1945 M�rz

Aktualisiert am 25.Jun.2021

 

 

 

 

-> Iwojima .

1. US Kampfraum Nordwestpazifik

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1.� 2.3.1945
Zentralpazifik
Flugzeuge der Task Force TF.58 greifen am 1.3. K�steneinrichtungen, Flugpl�tze und den Schiffsverkehr in der Gegend von Okinawa an. Das Torpedoboot Manazuru, der Minenleger Tsubame und 11 Schiffe werden versenkt. Der Geleitzerst�rer Fukue, der Minenr�umer Nuwajima, das Torpedoboot Tomozuru werden besch�digt. Am 2.3. werden der Kreuzer Biloxi durch K�stenartillerie und der Zerst�rer Bennett durch einen Bombenversager vor Iwojima besch�digt. Au�erden kommt es zu mehreren Kollisionen mit Landungsschiffen (LST). � Die Leichten Kreuzer Vincennes, Miami und San Juan beschie�en zusammen mit 8 Zerst�rern der TG.58.1 japan. Stellungen in Okino Daito Jima (Ryukyu-Inseln) und am 2.3. beschie�t das Zerst�rergeschwader Desdiv 109 der TG.58.3 Einrichtingen in Parece Vela.

1.� 31.3.1945
Luftkrieg Westeuropa

Minenoffensive des RAF Bomber Command:
In 15 N�chten werden 243 Eins�tze geflogen. Ziele sind die norweg. und d�nische K�ste, das Kattegat, Helgoland, die Deutsche Bucht, die Ostsee im Bereich Kiel, Flensburg, Eckernf�rde und die mittlere Ostsee (dazu siehe 5.-31.3.). Mosquitos werfen Minen in den Nord-Ostsee-Kanal. Sieben Flugzeuge gehen verloren. � Am 2.3. l�uft der Schlepper Rixh�ft bei Hilfeleistung f�r das auf eine britische Luftmine gelaufene U 3519 vor Warnem�nde ebenfalls auf eine Mine und sinkt. Am 10.3. sinkt der dt. Frachter Nordfahrt (ex Hammonia, 2543 BRT) in der Kieler Bucht, am 21.3. der Hilfsminensucher M 3827 im n�rdlichen Sund-Zugang, am 23.3. sinkt der norw. Frachter Utviken (3502 BRT) im Kattegat bei Sjaellands Odde.

1.� 31.3.1945
Pazifik

Amerik. U-Bootangriffe auf den jap. Nachschublinien.
S�dlich von Honshu versenkt Sterlet (LtCdr. Lewis) am 1.3. den Frachter Tateyama M. (1148 BRT), am 5.3. den Tanker Tamon M. No.4 (ca 1000 BRT), Bowfin (Cdr. Tyree) versenkt am 2.3. das Wachboot Chokai M. (135 BRT), Trepang (LtCdr. Faust) versenkt am 3.3 das Hilfskanonenboot Nissho M. No.2 (1386 BRT) und am 9.3. die Wachboote Kaiko M. (139 BRT) und Tsukiyura M. (115 BRT). Am 5.3. besch�digt Tilefish (Cdr Keithley) vor Akuke Jima den Minensucher W-15, der dadurch zum Totalverlust wird. Ronquil (LtCdr. Monroe) besch�digt am 31.3. ein kleines Fahrzeug.

S�dlich von Kyushu versenkt Tilefish (LtCdr. Schlech) am 4.3. das kleine Fahrzeug Siko M. und am 5.3. den Minensucher W-15. Am 5.3. hat Haddock einen Fehlschuss. Tirante (Cdr. Street) versenkt am 25.3. Hilfs-Netzleger Fuji M. (703 BRT), am 28.3. den Frachter Nase M. (1218 BRT) und am 30.3. das Wachboot Eikichi M. (19 BRT). Threadfin (LtCdr. Foote) versenkt am 28.3. die Fregatte Mikura und besch�digt drei Logger und zwei Schlepper. In japan. Gew�ssern operieren Devilfish, Hackleback, Kingfish, Picuda, Pogy und Silversides ohne Erfolg. Devilfish (LtCdr Mann) wird am 20.3. vor den Volcano Inseln von einem Kamikaze-Flieger besch�digt.

Vor den Ryukyu-Inseln hat Plaice am 1.3. einen Fehlschuss, Springer (Cdr. Kefauver) versenkt am 18.3. den APD T-18 und besch�digt wahrscheinlich den Minensucher W-17. Am 18.3. versenkt Trigger (Cdr. Connole) den Frachter Tsukushi M. No. 3 (1012 BRT) und am 27.3. den Kabelleger Odate (1564 BRT), wird aber selbst am 28.3. bei Nansei Shoto (im Ost-Chinesischen Meer) von einem Marineflugzeug und einem japanischen Schiffsverband mit der Fregatte Mikura und den Korvetten Kaibokan 33 und Kaibokan 59 versenkt. Seahorse (LtCdr Wilkins) wird am 23.3. vor den Ryukyu-Inseln durch eine Fliegerbombe besch�digt.

Im Gelben Meer versenkt Balao (Cdr. Worthington) am 18.3. den Trawler Daito M. No.2 (188 BRT), am 19.3. die Transporter Hakozaki M. (10.413 BRT) und Tatsuharu M. (6345 BRT, auf Grund gesetzt) und den Trawler Daito M. No.1 (156 BRT) sowie drei weitere Trawler, am 21.3. besch�digt es wahrscheinlich den Frachter Azusa M. (1370 BRT), am 26.3. versenkt es den Munitionstransporter Shinto M. No. 1 (884 BRT). Am 28.3. versenkt Tench (LtCdr. Baskett) zwei Trawler.

Im Ost-Chinesischen Meer versenkt Razorback (LtCdr. Brown) am 5.3. zwei kleine Fahrzeuge, am 6. und 9.3. je einen Segler. Sea Cat hat am 6.3. nur Fehlsch�sse. Kete (LtCdr. Ackermann) versenkt am 10.3. den Transporter Keizan M. (2116 BRT) sowie die Frachter Sanka M. (2495 BRT) und Dokan M. (2270 BRT), geht aber selbst auf dem R�ckmarsch am 20.3. vor Nansei Shoto verloren (wahrscheinlich durch das jap. U-Boot Ro-41). Segundo (LtCdr. Fulp) versenkt am 11.3. den Frachter Shori M. (3087 BRT) und Spadefish (Cdr. Germershausen) am 23.3. den Transporter Doryo M. (2274 BRT). Crevalle, Grouper, Pompon, Sea Fox, Tigrone, Tinosa und Trutta bleiben ohne Erfolg.

In der Stra�e von Formosa versenkt Spot (LtCdr. Post) am 16.3. den Transporter Ikomasan M. (3173 BRT), am 17.3. den Frachter Nanking M. (3005 BRT). In der Formosa Stra�e operiert Burrfish, in der Luzon Stra�e bleiben Bang und Snook ohne Erfolg.

Um Hainan und vor der indo-chinesischen K�ste versenkt Baya (LtCdr. Jarvis) am 4.3. den Tanker Palembang M. (5236 BRT) und f�hrt Bashaw an den Konvoi HI.98 heran. Bashaw (LtCdr. Nichols) versenkt daraus am 5.3. die Tanker Seishin M. (5239 BRT) und Ryoei M. (10.016 BRT). Peto wird am 5.3. vor Hainan durch Fliegerbomben besch�digt. Blueback (LtCdr. Clemenson) versenkt am 12.3., 22.3. und 30.3. insgesamt 5 K�stenfahrzeuge. Vor der K�ste Indochinas versenkt Baya (LtCdr. Jarvis) am 20.3. den Hilfsnetzleger Kainan M. (525 BRT), Blenny (LtCdr. Hazzard) versenkt am 20.3. aus dem Konvoi HI.88 die Tanker Nanshin M. No.21 (834 BRT) und Hosen M. (1039 BRT) und das Fischereifahrzeug Yamakuni M. (500 BRT). Rock bringt Nachschub nach Lombok und hat am 27.3. einen Fehlschuss, Bluegill (LtCdr. Barr) versenkt am 29.3. den Tanker Honan M .(5542 BRT) und Hammerhead (LtCdr. Smith) versenkt am 29.3. die Korvette Kaibokan 84, evtl. auch Kaibokan 18 und Kaibokan 130, (diese werden nach US-Angaben bei einem gleichzeitigen Luftangriff versenkt, siehe unten) und besch�digt Kaibokan 134.

In der Javasee versenkt Sea Robin (Cdr. Stimson) am 3.3. den Transporter Suiten M. (1805 BRT) und am 5.3. das Hilfskanonenboot Manyo M. (2904 BRT), den Frachter Shoyu M. (855 BRT) und den Hilfsnetzleger Nagara M. (855 BRT), am 8.4. zwei kleinere Fahrzeuge, Bream (LtCdr. McCallum) versenkt am 13.3. ein kleineres Fahrzeug und Hilfs-U-J�ger Keihin M. (76 BRT) versenkt, und besch�digt ein weiteres K�stenfahrzeug. Am 15.3. wird es bei einem Gegenangriff durch Wasserbomben besch�digt.

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2. Britischer Kampfraum Malaya-Archipel

Auf dem Malaya-Archipel: Am 3.3. bringt Tuna Nachschub an die Nordk�ste von Borneo. Am 17.3. attackiert Sealion (LtCdr. Putnam) vor Yushijma den Konvoi TAMO.49, gesichert von der Fregatte Ikina, der Korvette Kaibokan 41 und dem Minenr�umer W-17, versenkt daraus den thail. Tanker Samui (1458 BRT) und besch�digt einen weiteren, der anschlie�end von einem Flugzeug versenkt wird, doch Sealion kommt selbst zu Schaden. Am 20.3. bringt Perch Nachschub an die Ostk�ste von Borneo und erzielt am 22.3. westl. Borneo einen Fehlschuss auf ein Fernmeldeschiff (engl.:�communication vessel").

Im S�dchinesischen Meer bleiben Bergall, Blackfin (besch�digt am 28.3. durch Wasserbomben) Blueback, Boarfish, Croaker, Flounder, Guavina und Kraken ohne Erfolg. Gabilan, Gurnard und Rock kehren von Australien nach Pearl Harbor zur�ck. Bullhead, Cabrilla und Cod verlegen von Pearl Harbor nach Fremantle.

1.� 31.3.1945
S�dwestpazifik

Erfolge brit. U-Boote in der Malakka-Stra�e und im Malaya-Archipel:
Die britischen U-Boote Supreme, Clyde, Sturdy, Sea Dog, Scythian, Subtle, Spirit, Thrasher, Torbay, Stygian, Rorqual, Thule, Spark, Trenchant, Terrapin und Seascout f�hren weiterhin Krieg gegen Dschunken und kleine Routendampfer. Dar�ber hinaus versenken Clyde (LtCdr Bull) am 4.3. den Hilfs-U-J�ger Kiku M. (233 BRT), Trenchant (LtCdr Hezlet) und Terrapin (LtCdr Brunner) am 4.3. gemeinsam den U-J�ger Ch-8. Stygian (Lt. Clarabut) besch�digt am 27.3. den Minenleger Wakataka.

2.3.1945
Mittelmeer / �g�is
Eine brit. Kampfgruppe besetzt mit 500 Mann und Unterst�tzung durch den Zerst�rer Liddesdale die Insel Piskopi nordwestlich von Rhodos.

