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11 unterschiedliche Mähroboter im Test und Vergleich – finden Sie Ihren besten Mähroboter für das automatische Mähen Ihrer Rasenflächen – unser Test, Ratgeber sowie Empfehlungen und Tipps 2025


Marius Müller

von Marius Müller

Experte für Garten- und Rasenpflege | Mehr über uns
Ein eigener Garten ist ein Luxus, auf den ich nicht verzichten möchte. Dabei ist es mit wichtig, dass der Garten ein Ort der Erholung und Entspannung bleibt und sich der Aufwand für die Pflege auf ein Minimum beschränkt. Deshalb nutze ich jede Möglichkeit, um mir die Arbeit im Garten zu erleichtern. Ein Mähroboter darf da natürlich nicht fehlen. Immerhin nimmt er mir mit dem Rasenmähen eine der zeitaufwändigsten Aufgaben im Garten ab. Für den nachfolgenden Mähroboter-Test durfte ich zehn verschiedene Modelle auf Herz und Nieren testen.

Meine wichtigsten Kriterien

  • Flächenleistung
  • Schnitthöhe
  • Sicherheit
  • Randmodus
Meine Produkt-Empfehlung:Dreame A1 Mähroboter
Dreame A1 Mähroboter

Wir haben 10 verschiedene Mähroboter aus unterschiedlichen Preisklassen getestet. Außerdem befindet sich dem Vergleich vorangestellt eine Platzierung unserer Werbepartner. Insgesamt stellen wir also 11 Mähroboter vor. Die wichtigsten Testergebnisse sind in der Vergleichstabelle zusammengefasst, ausführliche Informationen finden sich zuvor in den einzelnen Beschreibungen.

Ein Mähroboter hat sich in unserem Test besonders hervorgetan: der Dreame A1, der dank dem OmniSense™ 3D-Ultra-Sensorsystem nicht nur ohne Begrenzungskabel auskommt, sondern auch in geraden Bahnen mäht und das beste Schnittbild erzielt hat. Wer WORX-Geräte bevorzugt, interessiert sich wahrscheinlich eher für den zweiplatzierten Mähroboter in unserem Test – den WORX Vision M600, der mit einer Kameratechnik arbeitet und ebenfalls ohne Begrenzungsdraht auskommt, allerdings keine geraden Bahnen mäht. Den dritten Platz belegt der smart SILENO life von Gardena, der als einziges Modell im Test GPS bietet. Das erspart Nutzern zwar nicht das Verlegen eines Begrenzungskabels, ermöglicht aber eine genauere Kartierung und erlaubt das gezielte Festlegen von Mähfrequenz und Mähintensität für bestimmte Bereiche der Mähfläche. Damit bietet der Mähroboter die besten Voraussetzungen für das Mähen in unterschiedlichen Zonen. Der Landroid M700 PLUS, der sich in unserem Test auf dem vierten Rang platziert hat, konnte sich als bestes Modell für einen sauberen Kantenschnitt beweisen. Auf den fünften Platz hat es der Mähroboter von AL-KO geschafft, der sich am besten für Rasenflächen mit starken Steigungen, vielen Bäumen oder Fallobst eignet.

Auf die Testergebnisse folgt ein ausführlicher Ratgeber. Am Anfang des Ratgebers lesen Verbraucher unser Fazit zum Mähroboter Test und erfahren, wie wir die einzelnen Geräte getestet haben. Im Anschluss erläutert der Ratgeber die wichtigsten Aspekte bezüglich der Auswahl eines geeigneten Modells und der korrekten Nutzung des Mähroboters. Abschließend werfen wir einen Blick auf die Testsieger in den Mähroboters-Tests von der Stiftung Warentest und Öko-Test.

11 beste Mähroboter für eine automatische Rasenpflege im Test und Vergleich

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4,22 Sterne aus 136 Bewertungen zuletzt aktualisiert: 01.04.2025
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Unsere Mähroboter-Empfehlungen

Unser Testsieger
"Unser Testsieger"
Dreame A1 Mähroboter
Wer sich ein sauberes Schnittbild wünscht und keine Lust hat, einen Begrenzungsdraht zu verlegen, ist bei unserem Testsieger genau richtig. Der Dreame A1 arbeitet mit einem speziellen Sensorsystem, dass es ihm erlaubt, eine 3D-Karte des Mähbereichs zu erstellen, die ihm genau verrät, wo er gerade ist und welche Bereiche schon gemäht wurden. So ist der Mähroboter nicht nur spielend leicht zu installieren, sondern kann auch in geraden Bahnen mähen. Dadurch bietet der Drame A1 ein so sauberes Schnittbild, wie es kein anderer Mähroboter in unserem Test erreicht.
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Sicherster Mähroboter
"Sicherster Mähroboter"
WORX Landroid Vision M600 Mähroboter
Wer Wert auf einen möglichst sicheren Betrieb legt, interessiert sich eventuell für den Landroid Vision M600 von WORX, der eine Kameratechnik anstelle eines Begrenzungsdrahts nutzt. Die Hinderniserkennung per Kamera funktioniert nach unserer Erfahrung sehr zuverlässig und erkennt selbst kleinste Hindernisse, wie zum Beispiel einen im Boden versenkten Rasensprenger. Damit handelt es sich um den sichersten Mähroboter im Test. Auch beim Mähen funktioniert die Kameratechnik nahezu einwandfrei. Die einzige Einschränkung ist, dass der Mähroboter ohne Beleuchtung nicht nachts mähen kann.
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Bester Mähroboter für die Pflege mehrere Zonen
"Bester Mähroboter für die Pflege mehrere Zonen"
Gardena smart SILENO life Mähroboter
Der smart SILENO life von Gardena ist der einzige Mähroboter im Test, der seinen Standort per GPS genau erfassen kann. Das Verlegen eines Begrenzungsdrahts ersparen sich Nutzer dadurch zwar nicht, doch die GPS-Funktion verleiht dem Mähroboter einige nützliche Funktionen. Der smart SILENO life kann den Garten präzise kartieren und ist dadurch in der Lage, bis zu vier Mähzonen in verschiedenen Intervallen und mit unterschiedlicher Mähintensität zu bearbeiten. So lässt sich beispielsweise einstellen, dass Bereiche mit mehr Sonneneinstrahlung häufiger gemäht werden als Bereiche im Schatten.
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Bester Mähroboter für eine saubere Rasenkante
"Bester Mähroboter für eine saubere Rasenkante"
WORX Landroid PLUS WR167E Mähroboter
Der Landroid M700 PLUS von WORX sticht in unserem Test besonders bei der Pflege der Rasenkante hervor. Dank Randmodus und seitlich versetztem Mähwerk trimmt er den Rand restlos, sodass kein manuelles Nachmähen erforderlich ist. Das können andere Mähroboter zwar auch, doch bei dem Modell von WORX ist dabei das Risiko für Beschädigungen am Begrenzungsdraht am niedrigsten. Aufgrund des seitlich versetzten Mähwerks muss der Roboter nämlich nicht direkt über den Draht fahren, um die Rasenkante sauber zu trimmen.
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Bester Mähroboter für Rasenflächen mit starken Steigungen oder vielen Bäumen
"Bester Mähroboter für Rasenflächen mit starken Steigungen oder vielen Bäumen"
AL-KO Robolinho® 550W Mähroboter
Wer starke Steigungen auf seinem Grundstück hat, sollte vor dem Kauf auf die Steigfähigkeit des Mähroboters achten. Der Robolinho® 550W von AL-KO kann Rasenflächen von bis zu 550 Quadratmetern pflegen und überwindet mit bis zu 45 Grad die größten Steigungen im Test. Gleichzeitig eignet er sich gut für Rasenflächen mit vielen Bäumen, auf denen häufig kleine Äste oder Fallobst herumliegen. Solche Hindernisse kann der Mähroboter problemlos zerkleinern. Denn es handelt sich um das einzige Modell im Test, das mit feststehenden Klingen arbeitet.
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Leiser Mähroboter
"Leiser Mähroboter"
Gardena SILENO minimo Mähroboter
Alle Mähroboter in unserem Test sind deutlich leiser als ein normaler Rasenmäher. Wer trotzdem sicherstellen möchte, dass der neue Gartenhelfer so geräuscharm wie möglich arbeitet, könnte sich für den SILENO minimo von Gardena interessieren. Mit 47,4 Dezibel haben wir hier mit Abstand die niedrigste Betriebslautstärke gemessen.
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1. Ecovacs Goat G1-800 Mähroboter mit datensicherer App-Steuerung

Datenschutz
Ecovacs Goat G1-800 Mähroboter
Kundenbewertung
(1.012 Amazon-Bewertungen)
Ecovacs Goat G1-800 Mähroboter
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Der Ecovacs Goat G1-800 Mähroboter wird ohne Begrenzungskabel geliefert und setzt anstelle einer manuellen Einschränkung des Mähbereiches mit Kabeln auf eine digitale und drahtlose Lösung. Die Einstellungen von Grenzen klappt laut Hersteller über die zugehörige App, wodurch sich die Effizienz beim Einrahmen eines Standardgartens um bis zu 80 Prozent verbessern lassen soll. Die „TrueMapping“-Technik gewährleistet demnach zudem eine präzise Positionierung und exakte Navigation. Mit einer maximalen Mähfläche von 800 Quadratmetern ist das Modell in der Lage, einen 400 Quadratmeter großen Garten an nur einem Tag zu mähen. Ein reibungsloses und sicheres Mähen soll durch die „AlVI“-3D-Hindernisvermeidungstechnik mit 150-Grad-Fischaugenkamera und ToF-Sensor garantiert werden.

success

Datensicherheit durch TÜV zertifiziert: Der Ecovacs Goat G1-800 Mähroboter kann per App gesteuert und programmiert werden, wie bereits beschrieben. Die Daten sind dabei laut Ecovacs vollkommen sicher. Eine Weitergabe von Daten an Dritte findet im Rahmen der Datenschutzkennzeichnung des TÜV Rheinland nicht statt.

Der Mähroboter speichert und erkennt seinen Standort den Herstellerangaben zufolge und kehrt daher bei Bedarf automatisch zur mitgelieferten Ladestation zurück. Die zwei schwimmenden Messerteller mit einer maximalen Drehzahl von 2.250 Umdrehungen pro Minute und einer Schnitthöhe zwischen 3 und 6 Zentimetern können in 13 Gängen für ein individuelles Mäherlebnis eingestellt werden. Hier noch weitere, technischen Daten zum Modell:

  • Schnittbreite: 22 Zentimeter
  • Maximale mögliche Steigung: 45 Prozent / 24,23 Grad
  • Lautstärke: 59 Dezibel

Im Inneren des Mähroboters befindet sich ein Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 4.000 Milliamperestunden. Der Mähroboter selbst ist nach der Schutzart IPX6 gegen Spritzwasser und Staub geschützt, die Ladestation hat die Schutzart IPX4. Der Hersteller Ecovacs gewährt auf den Roboter eine Garantie von 3 Jahren und auf die Batterie immerhin eine zweijährige Garantie.

  • App-Steuerung und Sprachsteuerung mit höchster Datensicherheit (TÜV-Rheinland-zertifiziert)
  • Einstellung der Mähgrenzen via App
  • „TrueMapping“-Technik für exakte Navigation
  • „AlVI“-3D-Hindernisvermeidungstechnik mit 150-Grad-Fischaugenkamera und ToF-Sensor
  • Kehrt automatisch zur Ladestation zurück
  • Ohne Regensensor
  • Kein Frostsensor vorhanden

FAQ

Wie groß und schwer ist der Ecovacs Goat G1-800 Mähroboter?
Der Mähroboter misst 65 x 43,2 x 42 Zentimeter (Breite/Höhe/Tiefe) und wiegt 23,2 Kilogramm.
Was befindet sich im Lieferpaket?
Im Lieferpaket befinden sich der Mähroboter, die Ladestation, ein 10 Meter langes Verlängerungskabel, ein Sechskantschlüssel, acht Erdspieße, ein Ersatzmesser, zwei Beacons, zwei Stangen für die Navigation, sechs Trockenzellen und eine Bedienungsanleitung.
Mit welcher Geschwindigkeit bewegt sich der Mähroboter?
Ist eine Sprachsteuerung möglich?
Ja, dieser Mähroboter kann via Amazon Alexa und Google Assistant per Stimme gesteuert werden.

2. Unser Testsieger: Dreame A1 Mährobter mit dem besten Schnittbild im Test

Testsieger
Dreame A1 Mähroboter
Kundenbewertung
(386 Amazon-Bewertungen)
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23-Dreame-Maehroboter-A1-von-oben

Dreame Technology dürfte Verbrauchern vor allem für seine Saugroboter bekannt sein. In diesem Sektor zählt Dreame nämlich zu den beliebtesten Herstellern überhaupt. Mit dem A1 hat das chinesische Unternehmen nun auch seinen ersten Mähroboter auf den Markt gebracht – und der soll laut Hersteller wie ein Saugroboter arbeiten: ohne umständliches Verlegen eines Begrenzungsdrahts oder GPS-Probleme, wie sie bei vielen anderen drahtlosen Rasenmährobotern häufig auftreten. In unserem umfangreichen Test waren wir vom Dreame A1 vollends begeistert. Besonders gut gefallen haben uns die einfache Installation und das saubere Schnittbild, das wir so bislang bei keinem anderen Mähroboter gesehen haben. Mit einer Flächenleistung von bis zu 2.000 Quadratmetern kommt der A1 auch für Besitzer von großen Gärten infrage. Obwohl uns auch kleinere Nachteile aufgefallen sind, sichert sich der Mähroboter von Dreame damit den Testsieg.

Obwohl Dreame noch neu auf dem Mähroboter-Markt ist, hat uns der A1 im Hinblick auf Design und Verarbeitungsqualität in jeder Hinsicht überzeugt und kann nach unserer Einschätzung problemlos mit Modellen von WORX oder Gardena mithalten. Der Roboter zeigt ein modernes, überwiegend in Silber gehaltenes Design, das mit seinen schwarzen Elementen in einer Art Carbon-Optik sowie der markanten Rückseite leicht an einen Sportwagen erinnert. Das Gehäuse besteht komplett aus Kunststoff, zeigt aber eine tadellose Verarbeitungsqualität. Wir konnten keine scharfen Kanten, klappernde Bauteile oder andere Qualitätsmängel feststellen.

success

Einfach und effizient dank OmniSense 3D-Ultra-Sensorsystem: Der A1 arbeitet mit der von Dreame entwickelten OmniSense 3D-Ultra-Technologie, die auf einem 3D-LiDAR-Sensor (Light Detection and Ranging / Lichtdetektion und Entfernungsbestimmung) basiert. Der LiDAR-Sensor sendet Laserstrahlen aus und misst die Zeit, die das Licht benötigt, um zum Detektor zurückzukehren. Damit ist der Mähroboter in der Lage, Entfernungen von bis zu 70 Metern und einen Winkel von bis zu 360 Grad zu erfassen. Diese Messungen ermöglichen die Erstellung einer 3D-Karte, die die Entfernungen und Positionen von Objekten in der Umgebung exakt darstellt. Anhand der Karte weiß der Dreame A1 stets, wo er sich gerade befindet und welche Bereiche er bereits gemäht hat. Sollte er die Rasenfläche nicht in einem Durchgang schaffen, weiß er nach dem Laden sogar, wo er weiter mähen muss. Insgesamt sorgt das im Vergleich zu anderen Mährobotern für ein noch unkomplizierteres und effizienteres Mähen.

28-Dreame-Maehroboter-A1-maehwerkDem Lieferumfang des A1 liegt eine ausführliche Bedienungsanleitung bei, die für unseren Test aber nicht notwendig war. Durch den Verzicht auf ein Begrenzungskabel hat sich die Erstinstallation des Dreame-Mähroboters als Kinderspiel erwiesen. Nachdem wir den Roboter ausgepackt und zum Laden an die Steckdose angeschlossen hatten, haben wir die Dreame-App heruntergeladen. Nach der Anmeldung mussten wir mit dem Smartphone lediglich den Rand unseres Mähbereichs abfahren – und schon konnte der erste Mähvorgang starten.

Die Dreame-App hat uns im Test überwiegend gut gefallen. Wir konnten einen Zeitplan für das Mähen festlegen, die Schnitthöhe anpassen, No-Go-Areas bestimmen und zwischen verschiedenen Mähmodi wählen. Neben einem All-Area-Modus zum Mähen der gesamten Zone gibt es auch einen Edge-Modus zum Mähen der Rasenkante und einen Spot-Mowing-Modus zum Mähen punktueller Bereiche – etwa unter dem Gartentisch. Zudem konnten wir über die Karte der Dreame-App stets überprüfen, wo der Mähroboter gerade ist. Die Verbindung zwischen Roboter und Smartphone erfolgt dabei wahlweise via Bluetooth oder WLAN. Zur Vergrößerung der Reichweite bietet Dreame ein separat erhältliches Linkmodul an.

Über die App konnten wir auch mehrere Zonen festlegen, zwischen denen der Mähroboter automatisch wechseln kann. Ein kleines Manko ist, dass sich die Zonen nicht überlappen dürfen. In diesem Fall betrachtet der Mähroboter die verschiedenen Areale nämlich als einzelne Zone. Zum Tragen kommt dieser Nachteil nach unserer Erfahrung vor allem auf sehr großen Rasenflächen, die sich am besten in Etappen mähen lassen. Praktisch finden wir hingegen, dass die App auch auf notwendige Wartungen oder den Austausch von Verbrauchsmaterialien (Messer) hinweist.

An der Oberseite des Dreame A1 befindet sich eine große rote Stopp-Taste, mit dem sich der Mähbetrieb unmittelbar beenden lässt. Wenn der Rasenmähroboter inaktiv ist, führt ein Druck auf die Taste dazu, dass sich eine Klappe öffnet und die Bedienelemente freigibt, die sich aus einem Farbdisplay, vier Tasten und einem Drehregler zusammensetzen. Über das integrierte Bedienfeld könnten wir den Mähmodus auswählen, den Zeitplan einstellen und verschiedene Konfigurationen vornehmen, wodurch sich der Mähroboter auch unabhängig von der Dreame-App benutzen lässt. Ein nützliches Feature ist die Sprachfunktion, mit der der Mähroboter auf sich aufmerksam machen kann und über mögliche Probleme informiert, wie zum Beispiel „Mähen beginnt“ oder „Hindernis erkannt“.

Erfreulich ist, dass bei dem Dreame A1 auch Besitzer großer Rasenflächen auf ihre Kosten kommen. Die Schnittbreite beträgt 22 Zentimeter, die Schnitthöhe lässt sich zwischen 3 und 7 Zentimetern einstellen. Das Mähwerk erreicht eine Geschwindigkeit von 2.800 Umdrehungen pro Minute, was eine solide technische Grundlage ist. Im Standard-Programm schafft der Roboter bis zu 120 Quadratmeter pro Stunde. Im Effizienzmodus sind sogar bis zu 200 Quadratmeter pro Stunde möglich – allerdings mit eingeschränkter Hinderniserkennung. Dreame empfiehlt den Mähroboter für die Pflege von bis zu 2.000 Quadratmetern.

success

Sauberes Schnittbild in geraden Bahnen: Da der A1 dank Dreames OmniSense 3D-Ultra-Sensorsystem immer genau weiß, wo er gerade ist, kann er seine Bahnen genau planen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Rasenrobotern, die kreuz und quer über den Rasen fahren und meist ein wildes Schnittmuster hinterlassen, mäht der Dreame A1 in geraden Bahnen, kann dank manuell anpassbarer Mährichtung aber auch diagonal fahren oder ein Karo-Muster in den Rasen mähen. Ein so sauberes Schnittbild haben wir bisher bei keinem anderen Mähroboter gesehen. Einzelne Grasbüschel, die mitten auf der Wiese stehen und nur mit Glück vom Mähroboter erfasst werden, gehören damit der Vergangenheit an.  Wer auf seinem Rasen gar keine Schnittmuster sehen will, kann den Roboter so einstellen, dass er seine Mährichtung automatisch nach jedem abgeschlossenem Mähvorgang um 5 Grad anpasst.

25-Dreame-Maehroboter-A1-bedienelementeNach unserer Testerfahrung empfiehlt es sich, den Dreame A1 stets die längstmöglichen Bahnen fahren zu lassen. Dadurch muss der Roboter nicht so oft wenden und kann die Rasenfläche schneller trimmen. Trotz des Verzichts auf ein Begrenzungskabel konnte der Dreame A1 in unserem Test auch im Hinblick auf den Kantenschnitt punkten. Etwas zuverlässiger arbeitet hier der WORX Landroid PLUS WR167E, der ein seitlich versetztes Mähwerk mitbringt, allerdings noch auf ein Begrenzungskabel setzt.

Durch das schwimmende Mähwerk erzielt der Mähroboter auch auf unebenen Rasenflächen gleichmäßige Mähergebnisse. Auch mit Steigungen kommt der Dreame A1 dank kräftigem Antrieb und stark profilierten Rädern gut zurecht. Laut Hersteller erklimmt der Mähroboter Steigungen von bis zu 45 Prozent. Auf unserer Testwiese hatten wir allerdings nicht die Gelegenheit, das auszuprobieren. Auch die Hinderniserkennung hat in unserem Test sehr gut funktioniert. Der Dreame A1 hat jedes Hindernis erkannt und immer rechtzeitig die Richtung gewechselt, sodass er den Ball, den wir im Test als Hindernis platziert hatten, nicht berührt hat. Praktisch ist, dass sich die Höhe der Hinderniserkennung per App zwischen 5 und 20 Zentimetern einstellen lässt, sodass der Roboter beispielsweise hohes Gras nicht als Hindernis erkennt.

Sehr flache Hindernisse, wie zum Beispiel einen im Boden versenkten Rasensprenger, erkennt der Dreame A1 nicht. Das kann unter den von uns getesteten Modellen nur der WORX Landroid Vision M600. Schade ist, dass der Roboter zu permanenten Hindernissen häufig einen zu großen Abstand von mehr als 10 Zentimetern einhält, wodurch wir um die Hindernisse herum nachmähen mussten. Das ist jedoch ein Nachteil, den wir mit Blick auf das ansonsten sehr saubere Schnittbild gerne in Kauf nehmen. Eventuell bessert Dreame hier in Zukunft noch nach.

Einen besonders kritischen Blick haben wir in unserem Test auf die automatische Rückkehr zur Ladestation geworfen, die beim WORX Landroid Vision M600, der ebenfalls ohne Begrenzungskabel arbeitet, nicht immer zuverlässig funktioniert hat. Dreames OmniSense 3D-Ultra-Sensorsystem hat jedoch auch hier einwandfrei funktioniert, sodass sich der A1 in unserem Test nicht ein einziges Mal verfahren und immer zuverlässig zu seiner Ladestation zurückgefunden hat. Auch ansonsten ist der Dreame A1 im Hinblick auf die Sicherheit gut aufgestellt. Das Gehäuse ist an allen Seiten so flach, dass die Klingen nicht zu erreichen sind. Das Mähwerk stoppt beim Anheben sofort.

Positiv aufgefallen ist uns auch, dass Dreame für alle Voraussetzungen gesorgt hat, um den Rasenroboter schnell und einfach zu reinigen. Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen aus unserem Test, bei denen sich die Klingen nur mittels Schrauben lösen lassen, konnten wir die Messer des Dreame A1 durch einfaches Herunterdrücken abnehmen und reinigen. Der Mähroboter selbst lässt sich dank der Schutzklasse IPX6 einfach mit einem Gartenschlauch abspritzen. Im Folgenden unser Video zum Test des Dreame A1:

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Unser Fazit

Der Dreame A1 Mähroboter überzeugte in unserem Test durch eine einfache Handhabung und ein sehr sauberes Schnittbild. Durch das OmniSense 3D-Ultra-Sensorsystem erstellt der Roboter eine 3D-Karte, auf der er seine Position stets exakt bestimmen kann. Das ermöglicht es ihm, den Rasen kurzzuhalten, ohne dabei ein wildes Schnittmuster zu hinterlassen. Im Gegenteil: Dank einstellbarer Mährichtung kann der Dreame A1 sogar so mähen, dass gar keine Schnittmuster zu erkennen sind. So sauber trimmt den Rasen kein anderer von uns getesteter Mähroboter, womit sich der Dreame A1 den ersten Platz in unserem Test redlich verdient hat. Nachteile gibt es kaum. Zu erwähnen ist in erster Linie der zu große Rand, der um stationäre Hindernisse herum stehenbleibt und eventuell nachgemäht werden muss.

  • Bestes Schnittbild im Test
  • Mäht in geraden Bahnen
  • Ohne Begrenzungsdraht nutzbar (3D-Ultra-Sensorsystem OmniSense)
  • Schnittrichtungen flexibel einstellbar (kein Schnittmuster auf dem Rasen)
  • Einfache Installation
  • Zuverlässige Bewegungserkennung
  • Zuverlässige Rückkehr zur Ladestation
  • App mit Bluetooth und WLAN
  • Sprachfunktion
  • Mähen in bis zu vier separaten Zonen möglich
  • Schwimmendes Mähwerk (Anpassung an unebenen Boden)
  • IPX6 (kann mit fließenden Wasser gereinigt werden)
  • Hebeschutz aktiviert sich sofort
  • Klingen im Betrieb nicht zu erreichen
  • Schnitthöhe um 4 Zentimeter verstellbar
  • Hohe Steigfähigkeit (45 Prozent / 24 Grad)
  • Messer ohne Werkzeug zu wechseln
  • Einfach zu reinigen
  • Zu großer Abstand zu stationären Hindernissen
  • Überlappende Zonen werden als einzelne Zone erkannt
  • Schnitthöhe nur per App einstellbar

FAQ

Wie schwer ist der A1 Mähroboter von Dreame?
Der Rasenmähroboter wiegt 12 Kilogramm.
Wie groß ist die Ladestation des Mähroboters?
Die Ladestation misst 49 x 30,9 x 77,8 Zentimeter (Breite, Höhe und Tiefe).
Wie lange hält der Akku?
Der Roboter erreicht eine Mähdauer von etwa 90 Minuten. Die Ladezeit beträgt rund 65 Minuten.
Wann kehrt der Roboter zur Ladestation zurück?
Die Rückkehr zur Ladestation findet bei einer Restladung von 15 Prozent statt, nach etwa 90 Minuten.
Was ist im Lieferumfang enthalten?
Der Lieferumfang des Dreame A1 enthält eine Ladestation, einen Netzadapter, eine Reinigungsbürste, acht Schrauben und einen Sechskantschlüssel, ein fusselfreies Tuch, ein Benutzerhandbuch, eine Schnellstartanleitung sowie neun Sätze Ersatzklingen.

