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Unternehmensberatung

Traunstein, Bayern 25 Follower:innen

Unternehmen bewegen.Menschen begleiten.

Info

Unser Beraternetzwerk unterstützt Ihr Unternehmen, Ihre Organisation und Ihre Verwaltung auf dem Weg zu Ihrer zukunftsfähigen Unternehmenskultur. Gemeinsam gestalten wir mit Ihnen Prozesse, durch die Sie und Ihre Mitarbeiter erfolgreich, innovativ, gesund und leistungsstark bleiben beziehungsweise werden. Unser Anspruch ist es, für jedes Unternehmen und jeden Mitarbeiter das Konzept zu entwickeln, das zu seinen individuellen Anforderungen und seiner Struktur passt. Unternehmen bewegen Als Entwickler von Team- und Unternehmensprozessen schärfen wir Ihre Marke. Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg zur lernenden Organisation mit einer resilienten Unternehmens- und Präventionskultur. Diese wird durch gemeinsame Werte, sowie flexible Strategien getragen. Gemeinsam gestalten wir mit Ihnen Prozesse, durch die Sie und Ihre Mitarbeiter innovativ, gesund und leistungsstark bleiben beziehungsweise werden. Als Kommunikationsexperten sorgen wir dafür, dass Sie Ihre Unternehmenskultur Ihren Mitarbeitern, Ihren zukünftigen Fachkräften und der Öffentlichkeit klar und begeisternd kommunizieren. Als Moderatoren vermitteln wir in Konfliktsituationen, begleiten psychische Gefährdungsanalysen oder Mitarbeiterbefragungen und entwickeln Teams. Menschen begleiten. Als Dialogbegleiter hinterfragen wir im Coaching sowie in der Krisenintervention Denkmuster, Emotionen, Werte und Verhaltensweisen. Gemeinsam suchen wir Antworten auf aktuelle Fragen im Beruf und privat und entwickeln individuelle Wege. Mit systemisch und lösungsorientierten Tools vergrößern Mitarbeiter ihre Selbstkenntnis, können Entscheidungen treffen und werden handlungsfähig. Sie stärken ihr Selbstmanagement, ihre Resilienz und entfalten Potentiale. TeamChiemsee ist Prozessbegleiter für das Audit Zukunftsfähige Unternehmenskultur der Initiative Neue Qualität der Arbeit www.inqa-audit.de.

Website
http://www.teamchiemsee.com
Branche
Unternehmensberatung
Größe
2–10 Beschäftigte
Hauptsitz
Traunstein, Bayern
Art
Privatunternehmen
Gegründet
2018
Spezialgebiete
Kommunikationsberatung, Kommunikationsstrategien, Markenmanagement, Unternehmensberatung, Coaching, Führungskräfteberatung und Beratung öffentliche Hand

Orte

Beschäftigte von TeamChiemsee

Updates

  • Arbeitsstress Stress im Arbeitsalltag entsteht selten „einfach so“. Meist hat er ganz konkrete Ursachen – die wir viel zu lange übersehen. Hier sind einige der häufigsten Stressoren, die Menschen in meinen Coachings und Seminaren beschäftigen: Zeitdruck & permanente Erreichbarkeit Wenn alles gleichzeitig erledigt werden soll, bleibt kaum Raum zum Durchatmen. Unklare Rollen & Erwartungen Wer nicht genau weiß, was von ihm erwartet wird, arbeitet oft im Dauer-Unsicherheitsmodus. Konflikte im Team Unausgesprochene Spannungen kosten mehr Energie als jede To-do-Liste. Informationsflut & ständige Unterbrechungen E-Mails, Meetings, Nachrichten – Fokus wird zur Herausforderung. Der innere Antreiber „Ich muss funktionieren“ Nicht nur äußere Faktoren stressen uns – auch unsere eigenen Ansprüche. Stress entsteht nicht nur durch das „Außen“, sondern auch im Zusammenspiel mit unserem Inneren. Und genau dort liegt auch ein Teil der Lösung. Der erste Schritt ist Bewusstsein darüber was sind die größten Stressoren im Arbeitsalltag? Und was sind die Haupttreiber, das wir diese als Stress wahrnehmen. Wenn wir uns das verdeutlichen und erhellen, können wir dieses auch verändern. Dafür gibt es viele Tricks und Methoden. Arbeitsstress ist also ein Thema, dass von außen also im Arbeitsumfeld verändert werden muss und zusätzlich von innen her gelöst werden kann. #Stressmanagement #MentaleGesundheit #Arbeitsalltag #Resilienz #NewWork

