundrecht auf Asyl einstehen. 👇 Das ganze Statement ist verlinkt im ersten Kommentar.

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  • Bildung hat Tragweite: Unter diesem Motto haben wir letzte Woche in Köln 70 Fachkräfte aus Bildungseinrichtungen, Wissenschaft und Verwaltung zusammengebracht 🎓 Gemeinsam mit der SchlaU-Werkstatt für Migrationspädagogik gGmbH haben wir gefragt: Wie schaffen Schulen, Bildungsträger und Netzwerkpartner*innen sichere, diskriminierungssensible Lernorte? Und wie verbessert multiprofessionelle Zusammenarbeit nachhaltig die Chancen von Kindern und Jugendlichen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte? Das Format: Open Space, ohne festgelegtes Programm. Die Teilnehmenden bestimmten mit ihren eigenen Fragen, Herausforderungen und Ideen selbst, worüber gesprochen wird. Besonders intensiv diskutiert wurden Elternarbeit, die Verankerung von sozial-emotionalem Lernen und der Umgang mit Kürzungen. Ein riesiges Dankeschön an alle, die dabei waren! Besonders danken wir der SchlaU-Werkstatt für die bereichernde Zusammenarbeit und AMIF für die Ermöglichung dieser Veranstaltung 💛 Und jetzt? Nehmen wir die Impulse mit und denken sie weiter – in unserer Arbeit und im Austausch mit Partnerorganisationen.

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  • Rund 10 Millionen Menschen in Südsudan sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. 5 Millionen davon sind Kinder. Konflikte, Überschwemmungen und die Folgen der Krise im benachbarten Sudan treiben immer mehr Menschen in die Flucht. Viele Familien sind Ernährungsunsicherheit und fehlender medizinischer Versorgung ausgesetzt. IRC ist vor Ort: mit Gesundheitsversorgung, sauberem Wasser, Ernährungsprogrammen und Nothilfe für vertriebene Menschen. Allein im letzten Jahr haben wir trotz Hilfskürzungen und eskalierender Konflikte über 1,9 Millionen Menschen erreicht. 👉 Lerne mehr über unsere Arbeit in Südsudan: https://lnkd.in/eC2hWja3

  • Wie können neue Technologien und smarte Finanzierungsmodelle dafür sorgen, dass Wirkung dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird, gerade in fragilen Kontexten? Das war der rote Faden, der sich durch den Berlin-Besuch von Jeannie Annan, IRCs Chief Research & Innovation Officer letzte Woche zog: 🔸 Beim KI-Roundtable mit der Global Perspectives Initiative diskutierten wir mit Vertreter*innen aus Tech, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und internationaler Zusammenarbeit darüber, wie KI unsere Arbeit dort stärken kann, wo die Bedingungen am schwierigsten sind. 🔸 Bei einem Roundtable mit der Weltbank ging es um das Potenzial von Schuldenumwandlungen, um die Finanzierungslücke in der humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit zu schließen. 🔸 Im Gespräch mit Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im BMUKN, sprachen wir über evidenzbasierte und skalierbare Klimafinanzierung in fragilen Kontexten. 🔸 Bei der Fragile Lives Conference des ISDC - International Security and Development Center moderierte Jeannie unser Panel „Impact at Scale: Making Climate Finance Work in Fragile and Conflict-Affected Settings". Das Take-Away: Skalierung von Wirkung soll nicht nur durch das Erreichen von mehr Menschen entstehen, sondern auch durch eine nachhaltige Steigerung der Programmqualität. Einen weiteren Akzent setzte sie mit ihrer Keynote „Reaching the Unreached, Without Doing Harm: How Can AI Scale Cost-Effective Interventions for Children in Fragile Settings?" Jeannies Besuch hat gezeigt, wie viel Substanz entsteht, wenn Forschung, Innovation und Politik an einem Tisch sitzen. Wir freuen uns darauf, diesen interdisziplinären Austausch fortzusetzen.