3. WORX Landroid Vision M600 Mähroboter mit Kameraorientierung

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WORX Landroid Vision M600 Mähroboter
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Worx Vision M600 Mähroboter von links

Worx Vision M600 Mähroboter auf der Ladestation von rechtsDer WORX Vision M600 ist der einzige Mähroboter in unserem Test, der ohne Begrenzungsdraht arbeitet. Er erkennt mähbare Flächen selbstständig, was viele Vorteile mit sich bringt. Die Nutzung des Mähroboters erfordert nahezu keinen Aufwand und ist durch die zuverlässige Hinderniserkennung per Kamera sehr sicher. Nachteile gibt es kaum. Da uns das Schnittbild nicht so gut gefällt wie beim Dreame A1, muss sich der Vision M600 in unserem Test jedoch mit dem zweiten Platz zufriedengeben.

Was beim Auspacken des WORX Vision M600 auffällt, sind seine Ausmaße. Mit 62,6 x 46 x 26,6 Zentimetern in Länge, Breite und Höhe sowie einem Gewicht von 13,5 Kilogramm handelt es sich um den größten und schwersten Mähroboter in unserem Test. Das hohe Gewicht lässt sich dadurch begründen, dass WORX im Gegensatz zu vielen Herstellern auch Metall am Gehäuse verbaut. Insgesamt macht das Gerät einen sehr hochwertigen und robusten Eindruck. Je nachdem, wo der Roboter über den Winter verstaut wird, können Gewicht und Größe natürlich auch zum Nachteil werden.

WORX empfiehlt den Landroid Vision M600 für Flächen von bis zu 600 Quadratmetern. Alternativ ist der Mähroboter auch für größere Rasenflächen mit einer Gartengröße von 800, 1.300 oder 1.600 Quadratmetern erhältlich. Die Versionen M800, L1300 und L1600 haben größeres Akkus, die sich schneller aufladen lassen. Bei den Modellen mit dem Präfix „L“ besteht zudem die Möglichkeit, die Schnitthöhe per App anzupassen. Das Mähwerk ist mit drei Klingen ausgestattet und erlaubt eine Einstellung der Schnitthöhe zwischen 30 und 60 Millimetern. Die Schnittbreite beträgt 18 Zentimeter. Steuern lässt sich der Rasenmäherroboter per App oder über das Bedienfeld an der Oberseite. Ausgestattet mit einem großen Display mit Drehschalter, lässt sich der Landroid Vision M600 komfortabel bedienen. Auch die App funktioniert gut. Hier lässt sich ein präziser Zeitplan bestimmen. Nutzer legen genau fest, wann der Roboter welche Fläche mähen soll. Zudem liefert die App nützliche Statusinformationen und informiert über Fehlermeldungen.

success

Moderne Kameratechnik mit künstlicher Intelligenz: Der WORX Landroid Vision M600 gehört zu den wenigen Mährobotern, für deren Nutzung kein Begrenzungskabel erforderlich ist. Auch GPS ist nicht nötig. Der Roboter erkennt mähbare Flächen automatisch. Dafür arbeitet er mit einer künstlichen Intelligenz, die darauf trainiert ist, die Textur einer Wiese zu erkennen. Die notwendigen Bilder liefert eine Full-HD-Weitwinkelkamera mit HDR und automatischem Weißabgleich.

Da kein Begrenzungskabel verlegt werden muss, nimmt die Einrichtung des Mähroboters kaum Zeit in Anspruch. Einfach die Ladestation platzieren und im Boden verankern. Schon kann es losgehen. Im Test hat die Navigation per Kamera erstaunlich gut funktioniert. Der Mähroboter erkennt die Graskante zuverlässig und umfährt geschickt jedes Hindernis.  Dabei stößt er nicht an Hindernisse an, sondern erkennt sie, bevor es zu einer Kollision kommt. Mitunter funktioniert die Hinderniserkennung sogar zu gut. Der Robotermäher umfährt selbst einen im Boden versenkten Rasensprenger, den er problemlos überfahren könnte. Ein weiteres Manko der Kameratechnik ist, dass sie nur bei Tageslicht funktioniert.

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Kamera funktioniert nur bei Tageslicht: Ein grundsätzlicher Nachteil der Kameratechnik ist, dass sie nur bei ausreichend Licht funktioniert. Ist es zu dunkel, kann der Mähroboter den Rasen nicht mehr vom Gehweg oder den Trittsteinen für den Gartenweg unterscheiden. Wer große Rasenflächen zu pflegen hat und den Roboter auch in der Nacht arbeiten lassen möchte, kann sich ein von WORX angebotenes Zusatzmodul anschaffen, das den Bereich vor dem Roboter erleuchtet. So kann er auch in der Nacht mähen.

Die passenden Scheinwerfer finden sich hier:

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Worx Vision M600 Mähroboter in einer EckeWenn es Steigungen gibt, die der Roboter nicht überwinden kann, könnte sich die Kameratechnik als problematisch erweisen. Da der M600 Steigungen oder Gefälle nicht per Kamera erkennt, versucht er, überall hoch oder runter zu fahren. Das kann etwa dazu führen, dass er Absenkungen hinabfährt, die er nicht wieder erklimmen kann. Deshalb liefert WORX zweimal 5-Meter-Magnetstreifen mit. Damit lassen sich Bereiche, in denen der Roboter nicht mähen darf, gezielt eingrenzen.

Der Mähroboter von WORX ist in der Lage, mehrere getrennte Zonen zu bewirtschaften. Dafür liegen dem Lieferumfang zwei RFID-Chips bei. Das sind zwei kleine Ringe, die sich mittels Schrauben im Boden verankern lassen. Die Chips arbeiten mit der Radiofrequenztechnik. Sie senden ein Signal, dass der Roboter beim Drüberfahren erkennt. Daraufhin fährt er zuverlässig und vollautomatisch von einem zum anderen RIFD-Chip. Dabei überquert er auch Gehwege, Trittsteine für den Gartenweg oder andere Flächen, die nicht abgemäht werden können. Die einzige Voraussetzung ist, dass die RIFD-Chips nicht weiter als 6 Meter voneinander entfernt sein dürfen.

Im Hinblick auf das Schnittergebnis leistet der Landroid Vision M600 gute Arbeit. Die scharfen Klingen schneiden Grashalme sauber ab, sodass insgesamt ein gleichmäßiges Schnittbild entsteht. Der einzige Kritikpunkt im Hinblick auf das Mährergebnis ist das Schneiden der Rasenkante. Im Randmodus hinterlässt der WORX-Mähroboter einen ungemähten Streifen von rund 10 Zentimetern – und das, obwohl das Mähwerk seitlich versetzt ist. Damit müsste er die Rasenkante normalerweise vollständig trimmen. Mit seiner Kameratechnik arbeitet der Roboter aber vorsichtig und bleibt stets mit allen Rädern auf dem Rasen. Das ist von Vorteil, wenn Rasenkantensteine vorhanden sind. Wer Wert auf eine sauber gemähte Rasenkante ohne Rasenkantensteine legt, muss manuell nachhelfen. Der Landroid PLUS WR167E, der in unserem Test den vierten Platz belegt und mit Begrenzungsdraht funktioniert, leistet hier bessere Arbeit. Anzumerken ist jedoch, dass der App mittlerweile eine neue Funktion hinzugefügt wurde, mit der der Mähroboter nun in der Lage ist, über die Rasenkante hinaus zu fahren. Das ermöglicht einen noch gründlicheren Kantenschnitt, muss aber manuell eingestellt werden.

Besonders gut gefallen hat uns der M600 im Hinblick auf die Sicherheit. Das ist ein Bereich, in dem viele andere Modelle Schwächen offenbaren. Beim Landroid Vision M600 gibt es aber nichts zu bemängeln. Am Gehäuse gibt es keine Stellen, an denen Tierpfoten oder Kinderhände leicht an die Klingen gelangen könnten. Beim Hochheben stoppt der Roboter das Mähwerk sofort, wobei die Klingen erst wieder drehen, sobald der Betrieb per App oder über das Display fortgesetzt wird. Da der Landroid Vision M600 kleine Hindernisse auf dem Boden erkennt, blieb auch unser Testholz unbeschädigt. Der Mähroboter hat es erkannt und zuverlässig umfahren.

Mit dem mitgelieferten 2-Amperstunden-Akku hält der Landroid Vision M600 nach dem Abfahren rund 75 Minuten durch. Die Ladezeit beträgt 60 Minuten. Dank Wasserfestigkeit nach IPX5 ist die Reinigung schnell erledigt. Der Mähroboter lässt sich einfach mit einem Gartenschlauch absprühen.

success

Größerer Akku erhältlich: Da der Landroid Vision M600 mit einem Powershare-Akku von WORX betrieben wird, gestaltet sich der Austausch des Akkus leicht. Er lässt sich mit allen 20-Volt-Powershare-Akkus betreiben, die WORX mit bis zu 7 Amperestunden anbietet.
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Auf welchen Rasenflächen lässt sich ein Mähroboter einsetzen? Ein Mähroboter kann auf verschiedenen Rasenflächen eingesetzt werden – einschließlich kleiner bis großer Gärten, Sportplätzen oder Rasenflächen um Wohnhäuser und Gewerbeflächen. Grundsätzlich gilt: Je ebener und freier die Wiese ist, desto bessere Voraussetzungen bietet sie für den Einsatz eines Rasenmähroboters, um die Grasspitzen auf die gewünschte Länge zu kürzen. Die meisten Modelle kommen auch auf unebenen Flächen zurecht und können Hindernisse einfach umfahren. Dabei ist der Mähroboter aber weniger effizient. Wenn es viele Unebenheiten, Steigungen, verwinkelte Bereiche oder Hindernisse auf der Wiese gibt, kann der Mähroboter die Herstellerangaben zur Flächenleistung wahrscheinlich nicht erreichen.

Das Fazit eines externen Langzeittests zum WORX Landroid Vision M600 gibt es im folgenden Video:

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Nützliches Zubehör: die passende Mährobotergarage

WORX WA0821 Mährobotergarage für Landroid VISION
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Mähroboter unter der WORX WA0821 Mährobotergarage seitlich von obenWer seinen Mähroboter vor Wind, Sonne und Regen schützen möchte, kann sich eine eine Mährobotergarage anschaffen. WORX bietet eine Garage speziell für die Landroid-Vision-Modelle an, die wir ebenfalls getestet haben. Gut gefallen hat uns der leichte Aufbau. Damit die Garage nicht vom Wind weggeweht wird, lässt sie sich mit Heringen im Boden verankern. Ihre schützende Funktion erfüllt die Garage ohne Probleme. Positiv hervorzuheben ist, das WORX die Garage der Umwelt zuliebe zu 100 Prozent aus recycelten Materialien fertigt.

Die Verarbeitung der Mährobotergarage macht einen guten Eindruck. Allerdings ist das Dach am Rand etwas scharfkantig. Die Verarbeitung an den Seiten des Dachs könnte besser sein. Zudem lässt sich der Roboter nicht über sein Bedienfeld steuern, wenn er in der Garage steht. Da das Dach starr ist, muss er dafür ein Stück aus der Garage herausgezogen werden. Da der Betrieb eines Rasenmähroboters für gewöhnlich automatisiert erfolgt, ist das aber kein großer Nachteil.

Unser Fazit

Der WORX Landroid Vision M600 ist für jeden eine gute Wahl, der sich das Verlegen und Instandhalten eines Begrenzungsdrahts ersparen möchte, denn der Mähroboter arbeitet ohne Draht beziehungsweise Begrenzungskabel. Gleichzeitig handelt es sich dank Kameratechnik um einen sehr sicheren Mähroboter, was ihn zu einer guten Wahl für Rasenflächen macht, auf denen sich häufig Kinder oder Tiere aufhalten. Im Test erzielt der Mähroboter ein hervorragendes Ergebnis. Bedienung, Navigation und Hinderniserkennung funktionieren tadellos. Abgesehen von der Größe und dem Gewicht des Roboters sind die einzigen Nachteile, dass der Landroid Vision M600 ohne das separat erhältliche Beleuchtungsmodul nur bei Tageslicht arbeiten kann und für ein perfektes Ergebnis am Rasenrand nachgemäht werden muss.

  • Orientierung per Kamera (kein Verlegen von Begrenzungskabel erforderlich, erkennt Hindernisse ohne anzustoßen)
  • Wirkt robust und hochwertig
  • Mähroboter ohne Begrenzungskabel nutzbar
  • Für Rasenflächen zwischen 600 und 1.600 Quadratmetern erhältlich
  • Klingen im Betrieb nicht zu erreichen
  • App per WLAN (ortsunabhängig nutzbar)
  • Mähen in bis zu zwei separaten Zonen möglich
  • Schwimmendes Mähwerk (Anpassung an unebenen Boden)
  • IPX5 (kann bei Regenwetter arbeiten und mit fließenden Wasser gereinigt werden)
  • Hebeschutz aktiviert sich sofort
  • Akku durch Laien auswechselbar
  • Akku lässt sich außerhalb vom Mähroboter aufladen
  • Kameratechnik funktioniert nur bei Tageslicht
  • Nachmähen am Rand erforderlich
  • Trimmt nur auf maximal 30 Millimeter
  • App per WLAN (WLAN-Signal im Garten erforderlich)
  • Schwerster Mähroboter im Test (13,5 Kilogramm)

FAQ

Welche Steigungen kann der Mähroboter Landroid Vision M600 von WORX überwinden?
Der Mähroboter überwindet Steigungen von bis zu 30 Prozent.
Sind Ersatzmesser im Lieferumfang enthalten?
Ja, WORX liefert den Landroid Vision M600 mit 9 Ersatzklingen.
Hat der WORX-Mähroboter einen Tragegriff?
Ja, an der Vorderseite des Gehäuses befindet sich eine Vorrichtung, an der sich der Mähroboter tragen lässt.
Ist die Ladestation des Robotermähers überdacht?
Nein, die Ladestation ist nicht überdacht. WORX bietet aber eine überdachte Garage für den Mähroboter an.

4. Bester Mähroboter für unterschiedliche Zonen: Gardena smart SILENO life

Mit GPS
Gardena smart SILENO life Mähroboter
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Vom zum schwedischen Unternehmen Husqvarna gehörenden Hersteller Gardena hatten wir gleich zwei Mähroboter in unserem Test. Im Gegensatz zum später folgenden Modell SILENO minimo, das vor allem für Einsteiger mit kleinen Rasenflächen geeignet ist, richtet sich der Mähroboter smart SILENO life an Menschen, die einen größeren Rasen regelmäßig mähen müssen. Denn das uns im Test vorliegende Gerät ist geeignet für Rasenflächen von bis zu 1.500 Quadratmetern. Wie es das Smart im Namen schon verrät, liegt hier der Fokus auf eine smarte Nutzung per App. Dass der Mähroboter jedoch auch zahlreiche weitere Stärken hat, zeigte sich in unserem Praxistest der Mähroboter. Hier hat der Mähroboter insgesamt sehr gut abgeschnitten und schafft es damit auf den dritten Platz.

Der Gardena-Rasenroboter kann bei jedem Wetter genutzt werden, hat er doch die Schutzklasse IPX5 – einen Regensensor gibt es allerdings nicht. Wer schon einmal einen Mähroboter im Regen genutzt hat, weiß, wie schmutzig das Gerät im Matsch werden kann. Im Schneidwerk verbaut der Hersteller drei rotierende Klingen. Die Schnitthöhe lässt sich zwischen 2 und 5 Zentimetern einstellen. Die Arbeitsbreite beträgt bei dem Robotermäher 22 Zentimeter. Dabei arbeitet der Mähroboter von Gardena in zwei Schneidrichtungen.

Gardena Mähroboter smart SILENO life

Den smart SILENO life gibt es nicht nur für eine Fläche von bis zu 1.500 Quadratmetern, sondern auch für Rasenflächen von bis zu 750 und bis zu 1.000 Quadratmetern. In Sachen Lieferumfang konnte dieser Rasenmäherroboter nur bedingt überzeugen. Neben dem Gerät selbst gibt es eine Ladestation, 200 Meter Begrenzungskabel, Such- beziehungsweise Führungskabel, vier Verbinder, fünf Anschlussklemmen und 300 Haken. Zudem ist ein sogenanntes smart Gateway mit von der Partie, auf das wir nachfolgend noch ausführlich eingehen. 200 Meter Begrenzungskabel und 300 Haken sind für eine maximale Fläche von 1.500 Quadratmetern allerdings zu knapp bemessen.

Das smart Gateway ist die Steuereinheit des Mähroboters von Gardena. Die kleine Box wird zunächst mit dem heimischen WLAN-Router verbunden, da der Gartenhelfer von Gardena nicht nur mit Bluetooth arbeitet, sondern in das heimische WLAN-Netz eingebunden wird. Die erste Verbindung erfolgt allerdings per LAN-Kabel. Nach der ersten Verbindung lässt sich der Roboter auch per WLAN ins Netzwerk einbinden. Dafür dazu wird die Gardena-App heruntergeladen und installiert. Wer noch keinen Account bei Gardena hat, muss sich zunächst registrieren. Über die App erfolgt die Verbindung zwischen Router und Mähroboter. Als Vorteil anzumerken, sind auch die smarten Verbindungsmöglichkeiten per IFTTT. Der smart SILENO life und der Mähroboter von AL-KO sind die einzigen Modelle im Test, die diese Kompatibilität bieten.

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Was ist IFTTT? IFTTT steht für „If This, Then That“. Es handelt sich um ein webbasiertes Dienstprogramm, das es ermöglicht, verschiedene Online-Dienste und -Geräte miteinander zu verknüpfen, um automatisierte Aktionen auszulösen. Ein Mähroboter kann IFTTT verwenden, um mit anderen Smart-Home-Geräten und -Diensten zu interagieren. Zum Beispiel kann er automatisch mit dem Bewässerungssystem kommunizieren, sodass sich Mäher und Rasensprenger nicht in die Quere kommen. Er kann auch auf Wetterdaten zugreifen und das Mähen je nach Wetterbedingungen anpassen.
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Fernzugriff auf den Mähroboter: Durch die Einbindung des Mähroboters in das heimische WLAN-Netz kann der Mähroboter im heimischen Garten auch unterwegs bequem gesteuert werden. Per Smartphone und Gardena-App lässt sich dem Mäher so beispielsweise auch vom Urlaubsort aus mitteilen, dass er mähen soll.

Die Einrichtung könnte für technisch weniger Versierte bereits zur Geduldsprobe werden. Danach folgt dann die leider immer noch vorhandene körperliche Arbeit. Denn obwohl der Gardena Mähroboter smart SILENO life GPS an Bord hat, arbeitet auch dieses Modell mit Begrenzungsdraht und Suchkabel. Dies bedeutet, der Nutzer muss vor dem ersten Betrieb des Roboterrasenmähers die komplette Fläche mit Begrenzungsdraht abstecken. Bei einer Maximalfläche von 1.500 Quadratmetern kann das mitunter mehrere Stunden in Anspruch nehmen.

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Zahlreiche Vorteile durch GPS und intelligentes Mapping: Dafür sorgt das GPS für eine sehr gute Nutzung der sogenannten LONA-Intelligence-Funktion. LONA steht für Lokalisierung und Navigation. Das sorgt bei dem Mähroboter beispielsweise für ein intelligentes Mapping, das den Garten in der App genau kartografiert und für eine genaue Standorterfassung des Geräts zu jeder Zeit. Zudem gibt es mit LONA ein Zonenmanagement, mit dem per App für genau definierte Bereiche des Gartens Mähfrequenz und Mähintensität festgelegt werden können. Zudem können auch bestimmte Bereiche mit Festlegung von Sperrzonen komplett gesperrt werden. Diese Funktionen funktionierten in unserem Test jeweils genauso, wie wir die einzelne Punkt festgelegt haben. Dies ist ein deutliches Plus für den Anwender.

Gardena Mähroboter smart SILENO life unter HeckeDas Mähen selbst funktioniert bei diesem Mähroboter wie bei fast allen anderen Modellen in unserem Test auch im zufälligen Zick-Zack-Verfahren. Obwohl also GPS an Bord ist, zieht der Mähroboter keine Bahnen wie es mit einem Akku-Rasenmäher oder einem Benzin-Rasenmäher möglich ist, stattdessen fährt der Gardena-Rasenroboter kreuz und quer. Auch eine Kamera ist hier nicht mit an Bord.

Doch obwohl der GPS-Mähroboter von Gardena auf den ersten Blick chaotische Strecken fährt, erfolgt auf lange Sicht ein sehr sauberes Mähen. Denn nach und nach werden die zunächst ausgelassenen Stellen gemäht, wie in unserem Langzeittest deutlich wurde. Wie es von einem Mähroboter in dieser Preisklasse erwartet werden darf, mäht er das Gras auch an auch Rändern und Kanten gut. Wir konnten in unserem Alltagstest keine fransigen Stellen nach dem Mähen entdecken, wenngleich bei einem neuen Mähroboter allerdings auch scharfe Messer erwartet werden dürfen. In der App lässt sich einstellen, wie weit der Roboter über den Rand fahren darf. Einen Randmodus hat der smart SILENO life jedoch nicht, was unter Umständen manuelles Nachmähen erforderlich macht.

Mit seinen Stoßsensoren konnte der Gardena-Rasenmäher in unserem Test nicht jedes Hindernis erkennen, sie scheinen in ihrer Entwicklung nicht ganz ausgereift zu sein. Von uns platzierte Hindernisse wurden teilweise überfahren. Gerade mit Kindern und Haustieren im Haushalt, die auch im heimischen Garten anzutreffen sind, könnte dies im Extremfall zum ernsthaften Problem werden. Hier machen sich fehlende Kameras negativ bemerkbar. Positiv: in unseren Test über mehrere Monate hinweg kam es zu keinen Störungsmeldungen. Wenn sich das Gerät beim Mähen „verheddert“, versucht das Modell, selbst eine Lösung zu finden. Wird der Rasenmäher angehoben, stoppt er sofort, sodass es hier zu keinen gefährlichen Unfällen mit den – ebenfalls bestens „versteckten“ – Messern kommen kann. Wenn der Roboter seinen Betrieb unterbrechen muss, ist es allerdings nicht möglich, ihn per App wieder loszuschicken. In diesem Fall muss der smart SILENO life manuell aktiviert werden.

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Begrenzungsdraht fest ziehen und Haken tief versenken: Wer das erste Mal mit einem Mähroboter hantiert, sollte darauf achten, dass der Begrenzungsdraht festgezogen wird – und die Haken tief in den Rasen eingeschlagen werden. In unserem Test haben wir das Kabel testweise locker auf den Boden gelegt und einen Haken nicht tief eingeschlagen. Das Ergebnis: der Gardena Mähroboter smart SILENO life verhedderte sich zunächst im Kabel, das er anschließend genauso durchschnitt wie den Haken an dieser Stelle.

Der Mähroboter von Gardena hat einen Akku verbaut, der ihm eine Laufzeit von 65 Minuten spendiert und nach einer Ladezeit von 60 Minuten wieder einsatzbereit sein soll. Diese Werte wurden in unserem Test erreicht, beziehungsweise teilweise übertroffen. Denn die Mähdauer betrug im besten Falle sogar 68 Minuten, die niedrigste Ladezeit lag bei 62 Minuten. Wenn sich der Akku dem Ende zuneigt, fährt das Gerät zurück an die Ladestation und setzt danach den Mähvorgang fort.

In einem Punkt konnte uns der 8,3 Kilogramm schwere Mähroboter überzeugen: beim Mähen am Hang. Der Hersteller gibt an, dass das Gerät eine maximale Steigung von 35 Prozent innerhalb der Arbeitsfläche bewältigen kann. In unserem Alltagstest schaffte der Gardena-Rasentrimmer sämtliche Steigungen ohne Probleme – während andere Robotermäher, auch unser zweiter Gardena-Mäher, hier den Dienst versagten. Ebenso lässt sich das Modell einfach reinigen nach dem Gebrauch, ein Abspritzen mit dem Gartenschlauch genügt.

Unser Fazit

Der Gardena Mähroboter smart SILENO life 1500 m² konnte im Praxistest weitgehend überzeugen, womit er im Test den dritten Platz belegt. Insbesondere die Nutzung per App ist vorteilhaft, stehen hier doch dank GPS-Unterstützung nützliche Funktionen zur Verfügung, sodass der heimische Rasen an jeder Stelle so gemäht werden kann, wie es der Nutzer gerne hätte. Für das Zonenmanagement bietet der Gardena-Mähroboter damit die besten Voraussetzungen in unserem Test. Ebenfalls vorteilhaft sind die Nutzung per WLAN und Bluetooth, der relativ leise Betrieb und die gute Steigfähigkeit des Mähroboters. Da der smart SILENO life mangels Kamera keine kleinen Hindernisse auf die Wiese erkennt, ist die Nutzung allerdings nicht ganz so sicher wie beim Vision M600 von WORX. Außerdem ist schade, dass der Mähroboter trotz GPS-Funktion auf ein Begrenzungskabel angewiesen ist.

  • LONA-Funktion sorgt für intelligentes Mapping und zahlreiche wichtige Funktionen, die per App nutzbar sind wie Zonenmanagement und verbotene Zonen
  • Für seine Leistungsfähigkeit kompakt und leicht
  • Klingen im Betrieb nicht zu erreichen
  • Hebeschutz aktiviert sich sofort
  • IPX5 (kann bei Regenwetter arbeiten und mit fließenden Wasser gereinigt werden)
  • Einfach und intuitiv bedienbare Smartphone-App
  • Mähen in bis zu drei separaten Zonen möglich
  • App mit Bluetooth, WLAN und GPS
  • IFTTT-Unterstützung (Verbindung mit kompatiblen Geräten und Abrufen von Informationen aus dem Internet)
  • Lieferumfang für eine maximale Rasenfläche von 1.500 Quadratmetern zu knapp bemessen
  • Nachmähen am Rand erforderlich
  • Mähroboter benötigt trotz GPS Begrenzungsdraht
  • Kein schwimmendes Mähwerk

FAQ

Welchen Verbrauch hat der Gardena Mähroboter smart SILENO life 1500 m²?
Dem Hersteller zufolge beträgt der mittlere Energieverbrauch pro Monat bei einem maximalen Einsatz 7 Kilowattstunden.
Wie groß ist das Display des Rasenmähroboters?
Das Monochrom-Display ist 2,1 Zoll groß.
Gibt es einen Diebstahlschutz?
Ja, dieser ist beim Gardena Mähroboter smart SILENO life 1500 m² vorhanden. Dazu muss bei der Erstinstallation ein PIN vergeben werden.
Welche Abmessungen hat der GPS-Mähroboter von Gardena?
Der Gardena-Rasenroboter ist 58 Zentimeter lang, 39 Zentimeter breit und 23 Zentimeter hoch.

5. Bester Mähroboter für das Schneiden an der Rasenkante: WORX Landroid PLUS WR167E

Kantenschnitt
WORX Landroid PLUS WR167E Mähroboter
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WORX Landroid PLUS WR167E Mähroboter Grossansicht 1

WORX Landroid PLUS WR167E Mähroboter Unterseite mit 3 MessernDer Landroid M700 PLUS von WORX ist ein Mähroboter für mittelgroße Flächen von bis zu 700 Quadratmetern. In unserem Test konnte er vor allem durch die gute Arbeit an der Rasenkante überzeugen. Doch auch in allen anderen Belangen, schneidet der Landroid M700 PLUS gut ab. Schwerwiegende Nachteile gibt es nicht, womit es ein zweites Modell von WORX in die Top 5 unseres Mähroboter-Tests schafft.