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  • Co-Verhalten aufgeben – KLAR handeln Im betrieblichen Alltag passiert es häufiger, als man denkt: Kolleg*innen oder Führungskräfte versuchen, jemanden mit problematischem Verhalten zu „schützen“. Sie decken Fehler. Übernehmen Aufgaben und entschuldigen Ausfälle. Gut gemeint – aber oft kontraproduktiv. Denn dieses sogenannte Co-Verhalten stabilisiert das Problem, statt Veränderung zu ermöglichen. Wenn Mitarbeitende z. B. mit riskantem Konsum oder Suchtverhalten kämpfen, braucht es etwas anderes: Klarheit, Verantwortung und Gespräch. Hier hilft das Prinzip KLAR. KLAR handeln im Umgang mit auffälligem Verhalten K – Klar ansprechen Auffälliges Verhalten benennen riskanten Konsum beim Namen nennen nicht wegschauen L – Lösungen einfordern konkrete Verhaltensänderungen vereinbaren klare Absprachen treffen Erwartungen transparent machen A – Absprachen verfolgen vereinbarte Schritte ernst nehmen Rückmeldungen geben Entwicklung beobachten R – Reagieren, wenn Vereinbarungen nicht eingehalten werden - angekündigte Maßnahmen umsetzen - auf mögliche Gefährdung des Arbeitsplatzes hinweisen Gleichzeitig wichtig: Verantwortung dort lassen, wo sie hingehört. Verantwortung für das Verhalten bleibt bei der betroffenen Person. Entscheidungsfreiheit respektieren nicht über die Person reden, sondern mit ihr. Und: Unterstützung anbieten. Zum Beispiel durch: Hinweise auf Beratungsangebote Vermittlung zu betrieblichen Hilfesystemen eine Haltung von Respekt und Zuversicht Der entscheidende Unterschied: Co-Verhalten schützt kurzfristig. KLAR handeln ermöglicht Veränderung. Nicht durch Druck – sondern durch Verantwortung, Beziehung und Klarheit. Mich interessiert Ihre Erfahrung: Wo erleben Sie im Arbeitsalltag eher Wegschauen – und wo echte Klarheit im Umgang mit schwierigen Themen? #PsychischeGesundheit #BetrieblichesGesundheitsmanagement #Suchtprävention #Führungskompetenz #Arbeitswelt #MentalHealthAtWork #PsychologischeErsteHilfe #GesundeFührung

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  • Viele Menschen im Betrieb übernehmen eine wichtige Rolle: Sie hören zu. Sie unterstützen Kolleg*innen. Sie begleiten in schwierigen Situationen. Doch gerade Menschen mit viel Empathie laufen Gefahr, sich selbst zu überlasten. In der Arbeit mit psychologischen Ersthelfern begegnen mir immer wieder ähnliche Muster. Nicht, weil diese Menschen etwas falsch machen – sondern weil sie zu viel Verantwortung übernehmen. Deshalb ist eine wichtige Erkenntnis: Helfen bedeutet nicht, alles zu tragen. Es bedeutet, präsent zu sein und gleichzeitig gut für sich selbst zu sorgen. Welcher Punkt aus dem Karussell ist dir besonders vertraut? #MentaleGesundheit #PsychologischeErsthelfer #Resilienz #MentalHealthAtWork #Führungskräfte #PsychologischeSicherheit