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  • „Ich hoffe, dass er groß wird, heiratet, sich ein Leben aufbaut und sich um seine Eltern kümmert. Ich hoffe, dass es ihm besser geht und er etwas aus sich macht." Guldasta und Abdul Ahad leben in Jawzar, einem kleinen Dorf in den Bergen der afghanischen Provinz Herat und ziehen gemeinsam ihre fünf Kinder groß. Doch als ihr Jüngster, Temur Shah, zur Welt kam, veränderte sich alles. Kurz nach der Geburt wurde bei Guldasta eine neurologische Erkrankung festgestellt und sie brauchte von da an regelmäßig Medikamente, die sich die Familie kaum leisten konnte. Die Medikamente hatten zudem einen Nebeneffekt: Guldasta konnte keine Milch mehr geben. Milchpulver war teuer und machte Temur Shah krank. Monatelang lebte die Familie von kaum mehr als Brot und Tee. Die Wende kam in einer Klinik in Nagal: Dort konnte ein IRC-Team Temur Shah mit therapeutischer Fertignahrung gegen Mangelernährung behandeln. Schon bald ging es ihm besser. Früher fragte sich Guldasta, ob ihr Baby überleben wird. Heute träumt sie von seiner Zukunft. „Wenn er lacht, spielt und kichert, ist er glücklich. Ihm geht es gut."

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  • Kaum irgendwo ist das Potenzial von Künstlicher Intelligenz so groß wie in der Nothilfe. Und kaum irgendwo der Spielraum für Fehler so klein. Denn wo Menschen von Krieg und Krisen betroffen sind, zählt verlässliche Unterstützung und ein sicherer Umgang mit ihren Daten. Diese Woche haben wir mit Vertreter*innen aus Tech, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Social Entrepreneurship und internationaler Zusammenarbeit diskutiert, wie #KI unsere Arbeit dort stärken kann, wo die Bedingungen am schwierigsten sind – eröffnet von Lena G., Landesvertreterin IRC Deutschland, mit einem Impuls von Jeannie Annan, Chief Research & Innovation Officer bei IRC. Unsere wichtigsten Erkenntnisse:  🔸 Wirksame Lösungen entstehen, wenn Teams das Problem zuerst verstehen, früh testen und Feedback ernst nehmen.  🔸 Kleinere Modelle mit guten Daten und lokal verankerte Lösungen können viel bewirken. Skalierung kann und sollte auch heißen, eine Vielfalt an Tools, Partner*innen und lokalen Akteur*innen zusammenzubringen. 🔸 Wo Fehler schaden können, braucht es sorgfältige Pilotierung, Evaluierung und Risikoabschätzung – und den Blick auf die Mitarbeitenden, deren Arbeitsbelastung mit neuen Tools nicht einfach weiter steigen darf.  🔸 KI kann Abläufe optimieren. Aber: Vertrauen aufbauen, Familien zusammenbringen, humanitären Zugang verhandeln – das bleiben menschliche Aufgaben. Vielen herzlichen Dank an alle, die dabei waren und mitdiskutiert haben.  Wir freuen uns, die Gespräche fortzusetzen.

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  • Ein Kaffee am Morgen. Die Trümmer eines zerstörten Zuhauses. Ein Sprung ins Meer. Die ständige Gefahr, die das Leben im Zelt mit sich bringt. Mohammed ist Case Manager bei International Rescue Committee in Gaza. Die Fotos dieser Serie hat er selbst aufgenommen, die Worte stammen von ihm. Sein Alltag, in seinen eigenen Bildern. Millionen Menschen leben nach wie vor in Zelten oder in beschädigten Gebäuden. Für sie bedeutet der Alltag vor allem eins: irgendwie durchkommen. Humanitäre Hilfe kommt nur eingeschränkt an, vielen Familien fehlt das Nötigste. Und weil die meisten Schulen zerstört sind, können viele Kinder nicht die Schule besuchen. Und trotzdem: Menschen finden Wege, zusammenzukommen, zu feiern und sich kleine Momente der Normalität zurückzuholen. Swipe weiter, um einen Tag im Leben von Mohammed in Gaza zu sehen →