Der Mähroboter Landroid M700 PLUS kommt in einem für WORX-Geräte typischen, orange-schwarzen Design. Auf den ersten Blick macht er einen modernen und hochwertigen Eindruck. Mit Maßen von 40,3 x 20,8 x 58 Zentimetern ist der Roboter weder besonders klein noch besonders groß. Auch das Gewicht von 9,8 Kilogramm liegt in einem durchschnittlichen Bereich. Die Schnittbreite des Robotermähers beträgt 18 Zentimeter. Der Landroid M700 PLUS überwindet vergleichsweise starke Steigungen von bis zu 35 Prozent, womit er genauso gut aufgestellt ist wie der smart SILENO life von Gardena. Ein kleines Manko im Vergleich zu anderen Modellen ist die relativ hohe Mindestschnitthöhe von 3 Zentimetern. Für die Pflege eines Zierrasens, der am besten auf 2 Zentimeter getrimmt wird, bietet er damit keine optimalen Voraussetzungen. Bei der Nutzung auf normalen Gebrauchsrasen stellt das aber keinen großen Nachteil dar.

Über die Landroid-App lässt sich der Mähroboter von WORX bequem per Smartphone als Fernsteuerung bedienen. Die App ermöglicht die Erstellung eines minutengenauen Mähplans und erlaubt Nutzern das Festlegen einzelner Mähzonen. So kann der Mähroboter separate Bereiche des Gartens bearbeiten, während andere unangetastet bleiben. Ein Vorteil im Vergleich zu vielen anderen Modellen ist, dass die Verbindung zum Smartphone sowohl via Bluetooth als auch per WLAN erfolgen kann. Wer den Mäher nicht per App, sondern direkt am Gerät steuern möchte, profitiert im Vergleich zum Vorgänger von dem neuen Drehregler, den WORX an der Oberseite des Gehäuses angebracht hat. Er erlaubt einen schnellen und intuitiven Zugriff auf alle Einstellungen und Anpassungen. Insgesamt funktionierte die Bedienung des Landroid M700 PLUS in unserem Test reibungslos.

Mit Blick auf die Mähergebnisse haben wir nichts zu bemängeln. Der Landroid M700 PLUS mäht ein sauberes Schnittbild ohne ausgefranste Grashalme. Dabei kommt der Mähroboter auch auf unebenem Untergrund gut zurecht. Mit seinem schwimmenden Mähwerk passt er sich automatisch an leichte Bodenunebenheiten an.

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Cut-to-Edge-Funktion: Was uns am Landroid M700 PLUS besonders gut gefallen hat, ist der saubere Schnitt an der Rasenkante. Dank Cut-to-Edge-Funktion ist das Mährwerk des Roboters seitlich versetzt. Bei allen anderen Mährobotern im Test, abgesehen von Landroid Vision M600, befinden sich die Klingen mittig an der Unterseite, was dazu führt, dass beim Trimmen der Rasenkante stets ein Rand stehenbleibt und manuelles Nachmähen erforderlich ist. Bei dem WORX-Mähroboter ist das durch das seitlich verbaute Mähwerk kein Problem. Im Test erzielt er einen zuverlässigen Kantenschnitt. Das tun andere Modelle zwar auch, diese fahren im Kantenschnitt-Modus aber direkt über das Begrenzungskabel, was mit einem höheren Risiko für Beschädigungen am Kabel einhergeht.

WORX Landroid PLUS WR167EDas Navigationssystem des Mähroboters funktioniert zuverlässig, hebt sich aber nicht von anderen Modellen ab. Der Landroid M700 PLUS fährt innerhalb des Begrenzungsdrahts nach einem zufälligen Muster über den Rasen. Je länger er arbeitet, desto gründlicher das Schnittergebnis. Dabei ist der Roboter in der Lage, bis zu vier verschiedene Zonen zu mähen. Im Test ist uns aufgefallen, dass der Rasenmähroboter trotz Zufallsmuster sehr effizient arbeitet. Obwohl der Hersteller ihn für maximal 700 Quadratmetern empfiehlt, konnte er unsere Testfläche von 800 Quadratmetern problemlos in Schuss halten.

Nicht so gut gefallen hat uns die Rückkehr zur Ladestation. Während die Modelle der Konkurrenz von Gardena, Bosch oder anderen Herstellern frontal an die Ladestation heranfahren, dockt der Worx-Mähroboter seitlich an. Wer die Ladestation in einer Nische Positionieren möchte, muss dabei die Fahrtrichtung des Roboters beachten.

Auch im Hinblick auf die Sicherheit schneidet der WORX-Mähroboter vergleichsweise gut ab – wenn auch nicht ganz optimal. Positiv aufgefallen ist das Gehäuse, dass an allen Seiten so flach ist, dass Kinder oder Tiere das Mähwerk im Betrieb kaum erreichen können. Beim Anheben stellt der Roboter seinen Betrieb sofort ein. Nur die Erkennung von kleinen Hindernissen auf der Wiese funktioniert nicht. Unser Testholz hat der Roboter überfahren. Demnach ist davon auszugehen, dass er auch Tannenzapfen, Fallobst oder andere kleine Hindernisse nicht erkennen kann.

Mit einer Akkuladung kann der Landroid M700 PLUS etwa 120 Minuten arbeiten, was im Vergleich zu den meisten anderen Modellen eine lange Mähdauer ist. Das Aufladen des Akkus nimmt rund 75 Minuten in Anspruch. Als Vorteil anzumerken, ist das strahlwassergeschützte Mähwerk. So lässt sich die Unterseite des Mähroboters bei Bedarf mit einem Gartenschlauch reinigen.

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Sind Mähroboter eine Gefahr für Kleintiere? Es ist davon auszugehen, dass sich auf Gartenwiesen regelmäßig Kleintiere wie Igel, Maulwürfe oder Mäuse aufhalten. Besonders gefährdet sind Igel, die sich in Gefahrensituationen zusammenkugeln und einfach auf der Wiese liegenbleiben, anstatt vor dem Mähroboter wegzulaufen. Das wissen auch die Hersteller. Alle Mähroboter in unserem Test sind „Igelsicher“. Dieser Igelschutz setzt sich aus Hindernissensoren, einer tiefen Frontschürze und beweglichen Klingen zusammen. So wird das Verletzungsrisiko für Igel gezielt reduziert. Das einzige Modell, das hier leichte Einschränkungen hat, ist das Modell von AL-KO, das feststehende anstatt frei bewegliche Klingen hat. Wie der Igelschutz genau funktioniert und was Gartenbesitzer sonst noch tun können, um Kleintiere auf der Wiese zu schützen, ist im Ratgeber nachzulesen.

Unser Fazit

Der Landroid M700 PLUS von WORX fällt im Test durch die hervorragenden Mähergebnisse am Rand auf. Hier schneidet das Gerät sogar besser ab als unser Rasenroboter-Testsieger. Auch der Bedienkomfort und die lange Akkulaufzeit haben uns gut gefallen. Zu beachten ist, dass die minimale Schnitthöhe mit 30 Millimetern recht hoch angesetzt ist. Davon abgesehen gibt es keine schwerwiegenden Nachteile, womit der M700 PLUS in unserem Mähroboter-Test einen guten vierten Platz belegt.

  • Versetztes Mähwerk (verbesserter Kantenschnitt)
  • App mit Bluetooth und WLAN
  • Schwimmendes Mähwerk (Anpassung an unebenen Boden)
  • Hebeschutz aktiviert sich sofort
  • Kein manuelles Nachmähen am Rand erforderlich
  • Mähen in bis zu vier separaten Zonen möglich
  • IPX5 (kann bei Regenwetter arbeiten und mit fließenden Wasser gereinigt werden)
  • Akku durch Laien auswechselbar
  • Trimmt nur auf maximal 30 Millimeter
  • Klingen im Betrieb zu erreichen (von der Seite zu erreichen)

FAQ

Gibt es eine Multizonen-Programmierung bei dem WORX Landroid M700 PLUS WR167E Mähroboter?
Ja, über die Steuerung durch die App lassen sich Rasenflächen mit mehreren Mähbereichen verwalten.
Wie lang ist das Ladekabel des Robotermähers?
Das Ladegerät ist mit einem 2 Meter langen Kabel ausgestattet, an der Station selbst hat das Kabel eine Länge von 10 Metern.
Wie lang ist die Garantie?
Die Garantiezeit des WORX-Mähroboters beträgt 2 Jahre. Bei einer Registrierung wird diese auf 3 Jahre verlängert.
Mit welcher Spannung arbeitet der Akku?
Die Akkuspannung des WORX Landroid M700 PLUS WR167E Mähroboter liegt bei 20 Volt.
Ist das Modell ein Gerät aus der PowerShare-Reihe?
Nein, es ist kein PowerShare-Gerät.

6. Bester Mähroboter für Steigungen und Grundstücke mit vielen Bäumen: AL-KO Robolinho® 550W

Hohe Steigungen
AL-KO Robolinho® 550W Mähroboter
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AL-KO Robolinho® 550W Mähroboter auf der Wiese erstes Foto

Wer viele starke Steigungen oder Gefälle auf seinem Grundstück hat, ist mit dem Robolinho®550W von AL-KO am besten beraten. Auch bei Fallobst oder herumliegenden Ästen ist der Mähroboter eine gute Wahl. Denn er bietet die beste Steigfähigkeit in unserem Test und ist der einzige Mäher mit feststehenden Klingen. Darüber hinaus bringt er viele smarte Funktionen mit. Damit hat er sich im Rasenroboter-Test den fünften Platz verdient.

Der erste Eindruck vom Robolinho® ist gut. Mit seinem überwiegend grau-weißen Design wirkt er im Vergleich zu anderen Modellen nicht ganz so auffällig. Zwar ist das Gehäuse komplett aus Kunststoff gefertigt, dennoch wirkt es solide verarbeitet. Das Bedienfeld wird von einem klappbaren Deckel vor Feuchtigkeit geschützt. Was uns beim Auspacken negativ auffällt, ist die geringe Menge an Begrenzungsdraht. AL-KO liefert nur 100 Meter Begrenzungskabel mit, was angesichts der Flächenleistung von 550 Quadratmetern vergleichsweise wenig ist.

Der Robolinho® hat eine große Schnittbreite von 20 Zentimetern. Die Schnitthöhe lässt sich stufenlos zwischen 2,5 und 5,5 Zentimetern einstellen. Im Vergleich zu den meisten anderen Modellen ist das ein ungewöhnlicher Bereich. Die Mindestschnitthöhe von 2,5 Zentimetern eignet sich nicht optimal für die Pflege eines Zierrasens. Mit Blick auf die Unterseite des Mähroboters fällt auf, das AL-KO hier vier Klingen verbaut. Im Gegensatz zu allen anderen Modellen im Test sind die Klingen nicht beweglich, sondern feststehend. Damit bietet der Mäher gute Voraussetzungen für den Einsatz auf Rasenflächen mit vielen Bäumen. Für Wiesen mit kleinen Bodenunebenheiten ist der Mähroboter nicht optimal aufgestellt. Denn er hat kein schwimmendes Mähwerk.

info

Warum ist ein feststehendes Mähwerk für Wiesen mit vielen Bäumen von Vorteilen? Je mehr Bäume auf einer Wiese stehen, desto mehr Zweige und Äste liegen herum. Je nachdem, was für Bäume es sind, findet sich eventuell auch Fallobst. Die meisten Mähroboter haben beweglichen Klingen. Durch die hohe Rotationsgeschwindigkeit können sie die dünnen Grashalme zuverlässig schneiden. Treffen die Klingen jedoch auf einen Ast oder einen Apfel, klappen sie durch den größeren Widerstand zurück. Das jeweilige Hindernis wird nicht zerkleinert und kann den Betrieb des Mähroboters weiter behindern. Der Mähroboter von AL-KO zerkleinert mit seinem feststehenden Klingen auch Zweige oder Fallobst. Dabei ist aber zu beachten, dass feststehende Klingen zu einem schnelleren Verschleiß neigen und mit einem höheren Verletzungsrisiko einhergehen.

Kleine Kritikpunkte gibt es beim AL-KO-Rasenmäher auch im Hinblick auf die Handhabung. Die Bedienung am Gerät funktioniert gut. Allerdings gibt es kein Tastenfeld, was das Eingeben des Pin-Codes umständlich macht. Zusätzlich erschwert wird die Bedienung am Gerät durch den Kunststoffdeckel, der im Test mehrere Male während der Nutzer heruntergefallen ist. Die Bedienung per App ist möglich – allerdings nur, wenn sich Mähroboter und Smartphone in demselben WLAN-Netzwerk befinden. Wenn die WLAN-Verbindung nicht bis in den Garten reicht, lässt sich die App nicht benutzen. Doch es gibt hinsichtlich der Bedienung auch Positives anzumerken: Der Robolinho® lässt sich auf verschiedene Weise in ein Smart-Home-System einbinden.

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Beste Steigfähigkeit im Test: Mit seinem starken Antrieb und den profilierten Rädern soll der Mähroboter von AL-KO Steigungen von bis zu 45 Grad überwinden. Wir haben das ausprobiert. Der Robolinho® „klettert“ steile Abhänge zuverlässig hoch und runter. Die beiden großen Räder an der Vorderseite sorgen dafür, dass der Robotermäher auch beim seitlichen Hochfahren nicht umkippt. Was das Überwinden von Steigungen angeht, schneidet er unter allen getesteten Mährobotern am besten ab.

Genau wie der smart SILENO von Gardena, bringt der Mähroboter von AL-KO IFTTT-Unterstützung mit. Dadurch lässt er sich bei bestehender WLAN-Verbindung mit verschiedenen Online-Diensten oder kompatiblen Geräten verknüpfen. So kann der Mähroboter beispielsweise Informationen vom Wetterdienst abrufen und im Falle von Regen oder Sturm rechtzeitig in seine Station zurückkehren. Ebenfalls möglich ist der Informationsaustausch mit einem IFTTT-fähigen Bewässerungssystem. So lassen sich die Bewässerungs- und Mähzeiten automatisch aufeinander abstimmen. Positiv hervorzuheben ist auch die Möglichkeit, den Roboter in bis zu zwei unterschiedlichen Zonen zu betreiben. Wie sich Einstiegspunkte für die einzelnen Zonen festlegen lassen, zeigt das folgende Video:

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Unterstützt Alexa: Der AL-KO Robolinho® ist der einzige Mähroboter im Test, der sich über einen Amazon-Echo-Dot oder ein vergleichbares Alexa-Gerät per Sprachbefehl bedienen lässt – zum Beispiel „Alexa, halte meinen Robolinho an“ oder „Alexa, mähe morgen um 12 Uhr 4 Stunden lang den Rasen“. Nähere Informationen zu den Vorteilen der Steuerung eines Mähroboters per Alexa finden sich hier.

AL-KO Robolinho® 550W Mähroboter auf der Wiese und in der Ladestation

Beim Mähen leistet der AL-KO Robolinho® gute Arbeit. Er fährt nach dem Zufallsprinzip über die Wiese und erzielt mit seinem vier Klingen ein sauberes Schnittbild. Kleine Äste oder Fallobst zerkleinert der Mähroboter problemlos. Was nicht optimal funktioniert, ist das Kantenscheiden. Der Robolinho® hat zwar einen Randmodus, fährt dabei aber seitlich versetzt über das Begrenzungskabel. Deshalb bleibt trotz gezieltem Kantenschnitt stets ein Rand von rund 3 Zentimetern stehen. Ein Vorteil im Vergleich zu vielen anderen Mährobotern ist, dass der Robolinho separate Flächen automatisiert mähen kann. Dazu lassen sich bis zu drei verschiedene Einstiegspunkte wählen, wofür der Roboter jeweils eine Fahrt zum Anlernen absolviert.

Besonders hervorzuheben ist die Sicherheit des Mähroboters von AL-KO. Beim Hochheben stoppt das Mähwerk unmittelbar. Selbst beim seitlichen Ankippen stellt der Roboter seinen Betrieb schon bei einem Winkel von rund 10 Grad ein. Zudem gehört der Robolinho® zu den wenigen Modellen im Test, die das Testholz nicht beschädigt haben. Der Roboter hat das Holz zwar nicht erkannt, jedoch ist die Frontschürze so tief, dass er es einfach wegschieben konnte. Hinten und an den Seiten ist das Gehäuse aber nicht so tief, dass die Klingen für Kinderhände oder Tierpfoten nicht zu erreichen wären.

Mit seinem vergleichsweise kleinen 2,5-Amperestunden-Akku kann der Rasenmäherroboter von AL-KO 70 Minuten am Stück mähen. Ein vollständiger Ladevorgang hat im Test durchschnittlich 82 Minuten in Anspruch genommen. Die Reinigung ist in regelmäßigen Abständen von Hand durchzuführen. Mit einem Gartenschlauch sollte der Mähroboter nicht gereinigt wird, da er mit der Schutzklasse IPX1 nur vor Tropfwasser geschützt ist.

Unser Fazit

Der AL-KO Robolinho® 550W hebt sich im Test in mehreren Bereichen positiv hervor. Der Roboter kann mehrere separate Flächen bearbeiten, bietet den größten Steigungswinkel und gehört zu den sichersten Modellen im Test. Durch IFTTT-Unterstützung und Alexa-Kompatibilität ergeben sich viele smarte Nutzungsmöglichkeiten. Mit seinen vier feststehenden Klingen eignet sich der Robolinho® gut für Wiesen mit Bäumen, wo es viele Äste oder Fallobst gibt. Der größte Kritikpunkt ist die App, die sich nur bei ausreichender WLAN-Reichweite benutzen lässt. Wer sich für den Robolinho® entscheidet, sollte in jedem Fall sicherstellen, dass das WLAN-Signal bis in den Garten reicht. Anderenfalls lassen sich die viele Funktionen nicht nutzen, was angesichts des fehlenden Regensensors problematisch sein kann.

  • Beste Steigfähigkeit im Test (45 Prozent / 24,23 Grad)
  • Hebeschutz aktiviert sich sofort
  • Einziges Modell mit feststehenden Klingen (zerkleinert Fallobst oder kleine Äste)
  • App per WLAN (ortsunabhängig nutzbar)
  • Unterstützt Sprachbefehle per Alexa
  • Schnitthöhe um 4 Zentimeter verstellbar
  • IFTTT-Unterstützung (Verbindung mit kompatiblen Geräten und Abrufen von Informationen aus dem Internet)
  • Mähen in bis zu zwei separaten Zonen möglich
  • Akku durch Laien auswechselbar
  • Lieferumfang für eine maximale Rasenfläche von 550 Quadratmetern zu knapp bemessen
  • Klingen im Betrieb zu erreichen (von der Seite und hinten zu erreichen)
  • Nachmähen am Rand erforderlich
  • App per WLAN (WLAN-Signal im Garten erforderlich)
  • Kein Regensensor
  • Reinigung mit fließenden Wasser nicht empfohlen
  • Kein schwimmendes Mähwerk

FAQ

Hat der Mähroboter Robolinho® 550 W von AL-KO einen Regensensor?
Nein, der Mähroboter hat keinen Regensensor, kann aber Wetterinformationen per IFTTT abrufen.
Lässt sich der Akku auswechseln?
Ja, der Akku lässt sich bei Bedarf austauschen.
Mit welchen WLAN-Netzen ist der Mähroboter kompatibel?
Der AL-KO Robolinho® lässt sich ausschließlich in WLAN-Netzwerke einbinden, die im 2,4-Gigahertz-Band senden.
Hat der Mähroboter einen Tragegriff?
Nein, der Mähroboter hat keinen Tragegriff.

7. Einhell FREELEXO 1200 LCD BT – Mähroboter mit langer Akkulaufzeit

Lange Laufzeit
Einhell FREELEXO 1200 LCD BT Mähroboter
Kundenbewertung
(221 Amazon-Bewertungen)
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Einhell FREELEXO 1200 LCD BT Mähroboter auf der Wiese zweites Foto

Der FREELEXO-Rasenmäher von Einhell ist eine gute Wahl für die Pflege von großen Rasenflächen. Mit einer Kombination aus zufälligen Bahnen und einem spiralförmigen Mähmuster mäht er schnell und gründlich. Allerdings stößt der Mähroboter bei Hindernissen auf dem Rasen schnell an seine Grenzen. Zudem gibt es mit Modellen wie dem SILENO life von Gardena auch Rasenmäherroboter, die noch größere Flächen mähen können. Deshalb schafft es der Mähroboter von Einhell in unserem Test auf Position sechs.

Einhell FREELEXO 1200 LCD BT Mähroboter von hinten geöffnete AbdeckungDer erste Eindruck des Einhell FREELEXO ist unauffällig. Das rot-schwarze Design wirkt verglichen mit den Modellen von WORX oder Gardena eher unscheinbar. Mit Maßen von 42 x 26 x 53 Zentimetern in Breite, Höhe und Tiefe ist der Mähroboter von durchschnittlicher Größe. Das Gehäuse ist komplett aus Kunststoff gefertigt, macht in Sachen Materialqualität aber einen guten Eindruck.

Um die große Fläche von bis zu 1.200 Quadratmetern abzustecken, liefert Einhell 210 Meter Begrenzungsdraht mit. Die Installation unterscheidet sich leicht von anderen Modellen. Der Rasenmähroboter verzichtet auf ein Leitkabel. Stadtessen wird die Ladestation einfach im Verlauf des Begrenzungsdrahts positioniert. Der FREELEXO folgt diesem bis zu seiner Station. Das Kabel muss aber sauber verlegt sein. Liegt es zu nahe an Wänden oder Gehwegkanten, verkeilt sich der Roboter eventuell und kann sich nicht mehr allein befreien.

Was bei einem Blick auf die Unterseite des Einhell FREELEXO auffällt, ist, dass er kein schwimmendes Mähwerk hat. Das Mähwerk ist starr, was auf unebenen Rasenflächen für ein weniger gleichmäßigen Mähergebnis sorgt. Die Schnittbreite beträgt 18 Zentimeter und die Schnitthöhe lässt sich zwischen 2 und 6 Zentimetern stufenlos einstellen. Der Drehregler ist mit einer Skala versehen und rastet nicht ein. So lässt sich die Schnitthöhe millimetergenau einstellen.

success

Großer Akku: Der Grund für die hohe angegebene Flächenleistung verbirgt sich im Inneren des Mähroboters: Er hat einen großen 5,2-Amperestunden-Akku (18 Volt). Im Test erreichte der Roboter eine Mähzeit von rund 2 Stunden. Allerdings kehrt er zur Sicherheit bereits bei einem Ladestand von 30 Prozent zu seiner Basisstation zurück. Theoretisch könnte der FREELEXO also länger auf der Wiese bleiben. Ebenfalls als Vorteil anzumerken: Der Rasenmäherroboter arbeitet mit einem von Einhells X-Change-Power-Akkus. Das heißt, der Akku lässt sich leicht austauschen oder mit anderen Geräten aus der X-Change-Power-Famillie verwenden.

Bedienen lässt sich der Einhell FREELEXO über das integrierte LCD oder per Smartphone-App. Die Bedienung am Gerät gestaltet sich komfortabel. Der Mähroboter hat ein vollständiges Ziffernfeld, sodass sich der PIN-Code ohne umständliche Menüführung eingeben lässt. Auch die App funktioniert gut. Hier lässt sich genau einstellen, wann der Roboter arbeiten soll. Auch die Häufigkeit des Kantenschneidens kann festgelegt werden. Zudem bietet die App praktische Videoanleitungen (vier Videos), die die ersten Schritte mit dem Mähroboter zeigen.

Was das Schnittergebnis betrifft, haben wir nichts zu bemängeln. Mit seinen drei scharfen Klingen und seiner hohen Umdrehungsgeschwindigkeit erzielt der Roboter einen sauberen Schnitt und schont gleichzeitig die Grasnarbe. Aufgrund der Tatsache, dass der Einhell FREELEXO kein schwimmendes Mähwerk hat, bietet er allerdings keine optimalen Voraussetzungen für den Einsatz auf unebenen Flächen. Der größte Kritikpunkt im Test ist die Hinderniserkennung des Einhell-Rasentrimmers. Der Mähroboter erkennt Hindernisse erst nach einer Kollision. In diesem Fall schaltet er das Mähwerk sofort aus. Erst nach rund 10 Sekunden nimmt der Roboter den Betrieb wieder auf und fährt weiter. Im Hinblick auf die Sicherheit ist das ein Pluspunkt.

Im Test ist aber aufgefallen, dass sich der Roboter auf diese Weise oft in Situationen bringt, aus denen er sich nicht selbst befreien kann. Im Praxistest hat er sich mehrmals in schmalen Bereichen verkeilt und konnte nur noch von Hand befreit werden. Für den Einsatz in verwinkelten Geräten mit vielen Hindernissen bietet der Mähroboter damit keine guten Voraussetzungen. Beim Mähen von großen Flächen leistet der FREELEXO hingegen gute Arbeit. Wie die meisten Modelle, mäht er die Wiese nach dem Zufallsprinzip. Sobald er auf den Begrenzungsdraht stößt, kehr er um und fährt willkürlich in eine andere Richtung weiter. Im Gegensatz zu den meisten anderen Mährobotern im Test arbeitet das Modell von Einhell mit einem spiralförmigen Mähmuster.

success

Spiralförmiges Mähen: Per App lässt sich bei dem Einhell FREELEXO auch ein spiralförmiges Mähmuster aktivieren. So lassen sich große Flächen ohne Hindernisse schnell und gründlich trimmen. Dabei fährt der FREELEXO so lange immer größer werdende Spiralen, bis er auf den Begrenzungsdraht stößt. Da sich die Funktion manuell aktivieren lässt, können Nutzer selbst festlegen, in welchen Bereich der Roboter auf diese Weise arbeiten soll. Mehr zu den Vorteilen des spiralförmigen Schnittmusters ist hier nachzulesen.

Auch beim Kantenschneiden erzielt der Mähroboter von Einhell gute Ergebnisse. Im Randmäh-Modus fährt er mittig über dem Begrenzungsdraht entlang. Wird das Kabel mit einem Abstand von rund 10 Zentimetern zum Rand verlegt, bleibt nichts stehen. Manuelles Nachmähen ist nicht erforderlich. Damit der Roboter das Kabel nicht durchschneidet, muss es aber sorgfältig verlegt werden, sodass es nicht vom Boden absteht. Da der FREELEXO in diesem Modus nur einmal entlang des Begrenzungsdrahts fährt, kann es sich für gleichmäßige Ergebnisse lohnen, ihn mehrmals hintereinander loszuschicken.