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  • In unserer Arbeit rund um mentale Gesundheit im Betrieb hören wir bestimmte Sätze immer wieder. Oft wirken sie im ersten Moment harmlos und fast beiläufig. Doch genau diese Aussagen können Hinweise darauf sein, dass jemand innerlich längst an seine Grenzen gekommen ist. Hier sind 10 Sätze, die wir im Arbeitsalltag häufig hören – und die aufmerksam machen sollten: 1. „Ich komme gerade nicht mehr hinterher.“ 2. „Im Moment ist einfach alles zu viel.“ 3. „Ich schlafe seit Wochen schlecht.“ 4. „Ich mache nur noch Fehler.“ 5. „Früher hat mir die Arbeit Spaß gemacht.“ 6. „Ich kann mich kaum noch konzentrieren.“ 7. „Ich fühle mich nur noch müde.“ 8. „Mir wächst gerade alles über den Kopf.“ 9. „Ich weiß nicht, wie lange ich das noch schaffe.“ 10. „Eigentlich müsste ich mal eine Pause machen.“ Diese Sätze fallen oft zwischen Tür und Angel, im Meeting, in der Kaffeeküche oder kurz im Flur. Und genau deshalb werden sie häufig überhört. Nicht jede dieser Aussagen bedeutet automatisch eine psychische Krise. Aber sie können ein frühes Warnsignal sein. Ein Moment, in dem es wichtig ist, nicht einfach weiterzugehen, sondern kurz innezuhalten. Manchmal beginnt Unterstützung mit einer einfachen Frage: „Wie geht es dir gerade wirklich?“ Gerade im Betrieb können solche Momente entscheidend sein. Eine Frage an euch: Welcher dieser Sätze begegnet euch im Arbeitsalltag am häufigsten? Wenn ihr mit Menschen arbeitet oder Teams führt, kann es hilfreich sein, diese Liste abzuspeichern. #MentaleGesundheit #PsychologischeErsthelfer #MentalHealthAtWork #Resilienz #PsychologischeSicherheit

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  • „Manchmal gehen wir nach Hause – und die Geschichten anderer gehen mit.“ In einem der letzten Seminare zum psychologischen Ersthelfer, erzählt ein Teilnehmer, dass er die Geschichten und Situationen, die er tagsüber hört ihn oft bis in seinen Schlaf verfolgen und ihn nicht loslassen. Das klang dann ungefähr so: " Neulich nach einem Gespräch saß ich noch eine Weile still da. Ein Kollege hatte mir von seiner Erschöpfung erzählt, von schlaflosen Nächten und von dem Gefühl, nicht mehr zu können. Hatte mir erzählt, dass seine Familie droht auseinander zu brechen und sein Chef ihn immer weiter unter Druck setzt, ohne zu bemerken, dass er am Rande seiner Kräfte ist. Er greife immer wieder zum Alkohol oder auch zu Aufputschtabletten.... Ich habe dem Kollegen zugehört und ihm damit den Raum gehalten, damit er es endlich jemanden anvertrauen kann.... und abends nach Feierabend geht mir die Geschichte nicht aus dem Sinn... ich denke über Lösungen für den Kollegen nach... drehe mich im Kreis und kann später schlecht einschlafen...." Dies berichten viele Menschen, die psychologische Erste Hilfe leisten: Die Tür ist zu. Das Gespräch ist vorbei. Aber die Geschichte bleibt noch im Kopf. Vielleicht kennst du das auch. Wir begegnen Menschen in ihren verletzlichsten Momenten. Wir hören Dinge, die andere oft nie hören. Und genau deshalb wird mir immer wieder bewusst: Wer andere hält, braucht auch etwas, das ihn selbst hält. Selbstfürsorge ist kein Luxus. Sie ist Teil unserer Verantwortung und unserer Professionalität. Was mir persönlich hilft, nach belastenden Gesprächen wieder bei mir anzukommen: Ein bewusstes Abschlussritual Kurz innehalten. Tief atmen. Innerlich sagen: „Ich habe mein Bestes gegeben.“ Gedanken aufschreiben Was im Kopf kreist, darf kurz aufs Papier. Dann muss ich es nicht weiter tragen. Den Körper wieder spüren Ein Spaziergang. Bewegung. Ein paar tiefe Atemzüge. Der Körper hilft dem Nervensystem, wieder zur Ruhe zu kommen. Austausch mit Kolleg Manche Geschichten sollte niemand alleine tragen. Selbstmitgefühl Wir können begleiten. Wir können zuhören. Aber wir können nicht jedes Leben reparieren. Und vielleicht ist genau das die wichtigste Erinnerung für alle, die mit Menschen arbeiten: Du darfst für andere da sein – ohne dich selbst zu verlieren. Mich würde interessieren: Was hilft euch, nach emotional belastenden Gesprächen wieder loszulassen? #PsychologischeErsteHilfe #MentalHealth #Selbstfürsorge #GesundArbeiten #Resilienz