2.3.� 6.4.1945
Gew�sser um England / Nordatlantik

Vor der britischen Westk�ste: U 1302 (Kptlt. Herwartz) versenkt am 2.3. die Frachter King Edgar (brit., 4536 BRT) und Novasli (norw., 3204 BRT) aus dem Konvoi SC.167, wird aber nach langwieriger Jagd am 7.3. durch die kanad. Fregatten La Hulloise, Strathadam und Thetford Mines der 25th Escort Group versenkt. Im gleichen Gebiet kreuzt U 775 (Kptlt. Taschenmacher), greift am 2 .3. erfolglos einen Konvoi an, kann der Geleitsicherung aber entkommen. Am 6.3. besch�digt es die brit Empire Geraint aus dem Konvoi MH.44. U 483 (Kptlt. v. Morstein) wird nach Fehlschuss am 3.3. auf eine Korvette am 7.3. morgens von der brit. Korvette Lady Madeleine beim Schnorcheln gerammt, und mu� besch�digt nach Trondheim zur�ckkehren. Im S�dteil der Irischen See meldet U 1019 am 12.3. ein Schiff torpediert, doch es gibt keine entsprechende Verlustmeldung, am 16.3. wird es von einem Flugzeug mit Sonarbojen and Akustik-Torpedos angegriffen, kann aber entkommen. U 260 wird am 12.3. auf einer Mine im Sperrgebiet �CF A� besch�digt und mu� sich selbst versenken. U 681, das am 6.3. einen Bewacher verfehlt hat, wird am 11.3. durch Auflaufen auf ein Felsenriff nordwestl. Bishops Rock besch�digt und anschlie�end durch Liberator �N� der VPB-103 USN versenkt U 246 (Kptlt. Raabe) geht Mitte M�rz aus unbekannter Ursache bei der Isle of Man verloren. U 321 wird m�glicherweise am 2.4. westl. des �rmelkanals von Wellington �Y� der poln. Sq. 304 RAF versenkt. U 296 (Kptlt. Rasch) geht um den 12.3. vor dem Nordkanal verloren, wahrscheinlich auf einer Mine der Sperrgebiete �T1� oder �T2�. U 1021 geht m�glicherweise am 14.3. vor Trevose Head durch einen Minentreffer auf der Sperre �A1� oder �ZME25� verloren.

Im �rmelkanal: U 275 (Oblt.z.S. Wehrkamp) versenkt am 8.3. aus dem Konvoi ONA.289 die brit. Lornaston (4934 BRT), geht aber am 10.3. auf einer Mine vor Seaford verloren. U 1169 geht nach dem 8.3. aus unbekannter Ursache s�dwestlich Irland oder im Kanal verloren. S�dwestlich Irland greift U 1202 (Kptlt. Thomsen) am 21.3. erfolglos eine Geleittr�gergruppe und 2 Konvois an. Aus K�stenkonvois versenken U 399 (Oblt.z.S. Buhse) am 21.3. den amerik. �Liberty�-Frachter James Eagan Lane (7176 BRT, torpediert, Totalverlust) und am 26.3. das niederl. K�stenmotorschiff Pacific (362 BRT), U 315 (Oblt.z.S. Zoller) am 22.3. aus dem K�stenkonvoi TBC.103 die Empire Kingsley (6996 BRT) und am 29.3. aus einer kanad. Suchgruppe die Fregatte Teme (1370 t, torpediert, Totalverlust), U 1195 (Kptlt. Cordes) am 21.3. die amerik. John R. Park (7184 BRT). U 1002 und U 953 operieren erfolglos im und westlich des Kanals. Gegen diese U-Boote werden Support Groups angesetzt, von denen die 3rd EG mit ihrem F�hrerboot, dem DE Duckworth, am 26.3. U 399 versenkt. Am 6.4. greift U 1195 den Konvoi VWP.16 im Kanal an und versenkt den Truppentransporter Cuba (11.420 BRT), wird selbst aber von dem Sicherungszerst�rer Watchman versenkt.

An der schottischen Ostk�ste versenkt U 714 (Kptlt. Schwebke) am 10.3. den norweg. Minensuch-Trawler Nordhav und am 14.3. die schwed. Magne (1226 BRT), wird aber gleich anschlie�end durch die neue s�dafrikan. Fregatte Natal und den brit. Zerst�rer Wivern versenkt. Vor St. Abb's versenkt das neue Typ XXIII-Boot U 2321 (Oblt.z.S. Barschkies) am 5.4. den brit. Frachter Gasray (1406 BRT). � U 778 operiert erfolglos vor dem Moray-Firth. U 978 greift am 4. und 6.4. vor dem Pentland Firth zuerst einen Frachter und dann einen Flugzeugtr�ger an, ohne zu treffen.

Im Gebiet der Hebriden und der North Minch operiert U 1104 und greift mehrfach ohne Erfolg Geleitzuge an. U 1005 verfehlt am 3.3. ein Geleitschiff vor Cape Wrath. Am 16.3. versenkt U 722 (Oblt.z.S. Reimers) die d�n. Inger Toft (2190 BRT) aus dem Konvoi RU.156, Am 21.3. kollidiert im Nordkanal U 1003 unter Wasser mit der Fregatte New Glasgow von der kanad. 26. Escort Group, die sich mit Beacon Hill, Jonqui�re, Ribble, Sussexvale auf der Jagd nach U-Booten befindet. Von der hinzu gerufenen 25. Escort Group beteiligen sich die kanad. Fregatten Strathadam, La Hulloise und Thetford Mines an der Suche, letztere findet die �berlebenden des am 23.3. selbstversenkten Bootes. Gegen die U-Boote im Gebiet der Minch ist inzwischen auch die 21. Escort Group mit den Geleitzerst�rern Conn, Rupert, Deane im Norden, Fitzroy, Redmill und Byron im S�den angesetzt worden. Am 27.3. versenkt die S�dgruppe U 722 und U 905, am 30.3. versenkt die Nordgruppe U 965. Ende des Monats wird U 1109 ins Gebiet der North Minch beordert, mu� aber wegen Maschinenschadens bereits von der Nordsee aus nach Bergen zur�ckkehren.

Zwischen Shetland-F�r�er-Enge und Nordkanal werden durch Luft�berwachung mit Liberators der RAF-Sq. 86, 120 und 224 in der letzten M�rzdekade und Anfang April folgende Erfolge erzielt, gelten teilweise jedoch als nicht abschlie�end gekl�rt: Der Angriff der Liberator �B� der No. 86 Squ. RAF am 20.3. gilt wahrscheinlich nicht U 905, sondern folgt wahrscheinl. dem Radarkontakt zu einem �berwasserziel (kurz: �non-sub contact"). Der Angriff der Liberator �M� der 120. Sq. RAF gilt U 1003, das besch�digt entkommen kann, und nicht U 296. Am 29.3. wird U 1106 durch Liberator �O� der RAF Sq. 224 versenkt.

Nordatlantik: Von den aus St. Nazaire zur�ckkehrenden Booten versenkt U868 (Oblt.z.S. Turre) am 17.3. den kanad. Minensucher Guysborough and marschiert nach Norwegen. Die 2nd EG mit der Fregatte Loch Ruthven und der Sloop Wild Goose greift am 12.3. s�dwestl. von Lands End irrt�mlich das Wrack von U 247 (� 1.9.44) an. Vor Reykjavik (Island) kreuzt ohne Erfolg U 773, als Wetterboot ist zeitweise U 1064 eingesetzt. An der kanad. Atlantikk�ste versenken die US-DEs Lowe, Pride, Menges und Mosley am 18.3. das im Operationsgebiet vor Halifax frisch eingetroffene U 866 (Oblt.z.S. Rogowsky), die kanad. 16th Escort Group kommt nicht mehr heran.

3.3.1945
Mittelmeer / Adria
Flugzeuge der brit. Squadrons 34 SAAF und 178 RAF legen Minensperren vor den Zufahrten nach Venedig (48 Luftminen) und Pola (29 Luftminen). Beide Unternehmen bleiben ohne Erfolg.

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3. Evakuierung längsseits Kolberg in Pommern.

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3.� 8.3.1945
S�dwestpazifik

In der Yulinakan Bucht vor der Halbinsel Hainan legen RAAF-Flugzeuge am 3.3. Minen, auf denen der jap. Flottentanker Hario (18500 BRT) sinkt. � Auf einer am 4.3. von der 14. Luftflotte USAAF abgeworfenen Mine bei Kiangying (China) auf dem Flu� Yangtse sinkt am 19.3. das jap. Flu�kanonenboot Suma. � Vom 1.- 11.3. greifen Bombergeschwader der RAAF und der USAAF Schiffsziele vor der franz�sischen Indochina-K�ste an, versenken und besch�digen zahlreiche, meist kleinere Schiffe, zum Teil aus Konvois.

3.� 18.3.1945
Ostsee

Sowj. Vorsto� gegen Hinterpommern.
Am 26.2. treten aus dem Raum ostw�rts von Stargard die Armeen der 1. Wei�russischen Front zum Angriff in Richtung auf das Stettiner Haff und Kolberg an, aus dem Raum Friedland st��t ein Teil der 2. Wei�russischen Front in Richtung K�slin vor, das am 5.3. vom 3. Garde-Kavalleriekorps genommen wird. Im Westen erreichen die 2. Garde-Panzerarmee am 3.3. das Stettiner Haff, die 1. Garde-Panzerarmee und die poln. 1. Armee das Gebiet vor Kolberg, die 3. Sto�armee bei Dievenov den �bergang nach Wollin. Zur Deckung des Br�ckenkopfes gegen�ber Wollin wird am 9.3. die Kampfgruppe 2 mit dem Kreuzer Admiral Scheer, den Zerst�rern Z 31 (KKpt. Paul), Z 38, Paul Jacobi und dem T-Boot T 35 eingesetzt. Vom 11.-18.3. unterst�tzen Z 34, Z 43 und T 33 die rund 2500-3000 Verteidiger der seit 7.3. eingeschlossenen Festung Kolberg, um die Evakuierung der hier abgeschnittenen Menschen mit Hilfe von F�hrpr�hmen der 11. L-Flottille und mit Unterst�tzung der 5. Artillerietr�ger-Flottille zu erm�glichen. Sie werden auf Reede z.T. auf die Transporter Westpreu�en (2870 BRT) und Winrich von Kniprode (10123 BRT) bzw. die Kriegsschiffe umgeladen. In der Nacht vom 17./18.3. ist die Evakuierung von rund 75.000 Fl�chtlingen und Soldaten sowie Verwundeten abgeschlossen.

5.3.1945
Mittelmeer / Tyrrhenisches Meer

Vor La Spezia wird das von der X. MAS-Flottille betriebene Schnellboot MAS 502 irrtümlich von dt. Feldartillerie beschossen und muss auf Strand gesetzt werden. Später wird es von einem Marinefährprahm abgebracht. Beim Einschleppen nach La Spezia wird MAS 502 von einem Kriegstransporter gerammt und zum Totalverlust (DDK VIII, 502).

5.� 31.3.1945
Ostsee
RAF-Minenoffensive: Im M�rz werden bei 270 Eins�tze 1198 Minen geworfen, auf denen 26 Schiffe mit 69.449 BRT sinken und 11 Schiffe mit 48.557 BRT besch�digt werden. � Am 5.3. geht vor Warnem�nde U 3519 durch einen Treffer auf der Luftminensperre �Sweet Pea I� verloren. Der Fl�chtlingstransporter Hansa (21.131 BRT) sinkt am 6.3. bei Feuerschiff Gedser. Am 7.3. sinkt der Transporter Hamburg (22.117 BRT) vor Sa�nitz, am 12.3. die Ravensburg (1069 BRT) vor Swinem�nde. Am 14.3. sinkt nordwestlich von Fehmarn das Schulschiff Hugo Zeye, am 15.3. vor Warnem�nde der Eisbrecher Castor (5150 BRT). Am 17.3. sinkt die Rixh�ft (5378 BRT) vor Warnem�nde, am 21.3. die Renate (218 BRT, 52 Tote) im Stettiner Haff, am 27.3 die Venus (261 BRT) vor Arkona. (s.a. RAF-Minenoffensive Westeuropa 1.- 31.3.45)

Sowjet. Minen-U-Boote: Empfindliche Verluste verursacht eine am 8.3. durch das sowj . U-Boot L-21 (Kpt. 3.Rg. Mogilevskij, an Bord Div.Chef, Kpt. 1.Rg. Orel) vor Hela gelegte Minensperre, auf der am 14.3. die T-Boote T 3 (Kptlt. v. Diest �) und T 5 (Oblt.z.S. W�tjen), am 15.3. vermutlich auch U 367 sinken und auf der am 10.4. Zerst�rer Z 43 besch�digt wird. Auf zwei weiteren Minensperren von L-3 am 23.3. vor Rixh�ft und Lembit am 30.3. vor Kolberg sinken der Hilfsminensucher M 3138 und das Sicherungsboot Vs 343. Auf Minen sinken vor der schwed. K�ste am 7.3. Peter von Danzig (ex Laura, ex Isebek, 841 BRT), in der Danziger Bucht am 18.3. die Orion (ex-holl., 1722 BRT) und die Kiel (250 BRT), am 22.3. die Frankfurt (1186 BRT). (Fortsetzung 7.-31.3.)