Im Hinblick auf die Sicherheit ist der Einhell FREELEXO im Vergleich zu vielen anderen Modellen besser aufgestellt. Das Gehäuse ist an allen Seiten so tief, dass das Mähwerk im Betrieb nicht zu erreichen ist. Beim Hochheben stoppen die Klingen sofort. Beim Ankippen stellt das Mähwerk seinen Betrieb ab einem Winkel von rund 30 Grad ein – früher als bei vielen anderen Modellen. Unser Testholz hat der Mähroboter allerdings nicht erkannt. Er ist darüber hinweggefahren und hat tiefe Kerben im Holz hinterlassen.

Erwähnt werden sollte an dieser Stelle auch die tiefe Frontschürze des Mähroboters, die Vor- und Nachteil zugleich darstellt. Die Schürze an der Vorderseite ist so tief, dass das Überfahren eines Fußes nahezu unmöglich ist. Da sich hier auch die Hindernissensoren befinden, könnte langer Rasen dem FREELEXO allerdings Probleme bereiten. Ein schwerwiegender Nachteil ist das nicht. Immerhin sollte langer Rasen bei der Nutzung eines Mähroboters so gut wie nie vorkommen. Höchstens beim ersten Mähen im Jahr müssen Nutzer eventuell manuell vormähen.

Die ersten Schritte mit dem Einhell FREELEXO demonstriert das folgende Video:

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Unser Fazit

Der Einhell FREELEXO 1200 LCD BT eignet sich gut für den Einsatz auf großen Flächen mit wenig Hindernissen. Mit seinem spiralförmigen Mähmuster mäht er große Wiesen schnell und gründlich. In Gärten mit vielen Hindernissen oder verwinkelten Stellen bietet der Mähroboter allerdings keine optimalen Voraussetzungen. Denn die Hinderniserkennung erweist sich als wenig zuverlässig. Im Test musste der Roboter mehrmals von Hand befreit werden.

  • Optionales spiralförmiges Mähmuster (schnelles Mähen von großen Flächen)
  • Klingen im Betrieb nicht zu erreichen
  • Hebeschutz aktiviert sich sofort
  • App per Bluetooth (einfache Verbindung)
  • Kein manuelles Nachmähen am Rand erforderlich
  • Schnitthöhe um 4 Zentimeter verstellbar
  • Tiefe Frontschürze
  • Mit Regensensor
  • Klingen im Betrieb nicht zu erreichen
  • Akku durch Laien auswechselbar
  • Eingeschränkte Navigation bei vielen Hindernissen
  • Erkennt hohes Gras eventuell als Hindernis
  • Reinigung mit fließenden Wasser nicht empfohlen
  • Kein schwimmendes Mähwerk
  • App per Bluetooth (nur in unmittelbarer Nähe des Mähroboters nutzbar)

FAQ

Ist ein Dach für die Ladestation des 1200 LCD BT Mähroboter von Einhell erhältlich?
Ja, zum Schutz vor Regen bietet Einhell ein Dach für die Ladestation an.
Hat der Mähroboter Diebstahlschutz-Funktionen?
Ja, der Mähroboter ist per PIN-Code und gibt im Falle eines potenziellen Diebstahls ein Warnsignal ab.
Lassen sich die Klingen leicht auswechseln?
Ja, die Klingen lassen sich unkompliziert per Kreuzschraubendreher lösen und auswechseln.
Lässt sich der Mähroboter per Sprachbefehl steuern?
Nein, die Bedienung per Sprachbefehl ist nicht möglich.

8. Yardforce Compact 300RBS – Mähroboter mit sauberem Kantenschnitt und Hinderniserkennung per Ultraschall

Mit Ultraschall
Yardforce Compact 300RBS Mähroboter
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YARDFORCE COMPACT 300RBS Mähroboter auf der Wiese drittes Foto

Der Compact 300 RBS von Yardforce ist ein Mähroboter für kleine Flächen von bis zu 300 Quadratmetern. In unserem Test sticht er vor allem durch seine spezielle Ultraschalltechnik zur Hinderniserkennung hervor, mit dem er trotz Kindern oder Tieren auf der Wiese gute Voraussetzungen für eine sichere Nutzung bietet. Nachteile gibt es im Hinblick auf die Handhabung. Insgesamt belegt der Mähroboter von Yardforce im Test einen verdienten siebten Platz.

YARDFORCE COMPACT 300RBS Mähroboter von rechtsSchon beim Auspacken macht der Compact 300 RBS einen guten Eindruck. Der Roboter besteht von außen zwar komplett aus Kunststoff, wirkt aber solide verarbeitet. Positiv aufgefallen ist die dicke Gummierung an den Rädern, die dem Mähroboter mit ihrem starken Profil das Vorankommen erleichtert. Mit seinen kompakten Ausmaßen von 44 x 20,6 x 38,4 Zentimetern in Breite, Höhe und Tiefe bietet der Mähroboter von Yardforce gute Voraussetzungen für das Manövrieren an Engstellen. Der Rasenmähroboter ist mit einem bürstenlosen Motor ausgestattet und wird von einem 20 Volt-Akku angetrieben. Aufgrund seines kleinen Gehäuses beschränkt er sich auf eine schmale Schnittbreite von 16 Zentimetern. Die Schnitthöhe lässt sich zwischen 2 und 5 Zentimetern einstellen. Eine millimetergenaue Einstellung ist allerdings nicht möglich. Am Drehrad zur Einstellung der Schnitthöhe befinden sich nur die Markierungen „Min“, „Mid“ und „Max“.

Die Bedienung funktionierte im Test ohne Probleme. Was den Bedienkomfort angeht, ist der Compact 300 RBS im Vergleich zu anderen Modellen aber nicht ganz so gut aufgestellt. Es fehlt ein Display, das sich insbesondere für die Anzeige von Fehlermeldungen und Ladestatus als nützlich erweisen könnte. Das ist aber nur ein kleiner Nachteil. Das fehlende Display gleicht der Rasenmäherroboter durch seine App aus. Die App zeigt nicht nur den Ladestand und mögliche Fehlermeldungen an, sondern informiert auch über Temperatur, Windgeschwindigkeit und Regenwahrscheinlichkeit. Zudem ermöglicht sie es, einen beliebigen Zeitplan für den Mähroboter zu erstellen. Da die Verbindung via Bluetooth hergestellt wird, ist die Nutzung der App allerdings nur in der Nähe des Mähroboters möglich.

Beim Mähen leistet der Compact 300 RBS gute Arbeit. Er erzielt einen sauberen und gleichmäßigen Schnitt. Besonders gut gefällt uns der Randmodus. Der Roboter fährt mittig über das Begrenzungskabel, sodass die Wiese links und rechts vom Kabel geschnitten wird. Wird das Kabel exakt 7 Zentimeter neben der Rasenkante verlegt, erzielt der Compact 300 RBS einen vollständigen Kantenschnitt, sodass kein manuelles Mähen erforderlich ist. Wichtig ist aber, dass das Kabel sauber verlegt wird und nicht vom Boden absteht. Anderenfalls kann es passieren, dass der Roboter das Kabel durchschneidet. An der Rasenkante bleibt nichts stehen. Mäht der Yardforce-Mähroboter um große Hindernisse wie Bäume oder Gartenhäuser herum, bleibt ein rund 7 Zentimetern breiter Rand ungemäht. Was dem Mähroboter von Yardforce fehlt, ist ein schwimmendes Mähdeck, das eine automatische Anpassung an leichte Bodenunebenheiten ermöglicht.

success

Graskamm: An der Vorderseite des Mähroboters befindet sich ein Graskamm. Das sind feine Rillen im Gehäuse, die den Rasen vor dem Mähen kämmen und für einen gleichmäßigen Schnitt sorgen. Gleichzeitig schiebt der Roboter damit größere Steine oder Äste weg, die von der Hinderniserkennung nicht erfasst werden. Das schützt die Klingen im Schneidsystem und trägt zu einer sicheren Nutzung bei.

Gemäht wird nach dem Zufallsprinzip. Der Roboter orientiert sich am Begrenzungskabel und fährt kreuz und quer über die Wiese. Dadurch kann es passieren, dass er nicht immer jede Stelle erreicht. Je länger der Yardforce-Mähroboter unterwegs ist, desto höher die Chance, dass der gesamte Rasen gleichmäßig gemäht wird. Mit seinen drei Zeiteinstellungen (4, 6 oder 10 Stunden) bietet der Compact 300 RBS dafür gute Voraussetzungen für Rasenflächen von unterschiedlichen Größen. Auf kleinen Flächen von 100 Quadratmetern können 4 Stunden pro Tag ausreichen. In großen oder verwinkelten Gärten sollten 10 Stunden Mähzeit pro Tag eingeplant werden.

success

Gute Hinderniserkennung dank Ultraschallsensoren: Für die Hinderniserkennung ist der Mähroboter von Yardforce mit iRadar-Ultraschallsensoren ausgestattet, die laut Hersteller Hindernisse in einem Abstand von 20 bis 60 Zentimetern erkennen. Unsere Testergebnisse bestätigen das. An große Hindernisse stößt der Roboter nicht an. Er erkennt sie vorher und umfährt sie zuverlässig. Das betrifft nicht nur Bäume oder Gartenmöbel, sondern auch spielende Kinder oder umherlaufende Tiere. Im Hinblick auf die Sicherheit ist das ein deutlicher Vorteil.

Das Gehäuse des Yardforce-Mähroboters ist so konzipiert, dass das Erreichen der Klingen im Betrieb von vorne und hinten nicht möglich ist. An den Seiten ist das Gehäuse etwas höher. Hier sind die Klingen theoretisch zu erreichen. Beim Hochheben stellt der Compact 300 RBS seinen Betrieb sofort ein. Wird der Roboter jedoch nur an der Hinterseite angehoben, drehen die Klingen weiter, bis ein Winkel von rund 45 Grad erreicht ist. Zudem erkennt er keine kleinen Hindernisse auf der Wiese, weshalb auch unser Testholz überfahren und beschädigt wurde.

Positiv aufgefallen ist im Test die Akkulaufzeit, die der Hersteller mit 60 Minuten angibt. In unserem Praxistest hielt der Roboter rund 80 Minuten durch. Die Ladezeit des Akkus beträgt 100 Minuten. Die Reinigung geht leicht von der Hand, da an der Unterseite alle Bereiche gut zu erreichen sind. Mit einem Wasserschlauch reinigen lässt sich der Compact 300 RBS allerdings nicht. Mit der Schutzklasse IP24 ist er lediglich spritzwassergeschützt.

Unser Fazit

Was Mähen und Navigieren angeht, leistet der Compact 300 RBS im Test gut Arbeit. Besonders positiv hervorzuheben ist die Hinderniserkennung per Ultraschall. Abgesehen vom WORX Vision M600, der in unserem Test den ersten Platz belegt, ist der Mähroboter von Yardforce das einzige Modell, das Hindernisse vor dem Aufprall erkennt. Weitere Vorteile des Yardforce-Mähroboters sind die praktische App und die lange Akkulaufzeit. Allerdings offenbart der Mähroboter trotz guter Hinderniserkennung Schwächen im Hinblick auf die Sicherheit. Zudem verzichtet Yardforce bei dem Rasenmähroboter auf ein Display und macht damit kleine Abstriche im Hinblick auf den Nutzungskomfort.

  • Ultraschallsensor (erkennt Hindernisse ohne Anstoßen)
  • Hebeschutz aktiviert sich sofort
  • Graskamm (Schützt die Klingen vor Steinen und sorgt für einen gleichmäßigen Schnitt)
  • Kein manuelles Nachmähen am Rand erforderlich
  • App per Bluetooth (einfache Verbindung)
  • Mit Regensensor
  • Kein Display
  • Reinigung mit fließenden Wasser nicht empfohlen
  • Akku nicht durch Laien auswechselbar
  • Klingen im Betrieb zu erreichen (von der Seite zu erreichen)
  • Kein schwimmendes Mähwerk
  • App per Bluetooth (nur in unmittelbarer Nähe des Mähroboters nutzbar)

FAQ

Hat der Mähroboter Compact 300 RBS von Yardforce einen Regensensor?
Ja, der Rasenmäherroboter erkennt Regen und fährt daraufhin automatisch in seine Ladestation zurück.
Wie schnell drehen sich die Klingen?
Das Mähwerk des Yardforce Compact 300 RBS erreicht bis zu 3.500 Umdrehungen pro Minute.
Ist für die Nutzung der App eine Registrierung erforderlich?
Ja, für die Nutzung der App ist eine Registrierung per E-Mail-Adresse nötig. Im Test hat das rund 3 Minuten gedauert.
Ist das Netzteil vor Wasser geschützt?
Ja, das Netzteil ist nach IP67 wasserdicht.
Was ist im Lieferumfang des Yardforce-Mähroboters enthalten?
Neben Mähroboter, Ladestation und Netzteil beinhaltet der Lieferumfang 80 Meter Begrenzungskabel, 100 Heringe, drei Ersatzmesser, drei Ersatzschrauben, drei Kabelsteckverbinder, zwei Abstandshalterlineale.

9. Bosch Home and Garden Indego XS 300 – der einzige Mähroboter im Test, der parallele Bahnen fährt

Parallelschnitt
Bosch Home and Garden Indego XS 300 Mähroboter
Kundenbewertung
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Bosch Home and Garden Indego XS 300 Mähroboter auf der Wiese zweites Foto

Der Indego XS von Bosch schafft es im Mähroboter-Test nur auf den achten Platz – und das, obwohl es sich um das einzige Modell im Test handelt, das in parallelen Bahnen mähen kann. Wer die Mähzeit kurzhalten und Strom sparen will, hat mit dem Mähroboter von Bosch gute Voraussetzungen. Allerdings kann der Indego XS seine Vorteile nur in kleinen Gärten ohne viele Hindernisse ausspielen. Zudem sind uns im Test mehrere Nachteile aufgefallen, womit es den Mähroboter ins untere Mittelfeld verschlägt.

Bosch Home and Garden Indego XS 300 Mähroboter alternatives Foto für LadestationWie es der Name vermuten lässt, ist der Indego XS ein kompakter Mähroboter, der sich für Rasenflächen von bis zu 300 Quadratmetern eignet. Das Bosch-typisch in Grün-Schwarz gehaltene Gerät ist 36,5 Zentimeter breit, 20,2 Zentimeter hoch und 44,5 Zentimeter tief. Die Schnittbreite beträgt 19 Zentimetern. Die Einstellung der Schnitthöhe erfolgt nicht über einen Drehregler, sondern per Druckknopf. Je tiefer der Knopf eingedrückt wird, desto tiefer schneidet der Roboter. Eine millimetergenaue Einstellung ist so nicht möglich. Es stehen lediglich drei Stufen zwischen 3 und 5 Zentimetern zur Verfügung. Bei den meisten anderen Modellen lässt sich die Schnitthöhe in einem Bereich von 4 Zentimetern einstellen. Zudem fällt die Mindestschnitthöhe von 3 Zentimetern recht hoch aus, was der Pflege eines Zierrasens entgegensteht. Der maximale Steigungswinkel fällt mit 27 Prozent vergleichsweise gering aus. Auch ein schwimmendes Mähwerk suchen Nutzer bei dem Mähroboter von Bosch vergebens. Das Mähwerk ist fest verbaut und dementsprechend nicht in der Lage, sich an leichte Bodenunebenheiten anzupassen.

Ein technischer Nachteil ist, dass sich der Akku für den Bosch-Rasenmäher nicht ohne Weiteres austauschen lässt. Der Wechsel wird von einem Service-Mitarbeiter von Bosch durchgeführt. Ein weiterer Kritikpunkt im Vergleich zu vielen anderen Modellen: der Bosch Indego XS 300 lässt sich nicht per App steuern. Alle Einstellungen müssen direkt am Gerät vorgenommen werden. Wenn der Roboter feststeckt oder ein anderer Fehler vorliegt, erhalten Nutzer darüber keine Benachrichtigung auf ihr Smartphone. Davon abgesehen funktionierte die Bedienung des Rasenmäherroboters im Test ohne Probleme. Besonders gut eignet sich der Indego XS 300 für kleinen Flächen ohne viele Hindernisse. Hier arbeitet er mit der LogiCut-Technik von Bosch besonders effizient.

success

Systematischer Schnitt in parallelen Bahnen per Logi-Cut-Technik: Mit der von Bosch entwickelten LogiCut-Technik ist der Indego XS 300 in der Lage, den Garten zu kartieren und anschließend die effizienteste Route zum Mähen des Rasens zu berechnen. Anstatt kreuz und quer über den Rasen zu fahren, arbeitet der Mähroboter in parallelen Bahnen und mäht die Wiese systematisch von oben nach unten. Verglichen mit anderen Modellen mäht er unsere Testwiese schneller und effizienter. Das ist aber nur so lange der Fall, wie sich keine Hindernisse auf der Wiese befinden. Eine kurze Demostration der LogiCut-Technik gibt es im folgenden Video:
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Wenn viele Hindernisse auf dem Rasen sind, lohnt sich der Parallelschnitt nicht. In diesem Fall fährt der Roboter mitunter umständliche Routen. Zudem bleiben einige Stellen ungemäht. Alternativ kann der Indego XS 300 auch nach einem zufälligen Mähmuster arbeiten. Auch hier ist der Bosch-Mähroboter effizienter als viele andere Modelle. Denn er nutzt dabei immer wieder ein spiralförmiges Mähmuster, wodurch große Bereiche schneller gemäht werden können. Ein weiterer Nachteil des parallelen Schnittmusters ist, dass die Rasenkante nicht gleichmäßig geschnitten wird. Das gleicht der Indego XS 300 durch seinen Randmodus wieder aus. Hier fährt er allerdings leicht versetzt neben dem Begrenzungsdraht, sodass ein ungemähter Grasstreifen zurückbleibt. Wer sich an dem rund 5 Zentimeter breiten Streifen stört, muss manuell nachmähen.

Zum Eingrenzen des Arbeitsbereichs liegen dem Lieferumfang 100 Meter Begrenzungskabel sowie 140 Heringe bei, was der angegebenen Flächenleistung von 300 Quadratmetern angemessen erscheint. Auf unserer Testfläche hat der Indego XS 300 mit der LogiCut-Funktion gute Arbeit geleistet. Allerdings bleibt anzumerken, dass der Mähroboter eine Wiese nicht in einem Durchgang mähen kann. Zwischen den Bahnen bleibt jeweils ein schmaler Streifen von rund 7 Zentimetern stehen. Der Indego XS 300 muss die Wiese also mehrmals abfahren, um jeden Grashalm zu erwischen. Dennoch können wir bestätigen, dass der Bosch-Mähroboter mit dem Parallelschnitt effizienter arbeitet als mit einem zufälligen Mähmuster.

success

SpotMow-Funktion für kleine Bereiche: Für kleine Stellen – etwa unter Gartenmöbeln, Klettergerüsten oder Trampolinen – hat der Indego XS 300 die SpotMow-Funktion. Damit lassen sich gezielt Flächen von 2 x 2 oder 3 x 3 Metern pflegen. Dazu einfach den Bosch-Rasentrimmer in die untere linke Ecke der zu bearbeitenden Fläche stellen und die SpotMow-Funktion über das Bedienfeld aktivieren.

Wenn sich oft Kinder oder Tiere im Garten aufhalten, bietet der Mähroboter von Bosch keine optimalen Voraussetzungen. Hindernisse erkennt er erst nach einem Zusammenstoß. Das auf dem Rasen platzierte Testholz hat der Roboter nicht erkannt, woraufhin er es überfahren und tiefe Kerben im Holz hinterlassen hat. Zudem ist die Verkleidung am Gehäuse verglichen mit anderen Modellen recht hoch. Die Klingen sind im Betrieb von allen Seiten zu erreichen – insbesondere vorne und hinten. Was gut funktioniert hat, ist das automatische Abschalten beim Hochheben. Das Mähwerk stoppt unmittelbar.

Mit einer Akkuladung erreicht der Mähroboter von Bosch im Test eine Betriebszeit von 43 Minuten. Das Aufladen nimmt 46 Minuten in Anspruch. Die Reinigung des Mähroboters erweist sich im Vergleich zu vielen anderen Modellen als etwas umständlicher. Das liegt nicht nur daran, dass der Roboter nicht mit fließendem Wasser gereinigt werden sollte, sondern auch an den schwer zu reinigenden Rillen, die sich vorne und hinten an der Unterseite befinden.

info

Welche Vor- und Nachteile hat ein paralleles Schnittmuster? Parallele Bahnen gewährleisten eine systematische Abdeckung des gesamten Rasens. Mit einem systematischen Schnittmuster kann der Mähroboter den Rasen schneller mähen, da er nicht unnötig über bereits gemähte Flächen fährt. Allerdings geht mit dem Parallelschnitt auch ein Nachteil einher: Die gefahrenen Bahnen sind nach dem Mähen zu sehen, was bei einem gründlichen Zufallsschnitt nicht der Fall ist.

Unser Fazit

Der Vorteil des Bosch Indego XS 300 Indego XS 300 liegt in seiner effizienten Arbeitsweise. Unter den getesteten Modellen erscheint die Arbeitsweise des Mähroboters am effizientesten. Das ist aber nur auf Wiesen der Fall, die frei von Hindernissen sind. Dem Vorteil des parallelen Mähmusters stehen viele Nachteile entgegen. Der Mähroboter hat keine App. Der Akkuwechsel kann nur von einem Service-Mitarbeiter von Bosch durchgeführt werden. Aufgrund des starren Mähwerks eignet er sich nicht optimal für Wiesen mit leichten Unebenheiten. Besonders negativ aufgefallen ist der Indego XS im Hinblick auf die Schnitthöhe, die sich nur zweien 3 und 5 Zentimetern verstellen lassen. Das ist der niedrigste Einstellungsbereich unter den getesteten Modellen. Zudem eignet sich der Mähroboter mit seiner Mindestschnitthöhe von 3 Zentimetern nicht für die Pflege eines Zierrasens. Obwohl der Mähroboter von Bosch auf kleinen und freien Flächen gute Arbeit leisten kann, schafft er es aufgrund vieler kleiner Nachteile nur auf den achten Platz.

  • LogiCut-Technik (effizientes Mähen in parallelen Bahnen)
  • SpotMow-Funktion (gezielte Pflege kleiner Bereiche)
  • Mähen in bis zu drei separaten Zonen möglich
  • Hebeschutz aktiviert sich sofort
  • Mit Regensensor
  • Klingen im Betrieb zu erreichen (von allen Seiten)
  • Keine App
  • Nachmähen am Rand erforderlich
  • Reinigung mit fließenden Wasser nicht empfohlen
  • Akku nicht durch Laien auswechselbar
  • Kein schwimmendes Mähwerk
  • Trimmt nur auf maximal 30 Millimeter
  • Niedrigster Einstellungsbereich der Schnitthöhe im Test (3 bis 5 Zentimeter)

FAQ

Erhält der Mähroboter Indego XS 300 von Bosch regelmäßige Updates?
Ja, zur Verbesserung des Mähergebnisses erhält der Roboter regelmäßig Updates, die sich über den integrierten USB-Anschluss aufspielen lassen.
Wie sollte der Roboter im Winter gelagert werden?
Der Bosch Indego XS 300 sollte bei einer Umgebungstemperatur von mindestens 5 Grad Celsius gelagert werden.
Bietet Bosch eine Überdachung für den Mähroboter an?
Ja, Bosch hat eine Mähroboter-Garage für den Indego XS 300 im Angebot.
Hat der Rasenmähroboter einen Tragegriff?
Ja, der Akku-Rasenmäher von Bosch ist an der Hinterseite mit einem Tragegriff versehen.

10. Gardena SILENO minimo Mähroboter – Einsteiger-Mähroboter mit leisem Betrieb

Leise
Gardena SILENO minimo Mähroboter
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Der Mähroboter SILENO minimo von Gardena zeigte in unserem Test eine gute Performance, jedoch mit ein paar Einschränkungen. In unserem Alltagstest hatten wir die Version für maximal 500 Quadratmeter, weiterhin gibt es das Modell für eine Rasenfläche von bis zu 250 Quadratmetern. Das Gerät ist bei jedem Wetter einsatzbereit und verfügt über die Schutzklasse IPX5. Das Schneidwerk besteht aus drei rotierenden Klingen. Die Schnitthöhe lässt sich zwischen 20 und 45 Millimetern variieren, die Arbeitsbreite beträgt 16 Zentimeter. Für eine Fläche von 500 Quadratmetern soll der Mähroboter laut Hersteller 12 Stunden benötigen, inklusive Mäh- und Ladezeit.

Der Lieferumfang bei diesem Gerät ist als gut zu bewerten, denn enthalten sind neben dem Rasenmähroboter selbst ein Begrenzungskabel mit einer Länge von 150 Metern, 150 Haken zur Befestigung des Kabels, Verbinder, Anschlussklemmen und eine gut verständliche Bedienungsanleitung. Ebenso mit im Paket sind eine Ladestation inklusive der Bodenplatte, sowie ein entnehmbarer Lithium-Ionen-Akku. Einziges Manko: das Ladekabel ist mit 3 Metern Länge knapp bemessen.

Die Inbetriebnahme des Mähroboters ist grundsätzlich einfach, da lediglich die Starttaste des Geräts gedrückt werden muss. Allerdings wird es davor ein wenig schweißtreibend – wie bei nahezu jedem Mähroboter. Denn zuvor müssen Begrenzungskabel und Leitkabel verlegt und an die Ladestation angeschlossen werden. Zudem muss der Roboter-Rasenmäher vor dem Start geladen werden. In unserem Fall erwies sich hierbei das Kabel mit einer Länge von nur 3 Metern als sehr kurz, sodass wir mit Verlängerungskabel arbeiten mussten.

Gardena SILENO minimo 500 Mähroboter Lieferumfang

Laut Hersteller soll der 2 Amperestunden starke Lithium-Ionen-Akku für eine Mähdauer von bis zu 65 Minuten sorgen, die Aufladung nimmt dem Hersteller zufolge 75 Minuten in Anspruch. In unserem Test wurde schnell deutlich, dass es sich hierbei um Werte handelt, die unter Laborbedingungen zustande gekommen sind. Denn die Aufladung unseres Testmodells dauerte durchschnittlich 88 Minuten, die Mähdauer betrug im besten Fall 58 Minuten. Pro Tag arbeitete der Mähroboter nicht mehr als gut 4 Stunden auf unserer Rasenfläche.