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  • Mentale Gesundheit im Unternehmen: Nicht das Problem ist das Angebot – sondern seine Lücke. Viele Organisationen investieren in Gesundheitsprogramme, Ergonomie, Rückenschule, Obstkorb sowie Schritt-Challenges. Das ist wichtig. Aber es greift zu kurz. Mentale Gesundheit bleibt oft Nebensache Psychische Belastungen zählen zu den häufigsten Ursachen für Fehlzeiten. Und trotzdem konzentrieren sich betriebliche Gesundheitsangebote häufig stärker auf die körperliche als auf die mentale Dimension. Systematische, strukturierte Unterstützung sind oft lückenhaft. Was häufig fehlt oder nicht konsequent etabliert ist: • Klar verankertes Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) • Externe Employee Assistance Programs (EAP) • Niedrigschwelliger Zugang zu Coaching oder Beratung • Geschulte Führungskräfte im Umgang mit psychischer Belastung Oder die Angebote existieren – aber niemand kennt sie. Das Problem ist nicht nur das Fehlen. Es ist die fehlende Wirksamkeit. Ein Programm wirkt nur, wenn es: ✔ niedrigschwellig zugänglich ist ✔ absolut vertraulich funktioniert ✔ aktiv und regelmäßig kommuniziert wird ✔ von Führung legitimiert und vorgelebt wird Ein versteckter Intranet-Link ist keine Gesundheitsstrategie. Typische Gründe für geringe Nutzung: • Unklarheit über Anonymität • Angst vor Stigmatisierung • Komplexe Zugangswege • Fehlende Transparenz über Inhalte • Signal: „Nur für akute Krisen“ Das Ergebnis: Angebote bleiben formal vorhanden – praktisch aber ungenutzt. Eine zentrale Frage für Unternehmen: Wissen Ihre Mitarbeitenden spontan, wo sie sich bei psychischer Belastung hinwenden können? Und vertrauen sie darauf, dass daraus kein Karrierenachteil entsteht? Fehlende oder schlecht bekannte Angebote bleiben ungenutzt. Und ungenutzte Angebote verbessern keine Kultur. Mentale Gesundheit braucht mehr als Maßnahmen. Sie braucht Systematik, Sichtbarkeit und Vertrauen. #MentalHealth #BetrieblichesGesundheitsmanagement #Leadership #HR #Unternehmenskultur #NewWork https://lnkd.in/dGXiN-Cz