6.� 9.3.1945
Luftkrieg Deutschland
Am 6.3. Angriff der Gruppe No.5 RAF Bomber Command mit 191 Lancasters und 7 Mosquitos auf den Hafen von Sa�nitz. Der dt. Zerst�rer Z 28, die U-J�ger UJ 1109 und UJ 1119 und das Lazarettschiff Robert M�hring (3344 BRT, 353 Tote) werden versenkt. Ein Flugzeug geht verloren. � Am 8./9.3. greift das RAF Bomberkommando mit 312 Flugzeugen der Gruppen 4, 6 und 8 das Hafengebiet von Hamburg an. Der Passagierdampfer Robert Ley wird besch�digt. Ein Flugzeug geht verloren.

6.� 13.3.1945
Nordsee
Eins�tze dt. Kleinkampfverb�nde. Am 6.3. werden bei Vorbereitungen f�r einen Einsatz 14 Einmann-U-Boote des Typs �Biber� zerst�rt und 9 besch�digt, als durch einen Unfall im Hafenbecken von Rotterdam ein Torpedo ausgel�st wird. Trotzdem laufen 11 �Biber� am selben Abend zu einem Einsatz in der Schelde-M�ndung aus, von denen keines zur�ckkehrt. Als Erfolg wird ihnen die Versenkung von drei alliierten Fahrzeugen mit 255 BRT zugesprochen.

Anfang M�rz laufen 10 Kleinst-U-Boote des Typs �Seehund� von Ijmuiden aus vor die brit. K�ste von Kap North Foreland: am 6.3. f�nf, am 9.3. drei und am 11. und 16.3. jeweils ein Boot. MTB 675 versenkt eines davon, die Fregatte Torrington zwei und Beaufighter �F� der 254. Sqn. RAF einen. � Im selben Zeitraum laufen 9 �Seehunde� zu Operationen vor die K�ste vor East Anglia: am 6.3. vier, am 9., 11. und 16.3. jeweils ein Boot. Am 10.3. meldet U 5364 (Lt.z.S. Lanz/ L.I. M�ller) Angriff mit 2 Torpedos auf einen Zerst�rer (unbest�tigt). Am 13.3. versenkt das Boot von Lt.z.S. Huber und L.I. Eckloff vor Southwold den kanad. Frachter Taber Park (2878 BRT). Im Gegenzug gelingt es 5 brit. BYMS-R�umbooten der 165. MS-Flottille, vor Orford offenbar einen �Seehund� mit Wasserbomben zu versenken (Matthes, 130).

In der Nacht zum 10. M�rz verminen 11 Schnellboote der 4., 6. und 9. S-Flottille die Zug�nge zur Wester-Schelde. Sie werden vom RAF Coastal Command erfasst, k�nnen aber entkommen, wobei sie Swordfish ,G� der 119. Sqn. RAF abschie�en. � Am 11./12.3. erfolgt eine kombinierte Unternehmung gegen den alliierten Schiffsverkehr nach Antwerpen. S-Boote, 15 �Biber�, 14 �Molche� und 27 �Linsen� laufen von Rotterdam und Hellevoetsluis aus, 13 �Biber�, 9 �Molche� und 16 �Linsen� kehren nicht zur�ck. 12 Verluste k�nnen alliierten Einheiten zugeordnet werden. (Whitley, 130). Ein Mineneinsatz der 6. S-Flottille im Scheldegebiet und ein Angriff der 2. und 5. S-Flottille auf ein Nordgeleit vor Sheringham werden wegen sehr schlechter Sicht abgebrochen. � Auch in der Nacht 13./14.3. wird ein kombinierter Minen- und Torpedoeinsatz der 2., 4., 5., 6. und 9. S-Flottille im das Gebiet Great Yarmouth/Cromer wegen schlechter Sicht abgebrochen.

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4. Angriff des �Banff Strike Wing� auf Aalesund.

7.3.1945
Norwegen

Angriff des �Banff Strike Wing� mit 40 Mosquitos auf Marinef�hrpr�hme im Kattegat, die von Booten der 16. V-Flottille gesichert werden. F 200, F 218, F 285 und V 1610 werden mit Bordgesch�tz und Raketen versenkt. Heftige Flakabwehr zwingt mehrere Flugzeuge zur R�ckkehr nach Schottland. Mosquito �O�/235 und �R�/248 kollidieren beim Angriff miteinander und gehen verloren.

7.� 17.3.1945
Mittelmeer / Tyrrhenisches Meer
Am 7.3. werden PT 305 und PT 307 von eigenen Flugzeugen angegriffen; keine Sch�den. Bei Angriffen auf deutsche K�stenkonvois kommt es zu Kollisionen zwischen PT 304 und PT 308 (9.3.) sowie PT 305 und PT 303 (17.3.).

7.� 31.3.1945
Ostsee
Sowjet. Vorsto� gegen den Raum Gotenhafen-Danzig. Am 7.3. tritt die 2. Wei�russ. Front aus der Linie K�slin �Weichsel bei Marienwerder zum Angriff an. Die dt. 2. Armee wird auf die Linie Rixh�ft�Neustadt�Karthaus zur�ckgeworfen, wo es ihr vor�bergehend gelingt, die Front mit Unterst�tzung durch Schiffsartillerie zu stabilisieren und wertvolle Zeit zum Abtransport von Fl�chtlingen zu gewinnen. Ab 10.3. ist der Kreuzer Prinz Eugen (Kpt.z.S. Reinicke) im Einsatz, ab 15.3. das alte Linienschiff Schlesien (Kpt.z.S. H.-E. Busch), ferner die SAT Soemba, Joost, Ostsee und das Artillerieschulboot Drache. Am 21.3. muss die Schlesien wegen Munitionsmangel ablaufen, daf�r trifft am 23.3. der Kreuzer L�tzow (Kpt.z.S. Knoke) mit Z 31 und Z 34 ein. Ab 25.3. beteiligt sich auch der behelfsm��ig fahrbereit gemachte Kreuzer Leipzig (KKpt. Bach) am Landzielschie�en.

Gegen die Einschiffungen in Danzig, Gotenhafen und vor Hela fliegt die sowj. Marineluftwaffe, besonders die 9. Schlachtflieger-Division (OTL Slepenko) und 8. Minen-Torpedoflieger-Division (Oberst Kurotskin) 2023 Eins�tze. Zur Sicherung der Transporter bilden Zerst�rer, T-Boote, M-Boote, kleinere Hilfskriegsschiffe u.a.m. Flakriegel, doch gehen am 11.3. vor Hela der Dampfer Borbeck (6002 BRT), am 12.3. nord�stlich von Rixh�ft der Transporter Gerrit Fritzen (ex-schwed Bohus, 1761 BRT) und vor Kolberg der Hilfsminensucher M 3137, am 18.3. bei Scholpin der Transporter Orion (Mi., 1722 BRT) durch Luftangriffe verloren, die Ellen (565 BRT) wird besch�digt, ebenso am 19.3. auf Gotenhafen-Reede die Lisa Essberger (1172 BRT). Am 22.3. sinkt die Frankfurt (Mine, 1186 BRT), am 26.3. sinken Bille (Bombe, 665 BRT) und Weser (Bombe, 999 BRT). Doch gelingt es vor dem Fall Gotenhafens am 28.3. und Danzigs am 30.3. noch mehreren gro�en Transportern und zahlreichen kleineren Schiffen, mit Fl�chtlingen �berladen nach Westen zu laufen. So hat die Deutschland am 23.3. wieder 11.145 und am 28.3. sogar 11.295 Menschen an Bord, die Potsdam �ber 9000, und selbst U 3505 (Oblt.z.S. Willner) läuft - befehlswidrig - mit 105 Kindern und Jugendlichen sowie 3 Frauen unter Deck nach Travemünde. In Gotenhafen wird am 27.3. noch kurz vor der Einnahme durch die Sowjets das nicht fahrbereite Wrack des Schlachtschiffes Gneisenau als Blockschiff versenkt.

Zwischen dem 1. und 8.3. führt das sowj. U-Boot K-52 (Kpt. 3.Rg. Travkin) in seinem Operationsgebiet zwischen der Bucht von Danzig und Stolpebank eine ganze Reihe von offenbar erfolglosen Torpedoangriffen und muß dann - verschossen - zu seinem Stützpunkt zurückkehren. Anschließend operiert K-53 (Kpt. 3.Rg. Jaros�vich) im Gebiet der Stolpe-Bank und versenkt am 17.3. den Frachter Margarethe Cords (1912 BRT). L-21 versenkt vor Kolberg am 23.3. das Vorpostenboot V 2022, in der Nacht zum 24.3. den Schlepper Erni, und wird nach mi�lungenen Angriffen in den folgenden Tagen von dem Geleitboot F 8 und den Minensucher TS 4 mit Wabos gejagt.

8.3.1945
Indischer Ozean
Liberators (B 24) der 10. Luftflotte USAAF greifen den Schiffsverkehr in der Andaman-See an und versenken einen Frachter.

8./9.3.1945
Nordsee
Am 8.3. wirft ein Verband mit den Minenschiffen Ostmark, Lothringen, Linz, der Zerst�rer Karl Galster und den T-Booten T 17 und T 20 die Minensperre �Titus II�.

8./9.3.1945
Kanal
Die M-Boote M 412, M 432, M 442 und M 452 der 24. M-Flottille (Kptlt. Mohr) f�hren zusammen mit 3 Artillerietr�gern und 6 kleineren Fahrzeugen von der Kanalinsel Alderney aus einen Vorsto� gegen den Hafen Granville durch. US-Wachboot PC 564 wird niedergek�mpft. Gelandete Sto�trupps sprengen Hafenanlagen und 4 Frachter mit 3612 BRT, befreien 67 dt. Gefangene und kapern den Kohlefrachter Eskwood (791 BRT). M 412 l�uft bei Niedrigwasser auf und muss gesprengt werden.

8.� 10.3.1945
Indochina
Japanisches Ultimatum an die franz�s. Kolonialregierung in Indochina mit der Forderung, die franz�s. Streitkr�fte der japan. Kontrolle zu unterstellen. � Die franz. Sloop Amiral Charner versenkt daraufhin das Kanonenboot Avalanche, um zu verhindern, dass es in japan. H�nde f�llt. Aus demselben Grund werden in Haiphong die Flu�kanonenboote Commandant Bordais und Vigilante, am Mekong das Flu�kanonenboot Francis Garnier und in My Tho die franz. Sloops Amiral Charner und Marne selbstversenkt.

8.� 16.3.1945
S�dwestpazifik
Bei einem Angriff der USAAF auf Hainan wird am 8.3. die jap. Korvette Kaibokan 69 besch�digt, sie sinkt am 16.3. beim Einschleppen. Bei einem Luftangriff der USAAF am 13.3. vor Amoy wird die jap. Korvette Kaibokan 66 versenkt. Zwischen 13. und 16.3. versenken B-24 und B-25 Bomber der USAAF in mehreren Schl�gen gegen den Schiffsverkehr vor der K�ste Indochinas, S�dchinas und in der Stra�e von Formosa au�erdem 7 Handelsschiffe, davon allein 5 aus dem Konvoi KAI.311.

9.� 23.3.1945
Ostsee / Kurland
Die gegen den dt. Transport-Verkehr nach Kurland angesetzten sowj. U-Boote erzielen einige Erfolge. Vor Libau greift Shch-303 (LtCdr. Ignatev) bereits am 5.3. erfolglos ein Schiff an und torpediert am 9.3. einen Frachter, offenbar aber nicht die Borbeck (6002 BRT), die am 11.3. vor der Pommernküste durch Fliegerbomben zerst�rt wird. Andere sowj. U-Boot-Erfolge in diesem Operationsgebiet k�nnen nicht best�tigt werden. Shch-310 und M-90 kreuzen vor Libau (= Liepaja), M-102 vor Windau (= Ventspils) ohne Erfolg.

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5. Die Stadt Libau ist im Fr�hjahr 1945 ausgebombt.

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Die sowj. Luftwaffe f�hrt mehrere Luftangriffe gegen H�fen (Versenkung des Lazarettschiffes Meteor [ex norw., 3717 BRT] am 9.3. vor Pillau) und legt Minen (Versenkung von M 3137 am 12.3 und M 3138 am 23.3.). Der Abtransport von insgesamt 8 der 35 Divisionen der Heeresgruppe Kurland nach Ostpreu�en und Pommern gelingt jedoch ohne wesentliche Ausf�lle.