Der Gardena SILENO minimo 500 Mähroboter ist mit Bluetooth ausgestattet und lässt sich per App mit dem Smartphone einrichten und bedienen. Wie unser Test gezeigt hat, ist die Bedienung per App sehr einfach und intuitiv gestaltet – was nicht bei jeder App eines Mähroboters der Fall ist. Allerdings lassen sich einige Funktionen auch nur ausschließlich über die App einstellen. Die Ersteinrichtung war ebenfalls in wenigen Minuten erledigt. Die Gardena-Bluetooth-App erlaubt dabei vielfältige Einstellungsmöglichkeiten. So konnten wir einen Mähplan erstellen und einstellen, an welchen Tagen der Roboter mähen soll und wann er mit der Arbeit zu beginnen hat. Dies funktionierte stets bestens in unserem Test. Allerdings sollten die Einstellungen und Bedienungen der App in unmittelbarer Nähe des Mähroboters vorgenommen werden, denn schon 8 Meter Abstand zwischen Smartphone und Mähroboter sorgten in unserem Test dafür, dass wir keine Verbindung zur App herstellen konnten. Ein weiterer Nachteil aus unserer Sicht: Es muss zunächst ein Benutzerkonto angelegt werden, was einige Minuten in Anspruch nimmt. Zudem fehlt dem Minimo 500 ein Display.

success

Leisester Mähroboter im Test: Bereits der Hinweis SILENO in der Produktbezeichnung des Gardena-Mähroboters zeigt auf, wo die Stärke dieses Modells liegt. Denn der Gartenhelfer ist sehr leise unterwegs. In unserem Test konnten wir während des Betriebs eine Lautstärke von gerade einmal 47,4 Dezibel messen – bei einem Abstand von etwa 60 Zentimetern. Allerdings muss hierbei bemerkt werden, dass der Schallleistungspegel von mehreren Faktoren abhängig ist wie Schnitthöhe, Rasenhöhe, Abstand und viele weitere.

Gardena SILENO minimo 500 Mähroboter beim MähenDer Gardena-Mähroboter fährt im üblichen Zick-Zack-Verfahren über die Rasenfläche. Gerade für Neulinge in Sachen Mähroboter wirkt dies zunächst etwas chaotisch, doch der Sileno Minimo arbeitete sehr zuverlässig, sodass die zunächst ausgelassenen Stellen nach einiger Zeit gemäht wurden. Besonders erfreulich: die Messer sind sehr scharf, sodass keine fransigen Stellen oder nicht gemähte übrigblieben. Im normalen Zufallsmodus erwischt der wendige Mähroboter auch Ecken und Kanten recht gut. Im Randmodus, in dem der Gardena-Rasenroboter gezielt entlang des Begrenzungskabels fährt, lässt er allerdings einen kleinen Rand stehen, sodass manuelles Nachmähen erforderlich sein kann. Dieser Rand ist sogar etwas deutlicher als beim schon zuvor vorgestellten Gardena-Modell. Ebenfalls weniger erfreulich: Hindernisse werden von dem Modell nicht immer erkannt, was gerade in Sachen Sicherheit ein dickes Minus ist. Immerhin: Bei Störungen reagiert der Gardena-Mähroboter sofort und stoppt den Betrieb. Auch beim Anheben stoppt der Roboter direkt. Dabei ist auch positiv, dass die Klingen beim Anheben des Geräts nicht direkt angefasst werden können, sodass der Mähroboter auch sicher vor Kinderhänden ist.

Schwächen zeigt der Mähroboter Gardena SILENO minimo 500 auch auf unebenen Flächen. Der Hersteller spricht bei dem Gerät davon, dass er eine maximale Steigung von 25 Prozent schafft, doch nach unseren Testerfahrungen bringen schon kleinere Unebenheiten das Gerät zum Stehen. Zudem sollten Gartenbesitzer mit Abhängen, einem Pool oder einem Teich im Garten beim Abstecken der Begrenzung nicht zu knapp kalkulieren. Denn der Roboterrasenmäher fährt über die Begrenzung hinaus, was im schlimmsten Fall zu einem Absturz oder „Versenken“ des Geräts führen könnte.

Insgesamt wiegt der Kunststoff-Roboter 6,1 Kilogramm und misst 52 x 34 x 22 Zentimeter. In Sachen Sensoren verzichtet Gardena auf einen Regensensor, mit Blick auf die IP-Schutzklasse spielt das aber keine Rolle. Ein Frostsensor soll verhindern, dass das Gerät bei Temperaturen um den Gefrierpunkt den Rasen mäht – was wir mit dem Mähroboter bislang nicht testen konnten. Die Reinigung des SILENO minimo 500 Mähroboters gestaltet sich sehr einfach. Dank der IPX5-Spezifikation lässt er sich einfach mit einem Gartenschlauch abspritzen. Sobald der Akku leer wird, begibt sich der Mähroboter selbstständig zu seiner Ladestation, wo er den Akku wieder auflädt, um anschließend seine Arbeit fortzusetzen.

info

Welche Rolle spielt die Lautstärke eines Mähroboters? Was die Lautstärke angeht, sind Mähroboter nicht mit einem normalen Rasenmäher zu vergleichen. Ein durchschnittlicher Rasenmäher verursacht einen Geräuschpegel von rund 100 Dezibel. In unserem Test gibt es kein Modell, das lauter als 70 Dezibel ist. Das ist ein großer Unterschied. Immerhin kommt es bei einer Erhöhung um 10 Dezibel zu einer Verdopplung der wahrgenommenen Lautstärke. Dennoch kann es sich lohnen, auf die Lautstärke zu achten. Denn mit 47,4 Dezibel ist der Gardena SILENO minimo im Vergleich zu den meisten anderen Modellen nur halb so laut.

Unser Fazit

Der Gardena SILENO minimo 500 Mähroboter eignet sich besonders für kleine und mittlere Rasenflächen. Durch seine Größe ist er äußerst wendig und schafft Ecken und Kanten mit hoher Präzision. Dank des langen Begrenzungskabels lassen sich im Garten auch komplex verzweigte Flächen gut abstecken. Besonders vorteilhaft: Der Mähroboter arbeitet sehr leise und das bei jedem Wetter. Sonderfunktionen wie WLAN oder eine Sprachsteuerung gibt es bei diesem Modell allerdings nicht. Auch die Hinderniserkennung funktionierte leider nicht perfekt, worauf Nutzer zwingend achten müssen.

  • Kompakt
  • Leichtester Mähroboter im Test (6,1 Kilogramm)
  • Hebeschutz aktiviert sich sofort
  • Leisester Mähroboter im Test (47,4 Dezibel)
  • IPX5 (kann bei Regenwetter arbeiten und mit fließenden Wasser gereinigt werden)
  • Viel Zubehör im Lieferumfang
  • Sehr wendig
  • Ecken und Kanten werden sehr gut geschnitten
  • Einfach und intuitiv bedienbare Smartphone-App
  • Mähen in bis zu zwei separaten Zonen möglich
  • App per Bluetooth (einfache Verbindung)
  • Frostsensor
  • Klingen im Betrieb zu erreichen (von der Seite zu erreichen)
  • Keine Alarmfunktion
  • Manuelles Nachmähen am Rand erforderlich
  • Hinderniserkennung durchwachsen
  • App per Bluetooth (nur in unmittelbarer Nähe des Mähroboters nutzbar)
  • Mähroboter überfährt Begrenzungskabel beim Mähen
  • Geringste Steigfähigkeit im Test (25 Prozent / 15 Grad)
  • Kein schwimmendes Mähwerk

FAQ

Hat der Gardena SILENO minimo 500 Mähroboter einen Griff?
Ja, der Mähroboter hat einen Griff.
Wie hoch ist der mittlere Energieverbrauch pro Monat?
Bei maximalem Einsatz liegt der Energieverbrauch des Gardena SILENO minimo 500 Mähroboters bei 3,5 Kilowattstunden.
Verfügt der Roboter über eine oder zwei Schneidrichtungen?
Der Mähroboter verfügt über zwei Schneidrichtungen.
Wie groß ist die Reichweite bei der Bedienung per App?
Die Reichweite beträgt laut Hersteller 10 Meter, in unserem Test allerdings konnten wir bereits einen Verbindungsabbruch bei 8 Metern Entfernung feststellen.

11. LANDXCAPE LX 796 – Einsteiger-Mähroboter mit Randmodus

Einstiegsmodell
LANDXCAPE LX 796 Mähroboter
Kundenbewertung
(11 Bewertungen)
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LANDXCAPE LX799 Mähroboter auf der Wiese drittes Foto

Im Test hatten wir den LANDXCAPE LX 799. Das ist ein Mähroboter aus der unteren Preisklasse. Wir haben zwar hier an der Stelle zum Modell LX 796 verlinkt, das sich aber vom LX 799 technisch nicht unterscheidet. Der derzeit nicht verfügbare LX799 kann eine Fläche von bis zu 300 Quadratmetern bearbeiten, der LX 796 hingegen 400 Quadratmeter. Wir bitten zu beachten, dass sich alle genannten Testergebnisse auf den LANDXCAPE LX 799 beziehen. In unserem Test erzielte der Rasenroboter ein gutes Mähergebnis. Auch die Hinderniserkennung ist in Ordnung. In besonderem Maße überzeugte der Mähroboter allerdings in keinem Bereich. Zudem gestaltet sich die Bedienung teilweise sehr umständlich. Ein automatisiertes Rasenmähen ist mit dem LX 799 nur zum Teil möglich, weshalb es ihn auf den letzten Platz in unserem Rasenroboter-Test verschlägt.

LANDXCAPE LX799 Mähroboter auf der Wiese und auf der LadestationDer LANDXCAPE LX 799 macht mit seinem größtenteils in Schwarz gehaltenen Design einen unauffälligen Eindruck. Die einzigen Farbakzente setzen die gelben Räder und die Tasten an der Oberseite. Die Verarbeitung des komplett aus Kunststoff hergestellten Gehäuses wirkt in Ordnung, macht im Vergleich zu den Modellen von Einhell, Gardena oder Bosch aber einen weniger hochwertigen Eindruck.

Zu beachten ist, dass sich der Mähroboter von LANDXCAPE nur bedingt für unebene Gärten eignet. Wenn sich viele starke Anstiege oder Gefälle auf dem Grundstück befinden, ist der LX799 keine gute Wahl. Der maximale Steigungswinkel beträgt 25 Grad, was unter den getesteten Modellen der niedrigste Wert ist. Zudem hat er nur eine einzelne Lenkrolle, was bei unebenem Boden dazu führen kann, dass der Roboter umkippt. Auch die Schnittbreite fällt mit 16 Zentimetern eher gering aus. Die Schnitthöhe lässt sich stufenlos zwischen 20 und 50 Millimetern einstellen. Das funktioniert über den gelben Drehregler an der Oberseite, der Markierungen für 20, 30, 40 und 50 Millimeter aufweist. Zum Lieferumfang des Mähroboters gehören 100 Meter Begrenzungsdraht und 130 Heringe. Für die empfohlene Nutzungsfläche von 300 Quadratmetern sollte das ausreichend sein.

Die größten Nachteile des LANDXCAPE LX 799 zeigen sich mit Blick auf die Handhabung. Der Rasenmähroboter hat keine App-Unterstützung. Er lässt sich ausschließlich über das Bedienfeld an der Oberseite steuern. Das ist zwar nicht so bequem wie die Bedienung per Smartphone, hat im Test aber ohne Probleme funktioniert. Da sich nur wenige Einstellungen vornehmen lassen, ist die Bedienung unkompliziert. Nutzer können lediglich die Uhrzeit einstellen, den Startzeitpunkt bestimmen und die Größe der Mähfläche zwischen 50 und 300 Quadratmetern festlegen. Der Roboter erstellt automatisch einen Mähplan und legt selbst fest, wie lange er mäht.

warning

Erhöhter Aufwand: Insgesamt gestaltet sich die Nutzung des LX 799 im Vergleich zu anderen Modellen ziemlich aufwendig. Es lässt sich zwar eine individuelle Startzeit festlegen, jedoch ist das nur möglich, wenn die aktuelle Uhrzeit auch der gewünschten Startzeit entspricht (siehe Foto der Bedienungsanleitung in der Galerie). Wer möchte, dass der Roboter immer morgens um 7 Uhr losfährt, muss also mindestens einmal in der Früh raus und die Startzeit des Roboters einstellen. Zudem hat der LX 799 keinen Regensensor. Da er sich auch nicht aus der Ferne deaktivieren lässt, müssen Nutzer bei Regen stets raus und den LX 799 manuell ausschalten.

Auch der letztplatzierte Mähroboter in unserem Test erzielt ein zufriedenstellendes Mähergebnis. Positiv hervorzuheben ist der Kantenschnitt. Einmal pro Woche – immer montags – fährt der LX 799 gezielt das Begrenzungskabel entlang und schneidet dabei rund 8 Zentimeter über den Draht hinaus. Bei präzise verlegtem Begrenzungsdraht ist mit dem Mähroboter von Landxcape also ein sauberer Kantenschnitt möglich. Die Hinderniserkennung funktioniert bei großen Hindernissen gut. Kollidiert der Roboter mit einem Baum oder Gartenhaus, dreht er automatisch ab und fährt in eine andere Richtung weiter.

Was die Sicherheit angeht, ist der LX799 nicht besonders gut aufgestellt. Vorn und an den Seiten ist die Verkleidung zwar sicher, hinten könnten Kinderhände oder Tierpfoten die Klingen aber durchaus erreichen. Auch der Hebeschutz hat uns nicht überzeugt. Die Klingen drehen sich nach dem Hochheben nur etwa 2 Sekunden weiter. Da der Landxcape-Mähroboter zudem keine kleinen Hindernisse erkennt, können wir ihn nicht für den Einsatz auf Rasenflächen empfehlen, auf denen sich häufig Kinder oder Tiere aufhalten.

Der LANDXCAPE LX799 arbeitet mit einem vergleichsweise kleinen 2-Amperestunden-Akku, mit dem er rund 90 Minuten am Stück mähen kann. Damit bietet er eine recht lange Akkulaufzeit. Mit Blick auf die Ladezeit relativiert sich dieser Vorteil aber schnell: Es dauert rund 4 Stunden, bis der LX799 vollständig geladen ist.

Unser Fazit

Der LANDXCAPE LX 799 macht seinen Job gut. Nach dem Test sind wir überzeugt, dass der Mähroboter eine Fläche von bis zu 300 Quadratmetern langfristig pflegen kann – allerdings ist das im Vergleich zu anderen Modellen mit deutlich mehr Aufwand verbunden. Mangels App ist die Bedienung nur direkt am Gerät möglich. Die Startzeit lässt sich nur einstellen, wenn die aktuelle Uhrzeit und die Startzeit übereinstimmen. Bei Regen muss der Roboter manuell ausgeschaltet werden. Auch im Hinblick auf die Sicherheit ist der Mähroboter im Test eher negativ aufgefallen, womit es ihn auf den letzten Platz verschlägt.

  • Kein manuelles Nachmähen am Rand erforderlich
  • Akku durch Laien auswechselbar
  • Hebeschutz aktiviert sich erst nach 2 Sekunden
  • Klingen im Betrieb zu erreichen (von der Seite und hinten zu erreichen)
  • Geringste Steigfähigkeit im Test (25 Prozent / 15 Grad)
  • Keine App
  • Kein Regensensor
  • Reinigung mit fließenden Wasser nicht empfohlen
  • Kein schwimmendes Mähwerk

FAQ

Welche Umdrehungsgeschwindigkeit erreicht das Mähwerk des LX 799 Mähroboters von LANDXCAPE?
Die Klingen erreichen eine Umdrehungsgeschwindigkeit von bis zu 3.150 Umdrehungen pro Minute.
Lässt sich der Akku austauschen?
Ja, bei Bedarf können Nutzer den Akku des LANDXCAPE LX 799 selbst austauschen.
Lässt sich das Begrenzungskabel erweitern?
Ja, laut Hersteller lässt sich der Mähroboter mit bis zu 400 Metern Begrenzungskabel nutzen.
Kann der Mähroboter automatisch in unterschiedlichen Zonen mähen?
Nein, das Mähen von unterschiedlichen Zonen ist nicht möglich.

Die besten 11 Mähroboter aus unserem Test in der Vergleichstabelle

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Modell
Testergebnis
Kundenbewertung
Abmessungen (Breite x Höhe x Tiefe)
Gewicht
Verfügbare Farben
Funktionsweise
Besonderheiten
Technische Details
Bürstenloser Motor
Klingendrehzahl
Lautstärke des Geräts
Details zum Mähen
Mähsystem
Anzahl Messer
Bewegliche / feste Messer
Schwingbares Mähwerk
Flächenkapazität
Maximale mögliche Steigung
Schnittbreite
Schnittstufen (Art der Verstellung)
Schnitthöhe
Rasenschnittbild (Mähmuster)
Kartierungsfunktion
Mehrere Mähzonen
Details zum Akku
Art des Akkus
Akkuspannung
Akkukapazität
Maximale Mähdauer je Ladezyklus
Akkuladezeit
Ladestandanzeige
Akku wechselbar
Return-Home-Funktion bei geringen Akkustand
Art des Aufladens (Seitlich / frontal / rückwärtig)
Laden ohne Begrenzungskabel möglich
Ausstattungsmerkmale
Kantenfunktion
Arbeitszeit programmierbar (Art)
Regensensor
Display
Bedienfeld
Abdeckung für Bedienfeld
Tragegriff
Graskamm
Frostsensor
IP-Klasse des Mähroboters
Sicherheitsdetails
Sicherheit der Verkleidung
Hebeschutz (Aktivierungszeit)
Kollisionssensor
Ultraschallsensor
Kameraerkennung
Diebstahlschutz
Stopptaste
Details zur App
Mähroboter-App
Verbindung per Bluetooth
Verbindung per WLAN
Details zur Konnektivität
Cloudanbindung
Smarthome-Unterstützung
Sprachsteuerung
USB-Anschluss für Updates
QR-Codes
Details zur Ladestation
LED-Anzeige
IP-Klasse der Ladestation
Begrenzungskabel teilmontiert
Bedienelemente vorhanden
Länge des Netzkabels
Abdeckung für Grenzkabelanschlüsse
Dachhalterung
Details zum Lieferumfang
Bedienungsanleitung
Ladestation
Begrenzungskabel
Mit Heringen
Ersatzklingen
Weiterer Lieferumfang
Testergebnisse
Mähen
Navigieren
Sicherheit des Mähroboters
Handhabung des Mähroboters
Ausführliche Informationen
Häufige Fragen
Preisverlauf
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Icon Bestseller
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Ecovacs Goat G1-800 Mähroboter
Empfehlung
Highlight
04/2025
(1.012 Amazon-Bewertungen)
1 65 x 43,2 x 42 Zentimeter
23,2 Kilogramm
Kamera (Erkennung von Grasflächen und grasfreien Flächen)
App-Steuerung und Sprachsteuerung mit höchster Datensicherheit (TÜV-Rheinland-zertifiziert)
2.250 Umdrehungen pro Minute
59 Dezibel
Sichelmäher
Drei Messer
Beweglich
800 Quadratmeter
45 Prozent / 24,23 Grad
22 Zentimeter
App-Steuerung
3 bis 6 Zentimeter
Zufallsprinzip
GPS
Lithium Ionen
20 Volt
4 Amperestunden
Keine Angaben
Keine Angaben
App
Frontal
App
IPX6 (Schutz gegen starkes Strahlwasser und vorübergehende Überflutung)
Von allen Seiten sicher
Sofort
GOAT-App von Ecovacs
Alexa und Google Home
IPX4 (Schutz gegen allseitiges Spritzwasser)
10 Meter
Entfällt
Acht Heringe
Eine Klinge
Sechskantschlüssel, zwei Beacons, sechs Trockenzellen und Bedienungsanleitung
Entfällt, da nicht selbst getestet
Entfällt, da nicht selbst getestet
Entfällt, da nicht selbst getestet
Entfällt, da nicht selbst getestet
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Icon Autorentipp
Testsieger Dreame A1 Mähroboter
Dreame A1 Mähroboter
Unsere Bewertung
Sehr gut
1,2 05/2024
(386 Amazon-Bewertungen)
2 43,7 x 26,1 x 64,3 Zentimeter
12 Kilogramm
Lasersensor
Bestes Schnittbild im Test / mäht in geraden Bahnen / ohne Begrenzungsdraht nutzbar
2.800 Umdrehungen pro Minute
60 Dezibel
Sichelmäher
Drei Messer
Beweglich
2.000 Quadratmeter
45 Prozent / 24,23 Grad
22 Zentimeter
App-Steuerung
3 bis 7 Zentimeter
U-förmig
LiDAR-3D-Sensor
Lithium Ionen
25,2 Volt
5 Amperestunden
Bis zu 90 Minuten
65 Minuten
App
Frontal
App
IPX6 (Schutz gegen starkes Strahlwasser)
Von allen Seiten sicher
Sofort
Dreamhome
Keine Angaben
10 Meter
Acht Heringe
Neun Klingen
Sechskantschlüssel, Reinigungsbürste und ein Netzadapter
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Sicher WORX Landroid Vision M600 Mähroboter
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Unsere Bewertung
Sehr gut
1,4 09/2023
(6.892 Amazon-Bewertungen)
3 46 x 26,6 x 62,6 Zentimeter
13,5 Kilogramm
Kamera (Erkennung von Grasflächen und grasfreien Flächen)
Orientierung per Kamera
2.800 Umdrehungen pro Minute
67 Dezibel
Sichelmäher
Drei Messer
Beweglich
600 Quadratmeter
30 Prozent / 16,7 Grad
18 Zentimeter
Drehregler mit Zahlen
3 bis 6 Zentimeter
Zufallsprinzip
Lithium Ionen
20 Volt
2 Amperestunden
Bis zu 75 Minuten
60 Minuten
App
Rückwärtig
App
Vorne
IPX5 (Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel)
Von allen Seiten sicher
Sofort
Landroid-App
Keine Angaben
5 Meter
Entfällt
Acht Heringe
Neun Klingen
Zwei RFID-Etiketten, Sechskantschlüssel, zwei 5-Meter-Magnetstreifen, Netzteil
Zum Angebot*
Amazon 969,00€ Idealo 959,00€ Otto 1119,00€ OBI 989,00€ Ebay 893,33€ Globus Baumarkt 969,00€ tink 989,00€ Hagebau 999,00€
Mit GPS Gardena smart SILENO life Mähroboter
Gardena smart SILENO life Mähroboter
Unsere Bewertung
Gut
1,8 09/2023
(299 Amazon-Bewertungen)
4 39 x 58 x 23 Zentimeter
8,3 Kilogramm
Begrenzungskabel
Große Schnittbreite (22 Zentimeter)
Keine Angaben
60,8 Dezibel
Sichelmäher
Drei Messer
Beweglich
1.500 Quadratmeter
35 Prozent / 19,5 Grad
22 Zentimeter
Drehregler mit Zahlen
2 bis 5 Zentimeter
Zufallsprinzip
GPS (Mähintensität, Verbotszonen, Live-Verfolgung)
Lithium Ionen
18 Volt
Keine Angaben
Bis zu 68 Minuten
62 Minuten
App
Frontal
App
IPX5 (Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel)
Zugriff von allen Seiten sicher
Sofort
GARDENA-smart-system-App
IFTTT
Keine Angaben
3 Meter
250 Meter
300 Heringe
Vier Drahtverbinder, fünf Anschlussklemmen, Netzteil
Zum Angebot*
Amazon 1259,90€ Idealo 1243,04€ Otto 1557,99€ OBI 1349,00€ Ebay 1249,00€ ManoMano 1309,90€ Proshop 1335,86€ Cyberport 1338,00€
Kantenschnitt WORX Landroid PLUS WR167E Mähroboter
WORX Landroid PLUS WR167E Mähroboter
Unsere Bewertung
Gut
1,9 09/2023
(6.890 Amazon-Bewertungen)
5 40,3 x 20,8 x 58 Zentimeter
9,8 Kilogramm
Begrenzungskabel
Versetztes Mähwerk (besserer Kantenschnitt)
2.800 Umdrehungen pro Minute
60 Dezibel
Sichelmäher
Drei Messer
Beweglich
700 Quadratmeter
35 Prozent / 19,5 Grad
18 Zentimeter
Drehregler mit Zahlen
3 bis 6 Zentimeter
Zufallsprinzip
Lithium Ionen
20 Volt
4 Amperestunden
Bis zu 120 Minuten
75 Minuten
App
Seitlich
App
IPX5 (Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel)
Von allen Seiten sicher
Sofort
Landroid-App
Keine Angaben
5 Meter
150 Meter
210 Heringe
Neun Klingen
Zwei Drahtverbinder, zwei Abstandslehren, Sechskantschlüssel, Netzteil
Zum Angebot*
Amazon 559,00€ Idealo 539,00€ Otto 649,99€ OBI 629,99€ Galaxus 575,66€ Ebay 579,90€ tink 595,00€ Globus Baumarkt 599,00€
Hohe Steigungen AL-KO Robolinho® 550W Mähroboter
AL-KO Robolinho® 550W Mähroboter
Unsere Bewertung
Gut
2,0 09/2023
(5 Amazon-Bewertungen)
6 43 x 27 x 63 Zentimeter
9,7 Kilogramm
Begrenzungskabel
Überwindet Steigungen bis 45 Prozent / 24,23 Grad
3.400 Umdrehungen pro Minute
65,8 Dezibel
Sichelmäher
Vier Messer
Fest
550 Quadratmeter
45 Prozent / 24,23 Grad
20 Zentimeter
Drehregler mit Zahlen
2,5 bis 5,5 Zentimeter
Zufallsprinzip
Lithium Ionen
20 Volt
2,5 Amperestunden
Bis zu 70 Minuten
82 Minuten
Display und App
Seitlich
Display und App
IPX1 (Schutz gegen Tropfwasser)
Zugriff von den Seiten und hinten möglich
Sofort
AL-KO-inTouch-Smart-App
IFTTT
IPX1 (Schutz gegen Tropfwasser)
5 Meter
130 Meter
90 Heringe
Drei Klingen
Netzteil
Zum Angebot*
Amazon 799,00€ Idealo 559,00€ Otto 930,99€ OBI 799,99€ Ebay 649,90€ Proshop 758,49€ Globus Baumarkt 799,00€ Toom 799,00€
Lange Laufzeit Einhell FREELEXO 1200 LCD BT Mähroboter
Einhell FREELEXO 1200 LCD BT Mähroboter
Unsere Bewertung
Gut
2,3 09/2023
(221 Amazon-Bewertungen)
7 42 x 26 x 53 Zentimeter
9,3 Kilogramm
Begrenzungskabel
Große Akkukapazität (5,2 Amperestunden)
Keine Angaben
68,2 Dezibel
Sichelmäher
Drei Messer
Beweglich
1.200 Quadratmeter
35 Prozent / 19,5 Grad
18 Zentimeter
Drehregler mit Zahlen
2 bis 6 Zentimeter
Zufallsprinzip
Lithium Ionen
18 Volt
5,2 Amperestunden
Bis zu 120 Minuten
250 Minuten
Display und App
Frontal
Display und App
Hinten
IPX4 (Schutz gegen allseitiges Spritzwasser)
Von allen Seiten sicher
Sofort
FREELEXO+-App
IPX4 (Schutz gegen allseitiges Spritzwasser)
8 Meter
210 Meter
300 Heringe
Drei Klingen
Vier Drahtverbinder, Netzteil, Sicherheitschlüssel
Zum Angebot*
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Mit Ultraschall Yardforce Compact 300RBS Mähroboter
Yardforce Compact 300RBS Mähroboter
Unsere Bewertung
Gut
2,4 09/2023
(154 Amazon-Bewertungen)
8 38,4 x 20,6 x 44 Zentimeter
8 Kilogramm
Begrenzungskabel
Ultraschallsensor (stoppt vor der Kollision)
Keine Angaben
65,7 Dezibel
Sichelmäher
Drei Messer
Beweglich
300 Quadratmeter
30 Prozent / 16,7 Grad
16 Zentimeter
Drehregler ohne Zahlen
2 bis 5 Zentimeter
Zufallsprinzip
Lithium Ionen
20 Volt
2 Amperestunden
Bis zu 100 Minuten
100 Minuten
Per App
Frontal
Über App
Hinten
IP24 (Geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser über 12,5 Millimeter und Schutz gegen allseitiges Spritzwasser)
Zugriff von den Seiten möglich
Sofort
Robotic-Mower-App
IP24 (Geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser über 12,5 Millimeter und Schutz gegen allseitiges Spritzwasser)
9 Meter
80 Meter
100 Heringe
Drei Klingen
Netzteil, drei Drahtverbinder, zwei Abstandslehren
Zum Angebot*
Amazon 379,00€ Idealo 379,00€ Otto 599,99€ Ebay Preis prüfen Agrieuro 415,88€
Parallelschnitt Bosch Home and Garden Indego XS 300 Mähroboter
Bosch Home and Garden Indego XS 300 Mähroboter
Unsere Bewertung
Befriedigend
2,9 09/2023
(9 Bewertungen)
9 36,5 x 20,2 x 44,5 Zentimeter
8 Kilogramm
Begrenzungskabel
LogiCut (Schnittmuster in parallelen Bahnen)
Keine Angaben
65,7 Dezibel
Sichelmäher
Drei Messer
Beweglich
300 Quadratmeter
27 Prozent / 15,11 Grad
19 Zentimeter
Drucktasten mit Zahlen
3 bis 5 Zentimeter
LogiCut (parallele Bahnen)
Lithium Ionen
18 Volt
2,5 Amperestunden
Bis zu 43 Minuten
46 Minuten
Display
Frontal
Display
Hinten
IPX4 (Schutz gegen allseitiges Spritzwasser)
Zugriff von allen Seiten möglich
Sofort
IPX4 (Schutz gegen allseitiges Spritzwasser)
7 Meter
100 Meter
140 Heringe
Drei Klingen
Ein Drahtverbinder, Netzteil
Zum Angebot*
Idealo 549,99€ Otto 549,99€ Galaxus 619,00€ Alternate 622,00€ Voelkner 630,36€ tink 639,95€ Agrieuro 657,88€ ManoMano 677,04€
Leise Gardena SILENO minimo Mähroboter
Gardena SILENO minimo Mähroboter
Unsere Bewertung
Befriedigend
3,1 09/2023
(2.295 Amazon-Bewertungen)
10 34 x 22 x 52 Zentimeter
6,1 Kilogramm
Begrenzungskabel
Niedrigste Lautstärke im Test (bis zu 48 Dezibel)
Keine Angaben
47,4 Dezibel
Sichelmäher
Drei
Beweglich
500 Quadratmeter
25 Prozent / 15 Grad
16 Zentimeter
Montage des Klingentellers
2 bis 4,5 Zentimeter
Zufallsprinzip
Lithium Ionen
20 Volt
2 Amperestunden
Bis zu 65 Minuten
75 Minuten
App
Frontal
App
Hinten
IPX5 (Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel)
Von allen Seiten sicher
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Einstiegsmodell LANDXCAPE LX 796 Mähroboter
LANDXCAPE LX 796 Mähroboter
Unsere Bewertung
Ausreichend
3,5 09/2023
(11 Bewertungen)
11 49 x 59 x 28 Zentimeter
7 Kilogramm
Begrenzungskabel
Keine Besonderheit
3.150 Umdrehungen pro Minute
65,6 Dezibel
Sichelmäher
Drei Messer
Beweglich
300 Quadratmeter
25 Prozent / 15 Grad
16 Zentimeter
Drehregler mit Zahlen
2 bis 5 Zentimeter
Zufallsprinzip
Lithium Ionen
20 Volt
2 Amperestunden
Bis zu 90 Minuten
240 Minuten
Display
Seitlich
Nur Startzeit
Hinten
Keine Angaben
Zugriff von hinten möglich
2 Sekunden
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130 Heringe
Drei Klingen
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So haben wir Mähroboter getestet