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  • Psychische Gesundheit im Unternehmen: Das größte Risiko ist das Schweigen. In vielen Organisationen sprechen wir über Performance. Über Effizienz. Über Wachstum. Aber wenn es um psychische Belastung geht, wird es still. Kulturelle Barrieren & Stigma Obwohl mentale Gesundheit längst kein Randthema mehr ist, bleibt sie im Unternehmensalltag häufig tabuisiert. Warum? • Mitarbeitende fürchten, als „nicht belastbar“ zu gelten. • Führungskräfte sind unsicher im Umgang mit dem Thema. • Leistungsorientierte Kulturen setzen unausgesprochene Härte-Normen. • Offenheit wird mit Karriererisiko verknüpft. Die Folge: Belastung wird nicht sichtbar – sondern internalisiert. Stress wird kompensiert. Überstunden normalisiert. Erschöpfung bagatellisiert. Bis Ausfälle entstehen. Das eigentliche Problem ist nicht Belastung. Es ist die fehlende psychologische Sicherheit. Der Begriff der psychologischen Sicherheit wurde maßgeblich durch die Forschung von Amy Edmondson geprägt. Er beschreibt ein Arbeitsumfeld, in dem Menschen ohne Angst vor negativen Konsequenzen: • Fragen stellen • Fehler zugeben • Überforderung ansprechen • Unterstützung einfordern Ohne diese Sicherheit bleibt mentale Gesundheit ein „Privatthema“ – mit organisationalen Kosten. Was Stigma konkret bewirkt • Späte oder keine Inanspruchnahme von Hilfe • Präsentismus statt echter Leistungsfähigkeit • Vertrauensverlust gegenüber Führung • Erhöhte Fluktuation • Verdeckte Burnout-Dynamiken Das Schweigen schützt keine Kultur. Es untergräbt sie. Was Organisationen konkret tun können Psychologische Sicherheit entsteht nicht durch ein Webinar. Sondern durch gelebtes Verhalten. • Führungskräfte sprechen selbst über Belastungserfahrungen • Check-ins gehen über To-do-Listen hinaus • Fehler werden als Lernmoment behandelt • Unterstützungsangebote sind sichtbar & niederschwellig • Leistung wird nicht mit permanenter Verfügbarkeit verwechselt Kultur zeigt sich nicht in Leitbildern. Sondern im Umgang mit Verletzlichkeit. Reflexionsfrage Wenn heute jemand in Ihrem Team sagen würde: „Ich bin psychisch gerade stark belastet.“ Wäre die erste Reaktion wirklich unterstützend? Oder latent bewertend? Ohne psychologisch sichere Kultur bleibt das Thema unter der Oberfläche. Und unter der Oberfläche entstehen die größten Risiken. #MentalHealth #PsychologischeSicherheit #Leadership #Unternehmenskultur #NewWork #GesundeOrganisationen https://lnkd.in/dGXiN-Cz

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  • Psychische Gesundheit im Unternehmen: Von der Maßnahme zur echten Kulturveränderung Viele Betriebe investieren inzwischen in Resilienz-Workshops oder Achtsamkeitstrainings. Doch ein einzelnes Seminar verändert noch keine Kultur. Ein Best-Practice-Beispiel aus meiner Praxis zeigt, was wirklich wirkt: Ein mittelständisches Unternehmen (ca. 400 Mitarbeitende) hatte steigende Krankenstände aufgrund psychischer Belastungen. Statt nur punktuell Trainings anzubieten, wurde ein 3-stufiger Ansatz umgesetzt: 1️⃣ Führungskräfte befähigen Alle Führungskräfte erhielten ein praxisnahes Training zu: • Früherkennung von Belastungssignalen • Gesprächsführung bei psychischen Themen • Klarer Abgrenzung zwischen Fürsorge und Therapie 2️⃣ Strukturelle Anpassungen statt Appelle • Realistische Zielvereinbarungen • Meeting-freie Fokuszeiten • Transparente Priorisierung durch das Management Nicht „Resilienz erhöhen“, sondern Belastung reduzieren. 3️⃣ Niedrigschwellige Unterstützung • Anonyme externe Beratungshotline • Interne Mental-Health-Ansprechperson • Regelmäßige Pulsbefragungen zur psychischen Belastung Das Ergebnis nach 12 Monaten: ✔️ Deutlich höhere Inanspruchnahme von Unterstützungsangeboten ✔️ Offenerer Umgang mit mentaler Belastung ✔️ Spürbare Reduktion stressbedingter Fehlzeiten Der entscheidende Faktor war nicht das einzelne Tool –sondern die Kombination aus Haltung, Führung und Struktur. Psychische Gesundheit ist heute kein Nice-to-have mehr, sondern ein zentraler Faktor für Arbeitsfähigkeit, Produktivität und Employer Branding. Die Herausforderungen liegen nicht nur in Einzelmaßnahmen, sondern vor allem in Kultur, Führung, Systematik und Messbarkeit. Wie geht Ihr Unternehmen damit um? #MentalHealth #Führung #NewWork #Gesundheitsmanagement #Arbeitswelt https://lnkd.in/dGXiN-Cz