10.3.� 9.4.1945
S�dwestpazifik
Operation �Victor IV�: US Amphibious Group 6 (RAdm. Royal, TG.78.1), F�hrungsschiff Rocky Mount, landet die Masse der 41. Inf.-Div. (Maj.Gen. Doe) bei Zamboanga (S�dwestspitze Mindanaos, Philippinen). Transportgruppe mit 4 APD, 1 LSD, 23 LST, 21 LSM, 32 LCI und 17 Support-LCI, 2 PC, 2 SC. Minensuchgruppe mit 11 YMS und austral. Sloop Warrego. Sicherung durch Zerst�rer (Desron 22) Waller, Saufley, Philip, Sigourney, Robinson, McCalla, Bancroft, Bailey, DEs Rudderow, Chaffee. Feuervorbereitung und Unterst�tzung durch TG.74.3 (RAdm. Berkey) mit den Kreuzern Phoenix, Boise, Zerst�rern (Desron 21) Fletcher, Nicholas, Taylor, Jenkins, Abbot. Luftunterst�tzung durch Teile der 5. USAAF (Maj.Gen. Whitehead) und der 13. USAAF (BrigGen. Wurtsmith). Japan. K�stenbatterien versenken die Panzerlandungsschiffe LST 591 and LST 626 sowie die Infanterielandungsboote LCI 710 and LCI 779. � Teile der genannten Verb�nde landen am 16.3. auf den Basilan-Inseln, am 2.4. auf Tawi-Tawi und am 9.4. auf Jolo. Fehlsch�sse durch Klein-U-Boote Ha-79, Ha-84, Ha-78.

11.3.1945
Zentralpazifik
Angriffe japan. Landflugzeuge der 762 Kokutai von Kanoya auf den US Flottenst�tzpunkt Ulithi. Ein Bomber st�rzt auf den Tr�ger Randolph.

11.� 12.3.1945
Luftkrieg Deutschland

B 24
der 8. USAAF werfen am 11.3. insgesamt 709 to Bomben auf Kiel. Die Minensuchboote M 266, M 804 und M 805 sowie ein kleiner Tanker werden versenkt, U 758 wird besch�digt. � Auf Bremen werfen B 17 der gleichen Luftflotte am selben Tag 861 to Bomben. � Im Hafen von Hamburg versenken amerik. Bomber 10 Handelsschiffe mit zusammen 21.072 BRT. Auch U 682 wird versenkt und das in Ausr�stung befindliche U 2547 schwer besch�digt und aufgegeben. � Beim britischen Luftangriff auf Warnem�nde wird der U-Boot-Tender Wilhelm Bauer durch Bomben und Bordwaffenbeschu� getroffen und brennt aus. Er sinkt am 8.4. endg�ltig.

B 17 und B 24 der 8. USAAF werfen am 12.3. insgesamt 1435 to Bomben auf Swinem�nde. Im Hafen und in der Burmester-Werft werden die z.T. noch unvollendeten R�umboote R 243, R 272, R 273, R 274, R 275, R 276, 20 KFK (KFK 677, 679, 680, 683-699), das Fahrgastschiff Cordillera (12.655 BRT), Vorpostenboot V 2023, die Frachter Andros, Heiligenhafen, Hilde, Jasmund, Tolima und 1 Schlepper vernichtet.

11.� 19.3.1945
Norwegen
Am 11.3. versenken brit. Flugzeuge mit Raketen im Fedjefjord den dt. Minensucher M 2. Das norw. MTB 711 versenkt am 12.3. vor Haugesund das dt. Minenr�umschiff MRS 4 / Paris. Das brit. U-Boot Venturer versenkt am 19.3. vor Namsos den dt. Frachter Sirius (998 BRT).

11.� 21.3.1945
Nordmeer

Operation gegen Konvoi JW.65.
Am 11.3. l�uft der Konvoi mit 26 Handelsschiffen vom Clyde aus. Nahsicherung vom 11.-21.3. durch die Zerst�rer Myngs and Stord (norw), Sloop Lapwing und die Korvetten Allington Castle, Alnwick Castle, Bamborough Castle, Lancaster Castle, Camellia, Honeysuckle, Oxlip. Am 12.3. sto�en der Kreuzer Diadem, der Tr�ger Campania (VAdm Dalrymple-Hamilton), die Zerst�rer Onslaught, Opportune, Orwell, Scorpion, Zambesi und Sioux (RCN) sowie die Korvette Farnham Castle hinzu.

Am 13.3. wird vom dt. B-Dienst das Auslaufen mitgeteilt. U 307, U 312, U 363, U 968, U 716 und U 997 werden als Gruppe �Hagen� in der B�ren-Enge, U 995 vor dem Kolafjord aufgestellt, sp�ter st��t U 711 zu �Hagen�, U 313 und U 992 marschieren zum Kolafjord. Luftaufkl�rung bleibt vom 14.-17.3. erfolglos. . Ab 15.3. begleiten der Tr�ger Trumpeter und die Zerst�rer Savage und Scourge den Konvoi. Ab 17.3. werden alle U-Boote vor die Kola-Einfahrt gezogen, Aufstellung in 2 Linien mit 6 und 7 Booten. Am 20.3. um 9.00 Uhr passiert der Konvoi im Schneesturm die erste Linie. U 995 (Oblt.z.S. Hess), der bereits am 2.3. den sowj. U-J�ger BO-224 (ex US SC-1507) versenkte, torpediert den Dampfer Horace Bushnell (7176 BRT), der aufgesetzt werden muss und zum konstruktiven Totalverlust wird. Beim Passieren der zweiten Linie mittags verfehlt U 716 (Oblt.z.S. Thimme) ein Geleitschiff, bei Angriffen von U 313 (Kptlt. Schweiger) und U 968 (Oblt.z.S. Westphalen) versenkt letzteres die Sloop Lapwing und den Dampfer Thomas Donaldson (7217 BRT). Ein Versuch, nach dem Einlaufen des Konvois mit den U-Booten gegen die in der Barents-See vermuteten Tr�ger zu operieren, schl�gt fehl.

13.3.1945
Biskaya
Bei K�mpfen um die Festung Lorient werden der dt. U-J�ger UJ 1414 / Treff 1 und m�glicherweise auch der Minensucher M 10 durch Gesch�tzfeuer von US-Batterien versenkt.

13.� 19.3.1945
Indischer Ozean
Amphibischer Vorsto� am 13.3. gegen Letpan (Burma) mit den Sicherungszerst�rern Eskimo, Roebuck und den indischen Sloops Cauvery und Jumna (Operation �Turret�). � Die brit. Zerst�rer Saumarez, Rapid und Volage beschie�en am 17.3. Sigli auf Sumatra und am 19.3. Port Blair auf den Andaman Inseln (Fortsetzung 19.-23.3.).

14.3.1945
Luftkrieg Niederlande
Angriff von 9 B-17 der 92. US Bomber Group mit 35 to Bomben auf Ijmuiden. Die 8. S-Flottille ist nach dem Luftangriff zeitweise nicht einsatzbereit.

14.� 17.3.1945
Luftkrieg Nordwestpazifik
Am 14.3. greifen B-29 Bombers der 20. Luftflotte USAAF von Tinian mit Brandbomben die Hafenstadt Osaka an, zerst�ren gro�e Teile der Innenstadt und im Hafengebiet 2 Frachter. Am 17.3. greifen B-29 Bomber Kobe an, sie besch�digen das U-Boot I-158 und 2 Handelsschiffe.

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6. Der Tr�ger USS Franklin 
erleidet schwerste Sch�den durch Munitionsexplosionen

14.� 23.3.1945
Zentralpazifik

Vorsto� der US Task Force 58 (VAdm. Mitscher) gegen Japan.
Am 14.3. l�uft TF.58 von Ulithi aus (dort ist am 11.3. der Tr�ger Randolph von einem Kamikaze-Flieger besch�digt worden). Am 16.3. Brennstoffversorgung.

Task Group 58.1 (RAdm. Clark): Tr�ger Hornet, Wasp, Bennington, Belleau Wood, San Jacinto, Schlachtschiffe Massachusetts, Indiana, Kreuzer Baltimore, Pittsburgh, Vincennes, Miami, Vicksburgh, San Juan und Zerst�rer (Desron 61) De Haven, Mansfield, Lyman K. Swenson, Collett, Maddox, Blue, Brush, Taussig, Samuel N. Moore, (Desdiv 106) Wedderburn, Twining, Stockham, (Desron 25) John Rodgers, Harrison, McKee, Murray, Sigsbee, Ringgold, Schroeder, Dashiell. � Task Group 58.2 (RAdm. Davison): Tr�ger Enterprise, Franklin, Kreuzer Santa F�, Zerst�rer (Desron 52) Owen, Miller, Stephen Potter, Tingey, Hickox, Hunt, Lewis Hancock, Marshall. � Task Group 58.3 (RAdm. Sherman): Tr�ger Essex, Bunker Hill, Hancock, Cabot, Bataan, Schlachtschiffe Washington, North Carolina, South Dakota (VAdm. Lee), Kreuzer Indianapolis (Adm. Spruance, 5. Flotte), Pasadena, Springfield, Astoria, Wilkes-Barre, Zerst�rer (Desron 62) Ault, English, Charles S. Sperry, Waldron, Haynsworth, Wallace L. Lind, John W. Weeks, Hank, Borie, (Desron 48) Erben, Walker, Hale, Stembel, Black, Bullard, Kidd, Chauncey. � Task Group 58.4 (RAdm. Radford): Tr�ger Yorktown, Intrepid, Langley, Independence, Schlachtschiffe Wisconsin, Missouri, New Jersey, Schlachtkreuzer Alaska, Guam, Kreuzer St. Louis, Flint, Oakland, San Diego, Zerst�rer (Desron 54) Remey, Norman Scott, Mertz, Monssen, McGowan, McNair, Melvin, (Desron 47) McCord, Trathen, Hazelwood, Heerman, Haggard, Franks, Hailey, (Desdiv 105) Cushing, Colahan, Uhlmann, Benham.

Am 18.3. fr�h wird ein starker Angriff der Tr�gergruppen gegen Kyushu gef�hrt, der sich vor allem gegen Flugpl�tze richtet. Dar�ber hinaus werden auch 6 Schiffe versenkt und 3 besch�digt. Unter F�hrung der jap. 5. Luftflotte (VAdm. Ugaki) starten 48 Kamikaze-Flugzeuge gegen die US-Tr�gergruppen, 18 finden keine Ziele und kehren zur�ck. Der Hauptangriff richtet sich gegen die Task Group 58.4, die Intrepid wird durch einen neben dem Schiff abst�rzenden Kamikaze in Brand gesetzt, kann den Brand aber l�schen. Die Yorktown und Enterprise werden leicht besch�digt. Am 19.3. richten sich die Tr�gerangriffe mit Schwerpunkt gegen die japan. St�tzpunkte in der Inland-See, besonders Kure. Dort werden die jap. Tr�ger Amagi, Katsuragi, Ryuho, Hosho, Kaiyo und der Neubau Ikoma, die Schlachtschiffe Yamato, Hyuga, Haruna, die Kreuzer Tone und Oyodo, die Geleitzerst�rer Kaki und Shinnan, das Landungsschiff T-105 sowie die U-Boot-Neubauten I-400, I-205 und Ro-67 besch�digt. Ein jap. Bomberverband der 5. Luftflotte erzielt 1 Treffer auf der Wasp, die zwar in Brand ger�t (101 Tote, 269 Verletzte), aber nach 15 Minuten das Feuer unter Kontrolle bekommt, und 2 Treffer auf der Franklin, die in Brand ger�t und durch Bomben- und Munitionsexplosionen schwerste Sch�den erleidet (724 Tote, 265 Verwundete, Bergung von 1700 �berlebenden durch Kreuzer Santa F� und Pittsburgh). Capt. Gehres gelingt es, das schwerstens besch�digte Schiff wieder unter Kontrolle zu bringen und sp�ter mit eigener Kraft in die Werft zu gehen. Santa F� und der Zerst�rer Hickox werden durch die Explosionen an Bord der Franklin in Mitleidenschaft gezogen. 39 Kamikaze-Flieger (20 davon kehren zur�ck) erzielen auf Enterprise leichtere Sch�den, Essex wird durch eigenes Flakfeuer besch�digt. Am 20.3. Versorgung der Zerst�rer. Dabei Angriff von 20 japan. Kamikaze-Bombern, von denen einer die Hancock knapp verfehlt und den Zerst�rer Halsey Powell trifft, ein anderer das Rettungs-U-Boot Devilfish besch�digt. Am 21.3. halten jap. Aufkl�rer F�hlung an der Task Force 58, es starten 18 2-mot. Bomber mit �Oka�-Bomben (bemannte Raketenbomben, US-Name �Baka�) und 55 Kamikazes (45 kehren zur�ck) mit 15 Begleitj�gern (3 kehren um). Der Bomberverband wird geortet und durch 150 J�ger abgefangen, die alle Bomber bis auf einen abschie�en.

