|
|||||||||
|
|
|||||||||
Interview mit Martin Welsch
|
|||||||||
|
Hier können Sie ein Interview mit Martin Welsch nachlesen: |
|||||||||
Sonja Dierks: Antigones poetisches Universum
|
|||||||||
|
Wahrscheinlich hat kein zweiter klassischer Text so sehr zu Interpretationen, kritischen Fragen und kreativen Arbeiten inspiriert wie Sophokles’ Antigone. Warum verfolgt uns die Figur Antigone bis in die Gegenwart? Was macht ihre Widersprüchlichkeit, ihren Eigensinn, ihr gewaltsames Begehren so aktuell? Sonja Dierks zeichnet in ihrem Essay die Spur dieses Begehrens nach, das die Figur des Sophokles vorzeichnet und das sich über Jahrtausende hinweg als nicht zu bewältigende Spannung bis in die Gegenwart durchhält.. In unzähligen philosophischen und soziologischen Studien wird dafür argumentiert, dass Kunst für das gelingende Leben von Menschen und eine lebenswerte Gesellschaft höchste Relevanz besitzt.
|
|||||||||
M. Rainer Lepsius: Soziologie des Nationalsozialismus
|
|||||||||
|
"Der Duktus der Vorlesung [...] ist von solch argumentativer Schärfe und Klarheit, die auch Nichtsoziologen trotz zahlreicher Fachbegriffe nicht überfordern sollte. [...] Besonders bei der Antwort auf die Frage, warum sich eine hoch organisierte und differenzierte Industriegesellschaft einem solchen Typ von politischer Ordnung fügte, zeigt sich die ganze Meisterschaft von Lepsius – denn sie führt die wesentliche Verantwortung der Eliten der damaligen Zeit ganz klar vor Augen. Ein exorbitanter Beitrag zu Deutschlands Entschleimung."
|
|||||||||
Andreas Dorschel: Die Welt verändern
|
|||||||||
|
Andreas Dorschel beleuchtet in seinem Buch die Aporien, die sich im Verhältnis solcher Texte zu ihren jeweiligen Adressaten niederschlagen. Deren möglicher Unfolgsamkeit antwortet im Manifest die apokalyptische Warnung: Weltveränderung oder Untergang.
|
|||||||||
Sabine Döring: Wissenschaftsfreiheit in der liberalen Demokratie
|
|||||||||
|
Wissenschaftsfreiheit ist ein Prüfstein für die Resilienz liberaler Ordnungen; sie schützt die freie Gesellschaft als solche und darf nicht zur bloßen akademischen Redefreiheit verzwergt werden. Insofern ist das Buch gleichermaßen ein Beitrag zur Geschichte und Theorie der Wissenschaftsfreiheit wie zur Philosophie des Liberalismus.
|
|||||||||
Reinhard Zimmermann: Der Nachfolger
|
|||||||||
|
|
|||||||||
|
Anlässlich des hundertsten Jahrestages der Gründung dieses Instituts zeichnet der Band Leben, Werk und Wirken eines Mannes nach, der, seinerzeit hoch geschätzt, eine Vielzahl einflussreicher Positionen im Wissenschaftssystem des Kaiserreichs, der Weimarer Republik und während des Nationalsozialismus innehatte.
|
|||||||||
Dieter Henrich: Das Andere seiner selbst
|
|||||||||
|
Es handelt sich um eine Arbeit, in der Henrich ausführt, wie in der Auseinandersetzung mit Schellings Identitätssystem am Beginn des 19. Jahrhunderts der große Gedanke eines Systems erscheint, in dem das Eine als von sich selbst unterschieden begriffen wird. "Henrichs Aufsätze erhellen die Motive Kants und stellen andere Kant-Interpretationen in den Schatten."
|
|||||||||
edition Text neu bei Klostermann
|
|||||||||
|
Die edition Text wurde von Roland Reuß und Peter Staengle 1999 im Stroemfeld Verlag gegründet. Sie wird nun bei Klostermann fortgeführt. Die Reihe bringt exemplarische historisch-kritische Einzeleditionen mit Handschriftenfaksimiles, ausführlichen Einleitungen und Kommentar in schön gestalteten Ausgaben. Wir haben alle noch lieferbaren Titel in unser Programm übernommen. Bereits 2026 werden die ersten neuen Bände in der Reihe erscheinen, mit Editionen von Friedrich Gundolf, Franz Grillparzer und Georg Büchner.
|
|||||||||
Gertrude Lübbe-Wolff: Der ehrliche Deutsche
|
|||||||||
|
"Nach dem Buch von Lübbe-Wolff kann sich [...] niemand mehr damit herausreden, an dem unbefriedigenden Status quo lasse sich ohnehin nichts ändern. Was das Hegel'sche Prinzip, dass das Wahre sich nur im Konkreten äußert, in der Anwendung auf ein drängendes Gegenwartsproblem zu leisten vermag, hat die Hegel-Preisträgerin von 2012 in fulminanter Weise ausbuchstabiert."
|
|||||||||
Juristische Bücher des Jahres 2025
|
|||||||||
|
Zum Buch Körperliche Selbstbestimmung von Anne Röthel schreibt Reinhard Zimmermann in JZ 19/2025: "Sofern an dem Buch überhaupt Kritik geübt werden kann, betrifft sie eher Detailfragen. [...] Dies ändert nichts daran, dass Röthel eine luzide Darstellung vorlegt, die nicht nur aus rechtlicher Perspektive interessant ist, sondern auch spannende gesellschaftshistorische Einblicke verschafft." Ab sofort
"Dem Juristen begegnen in diesem fesselnden Buch so gut wie alle Grundlagenfragen seines Fachs. [...] Die brillante Hermeneutik des Bonner Staatsrechtslehrers möchte man nicht nur dem gestandenen Juristen zur Lektüre ans Herz legen, sondern auch vor allem dem Rechtsstudenten. Er kann hier früh erleben, dass sich staunenswerte Gelehrsamkeit in unprätentiösem Ausdruck mitteilen und dass schöne Sprache einfach und klar sein kann."
|
|||||||||