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  • Weltfrauentag 2026 Heute geht es nicht nur um Wertschätzung. Es geht um strukturelle Realität im Arbeitskontext. Ich möchte den Fokus auf ein Thema legen, das oft unterschätzt wird: Die mentale und psychische Gesundheit von Frauen im Berufsleben. 1️⃣ Die strukturelle Ebene Frauen erleben im Unternehmenskontext häufiger: • Gender Pay Gap • Geringere Aufstiegschancen • Unterrepräsentanz in Führungspositionen • Teilzeitfalle nach Elternzeit Strukturelle Ungleichheit erzeugt chronischen Stress – nicht individuelle „Resilienzschwäche“. 2️⃣ Die psychologische Ebene Zusätzliche Belastungen entstehen durch: • Mental Load (unsichtbare Organisationsarbeit) • Erwartungsdruck zwischen Karriere & Care-Arbeit • Doppelstandards im Führungsverhalten • Imposter-Syndrom & Perfektionsanspruch Die Folge: Erschöpfung. Selbstzweifel. Daueranspannung. 3️⃣ Die Verantwortung von Unternehmen Mentale Gesundheit ist kein individuelles Optimierungsprojekt. Organisationen können aktiv gestalten durch: • Transparente Gehaltsstrukturen • Flexible Arbeitsmodelle • Psychologische Sicherheit im Team • Klare Haltung gegen Diskriminierung • Förderung weiblicher Führung Gleichberechtigung ist kein „Frauenthema“. Es ist ein Kultur- und Zukunftsthema. 4️⃣ Eine Reflexionsfrage zum Weltfrauentag: Was tut Ihre Organisation konkret, um strukturelle Belastungen für Frauen zu reduzieren – nicht nur symbolisch, sondern systemisch? Heute feiern wir Erfolge. Aber wir sprechen auch über Verantwortung. #Weltfrauentag #MentalHealth #FemaleLeadership #Diversity #NewWork #Equality

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  • Psychische Gesundheit im Unternehmen braucht mehr als gute Absichten. Sie braucht Anlaufstellen Immer mehr Mitarbeitende kämpfen mit: – Dauerstress – Erschöpfung – innerer Kündigung – privaten Belastungen – psychischen Krisen Und oft wissen sie nicht: An wen kann ich mich wenden, ohne Nachteile befürchten zu müssen? Genau hier setzen psychologische Ersthelfer*innen im Betrieb an. Sie sind keine Therapeut*innen und sie ersetzen keine Führungskräfte. Aber sie schaffen etwas Entscheidendes: 🔹 einen niedrigschwelligen Zugang 🔹 ein vertrauliches Erstgespräch 🔹 Orientierung in belastenden Situationen 🔹 frühzeitige Unterstützung, bevor es eskaliert Psychische Krisen kündigen sich selten laut an. Meist beginnen sie leise und wenn Unternehmen interne Anlaufstellen etablieren, passiert mehr als „Hilfe im Notfall“: ✔️ Hemmschwellen sinken ✔️ Stigmatisierung wird reduziert ✔️ Führung wird entlastet ✔️ Fehlzeiten können präventiv reduziert werden ✔️ Vertrauen in die Organisation wächst Vor allem aber entsteht ein starkes Signal: „Du musst hier nicht allein durch.“ Psychologische Ersthelfer*innen sind kein Nice-to-have. Sie sind ein Baustein moderner, verantwortungsvoller Unternehmenskultur. Die Frage ist nicht, ob psychische Belastungen auftreten. Sondern: Wie gut seid ihr darauf vorbereitet? Hier finden Sie Ausbildungen zum betrieblichen psychologischen Ersthelfer: https://lnkd.in/dGXiN-Cz #PsychischeGesundheit #PsychologischeErsteHilfe #Resilienz #BGM #Führung #Arbeitskultur

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