Am 22.3. geht die Task Force 58 zur Tanker-Gruppe und versorgt. Dabei werden die durch Ausf�lle reduzierten Task Groups auf 3 neue Gruppen verteilt: Task Group 58.1: Hornet, Bennington, Belleau Wood, San Jacinto, Massachusetts, Indiana, Vincennes, Miami, Vicksburgh, San Juan. Task Group 58.3: Essex, Bunker Hill, Hancock (sp�ter Shangri La), Bataan, South Dakota, New Jersey, Pasadena, Springfield, Astoria, Wilkes-Barre. Task Group 58.4: Yorktown, Intrepid, Enterprise, Langley, Wisconsin, Missouri, Alaska, Guam, San Diego. � Die besch�digten Wasp und Franklin werden von Independence, Washington, North Carolina, Baltimore, Pittsburgh, Santa F�, Flint, Oakland nach Ulithi geleitet.

14.3.� 20.4.1945
Britische K�stengew�sser

Deutsche Schnorchel-U-Boote operieren einzeln und meistens getaucht in den Gew�ssern um Gro�britannien. Da die Boote das Gebot der Funkstille beachten und bereits vor dem Auslaufen durch schriftliche Befehle bzw. durch Funkspr�che in individuellen Codes in ihre Op.-Gebiete eingewiesen werden, f�llt es dem �Submarine Tracking Room� schwer, ihre Position festzustellen. Das RAF Coastal Command und die Geleitgruppen sind auf Sicht- und Angriffsmeldungen angewiesen. Folgende Escort Groups werden eingesetzt:

Von Portsmouth aus operieren, haupts�chlich im Kanal, die 14th EG mit den Zerst�rern Havelock (SO), Assiniboine (RCN), Duncan, Hesperus, Hotspur, Icarus und Inconstant (Zerst�rer Forester f�hrt Probefahrten durch, Fame und die kanad. Saskatchewan sind in Reparatur); die 1st EG mit den DEs Balfour, Bentley, Garlies, Gore, Hoste und Stockham; die 26th EG mit den kanad. Fregatten Beacon Hill (SO), Jonqui�re, Ribble und Sussexvale (Fregatte New Glasgow befindet sich nach Ramming von U 1003 in Reparatur); die 9th EG mit den kanad. Fregatten Loch Alvie, Matane, Monnow und Nene (Fregatte St Pierre detachiert, St John [SO], Port Colborne, Stormont und Swanson befinden sich in Reparatur oder �berholung).

Von Plymouth aus operieren im Kanal und den South Western Approaches: die 2nd EG mit dem Sloop Wild Goose (SO) und den Fregatten Dominica, Labuan, Loch Fada, Loch Ruthven und Tobago; die 3rd EG mit den DEs Duckworth (SO), Berry, Cooke, Domett, Essington und Rowley; und die 6th EG mit den kanad. Fregatten New Waterford (SO), Annan, Loch Achanalt und Loch Morlich (Fregatte Waskesin detachiert, Cape Breton, Grou und Outremont in Reparatur, Teme am 29.3. durch U 315 so schwer besch�digt, dass sie als konstruktiver Totalverlust eingestuft wird).

Von Rosyth aus werden im Gebiet n�rdlich von Schottland eingesetzt: die 17th EG mit den DEs Burgess, Cranstoun und Moorsom sowie den Fregatten Ascension, Loch Killin und Loch Lomond; sowie die 30th EG mit den Korvetten Caistor Castle, Kenilworth Castle, Launceston Castle und Pevensey Castle (Portchester Castle ist detachiert, aber wieder auf dem Weg zur�ck zum Verband).

Von Londonderry aus operieren in den North Western Approaches und der Irischen See: die 21st EG mit den DEs Conn (SO), Byron, Deane, Fitzroy, Redmill (von U 1105 am 27.4. besch�digt und zum konstruktiven Totalverlust erkl�rt) und Rupert; die 15th EG mit dem DE Mounsey (der DE Dacres f�hrt Probefahrten durch, Louis [SO], Inglis, Lawson und Loring werden repariert); die 5th EG mit den DEs Aylmer, Bligh, Grindall, Keats, Kempthorne und Tyler; sowie die 4th EG mit den DEs Bazely, Bentinck, Calder, Drury und Pasley (Byard befindet sich in Reparatur).

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7. Britischer U-J�ger Mermaid (U 30) der 12th EG.

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In Liverpool f�hrt die 12th EG Probefahrten nach Reparaturen durch, sie besteht aus den Sloops Black Swan und Mermaid und den Fregatten Loch Tarbert, Barbados und Cayman.

Von Greenock aus operieren als Sicherung f�r die Murmansk- und Gibraltar-Geleitz�ge: die 7th EG mit den Korvetten Allington Castle, Alnwick Castle, Bamborough Castle, Farnham Castle, Honeysuckle und Oxlip (Konvois JW.65/RA.65 und JW.66/RA.66; Sloop Cygnet f�hrt Probefahrten durch und die Korvette Rhododendron befindet sich in Reparatur); die 8th EG mit den Fregatten Aire und Loch Moro (Fregatte Natal (s�dafrik.) f�hrt Probefahrten durch und die Fregatten Loch Achray und Loch Glendhu befinden sich in Reparatur); die 18th EG (Fregatten Towy [SO], Good Hope [s�dafrik.], Loch Fyne, Perim, St Helena und Zanzibar befinden sich bis Anfang April in Reparatur); die 19th EG mit den Fregatten Loch Shin (SO), Anguilla und Loch Insh sowie den DEs Cotton und Goodall, letztere wird am 29.4. von U 968 versenkt (Konvoi JW.66/RA.66; Fregatte Antigua befindet sich in Reparatur); die 20th EG (Fregatten Bahamas, Pitcairn, Sarawak, Somaliland, Tavy und Tortola befinden sich alle bis Anfang April in Reparatur oder �berholung); die 22nd EG mit den Sloops Hart (SO), Amethyst, Magpie, Peacock und Wren sowie der Fregatte Loch Craggie; sowie der 31st EG mit den Korvetten Berkeley Castle, Carisbrooke Castle, Dumbarton Castle, Hadleigh Castle und Lancaster Castle.

Von den Western Approaches sind folgende Gruppen nach Kanada detachiert: die 11th EG mit dem kanad. Zerst�rer Kootenay (die Zerst�rer Qu�appelle [SO], Chaudi�re, Gatineau und Ottawa befinden sich in Reparatur oder �berholung); die 27th EG mit den kanad. Fregatten Meon (SO), Coaticock, Dunver, Ettrick und Levis (Fregatte La Salle befindet sich in Reparatur); sowie die 28th EG mit den kanad. Fregattten Sainte Ther�se (SO), Buckingham, Fort Erie, Incharron und Prestonian.

15.3.1945
Nordpazifik
Eine US Kampfgruppe (RAdm. McCrea) mit der 1. Kreuzerdivision (Leichte Kreuzer Richmond, Concord und Trenton) und 7 Zerst�rern beschie�t Matsuwa (Kurilen).

15.� 20.3.1945
Mittelmeer / Adria

Vergebliche Vorstöße auf Ancona. Drei Unternehmen des MEK 71 im Verbund mit der 3. S-Flottille und der K-Flottille 612 scheitern trotz mehrere Anläufe. Nebel, hoher Seegang oder technische Probleme und frühzeitige Entdeckung der Boote durch alliierte Flugzeuge führen immer wieder zu Abbrüchen der Operation (Kobelt, 2016, S.253-254).

16.3.1945
Luftkrieg Italien

Bei einem Luftangriff auf Monfalcone (Adria) werden das Minenr�umboot R 14 und das unfertige U-Boot UIT 6 (ex-ital. R 9) zerst�rt.

16.� 18.3.1945
Nordsee / Skagerak
Der dt. U-J�ger UJ 1105 sinkt am 16.3. bei einem Luftangriff im Skagerrak. � In der Nacht vom 17./18.3. werfen die dt. Minenschiffe Ostmark und Lothringen, gesichert von dem Zerst�rer Friedrich Ihn und den T-Booten T 17, T 19 und T 20, eine defensive Minensperre im westlichen Skagerrak.

16.� 22.3.1945
Nordsee

Am 16.3. befinden sich 3 Klein-U-Boote des Typs �Seehund� vor Margate. Drei weitere gelten als vermisst. Am 18.3. laufen 2 �Seehunde� in das Gebiet vor Great Yarmouth. Dort versenkt U 5366 (Lt.z.S. Hauschel/ L.I. Hesel) am 21.3. aus dem Konvoi ATM.100 den US Liberty-Frachter Charles D. McIver (7176 BRT). � Am 22.3. wird MTB 394 s�d�stlich von Great Yarmouth von einem �Seehund� gerammt. Das besch�digte Kleinst-U-Boot wird daraufhin mit Bordwaffen beschossen. Den �Seehund� -Fahrern gelingt es allerdings, ihr Fahrzeug selbst zu versenkt. Als Schiffbr�chige werden sie danach von MTB 394 gerettet und in Gefangenschaft genommen (Mattes, 131)

17.3.1945
Norwegen

Erfolgreicher Angriff von 31 Mosquitos des �Banff Strike Wing� (143., 235. ,248. and 333. Sqn. RAF) mit Raketen und Bordgesch�tz auf Schiffe in Aalesund. Die Frachter Iris (dt., 3323 BRT), Remagen (dt. ex fr Rimage, 1830 BRT) und Log (norw., 1684 BRT) werden versenkt, die Erna (dt., 865 BRT) wird besch�digt. Aufgrund intensiver Flakabwehr geht Mosquito ,F�/ 143 (F/O Ceybird �) in Flammen auf und st�rzt ins Meer.

17.� 19.3.1945
Nordsee
Dt. S-Boot-Unternehmen vor der brit. Ostk�ste und der Schelde. In der Nacht vom 17./18.3. führen die 2. und 6. S-Flottille mit 13 Booten eine Minenunternehmung (64 Minen) auf dem Themse-Schelde-Weg. Das brit. LST 80, die Frachter Samselbu (7253 BRT), Empire Blessing (7062 BRT) und ein belg. Fischkutter sinken, das US Liberty-Schiff Hadley F Brown (7176 BRT) wird besch�digt. Die 5. S-Flottille wirft mit 6 Booten Minen vor Cromer. Die 4., 8. und 9. S-Flottille (10 Boote) finden bei einem Torpedoeinsatz in der Themsemündung wegen schlechter Sicht keine Ziele. — In der Nacht vom 18./19.3. werfen 25 Boote der 2., 4., 5., 6. und 9. S-Flottille zusammen 133 Minen vor der Humbermündung, Cromer, Orfordness und Great Yarmouth. Die Flottillen werden durch Zerstörer am vollständigen Werfen gehindert. Doch beim Rückmarsch stößt die 6. S-Flottille mit S 212, S 213, S 223 und S 704 vor Lowestoft auf den Konvoi FS.1759. Die Boote melden sieben Treffer u.a. auf 2 Libertyschiffen, aber versenken nur die brit. Frachter Crichtoun (1097 BRT) und Rogate (2871 BRT).

17.� 19.3.1945
Ostsee

Als letztes Boot kehrt U 475 am 17.3. vom Einsatz im Finnenbusen nach Danzig zur�ck. Am 19.3. werden alle dt. Front-U-Boote aus der Ostsee zum Westeinsatz abgezogen.

18.3.1945
Nordsee
Ein Verband mit den Minenschiffen Ostmark, Linz, Lothringen und dem Zerst�rer Karl Galster als Sperrmitteltr�ger bringt im Skagerrak die Minensperre �Augustus� aus. Dabei kommt es auf Lothringen zu einem Ruderversager, das Schiff kreuzt �ber die gerade zuvor geworfene Minenreihe der Ostmark. Eine zuletzt geworfene und noch nicht auf Tiefe gegangene Mine schliert an der Bordwand der Lothringen entlang und kommt etwa 100 m hinter der Lothringen zur Detonation, ohne aber Schaden anzurichten. Die Operation wird trotz des Zwischenfalls zu Ende gef�hrt.

