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Interview mit Martin WelschTrennlinie

 

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Martin Welsch ist zusammen mit Hannes Kerber Herausgeber der neuen Klostermann-Buchreihe Politische Philosophie / Political Philosophy. Als deren erster Band ist vor Kurzem Welschs viel diskutiertes Buch Kantischer Anarchismus erschienen, in dem der Autor Kant als radikal herrschaftskritischen Denker erschließt, der im Staat keine unbedingte Notwendigkeit sieht.

Hier können Sie ein Interview mit Martin Welsch nachlesen:

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Sonja Dierks: Antigones poetisches UniversumTrennlinie

 

978-3-465-04752-0

Wahrscheinlich hat kein zweiter klassischer Text so sehr zu Interpretationen, kritischen Fragen und kreativen Arbeiten inspiriert wie Sophokles’ Antigone. Warum verfolgt uns die Figur Antigone bis in die Gegenwart? Was macht ihre Widersprüchlichkeit, ihren Eigensinn, ihr gewaltsames Begehren so aktuell?  Sonja Dierks zeichnet in ihrem Essay die Spur dieses Begehrens nach, das die Figur des Sophokles vorzeichnet und das sich über Jahrtausende hinweg als nicht zu bewältigende Spannung bis in die Gegenwart durchhält.. In unzähligen philosophischen und soziologischen Studien wird dafür argumentiert, dass Kunst für das gelingende Leben von Menschen und eine lebenswerte Gesellschaft höchste Relevanz besitzt.

 

 

  

 

 

M. Rainer Lepsius: Soziologie des NationalsozialismusTrennlinie

 

978-3-465-04632-5
Seine in den 1980er Jahren an der Universität Mannheim gehaltene Vorlesung Soziologie des Nationalsozialismus bündelt die einschlägigen Forschungen des Soziologen M. Rainer Lepsius (1928–2014) zu den gesellschaftlichen Voraussetzungen des Nationalsozialismus zu einem großen Essay. Robert Probst schreibt dazu am 16.2.2026 in der Süddeutschen Zeitung:

"Der Duktus der Vorlesung [...] ist von solch argumentativer Schärfe und Klarheit, die auch Nichtsoziologen trotz zahlreicher Fachbegriffe nicht überfordern sollte. [...] Besonders bei der Antwort auf die Frage, warum sich eine hoch organisierte und differenzierte Industriegesellschaft einem solchen Typ von politischer Ordnung fügte, zeigt sich die ganze Meisterschaft von Lepsius – denn sie führt die wesentliche Verantwortung der Eliten der damaligen Zeit ganz klar vor Augen. Ein exorbitanter Beitrag zu Deutschlands Entschleimung." 

 

 

Andreas Dorschel: Die Welt verändernTrennlinie

 

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Was könnte es bedeuten, die Welt zu verändern? Manifeste treten an, in den grundlegenden Konflikten der Moderne Weg und Ziel zu weisen: im Kampf der Arbeiterschaft gegen ihre Ausbeutung (Karl Marx), im Kampf kolonialer Untertanen gegen ihre Herren (Mahatma Gandhi), im Kampf von Frauen gegen männliche Unterdrückung (Shulamith Firestone) sowie im Kampf eines schwerer zu fassenden Subjekts gegen die Verwüstung der Erde (Bruno Latour).

Andreas Dorschel beleuchtet in seinem Buch die Aporien, die sich im Verhältnis solcher Texte zu ihren jeweiligen Adressaten niederschlagen. Deren möglicher Unfolgsamkeit antwortet im Manifest die apokalyptische Warnung: Weltveränderung oder Untergang. 

 

 

 

Sabine Döring: Wissenschaftsfreiheit in der liberalen DemokratieTrennlinie

 

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Das Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für die Autonomie der Wissenschaft. Sabine Döring entwickelt eine historisch-systematische Theorie dieses Freiheitsrechts und zeigt, warum es heute ebenso gegenüber staatlicher Einflussnahme wie gegenüber ideologisch motiviertem Aktivismus verteidigt werden muss.

Wissenschaftsfreiheit ist ein Prüfstein für die Resilienz liberaler Ordnungen; sie schützt die freie Gesellschaft als solche und darf nicht zur bloßen akademischen Redefreiheit verzwergt werden. Insofern ist das Buch gleichermaßen ein Beitrag zur Geschichte und Theorie der Wissenschaftsfreiheit wie zur Philosophie des Liberalismus.