  • Fragile Lives Conference 2026: Keynote-Session mit Jeannie Annan 🎙️ Im Rahmen der Fragile Lives Conference 2026 laden wir zu einer Abendsession ein: „Reaching the Unreached, Without Doing Harm: How Can AI Scale Cost-Effective Interventions for Children in Fragile Settings?" Am 30. September, 18:00 Uhr, diskutieren Jeannie Annan (Chief Research and Innovation Officer, International Rescue Committee), Zlata Bruckauf (Senior Evaluation Specialist, UNICEF) und Katharina Spiess (Leiterin Referat 222 – Krisenbewältigung, Wiederaufbau, Übergangshilfe, BMZ), moderiert von Tilman Brück (ISDC), wie Künstliche Intelligenz dabei helfen kann, Kinder in fragilen und konfliktbetroffenen Kontexten mit wirksamer, kosteneffizienter Unterstützung zu erreichen – ohne dabei Schaden anzurichten. 📍 marta's Gästehäuser Hauptbahnhof Berlin, Seydlitzstraße 20, 10557 Berlin Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind begrenzt. Registriert euer Interesse über den Link unten – die Organisator*innen melden sich mit einem Ticket zurück, sollten noch welche zur Verfügung stehen. 👉 Alle Infos und Registrierung: https://lnkd.in/e9YvJxmJ

  • „Die Voraussetzungen für eine sichere und dauerhafte Rückkehr nach Syrien sind vielerorts noch nicht gegeben.“ Diese Botschaft trugen IRC-Kolleg*innen diese Woche direkt in den Bundestag. Sherine Ibrahim (Regional Vice President MENA), Eatizaz Yousif M.Sc., MBA/ Pm (Country Direktorin Syrien) und Tariq Azeez (Syrien Policy, Advocacy and Communication Koordinator) trafen dafür Abgeordnete von CDU/CSU, SPD und den Grünen, darunter Luise Amtsberg und Lars Castellucci im Auswärtigen Amt. Der Grund für die Dringlichkeit: Laut einem aktuellen IRC-Bericht kehren 91% der Rückkehrer*innen in Gemeinden ohne Wasser, Gesundheitsversorgung oder Strom zurück. Statt den Schutzstatus abzuerkennen und eine Rückkehr zu forcieren, sollte die Bundesregierung den Wiederaufbau vor Ort unterstützen und die Evidenzen von Organisationen vor Ort in politische Entscheidungen einbeziehen. 📄 Zum Bericht: https://lnkd.in/eATsQnCS

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  • 𝐈𝐑𝐂-𝐅𝐚𝐜𝐡𝐝𝐢𝐚𝐥𝐨𝐠 𝟐𝟎𝟐𝟔: 𝐏𝐫𝐚̈𝐯𝐞𝐧𝐭𝐢𝐨𝐧. 𝐕𝐞𝐫𝐬𝐨𝐫𝐠𝐮𝐧𝐠. 𝐓𝐞𝐢𝐥𝐡𝐚𝐛𝐞. Wie kann ein national denkendes Versorgungssystem Menschen mit transnationalen Leben effektiv begleiten? Welche physischen Belastungen entstehen erst nach der Ankunft in Deutschland und wie kann man sie reduzieren? Wo können digitale Angebote schnelle Abhilfe leisten und wie wird Mehrsprachigkeit noch stärker zum Schlüssel? Diese und viele weitere Fragen bestimmten diese Woche den regen Austausch von rund 80 Teilnehmenden bei unserem diesjährigen Fachdialog in der WeiberWirtschaft in Berlin, mit Vertreter*innen aus Zivilgesellschaft, klinisch-therapeutischer Fachpraxis, Wissenschaft und Beratung. In Workshops diskutierten wir mit Expert*innen aus Praxis und Forschung, wie der Brückenbau zwischen zivilgesellschaftlichen Angeboten und dem Regelsystem gelingt – über digitale Ansätze, Mehrsprachigkeit, Familienarbeit und gestufte Versorgungsmodelle. Zudem ging es darum, wie mentale Gesundheit systematisch in unsere Programmarbeit einfließt: von Bildung und sicheren Lernräumen bis hin zu Elternarbeit und Peer-Ansätzen. Ein Highlight war die Keynote von Rebekka Ehret (Lucerne University of Applied Sciences and Arts, Vorsitzende des Dachverband der transkulturellen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik e.V. (DTPPP e.V.), zum Zusammenspiel von Prävention, Entstigmatisierung und individueller wie gesellschaftlicher Teilhabe. Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden für den wertvollen Austausch! 💛 Juliane Pougin Areej Zindler Birke Siebenbürger Mike Mösko Dr. Elizabeth Beloe Elisa Pfeiffer Sunflower Care e.V. Solwodi e.V. Ksenia Herbst-Buchwald Laura Külper krisenchat

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