18.3.1945
Mittelmeer / Ligurisches Meer
10. T-Flottille (KKpt. Burkart) f�hrt mit TA 24, TA 29 und TA 32 offensive Minenunternehmung im Ligurischen Meer durch. Nordwestlich Korsika Gefecht mit den brit. Zerst�rern Meteor und Lookout. TA 24 und TA 29 werden versenkt. Die brit. Zerst�rer und K�stenstreitkr�fte retten 244 �berlebende, darunter den Flottillenchef.

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8. US Coast Guard Cutter Ingham (WP 35) in schwerer See

18.� 29.3.1945
S�dpazifik

Operation �Victor I�:
Die US Amphibious Group 9 (TG.74.3, RAdm. Struble, F�hrungsschiff US Coast Guard Cutter Ingham) landet bis zum 22.3. 14.000 Mann der 40. Inf. Div. (MajGen. Brush) an der S�dk�ste von Panay. Transportgruppe mit 16 LST, 20 LSM, 13 LCI und 8 LCI zur Unterst�tzung. Minensuchgruppe 5 YMS mit austral. Sloop Warrego, Sicherungsgruppe Zerst�rer Charles Ausburne, Thatcher, Claxton, Converse, Dyson (Desron 23). Feuerunterst�tzung durch TG.74.2 (RAdm. Riggs) mit Kreuzer Cleveland, Zerst�rern Conway, Stevens, Eaton (Desdiv 44). Am 29.3. landen die vorstehende Verb�nde das 185. RCT an der Nordwestk�ste von Negros. Am 8.4. folgt das 503. Fallschirm-RCT.

18.� 31.3.1945
Ostsee / Kurland
Am 18.3. beginnen die sowj. Armeen vor der Heeresgruppe Kurland ihre sechste Gro�offensive, die, ebenso wie die vorhergegangenen, nach rund 10 Tagen abgebrochen werden muss. Am gleichen Tag �berrascht die 2. S-Schulflottille (Kptlt. Klose) in der Danziger Bucht eine Gruppe sowj. Torpedokutter, sie versenkt TKA-66 und besch�digt TKA-195. � Am 26./27.3. greifen sowj. Torpedobomber vor Libau ein Geleit an und versenken den Tanker Sa�nitz (694 BRT) sowie die R�umboote R 145 und R 260. Acht J�ger der 1./JG.54 vertreiben die sowj. Flugzeuge schlie�lich, soda� die restlichen R-Boote ablaufen k�nnen. An der Unfallstelle �berrascht in der folgenden Nacht erneut die 2. S-Schulflottille mit S 64, S 69 und S 81 eine Gruppe von 9 sowj. Torpedokuttern, in heftigen Gefechten werden TKA-166, TKA-181 und TKA-199 vernichtet, 4 weitere sowj. Schnellboote besch�digt und 15 Gefangene, darunter der Chef der sowj. 2. TKA-Division, Kpt. 3.Rg. Tshebykin, eingebracht.

19.3.1945
Indischer Ozean
Zerst�rer-Unternehmungen der Britischen Eastern Fleet im Gebiet der Andamanen. Bei einer K�stenbeschie�ung am 19.3. wird der Zerst�rer Rapid von jap. K�stenbatterie getroffen.

19./20.3.1945
Mittelmeer / Ligurisches Meer
Das dt. MAS 561 (= SA 18) läuft mit SMA 19 im Schlepp von San Remo aus, um 6 V-Männer im Gebiet zwischen Fréjus und Cannes anzulanden, die von dort aus die Lage im Rücken der Front erkunden sollen. Das Unternehmen muss wegen schlechter Wetterbedingungen abgebrochen werden. Am 20.3. wird mit MAS 553 (= SA 16 ?) und SMA 19 ein erneuter Versuch unternommen, auch dieser wird erfolglos abgebrochen (Kobelt, 2016, S.193).

19.� 24.3.1945
Norwegen
Bei alliierten U-Boot-Operationen vor Norwegen versenkt das brit. Venturer (Lt. Launders) am 19.3. vor Namsos den dt. Frachter Sirius (998 BRT). Der dt. Frachter Priamus (760 BRT) wird auf der Fahrt von Anholt nach Larvik bei Kristiansund-Nord von Halifax-Bombern der 502. Sq. RAF aus Stornoway mit Bomben versenkt.

19.� 29.3.1945
Ostsee
Vom 19.-25.3. dr�ngt die 3. Wei�russ. Front den Kessel der dt. 4. Armee s�dlich von K�nigsberg vor dem Frischen Haff zusammen. Nachdem die dt. Truppen seit Januar von F�hrpr�hmen �ber das Haff versorgt worden sind, werden von ihnen nunmehr 11.365 Verwundete, 324 Soldaten und 14.520 Fl�chtlinge nach Pillau evakuiert, allein in der (letzten) Nacht zum 25.3. insgesamt 5830 Soldaten und 2830 Verwundete. � Wegen der Lage vor Danzig/Gotenhafen werden die Einschiffungen ab Pillau vom 8.-28.3. betr�chtlich gest�rt, bei Luftangriffen gehen einzelne Schiffe verloren, so am 19.3. Vs 301 / Karl Bergh, am 30.3. Jersbek (2804 BRT) und am 31.3. Elbing IV (314 BRT).

19.3.� 24.4.1945
Nordatlantik

Die alliierten Nordatlantik-Geleitz�ge von St. John�s (Neufundland) zu den South Western Approaches (HX- und SC-Konvois) werden von folgenden Geleitgruppen gesichert
:

EG.C3 mit den kanad. Fregatten Kokanee (SO) und Sea Cliff sowie den kanad. Korvetten St Thomas, Stellarton und Trillium (die kanad. Korvette Rivi�re du Loup kommt vom Osten zum Konvoi) sowie der detachierten kanad. Korvette Forrest Hill; EG.B3 mit der Fregatte Exe (SO), dem DE Gardiner und der Korvette Geranium, verst�rkt um die kanad. Korvette Charlock, die Korvette Flint Castle ist detachiert und die Korvetten Borage und Pimpernel sind in Reparatur; EG.C5 mit den kanad. Fregatten Runnymede (SO) und St Stephen sowie den kanad. Korvetten Belleville, Huntsville, Lachute und Wet York, die kanad. Korvetten Hespeler und Long Beach befinden sich in Reparatur; EG.C2 mit den kanad. Fregatten Longueuil (SO) und Capilano sowie den kanad. Korvetten Asbestos, Kamloops, Kinkardine, Smith�s Falls und North Bay, die kanad. Korvette Norsyd befindet sich in Reparatur; EG.C1 mit den kanad. Fregatten Hallowell (SO) und Royal Mount sowie den kanad. Korvetten Arnprior, Fennel und Orangeville, die kanad. Korvette Chambly ist detachiert und die Frontenac und Giffard befinden sich in Reparatur; EG.C7 mit der kanad. Fregatte Lanark (SO) und den kanad. Korvetten Coppercliff, Hawksbury, Merittonia, Barry Sound, die kanad. Korvette Amherst kommt hinzu, die kanad. Fregatte Cape de la Madeleine und die Korvette Owen Sound sind in Reparatur.

Die ON- und ONS-Geleitz�ge von den South Western Approaches nach St. John�s werden von folgenden Escort Groups gesichert:

EG.C9 mit den kanad. Fregatten Penetang (SO) und Victoriaville und den kanad. Korvetten Fredericton, Thorlock und Fergus, die Korvette Halifax ist detachiert; EG.C4 mit der kanad. Fregatte Glace Bay (SO) und den Korvetten Beauharnais, Bowmanville, Petrolia und Whitby, die Korvette Atholl ist detachiert, die Fregatte Wentworth befindet sich in Reparatur; EG.C6 mit den kanad. Fregatten East View (SO) und Lauzon, den Korvetten Cobourg, Lambert, Tillsonburg und Peterborough; EG.C8 mit den kanad. Fregatten Stonetown (SO) und Poundmaker sowie den Korvetten Humberstone, Leaside und Edmundston, die Korvette Guelph ist detachiert; EG.B2 mit dem Zerst�rer Highlander (SO) und den Korvetten Acanthus (niederl.), Nordkyn (niederl.), Buttercup, Primrose und Morpeth Castle, die Korvette Sweetbriar ist detachiert; EG.B1 mit der Fregatte Chelmer (SO), dem DE Inman und den Korvetten Dianella, Poppy, Starwort und Tintagel Castle, die Korvette Lotus befindet sich in Reparatur.

20.3.1945
Mittelmeer / Ligurisches Meer
Der US Zerst�rer Parker beschie�t deutsche Stellungen an der franz.-italien. Grenze.

20.3.1945
Nordpazifik
Ein Vorsto� der US TF.92 (Capt Worthington) zur Beschie�ung von Paramushiro mu� wegen schweren Vereisung der Schiffe aufgegeben werden.

20.� 22.3.1945
Luftkrieg Deutschland
Am 20.3. werfen B 17 der 8. USAAF 777 to Bomben auf Hamburg. U 2550 wird auf dem Slip zerst�rt und blockiert das dahinter liegende U 2549, so dass es nicht zu Wasser gebracht werden kann. Die deutschen Frachter Venus (5407 BRT), Nordwest (707 BRT), Egeria (627 BRT) und Isar (270 BRT) werden zerst�rt. � Bei einem Luftangriff auf Kiel am gleichen Tag werden die Minensucher M 15, M 16, M 18, M 19 und M 522 versenkt. In Stettin wird das KM-Wohnschiff Usambara (8690 BRT) durch Bombenangriff zerst�rt. � Am 21.3. greifen die Gruppen No. 1 und 8 des RAF Bomber Command mit 139 Flugzeugen Bremen an. Dabei sinkt der in Ausr�stung befindliche Zerst�rer Z 51.� In der Nacht vom 21./22.3. greift die Gruppe No. 5 der RAF mit 159 Flugzeugen nochmals Hamburg an, dabei wird das R�umboot R 239 gebombt und versenkt.

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9. Die japanische �Oka-Bombe� (US Bezeichnung: �Baka�)

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20.� 29.3.1945
S�dwestpazifik
Bei weiteren Angriffen auf den Schiffsverkehr vor der chinesischen K�ste (s. 8.-16.3.) versenken B-24 und B-25 Bomber der USAAF am 20. und 23.3. drei Frachter. � Bei den Angriffen der Unterseeboote Blenny (21.3.) auf den Konvoi HI.88.I sowie Bluegill und Hammmerhead (29.3.) auf den Konvoi HI.88.J vor der K�ste Indochinas greifen gleichzeitig auch USAAF-Flugzeuge an, von denen B-25 am 21.3. f�nf kleine Schiffe, B-24 und B-25 am 29.3. zwei Frachter und die Korvetten Kaibokan 18 und Kaibokan 130 versenken.

21.3.1945
Luftkrieg Italien
Bei einem Luftangriff auf Venedig (Adria) wird das dt. T-Boot TA 42 (ex-ital. Alabarda) versenkt.

21.3.1945
Zentralpazifik
Erster japan. Einsatz einer von einem Piloten gelenkten Bombe (�Oka�) gegen die US Task Force 58 bleibt ohne Erfolg.

21.� 24.3.1945
Nordmeer
Am 21.3. werden 12 Transporter und 3 Tanker f�r den Konvoi RA.65 von den sowj. Zerst�rern Karl Libknekht, Zhivuchi, Zhestki, Derzki, Uritski, dem Wachschiff Smerch und 3 BO-U-J�gern von Archangelsk in die Barents-See begleitet, wo sie am 24.3. ankommen. � Am 22.3. torpedierte U 711 (Kptlt. Lange) das sowj. Vorpostenboot VPS-5 / KVoroshilov vor der Halbinsel Kola.