 


 

 

Reinhard Zimmermann: Der NachfolgerTrennlinie

 

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Ernst Heymann (1870–1946) war Inhaber des repräsentativen Berliner Lehrstuhls für Rechtsgeschichte. Als Nachfolger des Gründungsdirektors Ernst Rabel leitete Heymann von 1937 bis zu seinem Tod 1946 zudem das Kaiser-Wilhelm-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht.

Anlässlich des hundertsten Jahrestages der Gründung dieses Instituts zeichnet der Band Leben, Werk und Wirken eines Mannes nach, der, seinerzeit hoch geschätzt, eine Vielzahl einflussreicher Positionen im Wissenschaftssystem des Kaiserreichs, der Weimarer Republik und während des Nationalsozialismus innehatte.

 

 

 

Dieter Henrich: Das Andere seiner selbstTrennlinie

 

978-3-465-04661-5
Mit Das Andere seiner selbst wird eine Studie von Dieter Henrich publiziert, die am Anfang der achtziger Jahre entstand und seitdem in verschiedenen Formen als "Bellagio-Manuskript" unter Schülern und Schülerinnen kursierte.

Es handelt sich um eine Arbeit, in der Henrich ausführt, wie in der Auseinandersetzung mit Schellings Identitätssystem am Beginn des 19. Jahrhunderts der große Gedanke eines Systems erscheint, in dem das Eine als von sich selbst unterschieden begriffen wird.

"Henrichs Aufsätze erhellen die Motive Kants und stellen andere Kant-Interpretationen in den Schatten."
Wolfgang Hellmich, Zeitschrift für philosophische Forschung


 

 

 

edition Text neu bei KlostermannTrennlinie

 

978-3-465-04720-9

 

Die edition Text wurde von Roland Reuß und Peter Staengle 1999 im Stroemfeld Verlag gegründet. Sie wird nun bei Klostermann fortgeführt. Die Reihe bringt exemplarische historisch-kritische Einzeleditionen mit Handschriftenfaksimiles, ausführlichen Einleitungen und Kommentar in schön gestalteten Ausgaben.

Wir haben alle noch lieferbaren Titel in unser Programm übernommen. Bereits 2026 werden die ersten neuen Bände in der Reihe erscheinen, mit Editionen von Friedrich Gundolf, Franz Grillparzer und Georg Büchner.


 



 

 

Gertrude Lübbe-Wolff: Der ehrliche DeutscheTrennlinie

 

978-3-465-04668-4
Unter dem Titel "Moralität muss man sich leisten können" bespricht Michael Pawlik in der FAZ vom 9. Oktober das "detailgesättigte und messerscharf argumentierende" neue Buch von Gertrude Lübbe-Wolff und bilanziert:

"Nach dem Buch von Lübbe-Wolff kann sich [...] niemand mehr damit herausreden, an dem unbefriedigenden Status quo lasse sich ohnehin nichts ändern. Was das Hegel'sche Prinzip, dass das Wahre sich nur im Konkreten äußert, in der Anwendung auf ein drängendes Gegenwartsproblem zu leisten vermag, hat die Hegel-Preisträgerin von 2012 in fulminanter Weise ausbuchstabiert."

 


 

 

Juristische Bücher des Jahres 2025
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Die JZ hat die sechs Juristischen Bücher des Jahres 2025 gekürt. Gleich zwei davon kommen aus unserem Verlag. Wir freuen uns und gratulieren der Autorin und dem Autor!

 

Zum Buch Körperliche Selbstbestimmung von Anne Röthel schreibt Reinhard Zimmermann in JZ 19/2025:

"Sofern an dem Buch überhaupt Kritik geübt werden kann, betrifft sie eher Detailfragen. [...] Dies ändert nichts daran, dass Röthel eine luzide Darstellung vorlegt, die nicht nur aus rechtlicher Perspektive interessant ist, sondern auch spannende gesellschaftshistorische Einblicke verschafft." Ab sofort OpenAccess_klein

 


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Und zu Josef Isensees Hermeneutik lesen wir dort:

"Dem Juristen begegnen in diesem fesselnden Buch so gut wie alle Grundlagenfragen seines Fachs. [...] Die brillante Hermeneutik des Bonner Staatsrechtslehrers möchte man nicht nur dem gestandenen Juristen zur Lektüre ans Herz legen, sondern auch vor allem dem Rechtsstudenten. Er kann hier früh erleben, dass sich staunenswerte Gelehrsamkeit in unprätentiösem Ausdruck mitteilen und dass schöne Sprache einfach und klar sein kann."