Um herauszufinden, ob die aktuellen Mähroboter einen klassischen Rasenmäher tatsächlich ersetzen können, haben wir jeden von ihnen auf unsere Testwiese geschickt. Dabei mussten sich alle Modelle einem Langzeittest unterziehen. Über mehrere Tage hinweg haben wir uns angesehen, wie die einzelnen Roboter auf der Wiese arbeiten. Dabei achten wir darauf, wie sauber die Messer die Grashalme abschneiden und wie gut das Mähen an Rändern und Ecken funktioniert. Außerdem wollen wir natürlich wissen, wie gründlich die Mähroboter arbeiten. Wird die Wiese gleichmäßig gemäht oder bleiben einzelne Bereiche ungeschnitten?

Neben dem Mähergebnis achten wir auch auf die Navigation. Navigiert der Roboter sicher über die Wiese und zurück zur Ladestation oder bringt er sich häufig in Situationen, die das Eingreifen des Nutzers erfordern? Wie gut kommt der Roboter mit Hindernissen zurecht? Auch die allgemeine Benutzerfreundlichkeit spielt eine Rolle. Lässt sich der Mähroboter per Smartphone-App bedienen? Wie gut funktioniert die Menüführung am Gerät? Gibt es ein Ziffernfeld, dass das Eingeben des PIN-Codes erleichtert?

Ein besonders wichtiger Aspekt in unserem Test ist die Sicherheit des Roboters. Kann der Rasenmäherroboter kleine Hindernisse auf dem Boden erkennen? Wie schnell stellt der Mähroboter seinen Betrieb ein, wenn er hochgehoben wird, beziehungsweise umkippt? Insbesondere auf Wiesen, auf denen sich häufig Kinder oder Tiere aufhalten, sollte ein Mähroboter im Hinblick auf die Sicherheitskriterien gut aufgestellt sein.

info

Testholz – so haben wir die Erkennung von kleinen Hindernissen getestet: Um mit den Mährobotern zu testen, wie gut sie kleine Hindernisse erkennen, haben ein Rundholz mit einem Durchmesser von 4 Zentimetern verwendet. Für den Test haben wir das Holz auf der Fahrbahn des Roboters platziert und überprüft, ob er es überfährt. Falls ja, wollten wir wissen, ob die Klingen bei Kontakt mit dem Holz stoppen oder ob sie sich einfach weiterdrehen.

Darüber hinaus beziehen wir auch besondere Funktionen und Eigenschaften in unsere Bewertungen ein. Beispielsweise gibt es in unserem Test einen Mähroboter mit GPS-Funktion oder ein Modell, das in parallelen Bahnen schneiden kann. Aus der Gesamtheit der genannten Kriterien bilden wir unsere Testergebnisse, die wiederum die Grundlage für die Testplatzierung der einzelnen Modelle darstellen.

warning

Hinweis: Es gibt Eigenschaften, die sich bei einem Mähroboter nicht zuverlässig messen lassen. Dazu zählt insbesondere die Mähgeschwindigkeit. Da alle Roboter im Test nach einem Zufallsmuster fahren, wird die Zeit, die sie zum Mähen einer Fläche benötigen, immer verschieden ausfallen. Auch die Betriebslautstärke variiert. Je nachdem, wie dicht die Wiese gewachsen ist, ist ein Mähroboter lauter oder leiser. Das Gleiche gilt für die Akkulaufzeit. Unsere Testergebnisse sind stets als die höchsten von uns gemessenen Werte zu verstehen.

Mähroboter Test Einhell, Bosch, AL-KO, ORBEX, Yardforce, LANDXCAPE

Unser Fazit zum Mähroboter-Test

Der Test der Mähroboter ist insgesamt gut ausgefallen. Keines der getesteten Modelle fiel komplett durch. Positiv anzumerken ist, dass die Roboter durchweg gute Mähergebnisse erzielen. Alle schneiden das Gras sauber ab. Auch die Navigation per Zufallsprinzip erweist sich als recht zuverlässig. Jeder Rasenmäherroboter erzielt, insofern er lange genug auf der Wiese bleibt, ein gründliches Ergebnis. Deshalb lässt sich vorab sagen: Ja, ein Mähroboter kann einen Rasenmäher vollständig ersetzen. Nur beim ersten Mähen im Jahr ist der Griff zum Rasenmäher noch nötig. Denn zum Trimmen von hochgewachsenen Wiesen eignet sich keiner der Mähroboter im Test. Da die Roboter den Verschnitt nicht auffangen, bleiben die langen Grashalme liegen, werden Gelb und schmälern den optischen Eindruck des Rasens. Auch bei Schneiden der Rasenkante ist der normale Rasenmäher zum Teil noch erforderlich. Einige Modelle lassen am Rand einen ungemähten Streifen zurück.

Große technische Unterschiede gibt es zwischen den einzelnen Mährobotern nicht. Zwar gibt es Differenzen im Hinblick auf die Schnittbreite oder die Akkulaufzeit, doch diese Kriterien sind relativ zu bewerten und sollten immer im Zusammenhang zur Flächenleistung betrachtet werden. Das heißt, eine geringe Schnittbreite von 16 Zentimetern ist auf einer kleinen Rasenfläche nicht zwangsläufig ein Nachteil. Den Angaben zur Flächenleistung wird im Test jedes Modell außer dem S400G ORBEX gerecht. Der Mähroboter von ORBEX konnte seine maximale Arbeitszeit in unserem Test nicht erreichen, woraus wir schlussfolgern, dass die angegebene Flächenleistung von 400 Quadratmetern etwas zu optimistisch ist.

Worx Vision M600 Mähroboter von linksIn unserem Test gibt es einen klaren Sieger: Den Dreame A1, der mit einer ausgetüftelten Sensortechnik arbeitet und ohne Begrenzungsdraht oder GPS-Funktion auskommt. Der Roboter erstellt eine 3D-Karte, die ihm stets sagt, wo er gerade ist und wo er bereits gemäht hat. Das ermöglicht nicht nur einen sehr effizienten Betrieb, sondern ermöglicht auch das Mähen in geraden Bahnen ermöglicht. Damit erzielt der Dreame A1 ein Schnittbild, wie wir es noch bei keinem anderen Mähroboter gesehen haben. Auch der WORX Landroid Vision M600, der sich in unserem Test auf den zweiten Rang platziert hat, kommt ohne Begrenzungskabel aus und punktete in unserem Test vor allem durch seine hohe Sicherheit aufgrund der zuverlässigen Hinderniserkennung per Kameratechnik. Das betrifft vor allem die Erkennung von kleinen Hindernissen, die bis auf den WORX Vision M600 kein Mähroboter im Test meistern konnte.

Abgesehen vom Landroid Vision M600 von WORX, der übrigens nicht nur das sicherste Modell im Test ist, sondern auch als einziger Rasenroboter ohne Begrenzungsdraht funktioniert, konnten sich drei weitere Modelle positiv hervorheben. Unser Zweitplatzierter – der smart SILENO life von Gardena – ist der einzige Mähroboter mit GPS-Unterstützung, womit er die besten Voraussetzungen für das Mähen unterschiedlicher Zonen bietet. Der zweite WORX-Mähroboter in unserem Test – der Landroid M700 – kann am besten an der Rasenkante schneiden. Und der Mähroboter von AL-KO hat sich als bestes Modell für Rasenflächen mit starken Steigungen, Fallobst oder vielen Ästen herausgestellt.


Was ist ein Mähroboter?

Wussten Sie folgendes?Mähroboter sind kompakte Rasenmäher, die einen eigenständigen Antrieb haben und mithilfe von Sensoren wie Stoßsensoren in der Lage sind, eine Grünfläche autonom zu mähen. Einmal eingerichtet, nehmen sie ihren Nutzern die Aufgabe des Rasenschnitts das gesamte Jahr über ab. Die Sichelmäher, die keinen Fangkorb haben, können einen klassischen Rasenmäher vollständig ersetzen. Der Grasschnitt verbleibt wie beim Mulchen auf der Rasenfläche. Somit eignen sich die Rasenroboter für das Mulchmähen.

Wie funktioniert ein Mähroboter?

Wie klassische Rasenmäher sind Mähroboter an der Unterseite mit Messern ausgestattet. Der Unterschied besteht darin, dass Rasenroboter mit weniger Leistung arbeiten. Aus diesem Grund sind die Klingen scharf. Anstatt die Halme abzuschlagen, wie es bei einem gewöhnlichen Rasenmäher der Fall ist, werden diese abgeschnitten. Aus diesem Grund sollte der Rasen für die Nutzung eines Mähroboters nicht zu hochgewachsen sein.

Mähroboter sind typischerweise mit zwei stark profilierten Rändern ausgestattet, die von einem Elektromotor angetrieben werden. Allgemein gilt: Je leistungsstärker der Motor ist, desto besser eignet sich der Mähroboter für den Einsatz auf unebenen Flächen mit Gefällen und Steigungen. Ein leistungsstarker Elektromotor benötigt viel Strom. Bei großen Grünflächen kann es passieren, dass eine Akkuladung nicht ausreicht, um den gesamten Bereich zu bearbeiten. Die meisten Mähroboter treten den Rückweg zu Ladestation automatisch an, wenn sich die Akkuladung dem Ende neigt. So bieten sie eine voll automatisierte Lösung für die Rasenpflege.

Wie erfolgt die Einrichtung eines Mähroboters?

Wer von den Vorteilen eines Mähroboters profitieren will, muss etwas Zeit in die Einrichtung investieren. Zuerst muss die Ladestation aufgebaut und der Mähroboter eingestellt werden. Zu den Einstellungen gehören die gewünschte Schnitthöhe und der Zeitraum, in dem der Rasenroboter mähen soll. Anschließend wird die zu mähende Fläche mit einem Begrenzungsdraht abgesteckt. So weiß der Mähroboter, in welchem Bereich er seine Arbeit verrichten muss.

Der Begrenzungsdraht kann eingegraben oder mithilfe von Heringen, die meistens im Lieferumfang eines Mähroboters enthalten sind, auf der Grünfläche befestigt werden. Der Begrenzungsdraht sollte bei der Ladestation des Roboters beginnen und um die gesamte Grünfläche herum zur Station zurückführen. Wichtig ist, dass Hindernisse wie Wege, Bäume oder Beete ausgespart werden. Einige Mähroboter werden zusätzlich mit einem Orientierungskabel ausgeliefert. Dieses Kabel führt den Robotermäher beispielsweise über Gehwege zu separaten Rasenflächen.

success

Begrenzungsdraht bald nicht mehr zu sehen: Wenn der Begrenzungsdraht auf dem Rasen verlegt und mit Heringen befestigt wird, wächst er normalerweise nach 2 bis 3 Wochen ein, sodass er für den Gartenfreund nicht mehr zu sehen ist.

Das Video zeigt unterschiedliche Arten, ein Begrenzungskabel für den Rasenroboter zu verlegen. Es zeigt außerdem die Vorteile und Nachteile der oberirdischen und unterirdischen Verlegung auf:

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Was gibt es bei der Platzierung der Ladestation zu beachten? Worx Vision M600 Mähroboters neben der Ladestation
Um einen reibungslosen Betrieb des Mähroboters zu gewährleisten und Problemen beim Andocken vorzubeugen, sollte die Position der Ladestation sorgfältig ausgewählt werden. Dabei gibt es Folgendes zu beachten:

  • Um einen reibungslosen Andockvorgang des Mähroboters zu gewährleisten, sollte der Standort frei von Unebenheiten und Steigungen sein.
  • Die Ladestation sollte nicht an Engstellen platziert werden
  • Die Begrenzungskabel, die mit der Ladestation verbunden sind, sollten idealerweise in einem rechten Winkel in beide Richtungen verlaufen.
  • Es ist empfehlenswert, die Ladestation zu überdachen, um sie vor Wettereinflüssen wie Hagel oder starkem Regen zu schützen. Das schont auch den Akku des Mähroboters während der Lade- und Ruhephasen, da die Überdachung Schatten spendet.
  • Für die Verbindung zum Stromnetz sollte eine Steckdose in der Nähe sein.

Welche Vorteile bietet ein Mähroboter?

Da die Anschaffung eines Mähroboters meistens mit hohen Kosten verbunden ist, stellen sich viele Gartenfreunde die Frage, ob sich diese Investition lohnt. Um unseren Lesern die Entscheidung für oder gegen einen Rasenroboter zu erleichtern, möchten wir uns im folgenden Abschnitt mit den Vorteilen beschäftigen, die ein solches Gerät mitbringt, aber auch mit den Abstrichen, die Nutzer hinnehmen müssen.

Bosch Home and Garden Indego XS 300 Mähroboter auf der Wiese fünftes Foto

Automatisierung
Roboter kommen in nahezu allen Industriebereichen zum Einsatz, bei denen wirtschaftliche Güter erschaffen werden. Demnach ist die Technik erprobt und ist seit einigen Jahren für private Verbraucher in Form von Mäh- oder auch Staubsaugerrobotern erhältlich. Der größte Vorteil derartiger Geräte besteht darin, dass sie wiederkehrende Aufgaben automatisieren und ihren Nutzern dadurch eine hohe Zeitersparnis versprechen. Ist der Mähroboter einmal installiert und der Arbeitsbereich abgesteckt, kann der Gartenfreund seine Füße hochlegen oder sich einer anderen Aufgabe widmen. Kurz gesagt: Mähroboter sparen Lebenszeit!

Mähroboter können langfristig Geld sparen
Viele Menschen haben ein großes Grundstück und nicht genug Zeit, es selbst zu pflegen. Häufig werden Dienstleister mit dieser Aufgabe betraut, wobei sich das Entgelt nach der Größe der zu pflegenden Fläche richtet. Bei einem großen Grundstück kann sich die Investition in einen Mähroboter schon nach einem Jahr ausgezahlt haben.

Mähroboter sind umweltfreundlich
Klassische Rasenmäher werden häufig mit Benzin betrieben und stellen eine unnötige Belastung für die Umwelt dar. Mähroboter arbeiten im Akkubetrieb und verbrauchen ausschließlich Strom. Wer sich für die Rasenpflege per Mähroboter entscheidet, hat nicht nur eine lästige Aufgabe weniger zu erledigen, sondern trägt auch zum Schutz der Umwelt bei.

Mähroboter eignen sich nicht für jedes Grundstück
Abgesehen von den Anschaffungskosten besteht der einzige Nachteil der Mähroboter darin, dass sie nicht auf allen Grundstücken dieselben Ergebnisse liefern. Auf Grundstücken mit vielen Stufen, verwinkelten Ecken oder Hindernissen können Rasenroboter nicht alle Bereiche bearbeiten. Es kann passieren, dass der Gartenfreund den Feinschliff mit einem klassischen Rasenmäher erledigen muss.

  • Zeitersparnis
  • Arbeitsersparnis
  • Geringere Lautstärke im Vergleich zu einem herkömmlichen Rasenmäher
  • Je nach Modell funktioniert nach der Ersteinrichtung alles automatisch
  • Liegengebliebener, fein zerkleinerter Rasenabschnitt dient als Dünger für den Rasen
  • Wenig Wartungsaufwand
  • Niedrige laufende Kosten
  • Häufig mit hohen Anschaffungskosten verbunden
  • Die Installation, das Vorbereiten der Rasenfläche und die Programmierung müssen vor dem ersten Einsatz vorgenommen werden
  • Rasenroboter sind wertvoll und somit ein lohnendes Ziel für Diebe
  • Für Grundstücke mit steilen Hängen oder verwinkelten Flächen mit vielen Hindernissen häufig ungeeignet

Für wen eignet sich ein Mähroboter?ORBEX S400G Mähroboter auf der Wiese und in der Ladestation

Mähroboter eignen sich für alle, die im Garten lieber entspannen, anstatt arbeiten möchten. Wer nicht mehr selbst mähen muss, kann mehr Zeit auf der Gartenliege verbringen. Für Berufstätige und Menschen mit wenig Freizeit ist das oft der größte Vorteil. Doch die Nutzung eines Mähroboters hat auch andere Vorzüge, mit denen die smarten Gartenhelfer insbesondere für folgende Personengruppen interessant sind:

  • Menschen mit Pollenallergie: Für Gartenbesitzer, die allergisch auf Gräserpollen reagieren, kann das Rasenmähen eine große Belastung sein. Ein Mähroboter schafft Abhilfe, indem er den Rasen kurz hält, ohne dass Gartenbesitzer mit dem Verschnitt in Kontakt kommen.
  • Senioren und körperlich eingeschränkte Personen: Mit einem normalen Rasenmäher kann die Rasenpflege nicht nur zeitaufwendig, sondern auch ziemlich anstrengend sein. Mit einem Mähroboter dürfen sich auch Senioren oder körperlich eingeschränkte Personen, die die Gartenpflege nicht alleine bewältigen können, über einen gepflegten Rasen freuen.
  • Sparfüchse: Durch die Verwendung eines Mähroboters entfällt der regelmäßige Transport des Rasenschnitts zum Wertstoffhof, was Zeit und Benzin spart. Zudem verbessert die Mulchfunktion des Mähroboters den Boden und kann den Düngerbedarf reduzieren.
  • Rasenliebhaber: Gleichmäßig geschnittene Rasenflächen ohne sichtbare Mähkanten sind das Ziel vieler Rasenliebhaber. Ein Mähroboter sorgt für einen kontinuierlichen Schnitt und trägt so zu einem gepflegten Erscheinungsbild des Rasens bei.

Für welche Rasenflächen sind Mähroboter geeignet?

Grundsätzlich eignen sich Mähroboter für Zier- und Gebrauchsrasen in nahezu allen Größenordnungen. In unserem Test finden sich Modelle, die sich von wenigen hundert bis über 1.000 Quadratmetern eignen. Die größte Flächenleistung findet sich beim smart SILENO life von Gardena, die sich für Rasenflächen von bis zu 1.500 Quadermustern eignet. Für kleine Rasenflächen von bis zu 300 Quadratmetern eignen sich unter anderem die Modelle von Bosch, LANDXCAPE und YARDFORCE.

Am besten arbeitet ein Mähroboter auf einer quadratischen Fläche ohne Hindernisse. Je verwinkelter der Rasen ist und je mehr Hindernisse in Form von Bäumen, Beeten oder Gartenmöbeln vorhanden sind, desto schlechter sind die Voraussetzungen für den Einsatz eines Mähroboters. In den meisten Gärten lassen sich Mähroboter jedoch sinnvoll einsetzen.

info

Wie reagiert ein Mähroboter auf kleine Hindernisse wie Tannenzapfen, Fallobst oder Hundekot? Die meisten Mähroboter in unserem Test können kleine Hindernisse auf der Wiese nicht erkennen. Sie fahren darüber hinweg und zerkleinern alles, was ihnen in den Weg kommt – egal, ob Fallobst, Tannenzapfen oder auch Hundekothaufen. Der einzige Mähroboter in unserem Test, der das nicht macht, ist der WORX Vision M600, der mit seiner Kameratechnik auch kleine Hindernisse erkennt und zuverlässig umfährt.

Was kostet ein Mähroboter?

Tipps & HinweiseWie viel Geld ein Mähroboter kostet, hängt von Faktoren ab, wie dem maximal zu bearbeitenden Erdboden und den verfügbaren Zusatzfunktionen. Während die günstigen Modelle im mittleren dreistelligen Bereich zu haben sind, können für einen hochwertigen Mähroboter für große Rasenflächen Kosten im vierstelligen Bereich anfallen. Auch ein Test-Vergleichssieger kann unter Umständen etwas mehr kosten. Allgemein ist beim Kauf eines Rasenroboters mit folgenden Kosten beziehungsweise folgender Unterteilung zu rechnen:

  • Mähroboter aus dem unteren Preissegment: 350 bis 650 Euro
  • Mähroboter aus der mittleren Preisklasse: 650 bis 1.500 Euro
  • Mähroboter aus der oberen Preisklasse: ab 1.500 Euro

Internet versus Fachhandel: Wo sollte ich meinen neuen Mähroboter kaufen?

Außerhalb des Internets gibt es Mähroboter in Fachgeschäften für Gartenbedarf, im Elektronik-Großhandel, in Baumärkten oder in Kaufhäusern. Wenn eine persönliche Beratung gewünscht ist, empfiehlt sich der Gang in ein spezialisiertes Fachgeschäft. Davon abgesehen bietet der Kauf im örtlichen Handel keine Vorteile. Die Auswahl an unterschiedlichen Modellen ist oftmals ähnlich begrenzt, wie die Möglichkeiten, einzelne Geräte miteinander zu vergleichen. Im schlimmsten Fall müssen zeitaufwendig mehrere Geschäfte besucht werden, um einen geeigneten Mähroboter zu finden.

Das Internet bietet bessere Voraussetzungen für den Kauf eines neuen Mähroboters. Hier gibt es nicht nur nahezu alle derzeit verfügbaren Robotermäher, sondern auch optimale Voraussetzungen, um sich umfassend zu informieren und die einzelnen Geräte genau miteinander zu vergleichen. Sobald der beste Mähroboter gefunden ist, erfolgt die Bestellung bequem und zeitsparend von zu Hause aus. Unter dem Strich überwiegen die Vorteile des Internets. Das heißt nicht, dass im örtlichen Handel keine guten Mähroboter erhältlich sind.

Kaufkriterien im Überblick – was gibt es beim Kauf eines Mähroboters zu beachten?Worx Vision M600 Mähroboter gesamter Lieferumfang

Damit der neue Mähroboter für die gewünschte Zeitersparnis sorgt und dem Gartenfreund die lästige Aufgabe des Rasenmähens langfristig abnehmen kann, gilt es vor dem Kauf einige Faktoren zu beachten. Um unseren Lesern eine fundierte Kaufentscheidung zu ermöglichen, möchten wir im folgenden Abschnitt auf die wichtigsten Kaufkriterien eingehen. Dazu zählen:

  • Bedienung
  • Fläche
  • Qualität der Schnitte
  • Sicherheit
  • Steigung
  • Gartenzonen
  • Feste oder freistehende Klingen
  • Räder
  • App-Steuerung
  • Regensensor
  • Smart-Home-Anbindung
  • Art des Akkus
  • Akkulaufzeit
  • Diebstahlschutz
  • Gewicht
  • Lautstärke

Das sollten Sie sich merken!