21.� 26.3.1945
Nordsee
Weitere S-Boot-Unternehmen vor der brit. Ostküste und der Schelde. In der Nacht 21./22.3.45 laufen 5 Flottillen mit 20 Booten zu einem Torpedoeinsatz vor Great Yarmouth aus. Die 2. S-Flottille mit nur 3 Booten (S 181, S 209 und S 210) kehrt nach Motorenproblemen auf S 210 um. Auf dem Rückmarsch wird S 181 vor Den Helder von Beaufighters der 236 RAF Sq. von Raketen getroffen und sinkt durch Detonation der eigenen Torpedos (Chef der 2. S-Fl. KKpt. Opdenhoff �). — Am 22./23.3. werfen die 6. und 4. S-Flottille unter laufenden Luftangriffen Minen auf dem Themse-Schelde-Weg. Am 25./26.3. wird die Unternehmung mit der 4., 9. und 6. S-Flottille wiederholt, doch wirft nur die 9. Flottille Minen. Die 4. und 6. Flottille werden von den Zerstörern Arendal (norweg.) und Krakowiak (poln.) sowie der Fregatte Riou (brit.) abgedrängt. Auf den diversen Minensperren gehen verloren: am 22.3. der griech. Frachter Eleftheria (7247 BRT), am 28.3. ein belg. Fischkutter sowie das brit. LCP 840. Der norw. Tanker Belinda (8325) wird durch Minentreffer besch�digt. � Ab 26.3. verlegen die 5. und 8. S-Flottille in die Ostsee und nach Norwegen (H�mmelchen, 206).

Einsatz von Kleinkampfmitteln: Am 22.3. laufen 12 Spreng-�Linsen� von Ostende aus, erzielen aber keine Erfolge. In der Nacht vom 23./24.3. versuchen nochmals 16 �Biber� erfolglos, den Schiffsverkehr auf der Schelde anzugreifen. 9 �Biber� gehen verloren, drei von ihnen werden von der brit. Fregatte Retalick versenkt, eines durch eine Beaufighter der 254. Sq. RAF. (Whitley, 130).

23.� 31.3.1945
Zentralpazifik
Vorbereitungsphase der Landung auf Okinawa.
Am 23.3. beginnt die Task Force 58 (Zusammensetzung siehe 14.3., ohne Träger Franklin) mit allen 3 Kampfgruppen rollende Luftangriffe zur Vorbereitung der Landungen, sie werden am 24. und 25.3. fortgesetzt. Am 24.3. f�hrt Task Group 58.1 in 112 Eins�tzen einen Angriff gegen einen s�dl. von Kyushu gesichteten Konvoi, der mit allen 8 Schiffen vernichtet wird, darunter auch das T-Boot Tomozuru und die Korvette Kaibokan 68. Am 24.3.beschie�en die Schlachtschiffe New Jersey, Wisconsin, Missouri (RAdm. Denfeld) mit 5 Zerst�rern und Massachusetts, Indiana (VAdm. Lee) mit 6 Zerst�rern Okinawa. � Am 27./28.3. versorgt die Task Force 58, dabei wird durch Angriff eines einzelnen jap. Flugzeuges Zerst�rer Murray besch�digt. Am 28.3. wird die Korvette Kaibokan 33 versenkt. Am 29.3. greift TG.58.4 erneut Okinawa an, TG.58.3 und TG.58.1 greifen die n�rdlichen Ryukyu-Inseln und Kyushu an. Am 30./31.3. versorgt TG.58.1, w�hrend TG.58.3 und TG.58.4 weitere Angriffe gegen den Raum Okinawa und n�rdlich fliegen. Am 31.3. werden der Kreuzer Indianapolis, der Minenleger-Zerst�rer Adams, ein Transporter und die Landungsschiffe LST 724 und LST 884 von Kamikaze-Fliegern besch�digt. Der Kreuzer Pensacola kommt dagegen bei einer Kollision mit LST 277 zu Schaden.

Am 23.3. l�uft von Ulithi die brit. Pacific Fleet (VAdm. Rawlings) aus. Sie versorgt am 25.3. und greift als Task Force 57 (VAdm. Vian) mit den Tr�gern Indomitable, Victorious, Illustrious, Indefatigable, den Schlachtschiffen King George V., Howe, den Kreuzern Swiftsure, Gambia (RNZN), Black Prince, Argonaut, Euryalus, den Zerst�rern Grenville, Ulster, Undine, Urania, Undaunted, Quickmatch, Quiberon, Queenborough, Kempenfelt, Whirlwind und Wager am 26. und 27.3. die Sakishima-Gunto-Inselgruppe der s�dlichen Ryukyu-Inseln zur Neutralisierung der dort gelegenen Flugpl�tze an. Vom 28.-30.3. versorgt die TF.57 aus einer Versorgungsgruppe mit den Geleittr�gern Striker, Speaker, den Sloops Crane, Pheasant, der Fregatte Findhorn, 3 Tankern und den Zerst�rern Quality und Whelp, die Kempenfelt und Whirlwind abl�sen. Am 31.3. werden die Neutralisierungsangriffe gegen Sakishima Gunto wieder aufgenommen.

Ab 24./25.3. treffen vor Okinawa die Einheiten der Task Force 52 (RAdm. Blandy) und der Task Force 54 (RAdm. Deyo) ein. 3 Geleittr�ger-Gruppen (Task Group 52.1, RAdm. Durgin) unterst�tzen die Luftangriffe der Task Forces 58 und 57 und �bernehmen ihre Rolle w�hrend der Versorgungsperioden. Beteiligt sind: Gruppe 1 (RAdm. Durgin) mit den Geleittr�gern Makin Island, Fanshaw Bay, Lunga Point, Sangamon, Natoma Bay, Savo Island, Anzio, den Zerst�rern (Desdiv 120) Ingraham, Hart, Boyd, Bradford, Patterson, Bagley und den Geleitzerst�rern Lawrence C. Taylor, Melvin R. Nawman, Oliver Mitchell, Robert F. Keller, Tabberer, Richard M. Rowell, Richard S. Bull, Dennis, Sederstrom, Fleming, O'Flaherty; Gruppe 2 (RAdm. Stump) mit den Geleittr�gern Saginaw Bay, Sargent Bay, Marcus Island, Petrof Bay, Tulagi, Wake Island, den Zerst�rern (Desdiv 91) Capps, Lowry, Evans, John D. Henley und den Geleitzerst�rern William Seiverling, Ulvert M. Moore, Kendall C. Campbell, Goss, Tisdale, Eisele; Gruppe 3 (RAdm. Sample) mit den Geleittr�gern Suwanee, Chenango, Santee, Steamer Bay, den Zerst�rern (Desron 58) Metcalf, Drexler, Fullam, Guest, Helm und den DEs Edmonds, John C. Butler. � Am 24.3. beginnt die Minensuchgruppe (Task Group 52.2, RAdm. Sharp auf Minenschiff Terror) in 3 Gruppen schneller Minensucher mit Forrest, Hobson, Macomb, Dorsey, Hopkins; Ellyson, Hambleton, Rodman, Emmons; Butler, Gherardi, Jeffers, Harding, in 7 Gruppen mit 36 Flottenminensuchern und in 4 Gruppen mit je 6 YMS-R�umbooten, denen zur Unterst�tzung jeweils 1 schneller Minenleger, darunter Gwin, Lindsey, Aaron Ward, Adams, Tolman, Henry A. Wiley, Shea, Tracy, J. William Ditter, Robert H. Smith, Shannon, Thomas E. Fraser, Harry F. Bauer und Breese, zugeteilt ist, mit den Minensucharbeiten.

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10. Schlachtschiff USS Arkansas

Am 25.3. treffen auf 10 APDs die �Underwater Demolition Teams� ein und beginnen mit der R�umung der Landungsstr�nde von Unterwasserhindernissen. Die Kreuzer San Francisco, Minneapolis und 3 Zerst�rer beschie�en am 25.3. die Landungspl�tze auf Kerama Retto, vor der Landung am 26.3. unterst�tzt von dem Schlachtschiff Arkansas. Am 26.3. landet die �Western Islands Attack Group� (Task Group 51.1, RAdm. Kiland), F�hrungsschiff Mount McKinley, die 77. Inf.-Div. (Maj.Gen. Bruce) gegen geringen Widerstand auf Kerama Retto. Transportgeschwader mit 13 APA, 6 AKA, 28 LST, 11 LSM, 8 Unterst�tzungs-Fahrzeugen. Sicherung (Capt. Moosbrugger) mit F�hrungsschiff Biscayne, den Zerst�rern (Desron 49) Picking, Sproston, Wickes, William D. Porter, Isherwood, Kimberly, Luce, Charles J. Badger und den DEs Scribner, Kinzer, Richard W. Suesens, Abercrombie, Oberrender, Riddle, Swearer, Stern.

Am 26.3. beginnt die �Fire Support Group� (Task Force 54, RAdm. Deyo) mit der Beschie�ung von Okinawa: Gruppe 1: Schlachtschiffe Texas, Maryland, Kreuzer Tuscaloosa, Zerst�rer (Desdiv 110) Laws, Longshaw, Morrison, Prichett. Gruppe 2: Schlachtschiffe Arkansas, Colorado, Kreuzer San Francisco, Minneapolis, Zerst�rer (Desdiv 51) Hall, Halligan, Paul Hamilton, Laffey, Twiggs. Gruppe 3: Schlachtschiffe Tennessee, Nevada, Kreuzer Wichita, Birmingham, Zerst�rer (Desron 60) Mannert L. Abele, Zellars, Bryant, Barton, O'Brien. Gruppe 4: Schlachtschiffe Idaho, West Virginia, Kreuzer Pensacola, Portland, Biloxi, Zerst�rer (Desron 55) Porterfield, Callaghan, Irwin, Cassin Young, Preston. Gruppe 5: Schlachtschiffe New Mexico, New York, Kreuzer Indianapolis (Flagschiff 5. Flotte, Adm. Spruance), Salt Lake City, Zerst�rer (Desron 56) Newcomb, Heywood L. Edwards, Leutze, Richard P. Leary, Bennion. Gruppe 6: Geleitzerst�rer Samuel S. Miles, Wesson, Foreman, Whitehurst, England, Willer, Bowers, Willmarth. Ferner 53 Support-Landungsfahrzeuge mit Raketenwerfern.

Japanische Gegenwehr: Nach Erkennen der Angriffsabsicht gegen Okinawa werden zun�chst die U-Boote I-8, Ro-41, Ro-49 und Ro-56 mit Torpedos zum Angriff angesetzt. Ro-41 (Oblt. Honda) trifft am 22.3. auf die Task Group 58.4 und wird am 23.3. von dem Zerst�rer Haggard versenkt, Ro-49 verfehlt am 25.3. die Kreuzer Wichita und St. Louis, und Ro-56 am 27.3. die Pensacola, am 30.3. wird I-8 (Kptlt. Shinehara) von einem Flugzeug bemerkt und anschlie�end von den Zerst�rern Morrison und Stockton versenkt. I-53 (Kptlt. Toyomasu) and I-47 (Kptlt. Orita) werden am 30.3. durch eine Mine und durch Flugzeuge der TF.58 besch�digt und m�ssen umkehren. � Am 25.3. wird vom jap. Kaiserlichen Hauptquartier die Operation �Ten-go� (Verteidigung von Okinawa und S�djapan) in Gang gesetzt. Die Fliegerverb�nde der 3. und 10. Marine-Luftflotte werden operativ der 5. Luftflotte (VAdm. Ugaki) unterstellt, die von Kyushu aus operiert. Die Reste der 1. Luftflotte operieren von Formosa. In der D�mmerung des 25.3. erster Kamikaze-Angriff mit 25 Flugzeugen (von denen 3 umgekehren m�ssen): Zerst�rer Kimberley, Minenlege-Zerst�rer Robert H. Smith, Schnelltransporter Gilmer und Knudson (Bombentreffer) besch�digt. Am 26.3. abends Angriff von 11 Kamikaze: Treffer auf Schlachtschiff Nevada, Kreuzer Biloxi, Zerst�rern O'Brien, Porterfield, Callaghan, DE Foreman, Minensucher Skirmish. Der Zerst�rer Halligan wird nach Torpedotreffer (von Ro-49?) oder Minentreffer auf Grund gesetzt. Bei Task Group 58.1 erh�lt Zerst�rer Murray Bombentreffer durch Stuka. Am 27.3. setzt Task Force 54 ihre Beschie�ung fort. Nach Angriff von 15 Kamikaze-Fliegern sind Minenlege-Zerst�rer Adams und Minensucher Southard besch�digt. Am 27.3. erfolgloser Versuch von japan. Sprengbooten, an die Task Force 51 vor Kerama Retto heranzukommen. Am 28.3. erneute Beschie�ung, Minensucher Skylark wird bei Minensucharbeiten versenkt. AKA Wyandot wird durch Bombentreffer besch�digt. In der Nacht zum 29.3. Einzelangriffe mit Flugzeugen von Okinawa aus, LSM(R) 188 wird schwer getroffen. Deshalb am 29.3. Beschie�ung der japan. Flugpl�tze, Angriffe der Task Force 52 gegen Flugpl�tze und St�tzpunkte von Sprengbooten und Klein-U-Booten. Am 30.3. erfolgt nach heftigerer Beschie�ung Okinawas am Abend ein Angriff mit 4 Kamikaze-J�gern, Treffer auf Flaggschiff der 5. Flotte, Indianapolis, Adm. Spruance steigt auf Schlachtschiff New Mexico um. Am 31.3. wiederum Kamikaze-Angriffe, dabei werden Minenleger Adams, APA Hinsdale, Landungsschiffe LST 724 und LST 884 getroffen.