Die Bedienung
Die Bedienung gestaltet sich bei den meisten Mährobotern unkompliziert. Geräte aus der unteren Preisklasse haben meist ein Display und integrierte Knöpfe. Wer etwas mehr Geld investiert, erhält einen Mähroboter mit komfortabel bedienbarem Touch-Display. Einige Mähroboter kommen mit einem praktischen Touchpad daher. Dies ist eine Fernbedienung mit Touchscreen, die eine Bedienung aus der Ferne ermöglicht.

Die meisten Mähroboter arbeiten mit Sensortechnik. Viele Geräte haben Hebesensoren, die das Schneidsystem beim Anheben des Roboters zum Stillstand bringen. Außerdem sind sie mit mehreren integrierten Sensoren ausgestattet, die Hindernisse erfassen und es ermöglichen, diese gezielt zu umfahren. Mähroboter mit Sensortechnik folgen einem speziellen Mähmuster/Bewegungsmuster, wodurch sichergestellt werden kann, dass die gesamte Grünfläche gemäht wird. Nachteilig ist, dass dabei zwangsläufig einige Bereiche mehr befahren werden als andere. Das kann nicht nur zu ungleichmäßigen Mähergebnissen führen, sondern ist auch der Grund dafür, dass derartige Mähroboter oftmals viel Zeit brauchen, um einen großen Rasen komplett zu trimmen.

Eine alternative Möglichkeit zur Sensortechnik sind Begrenzungsdrähte. Diese lassen sich vom Gartenbesitzer individuell aufstellen. Sie geben dem Mähroboter den Bereich vor, in dem er mähen soll. Vorteilhaft ist, dass die Roboter für das Rasenmähen durch die Nutzung von Begrenzungsdrähten große Flächen schnell mähen können. Der Nachteil besteht darin, dass sich dieses Verfahren nur für Flächen eignet, auf denen keine Hindernisse stehen. Durch den Verzicht auf Sensortechnik können Mähroboter diese nicht umfahren. Wer bereit ist, für ein bestmögliches Ergebnis mehr Geld in seinen neuen Mähroboter zu investieren, greift zu einem Gerät, das beide Verfahren miteinander kombiniert.

Die Fläche
Die Flächenleistung gehört zu den wichtigsten Kaufkriterien beim Rasenmähen mit Roboter. Diese gibt an, wie groß die maximale Fläche ist, die ein Mähroboter in einem Betriebsdurchgang bearbeiten kann. Abhängig ist dieser Wert von der Kapazität des im Mähroboter verbauten Akkus und der Schnittbreite. Die meisten Modelle haben eine Flächenleistung von 500 bis 1.500 Quadratmetern. Wichtig ist, dass die maximal trimmbare Fläche höher ausfällt als der tatsächlich zu mähende Bereich. Denn aufgrund von individuellen Faktoren kann es passieren, dass die angegebene Flächenleistung des Mähroboters nicht erreicht wird. Dafür können zum Beispiel Gefälle, Steigungen oder die Beschaffenheit des Rasens verantwortlich sein.

FAQ

Lassen sich Mähroboter bei Hanglage nutzen?
Nicht alle Mähroboter sind für die Nutzung bei Hanglage geeignet. Viele Modelle sind ausschließlich für den Betrieb auf ebenen Grünflächen konzipiert. Wer ein Grundstück mit Steigungen und Gefällen hat, sollte das in seine Kaufentscheidung einfließen lassen. Es gibt Mähroboter mit starken Antrieben, die sich häufig für Steigungen von mehr als 40 Prozent eignen.
Kann ein Mähroboter bei Nässe oder Regen mähen?
Ob ein Mähroboter bei Nässe mähen kann, hängt vom jeweiligen Modell ab. Viele Geräte sind wasserfest und kommen mit nassem Rasen zurecht. Andere Mähroboter haben Wettersensoren, die dafür sorgen, dass das Gerät bei ungünstigen Witterungsbedingungen in seiner Station bleibt.
Lässt sich ein Mähroboter auf zwei getrennten Rasenflächen einsetzen?
Ja, das ist möglich. Wie es funktioniert, hängt vom gewählten Modell ab. Bei einigen Mährobotern lassen sich unterschiedliche Mähzonen festlegen, wobei der Roboter automatisch hin- und herfährt. Andere Modelle müssen getragen werden.

Die Qualität des Schnitts
Wie sauber ein Mähroboter den Rasen trimmt, lässt sich anhand von Werten nicht ausmachen. Daher ist es empfehlenswert, sich vor dem Kauf eines solchen Gerätes in Erfahrungsberichten anderer Gartenbesitzer zu informieren. Ebenfalls ausschlaggebend für die Qualität der Mähergebnisse ist, dass die Mindest- und Maximalhöhe der Schnitte individuell eingestellt werden kann. Hierfür gilt es, auf die Einstellungsmöglichkeiten des jeweiligen Modells zu achten.

Gardena Mähroboter smart SILENO life SteigungDie Sicherheit

Genau wie klassische Rasenmäher bergen Mähroboter ein gewisses Gefahrenpotential mit Blick auf die Verletzungsgefahr. Die verbauten Klingen sind scharf und können bei fehlenden Sicherheitsmechanismen schwerwiegende Verletzungen verursachen. Aus diesem Grund gilt es, darauf zu achten, dass der neue Mähroboter mit unterschiedlichen Sicherheitssensoren als Sicherheitsfunktion ausgestattet ist.

Wichtig ist eine automatische Abschaltfunktion, die dafür sorgt, dass der Roboter den Betrieb einstellt, sobald er angehoben wird. Bei Haushalten mit Kindern sollte eine solche Funktion immer vorhanden sein. Ein Neigungssensor kann die Sicherheit zusätzlich erhöhen. Dieser sorgt dafür, dass das Schneidwerk des Mähroboters stoppt, sobald er sich zu stark neigt oder umkippt. Stoß- und Kollisionssensoren können nicht nur Beschädigungen am Gerät verhindern, sondern auch das Gefahrenpotential reduzieren. Wenn sich der Mähroboter einem Hindernis nähert, worunter auch ein Kind oder ein Haustier zählt, ändert er bei einem Ultraschallsensor automatisch seine Fahrtrichtung, bevor es zum Zusammenstoß kommt.

Die Steigung
Wenn die Rasenflächen im eigenen Garten nicht ganz eben sind, empfiehlt sich ein Blick auf die Steigfähigkeit des Mähroboters. Während einige Modelle bei Steigungen bereits Probleme bekommen, schaffen anderen Modelle – in unserem Test der Robolinho® – Steigungen von bis zu 45 Prozent. Die Hersteller geben den Steigungswinkel sowohl in Prozent als auch in Grad an. Die folgende Übersicht zeigt, welcher Prozentwert welchem Winkel in Grad entspricht:

  • 25 Prozent Steigung sind ungefähr 14 Grad
  • 35 Prozent Steigung sind ungefähr 19 Grad
  • 40 Prozent Steigung sind ungefähr 22 Grad
  • 45 Prozent Steigung sind ungefähr 24 Grad

Gartenzonen
Wer mehrere separate Rasenflächen im Garten hat, sollte darauf achten, dass der neue Mähroboter in unterschiedlichen Zonen arbeiten kann. Getrennte Rasenflächen haben unterschiedliche Anforderungen an die Mähzeit – etwa, wenn der Rasen hinter dem Haus weniger Sonne erhält und langsamer wächst als die Wiese im vorderen Teil des Gartens. Modelle wie der Einhell FREELEXO oder der Bosch Indego XS 300 sind in der Lage, mehrere Einstiegspunkte zu wählen. Dadurch können sie separate Flächen automatisiert mähen.

Feste oder freistehende Klingen
Die meisten Mähroboter haben frei bewegliche Klingen, die sowohl nach links als auch nach rechts drehen können. Die beweglichen Klingen schneiden zwar feine Halme, prallen bei härteren Objekten jedoch zurück. Das erhöht die Sicherheit und reduziert den Verschleiß der Klingen.

Vereinzelt finden sich Rasenmäherroboter mit feststehenden Messern, die sich gut für die Nutzung in Parks oder auf Streuobstwiesen eignen. Sie zerkleinern auch Fallobst oder herumliegenden Ästen. Für die Nutzung in Familliengärten sind sie aufgrund des erhöhten Verletzungsrisikos aber nicht die beste Wahl.

Die Räder

App des Einhell FREELEXO 1200 LCD BT Mähroboters Mähplan

Die meisten Mähroboter sind mit vier Rädern ausgestattet – zwei Vorder- und zwei Hinterrädern. Dabei dienen die beiden großen Hinterräder meist dem Antrieb und die zwei kleinen Vorderräder dem Manövrieren. Diese Konstruktion ist stabiler als die Variante mit drei Rädern – insbesondere beim Mähen von Steigungen. Wer einen Mähroboter für das Mähen an Hängen sucht, sollten darauf achten, dass die Hinterräder ein starkes Profil haben. Dadurch kann der Mähroboter sicher bergab fahren.

App-Steuerung
Viele Mähroboter in unserem Test lassen sich per App über ein Smartphone bedienen. In der Regel lassen sich über die App alle Einstellungen vornehmen – inklusive des Einstellens der Mähzeiten sowie dem Starten und Stoppen des Betriebs. Ein großer Vorteil von App-fähigen Mährobotern ist, dass sie Nutzer im Falle von Fehlern über das Smartphone benachrichtigten – zum Beispiel, wenn der Roboter sich festgefahren hat und sich nicht mehr allein befreien kann.

Wichtig ist, bei App-fähigen Mährobotern auf die Verbindungsart zu achten. Die Verbindung via Bluetooth funktioniert meist unkompliziert. Bei Modellen, die sich per WLAN mit dem Smartphone verbinden lassen, gilt es vor dem Kauf sicherzustellen, dass die WLAN-Signale des heimischen Routers bis in den Garten reichen.

Regensensor
Mähroboter mit Regensensor sind in der Lage, Wassertropfen zu erkennen und bei Regen frühzeitig in ihre Station zurückzufahren. Das schützt nicht nur den Mähroboter, sondern auch die Wiese. Denn auf nassem Rasen sollten nicht gemäht werden. Bei Nässe sind Grashalme anfälliger für mechanische Beschädigungen, Pilze und andere Krankheitserreger. Ebenfalls zu erwähnen ist, dass feuchte Grasreste sich leichter an der Unterseite des Mähroboters festsetzen und die Arbeit des Mähwerks beeinträchtigen können.

Smart-Home-Anbindung
Wer Wert auf eine komfortable Nutzung legt und alle Möglichkeiten zur Automatisierung seines Mähroboters ausschöpfen möchte, greift zu einem Smart-Home-fähigen Modell. So ist es unter anderem einen Mähroboter mit einem smarten Bewässerungssystem zu vernetzen und die Betriebszeiten aufeinander abzustimmen. Eine weitere Option ist die Kopplung mit einer Überwachungskamera. So kann der Roboter seinen Betrieb automatisch einstellen, wenn sich Kinder oder Tiere auf der Wiese befinden.

Die Basis für die Smart-Home-Anbindung bilden WLAN-fähigkeit und IFTTT-Unterstützung. IFTTT (If This Then That) ist ein Automatisierungsdienst, der es ermöglicht, Geräte und Webinhalte miteinander zu verknüpfen und routinemäßige Abläufe im Alltag zu erleichtern. Vorhanden ist diese Funktion in unserem Rasenroboter-Test bei den Modellen von Gardena und AL-KO.
Die Art des Akkus
Gardena Mähroboter smart SILENO life unter HeckeBei Mährobotern kommen zwei verschiedene Arten von Akkus zum Einsatz – Lithium-Ionen- und Bleisäure-Akkus. Lithium-Ionen-Akkus bieten den Vorteil, dass sie bei kleinerer Bauweise eine höhere Akkukapazität aufweisen. Viele Hersteller werben damit, dass die in ihren Rasenrobotern verbauten Akkus mindestens 5 Jahre halten. Sie erreichen häufig zehnmal so viele Ladezyklen wie Bleisäure-Akkus. Aus diesem Grund ist es ratsam, beim Kauf eines Mähroboters auf das Vorhandensein eines Lithium-Ionen-Akkus zu achten.

Die Akkulaufzeit
Bei einem Mähroboter, der selbstständig zu seiner Ladestation zurückkehren kann, spielt die Akkulaufzeit eine untergeordnete Rolle. Im Durchschnitt haben Rasenroboter eine Akkulaufzeit von 50 bis 75 Minuten. Entscheidender ist der jährliche Stromverbrauch. Dieser kann anhand der Leistung in Watt oder der Kombination aus Akkukapazität und Betriebszeit des Roboters eingeschätzt werden.

success

Stromkosten reduzieren: Wer die Stromkosten für den Betrieb seines Mähroboters reduzieren möchte, kann die Ladestation per Solaranlage mit Energie versorgen. Vereinzelt gibt es Rasenroboter, die mit einem integrierten Solarpanel ausgestattet sind.

Der Diebstahlschutz
Rasenroboter sind kostspielige Geräte. Wenn sie unbeobachtet auf der Wiese ihre Arbeit verrichten, sind sie ein gefundenes Fressen für Diebe. Um das Risiko für einen Diebstahl zu reduzieren, sind viele Mähroboter mit Diebstahlschutz-Funktionen ausgestattet. Bei einigen Geräten lässt sich beispielsweise ein PIN-Code einrichten, der immer eingegeben werden muss, wenn der Roboter angehoben wird. Das verhindert zwar nicht den Diebstahl, sorgt aber dafür, dass der Langfinger nichts von seiner Beute hat. Ein besserer Diebstahlschutz ist ein integriertes Alarmsystem, das sich akustisch bemerkbar macht, wenn der Roboter angehoben wird. Hochwertige Mähroboter mit GPS-Funktion lassen sich per GPS orten.

Weitere Informationen rund um den Diebstahl des Mähroboters inklusive Tipps zur Prävention bietet das Video:

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Das Gewicht
Das Gewicht eines Mähroboters stellt ein untergeordnetes Kaufkriterium dar. Im Idealfall wird ein Mähroboter nur einmal pro Jahr auf den Rasen gesetzt und fährt anschließend automatisch auf die Grünfläche und zurück zu seiner Station. Die meisten Geräte bringen ein Gewicht von 5 bis 12 Kilogramm auf die Waage. Dieses spielt nur eine Rolle, wenn der Roboter separate Flächen bearbeiten soll und regelmäßig hin- und hergetragen werden muss.

Die Lautstärke
Rasenroboter sind leiser als klassische Rasenmäher. Wer lärmempfindlich ist oder plant, seinen Mähroboter in den Abendstunden oder am frühen Morgen zu betreiben, sollte auf eine geringe Betriebslautstärke achten. Im Durchschnitt arbeiten Mähroboter mit einer Lautstärke von 55 bis 68 Dezibel, was ungefähr dem Geräuschpegel von Straßenlärm entspricht. In unserem Test hatten wir aber mit dem „kleineren“ Gardena-Modell einen Mähroboter im Test, der noch leiser war.

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Achtung: Beachtet werden sollte, dass 10 Dezibel Unterschied ungefähr einer Verdopplung der wahrgenommenen Lautstärke entsprechen.

Garagen für Mähroboter

Die meisten Mähroboter sind wasserdicht. Nichtsdestotrotz können Blitz und Donner oder starker Wind Schäden verursachen, wenn der Roboter ungeschützt in seiner Ladestation steht. Um das Risiko zu reduzieren, haben viele Hersteller Garagen für Mähroboter im Angebot. Diese bieten dem kostspieligen Roboter einen sicheren Rückzugsort und schützen ihn vor ungünstigen Umweltbedingungen.

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Drei Tipps für den Kauf einer Mähroboter-Garage
Einhell FREELEXO 1200 LCD BT Mähroboter von hunten

  1. Die richtige Größe: Die richtige Größe spielt bei der Auswahl einer Garage für den selbstfahrenden Rasenmäher eine wichtige Rolle. Dabei gilt es, nicht nur auf die Höhe und Breite, sondern auch auf die Länge zu achten. In der Garage muss neben dem Mähroboter die Ladestation Platz finden. Vor dem Kauf empfiehlt es sich, den Roboter inklusive Ladestation abzumessen. Die Garage sollte in allen Richtungen einige Zentimeter Platz haben, damit der Roboter eigenständig nach draußen manövrieren kann.
  2. Ist das Dach wasserdicht? Nicht alle Mähroboter-Garagen sind vollständig wasserdicht. Das gilt besonders für selbst gebaute Unterbringungsmöglichkeiten. Wichtig ist, dass der Roboter in seiner Garage trocken bleibt. Feuchtigkeit sollte während des Ladevorgangs unbedingt vermieden werden.
  3. Schutz vor Dieben: Im besten Fall sollte eine Garage den Mähroboter nicht nur vor ungünstigen Witterungsbedingungen schützen, sondern auch vor Dieben. Vorteilhaft ist eine Rasenroboter-Garage, die sich abschließen lässt.

Welche bekannten Mähroboter-Hersteller und Marken gibt es?

Es gibt zahlreiche mehr oder weniger bekannte Hersteller und Marken von Mährobotern. Zu den bekanntesten gehören Gardena, Bosch, Robomow, WORX, AL-KO, Ecoflow, Einhell, Ecovacs und Yardforce.

Welches Mähroboter-Zubehör ist sinnvoll?

Für Mähroboter gibt es verschiedenes Zubehör, das sich je nach Situation und Standort des Gerätes als nützlich erweisen können. Die vier wichtigsten Zubehör-Teile für das Rasenmähen mit Roboter möchten wir im folgenden Abschnitt kurz vorstellen:

  • Begrenzungskabel und Heringe
  • Wandhalterung
  • Winterschutzboxen
  • Radbürsten
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Kompatibilität überprüfen: Vor dem Kauf von Mähroboter-Zubehör gilt es darauf zu achten, dass die Zubehör-Teile mit dem jeweiligen Modell kompatibel sind. Nicht alle Zubehör-Teile eignen sich für jeden Rasenroboter.

Begrenzungskabel und Heringe
Einhell FREELEXO 1200 LCD BT Mähroboter auf der Wiese und in der LadestationDie meisten Mähroboter werden mit 100 bis 200 Metern Begrenzungsdraht ausgeliefert. Die Länge des Drahtes oder Kabel entspricht normalerweise der Fläche, die der Roboter bearbeiten kann. Wer mehrere separate Grünflächen pflegen möchte oder viele Hindernisse aussparen muss, benötigt eventuell zusätzlichen Begrenzungsdraht. Wichtig ist, dass beim Kauf auf eine entsprechende Anzahl an Heringen geachtet wird, mit denen der zusätzliche Begrenzungsdraht befestigt werden kann.

Wandhalterungen
Eine Wandhalterung kann sich als nützlich erweisen, um den Mähroboter im Winter platzsparend unterzubringen. Diese ermöglichen es, einen Rasenroboter mitsamt der Ladestation an einer Garagenwand oder anderen Wänden aufzuhängen.

Winterschutzboxen
Winterschutzboxen schützen nicht den Mähroboter, sondern dessen Begrenzungsdraht. Sie dienen dazu, den offenliegenden Enden des Drahtes vor winterlichen Witterungsverhältnissen zu schützen.

Radbürste
Radbürsten lassen sich an das Gehäuse eines Mähroboters montieren und dienen dazu, die Räder während des Betriebs sauber zu halten und eine optimale Haftung zu gewährleisten. Darüber hinaus gibt es weiteres Zubehör, wie zum Beispiel ein Mobilfunkmodul zur App-Steuerung ohne Wi-Fi.

Gardena Mähroboter smart SILENO life Ansicht von untenWelche Rasenroboter-Ersatzteile gibt es?

Mähroboter haben einige Bauteile, die dem Verschleiß unterliegen und in regelmäßigen Abständen ausgewechselt werden müssen, damit das Rasenmähen mit dem Roboter eine kontinuierlich hohe Qualität bietet. Zu den wichtigsten Ersatzteilen für Mähroboter gehören:

  • Ersatzklingen: Am häufigsten müssen die Klingen eines Mähroboters ausgewechselt werden. Das wird notwendig, sobald die Schnittqualität nachlässt. Erkennbar ist das an ausgefransten Grashalmen.
  • Ersatz-Akkus: Wenn der Mähroboter schon einige Jahre in Benutzung ist oder im Winter falsch gelagert wird, kann der verbaute Akku an Leistung verlieren. Bei zunehmendem Verlust der Akkukapazität wird es erforderlich, den Akku auszuwechseln.
  • Ersatzräder: Die Räder eines Mähroboters müssen nur selten ausgewechselt werden. Nichtsdestotrotz sollte darauf geachtet werden, ob Ersatzräder erhältlich sind.
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Bessere Verfügbarkeit von Ersatzteilen: Für Mähroboter von Markenherstellern wie Bosch, Gardena oder Husqvarna ist es leichter, Ersatzteile zu finden, als es bei weniger bekannten Herstellern der Fall ist.

Was gibt es bei der Wartung und Pflege eines Mähroboters zu beachten?

Obwohl Mähroboter mitunter täglich in Betrieb sind, hält sich der Reinigungs- und Wartungsaufwand in Grenzen. Zu beachten sind die Kontrolle der Messer, die Reinigung der Unterseite und das Putzen der elektrischen Kontakte. Das soll für eine kontinuierliche Schnittleistung sorgen. Was es bei der Reinigung eines Mähroboters zu beachten gilt, haben wir im folgenden Abschnitt zusammengetragen:

  • Die Messer eines Mähroboters sollten monatlich auf ihre Schärfe geprüft und bei Bedarf ausgewechselt werden. Wie das genau funktioniert, ist von Modell zu Modell verschieden und sollte in der Betriebsanleitung des Roboters zu finden sein.
  • Bei den meisten Mährobotern werden die Klingen an einem Kunststoffteller befestigt. Dieser sollte ungefähr einmal pro Woche auf Mähreste kontrolliert werden. Diese gilt es gründlich zu entfernen, da es anderenfalls zu Einbußen in puncto Mähleistung kommen kann. Hierbei kann ein schmaler Spachtel oder ein robuster Pinsel helfen.
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Handschuhe tragen! Anders als klassische Rasenmäher arbeiten Mähroboter mit scharfen Klingen. Aus diesem Grund sollten bei Wartungsarbeiten im Bereich der Klingen Handschuhe getragen werden.

Achtung: Das sollten Sie wissen!

  • In regelmäßigen Abständen gilt es, die Unterseite des Mähroboter-Gehäuses auf Schmutz und Ablagerungen von Mähresten zu kontrollieren. Für die Reinigung sollte nur Wasser verwendet werden, wenn der Hersteller es ausdrücklich empfiehlt. Viele Modelle sind gut gegen von oben eintreffendem Wasser geschützt. An der Unterseite kann die Flüssigkeit in die empfindliche Elektronik eindringen und den Roboter beschädigen. Daher sollten die Grasreste in diesem Bereich mit einer Bürste oder einem Spachtel beseitigt werden.
  • So gut wie jeder Mähroboter ist an der Vorderseite mit zwei Kontaktblechen ausgestattet. Diese bestehen aus einer Kupferlegierung und ermöglichen es dem Roboter, an seiner Ladestation neue Energie zu tanken. Wenn diese stark verschmutzt oder verrostet sind, kann der Mähroboter nicht mehr aufgeladen werden. Sollte der Roboter mehrere Stunden in seiner Ladestation stehen und diese nicht mehr verlassen, gilt es, die Kontakte zu prüfen und bei Bedarf zu reinigen. Hierfür eignet sich ein feinkörniges Schleifpapier.

Defektes Begrenzungskabel
Ist das Begrenzungskabel defekt, verweigern die Mähroboter den Dienst und geben eine entsprechende Fehlermeldung aus. Um den Kabelbruch zu reparieren, muss er zunächst einmal gefunden werden und dazu sind bei 100 und mehr Metern Begrenzungsdraht technische Hilfsmittel erforderlich. Es gibt im Handel Spannungstester beziehungsweise Kabelsuchgeräte, mit denen der Draht abgelaufen und geprüft werden kann. Das Video zeigt noch einen anderen Weg mit einem Hilfsmittel, dass viele zu Hause haben werden:

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Mähroboter mit Igelschutz – Sicherheit für Igel und andere Kleintiere

Gartenbesitzer sind in ihrem Naturidyll in den seltensten Fällen allein. Oftmals unbemerkt tummeln sich auf den Rasenflächen verschiedene Kleinetiere – Igel, Maulwürfe, Kröten, Eidechsen oder Schnecken. Für die meisten Tiere stellt der Mähroboter keine große Gefahr dar. Ihr Fluchtinstinkt sorgt dafür, dass sie dem Roboter selten zu nahe kommen. Bei Igeln funktioniert die Fluchtinstinkt allerdings anders. Bei Gefahr kugeln sie sich zusammen und sitzen die brenzlige Situation einfach aus. Was bei ihren natürlichen Fressfeinden gut funktioniert, kann den stacheligen Kleintieren bei einem Mähroboter schnell zum Verhängnis werden.Die meisten Hersteller haben entsprechende Vorkehrungen getroffen, um die Verletzungsgefahr für Igel zu reduzieren. Unter der Bezeichnung „Igelschutz“ werden in der Regel drei Eigenschaften zusammengefasst:

  • Hindernissensoren: Mithilfe ihrer Hindernissensoren können Mähroboter Igel auf der Wiese erkennen und umfahren.
  • Tiefe Frontschürze: Sollten die Hindernissensoren den Igel nicht erkennen, ist die Frontschürze der meisten Mähroboter so tief, dass das Tier nicht überfahren, sondern nur weggeschoben wird.
  • Bewegliche Klingen: Sollten sowohl die Sensoren als auch die Frontschürze versagen, kann es passieren, dass ein Igel vom Mähroboter überfahren wird. In diesem Fall sollen die beweglichen Klingen dafür sorgen, dass das Tier keine schweren Verletzungen erleidet.
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Alle Mähroboter im Test mit Igelschutz: Alle von uns getesteten Mähroboter können den Igelschutz gewährleisten. Die einzige Einschränkung gibt es bei dem Robolinho®550W von AL-KO, der mit seinen feststehenden Klingen nur einen eingeschränkten Igelschutz bietet.

Noch mehr Sicherheit für Igel – das können Gartenbesitzer selbst tunWorx Vision M600 Mähroboter in einer Ecke

Um die Sicherheit von Igeln und anderen Kleintieren beim Rasenmähen mit Roboter im Garten zu gewährleisten, können Gartenbesitzer zusätzliche Maßnahmen ergreifen:

  1. Igelverstecke: Durch das Anlegen von Haufen aus Laub, Reisig und Holz im Garten können sichere Verstecke für Igel geschaffen werden. Diese bieten Schutz vor Mährobotern und anderen potenziellen Gefahren.
  2. Aufklärung: Informationen über die Anwesenheit von Igeln und anderen Kleintieren im Garten sollten geteilt werden, um Menschen für den Schutz dieser Tiere zu sensibilisieren und sie dazu zu ermutigen, ebenfalls Rücksicht zu nehmen.
  3. Mähzeiten planen: Wenn der Mähroboter programmierbar ist, können die Mähzeiten so geplant werden, dass sie sich möglichst wenig mit den Aktivitätszeiten von Igeln überschneiden. Igel sind überwiegend nachtaktive Tiere. Daher ist es sinnvoll, den Mähroboter tagsüber oder am frühen Abend fahren zu lassen.
  4. Regelmäßige Kontrolle: Eine Regelmäßige Überprüfung der Wiese hilft, die Anwesenheit von Igeln frühzeitig festzustellen. Das sollten Gartenbesitzer ohnehin tun, um die Rasenfläche von Steinen, Ästen und anderen Gegenständen zu befreien, die die Klingen des Rasenmähroboters beschädigen könnten.
  5. Sichere Zäune: Falls der Garten eingezäunt ist, gilt es darauf zu achten, dass Igel und andere Tiere problemlos ein- und auswandern können. Dazu sollten Lücken am Zaun vorhanden sein oder spezielle Tierschutzöffnungen installiert werden.
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Wie lässt sich herausfinden, ob sich Igel im Garten aufhalten? Wer herausfinden möchte, ob sich Igel im Garten aufhalten, sollte Rasenflächen und Gehwege zunächst auf Pfotenabdrücke, Igelkot, Schlafnester untersuchen. Igel hinterlassen oft kugelförmige Schlafnester aus Gras und Blättern. Allerdings kann es auch sein, dass im Garten Igel tagsüber oder nachts unterwegs sind, ohne dass es eindeutige Hinweise darauf gibt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann einen Igeltunnel in seinem Garten platzieren. Das ist ein kleiner Tunnel, der mit Futter gefüllt wird. Auf den Boden kommen Papier und Farbe. Wenn sich der Igel das Futter einverleibt, hinterlässt er dabei seine Spuren im Tunnel. Eine Anleitung zum Anlegen eines Igeltunnels findet sich hier.

FAQ – häufig gestellte Fragen zu Mährobotern

Abschließend möchten wir uns einigen Fragen widmen, die häufig im Zusammenhang mit Mährobotern gestellt werden. Wir hoffen, unseren Nutzern den Kauf und die Nutzung Ihres Rasenroboters erleichtern zu können.

Ab wann kann ein Mähroboter im Frühjahr genutzt werden?

Das erste Rasenmähen mit Roboter sollte nicht zu früh im Jahr erfolgen. Ansonsten hat der Rasen keine Möglichkeit, dicht zu wachsen und bleibt das ganze Jahr über ungleichmäßig. Der beste Zeitpunkt für den Start der Mähsaison ist, wenn die Halme eine Länge von 7 bis 10 Zentimetern erreicht haben. Abhängig vom Graswachstum ist das häufig zwischen Ende März und Anfang April der Fall.

Ab wann sollte ein Mähroboter eingewintert werden?

Wenn der Herbst naht und die Sonnenstunden weniger werden, ist die Mähsaison vorbei und muss der Rasen nicht mehr gemäht werden. Jetzt kann der Mähroboter zum Schutz vor der Witterung nach drinnen geholt werden. Wichtig ist, dass dies erfolgt, bevor Minusgrade herrschen.

Wann sollten die Messer eines Mähroboters gewechselt werden?

FragezeichenWie lange die Messer eines Mähroboters scharf bleiben, ist vom Betrieb abhängig und nur schwer vorauszusagen. Viele Hersteller geben an, dass die Klingen ihrer Mähsysteme innerhalb einer Gartensaison ungefähr alle ein bis 3 Monate ausgetauscht werden sollten. Um den optimalen Zeitpunkt zu finden, sollten Gartenfreunde auf ihren Rasen achten. Sobald die Grashalme nicht mehr sauber abgeschnitten werden, sondern ausgefranst aussehen, sollten die Klingen getauscht werden.

Lohnt sich eine Versicherung für Mähroboter?

Da es sich bei Rasenrobotern um kostspielige Geräte handelt, kann es sich lohnen, diese gegen Diebstahl und Beschädigungen abzusichern. Bevor eine separate Versicherung abgeschlossen wird, sollte geprüft werden, ob der Roboter über eine bestehende Hausratversicherung abgesichert ist.

Gibt es Mähroboter ohne Begrenzungskabel?

Ja, vereinzelt gibt es Mähroboter, die ohne Draht auskommen. Diese Geräte sind mit einem Rasenerkennungssensor ausgestattet, mit dem sie das Ende einer Rasenfläche eigenständig erkennen können. Sobald die Rasenkante erreicht ist, kehrt der Roboter automatisch um. Andere Modelle nutzen Kameras dafür. Bei Mährobotern, die ohne Begrenzungskabel auskommen, entfällt der Installationsaufwand für den Draht.

Wie lange hält der Akku eines Mähroboters?

Der Akku eines Mähroboters muss normalerweise nicht gewartet werden und hat eine Lebensdauer von 2 bis 4 Jahren. Je seltener der Roboter zum Einsatz kommt, desto länger hält der Akku. Bei den meisten Rasenrobotern lässt sich der Akku austauschen.

Wie gefährlich sind Mähroboter?

Mit ihren rotierenden Klingen bergen Mähroboter ein gewisses Sicherheitsrisiko. Um Personen oder Haustiere vor Verletzungen zu bewahren, sind die meisten Rasenroboter mit Sicherheitssensoren ausgestattet. Diese sorgen dafür, dass der Motor sich automatisch abschaltet, wenn der Roboter angehoben oder zu stark geneigt wird. Für Igel oder andere Kleintiere auf der Grünfläche können Mähroboter gefährlich sein.

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Kinder nicht unbeaufsichtigt lassen! Trotz Sicherheitssensoren sollten sich Kinder während des Betriebs nur unter Aufsicht Ihrer Eltern auf der Rasenfläche aufhalten.

Wie oft sollte ein Mähroboter mähen?

Die meisten Gartenroboter sind von Hause aus so eingestellt, dass sie jeden Tag rund um die Uhr mähen und nur Pausen einlegen, wenn sich die Akkuladung dem Ende neigt. Das ist sowohl bei großen als auch bei kleinen Rasenflächen sinnvoll. Denn das Schnittgut der abgeschnittenen Grashalme verbleibt auf dem Rasen und dient dort als Dünger. Je kürzer diese sind, desto besser können sie verwittern. Bei den meisten Rasenrobotern sind die Mähzeiten individuell einstellbar.

Wie lässt sich verhindern, dass ein Mähroboter über Blumenbeete fährt?

Wenn sich die Blumenbeete nicht mithilfe des Begrenzungsdrahtes eingrenzen lassen, können diese mit Hindernissen geschützt werden. Eine der einfachsten und optisch ansprechendsten Möglichkeiten sind Beet-Einfassungen. Diese können im Baumarkt erworben oder selbst gemacht werden – zum Beispiel aus einer Reihe an großen Steinen beziehungsweise Rasenkantensteinen.

Gibt es Mähroboter für Sportplätze?

Die meisten Mähroboter eignen sich für das Trimmen von Grünflächen mit einer Größe von 500 bis 2.500 Quadratmetern. Ein Standard-Fußballfeld hat eine Fläche von rund 7.000 Quadratmetern und ist für die meisten Roboter zu groß. Nichtsdestotrotz sind einige Mähroboter im Angebot, die sich für Rasenflächen dieser Größe eignen – zum Beispiel von dem Hersteller Automower.

Darf ein Mähroboter nachts oder an Wochenenden mähen?

Mähroboter unterliegen nicht der Geräte- und Lärmschutzverordnung, weshalb es generell kein Verbot für die Nutzung in der Nacht oder an Wochenenden gibt. Dennoch sollten Gartenfreunde ihren Rasenroboter so einstellen, dass er nur tagsüber arbeitet und die Nachbarschaft nicht von der Geräuschkulisse belästigt wird. Das gilt auch für die Abende der Wochentage.

Gibt es einen Mähroboter-Test der Stiftung Warentest?

Mehrere Mähroboter (Einhell, Bosch, AL-KO, ORBEX, Yardforce, LANDXCAPE)Das Verbrauchermagazin Stiftung Warentest hat zuletzt im März 2024 Mähroboter getestet und dabei acht Geräte unter die Lupe genommen. Sie stammen von Bosch, Einhell, Gardena, Husqvarna, Solo by Al-Ko, Stiga, Worx und Yard Force. Der Test der acht Mähroboter erfolgte auf deklarierten Flächen zwischen 400 und 700 Quadratmetern. Die Geräte waren alle mit einem Lithium-Ionen-Akku ausgestattet. Die Bewertungskriterien hatten folgende Gewichtung:

  • Mähen: 60 Prozent
  • Handhabung: 25 Prozent
  • Sicherheit: 5 Prozent
  • Umwelt: 5 Prozent
  • Datensendeverhalten: 0 Prozent

Der Testsieger im März 2024 wurde mit der Note 2,6 bewertet, was dem Gesamturteil „Befriedigend“ entspricht. Die beiden folgenden Mähroboter erhielten die gleiche Gesamtbewertung. Die drei erstplatzierten Geräte zeigten im Test gute Qualität in Sachen Mähen, Handhabung und Umwelt. Was das Gesamtergebnis schmälerte, waren vor allem Mängel in der Sicherheit sowie im Datensendeverhalten und im Schutz des Nutzerkontos. Zwei Mähroboter mit Kamera wurden gesondert bewertet. Sie schafften im Test nur jeweils ein „Ausreichend“.

Der Mähroboter-Test der Stiftung Warentest mit Testsieger und Testergebnissen, der auf dieser Seite zu finden ist, ist für eine einmalige Pauschale in Höhe von 4 Euro erhältlich. Im folgenden Video liefert die Verbraucherorganisation zudem eine Kaufberatung für Mähroboter:

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Testergebnisse von 2020 und 2022

Im März 2022 wurden mehrere Mähroboter im Wert zwischen 330 und 1.110 Euro einem Test unterzogen. Laut Stiftung Warentest konnten alle elf getesteten Roboter für den Garten ihre Hauptaufgabe gut erfüllen. Für die Bewertung der einzelnen Geräte im Test nutzt das Institut vier Kriterien, die mit einer individuellen prozentualen Gewichtung in die Gesamtbewertung einfließen. Dazu zählen:

  • Mähen 50 Prozent
  • Handhabung 30 Prozent
  • Sicherheit 10 Prozent
  • Geräusch 10 Prozent

Die Hersteller der Geräte aus dem Test gaben an, dass die Roboter für eine maximale Rasenfläche im Garten von 400 bis 800 Quadratmetern ausgelegt sind. Für dieses Pensum benötigen einige Modelle mehrere Stunden. Die Mähroboter im Test von Husqvarna, Gardena, Bosch, Stihl, Al-KO und Co. haben eine gemeinsame Schwäche: Sie nehmen keine Rücksicht auf spielende Kinder oder gar einen Attrappen-Kinderarm oder einen Kinderfuß. Zwei der Mähroboter erhielten im Test deswegen die Note „mangelhaft“. Interessanterweise sind es nicht die kostengünstigen Geräte im Test, die Sicherheitsmängel aufzeigen. Über die Testnote „befriedigend“ als Bestnote kommt keiner der Rasenroboter im Test hinaus, wobei nur sechs Modelle diese Bewertung erhielten.

Beispielsweise erzielte der Husqvarna-Mähroboter Automower 105 im Rasenroboter-Test von 2020 die Gesamtnote 2,9. Die Tester bewerteten den Husqvarna Automower in Sachen Handhabung sogar mit „Sehr gut“ und bei den Kriterien Mähen und Geräusch erzielte der Husqvarna-Mähroboter jeweils ein „Gut“. Im Test von 2022 stand der Husqvarna Automower 305 auf dem Prüfstand mit einem Gesamtergebnis von 2,6. Der Mähroboter von Husqvarna erreichte bei Mähen und Geräusch ähnliche Ergebnisse wie der Husqvarna Automower 105. Zudem war bei beiden Modellen die Sicherheit nur „Ausreichend“.

In beiden Jahren wurden auch Stihl-Rasenmäher getestet: 2020 das Modell RMI 422.0 und 2022 der Stihl-Rasenmäherroboter iMow RMI 422. Beide Geräte erreichten das Gesamtergebnis „Befriedigend“, wobei der Stihl-Mähroboter im Test von 2022 mit der Note 2,7 besser abschnitt. Im Jahr 2020 schaffte der Mähroboter von Stihl nur die Note 3,2. Auch bei den Stihl-Rasenmähern war die Sicherheit das größte Manko und wurde jeweils nur mit „Ausreichend“ bewertet.

Die Verbraucherorganisation hat außerdem ein Video zu dem Mähroboter-Test veröffentlicht, das unter anderem einige Sicherheitsrisiken aufzeigt:

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Im Zusammenhang mit Rasenpflege könnten außerdem die Rasenmäher-Tests interessant sein, die die Verbraucherorganisation in mehreren Jahren durchgeführt hat. Dabei standen sowohl Akku-Rasenmäher als auch Kabel-Mäher auf dem Prüfstand. Der aktuellste Rasenmäher-Test fand im März 2025 statt. Wer sich dafür interessiert, klickt bitte hier. Gegen eine geringe Gebühr können die Testergebnisse und umfangreichen Informationen eingesehen werden.

Gibt es einen Mähroboter-Test mit Testsieger von Öko-Test?

Darauf sollten Sie achtenÖko-Test hat im Mai 2014 einen Mähroboter-Test mit acht Geräten durchgeführt. Da die letzte Aktualisierung einige Jahre zurückliegt, sind die Ergebnisse aus dem Test wenig relevant und sollten dementsprechend interpretiert werden. Seit 2014 haben die Hersteller intensiv an der Robotertechnik gearbeitet, weshalb sich die damaligen Geräte im Test kaum mit den heutigen Robotern vergleichen lassen. Wer trotzdem einen Blick in den Mähroboter-Test von Öko-Test werfen möchte, findet diesen hier.

Gibt es einen weiteren unabhängigen Mähroboter-Test mit Testsieger?

Das Gartenmagazin Selbst.de hat einen Mähroboter-Test mit zehn Geräten durchgeführt, die zum Zeitpunkt des Tests zwischen 800 und 2.400 Euro im Handel kosteten. Die Roboter im Test wurden in einem Testgarten geprüft, der mit Hindernissen, Passagen und Unebenheiten mit echten Praxisbedingungen versehen war. Neben der Installation wurde auch die Anleitung im Test geprüft. Gleiches gilt für die Programmierung, den eigentlichen Mähbetrieb sowie für die verschiedenen Geländeformen, die Wartung, Sicherheit und das Mähergebnis.

Positiv anzumerken ist, dass sich die kostengünstigsten Testgeräte mit Bewertungen zwischen 1,7 und 1,8 ins Mittelfeld einreihen. Die gesamten Testergebnisse und Testsieger können auf der Webseite des Magazins heruntergeladen werden.

Glossar

Begrenzungsdraht
Der Begrenzungsdraht oder Begrenzungskabel ermöglicht es, den Arbeitsbereich eines Mähroboters festzulegen. Dieser wird von der Ladestation um die zu bearbeitende Grünfläche verlegt. Dabei können Hindernisse wie Bäume, Beete oder Gartenmöbel ausgespart werden, sodass der Roboter weiß, dass er in diesem Bereich nicht arbeiten darf. Normalerweise setzt sich ein Begrenzungsdraht aus einer äußeren Schutzschicht und einem inneren Draht zusammen. Die Schutzhülle besteht meistens aus PVC. Für den inneren Draht kommen Metalle mit einer guten Leitfähigkeit zum Einsatz – oft Kupfer.
Firmware
Die Firmware ist ein Software-Programm, das alle Grundfunktionen eines Mähroboters steuert. Die Hersteller veröffentlichen regelmäßig aktualisierte Firmware-Versionen, durch die bestehende Funktionen optimiert und neue Funktionen ergänzt werden können.
Wasserschutzklasse
Die Wasserschutzklasse ist ein Index zur Einschätzung von Wasser- und Staubschutz. Die Angabe erfolgt über die Buchstaben IPX und eine darauffolgende Ziffer. Je höher die Ziffer ist, desto besser ist das Gerät vor Wasser und Staub geschützt.
Akkukapazität
Die Akkukapazität gibt an, wie viel Strom ein Akku speichern kann. Angegeben wird dieser Wert in Milliamperestunden.
WLAN
WLAN steht als Abkürzung für Wireless Local Area Network. Gemeint ist ein drahtloser Internetzugang, auf den mehrere Geräte ohne Kabelverbindung gleichzeitig zugreifen können.
Bluetooth
Bluetooth ist eine Technologie für die drahtlose Datenübertragung zwischen zwei Geräten. Es ist auf kurze Distanzen ausgelegt und erreicht je nach Bluetooth-Version Übertragungsreichweiten zwischen 10 und 20 Metern.
Mähwerk
Als Mähwerk, Klingenteller oder Mähdeck wird der Bereich eines Rasenmähers oder Mähroboters bezeichnet, an dem sich die Klingen befinden. Gemeint sind nicht nur die Messer, sondern die gesamte Haltevorrichtung inklusive Klingen.
Schnittbreite
Die Schnittbreite eines Mähroboters sagt aus, wie breit die Rasenfläche ist, die das Gerät in einem Durchgang mähen kann. Vereinfacht gesagt handelt es sich um die Breite der Spur, die der Roboter im Rasen hinterlässt.
Schnitthöhe
Die Schnitthöhe beschreibt den Abstand zwischen Klingen und Boden. Bei den meisten Mährobotern ist diese variabel und lässt sich an die gewünschte Rasenhöhe anpassen.
PIN-Code
Ein PIN-Code besteht aus vier Ziffern und dient zum Schutz vor unerwünschten Zugriffen. Viele Mähroboter ermöglichen es ihren Nutzern, einen individuellen PIN-Code festzulegen. Falls das Gerät entwendet wird, kann der Dieb es nicht einschalten.

Weitere interessante Fragen

Welche Mähroboter sind die besten?

Welche Produkte haben uns besonders gut gefallen und warum?

Quellenangaben

Folgendes Produkt hatten wir ebenfalls im Vergleich

ORBEX S400G – Mähroboter mit WLAN und Bluetooth-Unterstützung
IPX5
Orbex S400G Mähroboter
Kundenbewertung
(5 Bewertungen)
Orbex S400G Mähroboter
Globus Baumarkt 395,00€ Jetzt zu Globus*
ORBEX S400G Mähroboter auf der Wiese erstes Foto Den Mähroboter S400G empfiehlt ORBEX für Flächen von bis zu 400 Quadratmetern. In unserem Test hat er in fast allen Belangen gute Arbeit geleistet. Allerdings bringt der Mähroboter keine besonderen Eigenschaften mit. Zudem erscheint uns die angegebene Flächenleistung als recht hoch angesetzt, weshalb es den S400G vorletzten Platz im Mähroboter-Test verschlägt. Beim Auspacken macht der ORBEX S400G Mähroboter einen guten Eindruck. Das grün-schwarze Design wirkt modern und hochwertig. Die Materialqualität des komplett aus Kunststoff gefertigten Gehäuses erscheint ordentlich. Positiv aufgefallen ist das starke Gummiprofil auf den Rändern. Mit Abmessungen von 38 x 22,5 x 55,5 Zentimetern in Breite, Höhe und Tiefe und einem Gewicht von 8 Kilogramm gehört der S400G zu den kleineren Mährobotern. ORBEX S400G Mähroboter auf der Wiese und in der LadestationDas Kabel verlegen zur Begrenzung des Mähroboters funktioniere im Test ohne Probleme. ORBEX liefert den S400G mit 100 Metern Begrenzungsdraht und 130 Heringen. Der Begrenzungsdraht lässt sich auf der Wiese verlegen und mit den Heringen befestigen. Die Steckplätze für die Kabellitzen befinden sich gut erreichbar an der Rückseite der Ladestation. Ein kleiner Kritikpunkt ist die fehlende Bedienungsanleitung im Lieferumfang. Es liegt lediglich ein QR-Code bei, über den sich eine englischsprachige Anleitung herunterladen lässt. Wer eine deutsche Anleitung benötigt, muss den Umweg über die Webseite des Herstellers gehen. Mit 18 Zentimetern bietet der ORBEX S400G eine mittelgroße Schnittbreite, womit er der Herstellerangabe zur Flächenleistung von 400 Quadratmetern gerecht wird. Das Mähwerk ist mit drei beweglichen Klingen ausgestattet, die sowohl vorwärts als auch rückwärts drehen können. Laut Hersteller halten die Klingen dadurch doppelt so lange. Die Schnitthöhe lässt sich zwischen 2 und 6 Zentimetern in 5-Millimeter-Schritten einstellen. Der ORBEX S400G lässt sich sowohl per App als auch über das kleine Display an der Oberseite und das darunterliegende Bedienfeld steuern. Voreilhaft im Vergleich zu anderen Modellen ist das beleuchtete Display, das sich auch im Dunkeln ablesen lässt. Über die ORBEX-App können Nutzer ein detailliertes Protokoll einsehen, das zeigt, wann der Roboter arbeitet und ob es im Betrieb zu Fehlermeldungen gekommen ist. Zudem lässt sich ein flexibler Wochenplan einstellen, in dem genau festgelegt werden kann, an welchen Tagen der Rasenmähroboter wie lange arbeiten soll. Der S400G ist einer der wenigen Mähroboter in unserem Test, die sich sowohl via Bluetooth als auch per WLAN mit dem Smartphone verbinden lassen. Was das Mähergebnis angeht, gibt es beim ORBEX S400G nichts zu bemängeln. Er schneidet den Rasen sauber und ohne fransige Stellen. Dabei arbeitet er nach keinem festgelegten Schnittmuster, sondern fährt den Bereich innerhalb des Begrenzungsdrahts per Zufallsprinzip ab. Je mehr Zeit der Roboter auf der Wiese verbringt, desto gleichmäßiger ist das Ergebnis. Ob sich der Roboter für die langfristige Pflege von 400-Quadratmeter-Flächen eignet, ist jedoch fraglich. Es scheint, als wäre die Herstellerangabe zur Flächenleistung etwas zu hoch angesetzt.
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Maximale Arbeitszeit nicht erreicht: Die maximal einstellbare Arbeitszeit beträgt 12 Stunden. Der 2,5-Amperestunden-Akku des ORBEX S400G hält im Betrieb ungefähr eine Stunde durch. Ein kompletter Ladevorgang hat im Test 1 Stunde und 29 Minuten in Anspruch genommen. Entsprechend unserer Testergebnisse kann der Roboter also nur 10 Stunden pro Tag mähen.
Der ORBEX S400G ist einer der wenigen Mähroboter, die im Test durch ihre Betriebslautstärke aufgefallen ist – im Falle des vorliegenden Modells jedoch negativ. Mit 68,9 Dezibel haben wir hier den höchsten Geräuschpegel gemessen. Damit ist der Mähroboter von ORBEX deutlich lauter als viele andere Modelle. 70 Dezibel entsprechend etwa der Lautstärke eines Staubsaugers. Ein Vorteil des ORBEX S400G ist der Kantenschneidmodus. Dabei fährt er quer entlang des Begrenzungsdrahts und verfolgt das Ziel, eine möglichst schmale Schnittkante zu hinterlassen. Im Test hat das gut funktioniert. Neben dem Begrenzungskabel blieben aber rund 5 Zentimeter ungemäht, weil der Roboter im Randmodus nicht direkt über das Begrenzungskabel fährt. Die Navigation funktioniert gut. Bevor der Akku leer ist oder wenn es regnet, fährt der ORBEX S400G automatisch zurück in seine Basisfunktion. Auf Hindernisse reagiert er wie die meisten anderen Mähroboter: Er fährt dagegen und rollt nach dem Zusammenstoß in eine andere Richtung weiter. Auch im Hinblick auf andere Sicherheitsmerkmale schneidet der Mähroboter von ORBEX nicht ganz optimal ab. Wird der Roboter im Betrieb hochgehoben, dauert es rund 2 Sekunden, bis die Klingen aufhören, sich zu drehen. Bei anderen Modellen stoppt das Mähwerk sofort. Auch beim einseitigen Ankippen stoppen die Klingen erst, wenn der Roboter einen Winkel von rund 45 Grad erreicht hat. Unser Testholz hat der Rasenmäherroboter nicht erkannt. Er hat es überfahren und mehrere Kerben hinterlassen. Nur die Verkleidung ist hinsichtlich der Sicherheit nicht zu bemängeln. Sie ist an allen Stellen tief genug, dass Kinder oder Tiere die Klingen nicht erreichen können. Wie die Erstinstallation des ORBEX S400G abläuft, zeigt das folgende Video:
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Unser Fazit

Der S400G von ORBEX mäht zuverlässig und lässt sich bequem per App bedienen. Auf kleinen Rasenflächen leistet er gute Arbeit. Wer sich an der angegebenen Flächenleistung orientiert, könnte allerdings enttäuscht werden. Denn in unserem Test hat der Roboter die maximal einstellbare Arbeitszeit nicht erreicht, woraus sich schlussfolgern lässt, dass auch die Angabe zur Flächenleistung nicht ganz realistisch ist. Abgesehen von typischen Kritikpunkten im Hinblick auf die Sicherheit gibt es beim S400G aber nicht viel zu bemängeln. Wer Rasenflächen von 350 Quadratmetern oder weniger zu pflegen hat, macht mit diesem Modell nichts falsch. Da der S400G keine wesentlichen Vorteile mitbringt, verschlägt es ihn aber trotzdem auf den vorletzten Platz im Mähroboter-Test.
  • App mit Bluetooth und WLAN
  • Klingen im Betrieb nicht zu erreichen
  • Schnitthöhe um 4 Zentimeter verstellbar
  • IPX5 (kann bei Regenwetter arbeiten und mit fließenden Wasser gereinigt werden)
  • Akku durch Laien auswechselbar
  • Hebeschutz aktiviert sich erst nach 2 Sekunden
  • Manuelles Nachmähen am Rand erforderlich
  • Keine Bedienungsanleitung im Lieferumfang
  • Maximale Arbeitszeit im Test nicht erreicht
  • Lautester Mähroboter im Test (68,9 Dezibel)
  • Kein schwimmendes Mähwerk

FAQ

Wie schnell drehen sich die Klingen des S400G Mähroboter von ORBEX?
Die Klingen des Mähroboters haben eine Umdrehungsgeschwindigkeit von bis zu 2.800 Umdrehungen pro Minute.
Ist die App des Mähroboter S400G von ORBEX mit Android und iOS verfügbar?
Ja, die App ist sowohl auf Android- als auch auf iOS-Smartphones verfügbar.
Kann der Mähroboter Steigungen hochfahren?
Ja, der ORBEX S400G meistert Steigungen von bis zu 35 Prozent.
Ist die Ladestation wassergeschützt?
Ja, die Ladestation ist nach IPX4 geschützt und ist damit regensicher beziehungsweise vor allseitigem Spritzwasser geschützt.
Sind Ersatzmesser im Lieferumfang enthalten?
Ja, zum Lieferumfang gehören sechs Ersatzmesser.
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