23.� 31.3.1945
Nordmeer

Operation gegen den Konvoi RA.65 im Nordmeer.
Am 23.3. verl�sst der Konvoi mit 26 Handelsschiffen die Halbinsel Kola. Nahsicherung durch die Korvetten Allington Castle, Alnwick Castle, Bamborough Castle, Farnham Castle, Lancaster Castle, Camellia, Honeysuckle und Oxlip bis zur Ankunft am 1.4.in Scapa Flow Deckungsgruppe bestehend aus dem Kreuzer Diadem, den Geleittr�gern Campania und Trumpeter sowie den Zerst�rern Myngs, Opportune, Orwell, Savage, Scorpion, Scourge, Zambesi, Sioux (RCN) and Stord (norw). Sowjet. Minensucher haben einen neuen Weg freiger�umt, so dass die meisten U-Boote umgangen oder von den Geleitschiffen auf Distanz gehalten werden k�nnen. Die deutschen U-Boote sind erst teilweise wieder vor dem Kolafjord versammelt. U 313 und U 968 horchen bzw. sichten den Konvoi und die Geleittr�ger, kommen aber nicht zum Angriff. Ein Versuch, mit U 307, U 310, U 313, U 363, U 668, U 711, U 716, U 968 und U 992 einen Vorpostenstreifen vor den Konvoi zu legen, bringt am 25.3. kein Ergebnis. Versuche der Luftwaffe, F�hlung am Konvoi zu gewinnen, um einen Lufttorpedoangriff ansetzen zu k�nnen, schlagen fehl, Operation am 27.3. abgebrochen. Konvoi l�uft am 31.3. in Scapa Flow ein. � Am 31.3. torpediert U 312 an der Kola-K�ste einen bewaffneten Fischdampfer (unbest�tigt).

23.3.1945
Norwegen
Eine Einsatzgruppe des �Banff Strike Wing� mit 42 Mosquitos and 12 Mustangs f�hrt Angriffe auf den Schiffsverkehr vor Stadlandet, Aalesund und Dalsfjord. Dabei werden der norw. Frachter Lysaker (910 BRT) versenkt, die dt. Frachter Inga Essberger (1827 BRT), Rotenfels (7854 BRT) und das norw. K�stenschiff Romssdale (138 BRT) besch�digt. Intensive Flakabwehr durch K�stenschutz-Stellungen. Mosquito ,R� / 143 (F/O McCall �) wird in Brand geschossen und st�rzt ins Meer. Mosquito ,W� / 143 wird getroffen und mu� notlanden. Mosquito ,W� / 235 (F/O Turner �) f�hrt Angriffe auf Schiffe im Dalsfjord und st�rzt unmittelbar danach ab.
Am selben Tag wird vor Bergen U 249 (Kptlt. Kock) �berrascht, es schie�t zwar die angreifende Mosquito der RAF Sq. 235 (F/Lt. Williams) ab, ist aber aufgrund eigener Sch�den zur Umkehr gezwungen.

24.� 26.3.1945
Nordsee
Zwischen 24.3 und 26.3. laufen vier �Seehunde� gegen die K�ste von East Anglia und sechs Boote zur Themse. Sie versenken am 25.3. das K�stenschutzboot ML 466 und am 26.3. den brit. Dampfer Newlands (1556 BRT), drei Boote kehren nicht zur�ck. Eines wird von Beaufighter �Q� der RAF Sq. 254 versenkt und eines durch ML 586 vor Walcheren. Das K�stenschutzboot ML 137 greift am 26.3. bei South Falls mit Wasserbomben einen gestoppt liegenden �Seehund� an, der entkommen kann. Vor North Foreland kommt am gleichen Tag ein �Seehund� dem Wasserbomben-Angriff des Hafenschutzbootes HDML 1471 mit 2 Torpedos zuvor, die ihr Ziel allerdings verfehlen. 

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11. HMS Puffin als Totalverlust in Harwich: 
Der Vorsteven nach Steuerbord weggerissen, die Back abgeknickt

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Ebenfalls am 26.3. bringt die Korvette Puffin ein Klein-U-Boot so in Bedr�ngnis, dass die Crew ihre letzte Chance darin sieht, ihr besch�digtes Fahrzeug auf Rammkurs ins Ziel zu lenken und vorher auszusteigen. Der �Seehund� wird durch Explosion der Torpedo-Gefechtsk�pfe am Bug der Puffin vernichtet. Die Korvette wird erheblich besch�digt, bleibt aber man�vrierf�hig. Es gelingt, die �Seehund�-Besatzung aufnehmen, und Schiff und Besatzung nach Harwich zu bringen. Dort wird die Puffin zum konstruktiven Totalverlust erkl�rt. (Mattes, 133-135).

26.3.1945
Indischer Ozean
Eine brit. Kampfgruppe mit den Zerst�rern Saumarez, Volage, Vigilant, Virago, Venus, Verulam greift einen jap. Nachschubkonvoi mit zwei Dampfern und den U-J�gern Ch-63 und Ch-34 auf dem Weg nach Port Blair (Andaman-Inseln) an. Der erste Angriff mit zehn Torpedos ist erfolglos. Dann versenkt ein Liberator-Bomber einen der Dampfer, und beim zweiten Angriff versenken die Zerst�rer mit 16 Torpedos, von denen einer trifft, den U-J�ger Ch-34 und mit Artillerie die beiden anderen Fahrzeuge.

26.3.1945
S�dwestpazifik

Operation �Victor II�:
Die US Amphibious Group 8 (TG.78.2, Capt. Sprague) mit F�hrungsschiff USCGC Spencer landet 14.000 Mann der Americal-Div. (MajGen. Arnold) bei Cebu (Philippinen). Transportgruppe mit 4 APD, 20 LST, 11 LSM, 15 LCI, 9 Support-LCI, 2 PC. Minensuchgruppe mit 8 YMS-R�umbooten. Sicherung durch Zerst�rer (Desron 5) Flusser, Shaw, Conyngham, Smith, Drayton. Feuerunterst�tzung durch Task Group 74.3 (RAdm. Berkey) mit Kreuzern Phoenix, Boise, Hobart (austral.) und Zerst�rern (Desron 21) Fletcher, Nicholas, Taylor, Jenkins, Abbot. Luftunterst�tzung 13. USAAF (MajGen. Wurtsmith) (Fortsetzung 1.-11.4.1945).

27.3.1945
Luftkrieg Deutschland
115 Flugzeuge der Gruppe No. 5 des RAF Bomber Command greifen die U-Boot-Bunker in Bremen-Farge an und 20 Lancaster der No. 617 Sqn. RAF Bomber Command werfen �Grand Slam�-Bomben auf die Bunker-Anlage �Valentin�. Zwei Treffer werden erzielt.

27.� 30.3.1945
Nordsee
Am 27.3. laufen 3 �Seehunde� zur Versorgung der eingeschlossenen Festung nach D�nkirchen. � Am 28.3. befinden sich noch 3 �Seehunde� im Kampfeinsatz. Zur gleichen Zeit zieht �ber der s�dlichen Nordsee ein ausgedehntes Sturmtief auf. K�stenstreitkr�fte k�nnen in diesen Tagen nicht zum Einsatz kommen. Ob daher der brit. Routendampfer Jim (833 BRT) am 30.3. vor Orford tats�chlich durch Torpedoangriff versenkt wurde, wie britische Quellen angeben, bleibt umstritten.

Im M�rz haben �Seehunde� in insgesamt 29 Feindeins�tzen mindestens 3 Schiffe versenkt und daf�r 9 Boote eingeb��t. Dem gegen�ber stehen 142 Tageseins�tze der 16. Gruppe des RAF Coastal Command, die allein der Bek�mpfung von Kleinst-U-Booten gewidmet waren (Mattes, 136-138).

27.3.� 14.8.1945
Nordwestpazifik

Operation �Starvation�
: Minenoperationen mit B 29 der 21st Bomb Group USAAF von Tinian zur Unterst�tzung der Landung auf Okinawa. Von 1529 gestarteten Flugzeugen kehren 102 um, 1427 Maschinen werfen 12.135 Minen (4921 Magnet-, 3507 Akkustik-, 2959 Druck-Magnet- und 748 Niederfrequenz-Minen) in der Stra�e von Shimonoseki sowie vor Kure / Hiroshima, Sasebo, Fukuoka / Karatsu, Harima / Nada, Kobe / Osaka, Hiuchi Nada, Nagoya, Tokyo / Yokohama, Niigata / Sakata, Maizuru / Tsuruga, Nanao / Fushiki, Hagi, Yuya, Senzuki, Sakai und Funakawa auf den Japanischen Inseln sowie vor Fusan, Rashin, Reisui, Masan, Seishin, Konan, Genzan, Geijits Wan und Hamada in Korea. 15 Flugzeuge gehen verloren. Am 31.3. werden der Zerst�rer Hibiki und der Geleitzerst�rer Inagi durch Minentreffer besch�digt.

28.� 31.3.1945
S�dwestpazifik
Bei Angriffen der USAAF auf Makassar (Celebes) werden am 28.3. der jap. Minensucher W-11 und am 31.3. aus einem K�stenkonvoi 4 kleine Schiffe versenkt.

30.3.1945
Norwegen
Deutsche Hafeneinrichtungen in Porsgrunn sowie die Kaianlagen mit den dort festgemachten Schiffen werden von 24 Mosquitos des �Banff Strike Wing� (143, 235, 248, und 333 Sqn. RAF) mit Raketen angegriffen, w�hrend 8 weitere Mosquitos f�r Luftdeckung und Feuerunterst�tzung sorgen. Viele Geb�ude werden schwer besch�digt. Der dt. Frachter Scharh�rn (2643 BRT) und die norw. Frachter Quirid Borgstad (1664 BRT), Svanefjell (1371 BRT), Gudrid (1305 BRT) und Torafire (823 BRT) werden versenkt. Bei einem Tieffliegerangriff ger�t Mosquito ,T� / 235 (F/Lt. Knowles �) in eine Hochspannungsleitung und st�rzt anschlie�end �ber einem nahe gelegenen Waldgebiet ab.

30.� 31.3.1945
Luftkrieg Deutschland

B 24
der 8. USAAF werfen 916 to Bomben auf die Hafenanlagen von Wilhelmshaven: Kreuzer K�ln, U-Boote U 96, U 429, U 3508, Geleitboot F 6 / K�nigin Luise, Schnellboot S 186, S 194 und S 224, Minensuchboote M 329 und M 3430, U-Boot-Tender Weichsel, Wohnschiff Njassa (8757 BRT), die Frachter Hansburg (1000 BRT), Hamburg (676 BRT), Eider (656 BRT) und Specht (656 BRT) sowie 2 Schlepper werden versenkt. � B 17 der 8. USAAF werfen 1103 t Bomben auf die Werft AG Weser in Bremen: U 72, U 430, U 870, sowie die unfertigen U 882, U 884, U 3036, U 3045, U 3046 werden versenkt, U 3042 und U 3043 werden auf der Helling zerst�rt. U 1197 wird besch�digt und am 25.4. in Bremerhaven au�er Dienst gestellt. Die Frachter Gijon (ex Stentor, 2032 BRT) und Stella (479 BRT) sinken. � In der Nacht zum 31.3. greifen die Gruppen No. 1, 6 (RCAF) und 8 RAF Bomber Command mit 469 Flugzeugen Hamburg an, insbesondere die Werft Blohm & Voss. U 348, U 350, U 1131 und U 1167 werden durch Bomben versenkt, U 2340 wird zerst�rt. 5 Frachter, darunter Stormarn (1459 BRT) und Martha Russ I (996 BRT) sinken. 11 Flugzeuge gehen verloren.

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Chronik des Seekrieges

Fortsetzung im Text