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Feigen mit Filoteig     "Die alten Feigenbäume hinter unserem Haus waren unser größter Schatz", erzählt Despina, eine der Großmütter aus dem Dorf, während ihre faltigen Hände geschickt den hauchdünnen Filoteig um die prallen Früchte wickeln. "Mein Großvater sagte immer, in jeder Feige wohne ein kleines Stück Sommer, das wir für die kalten Monate bewahren müssen. Dieses Dessert haben wir nur an besonderen Tagen zubereitet, wenn die Feigen ihre vollkommene Reife erreicht hatten – süß wie Honig und weich wie die Wangen eines Kindes."     Zutaten:12 reife, aber feste Feigen200 g Walnüsse, grob gehackt4 EL griechischer Honig, plus extra zum Beträufeln2 TL gemahlener Zimt1 Prise gemahlene NelkenAbrieb einer Bio-Orange8 Blatt Filoteig (ca. 250 g)100 g Butter, geschmolzen  Puderzucker zum Bestäuben     Zubereitung:Den Backofen auf 180°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.Die Feigen waschen und trocken tupfen. Von oben kreuzweise etwa bis zur Hälfte einschneiden, sodass sie wie eine Blüte aussehen, aber nicht zerfallen.In einer kleinen Schüssel die gehackten Walnüsse mit dem Honig, Zimt, Nelkenpulver und Orangenabrieb vermischen.Die Walnussmischung vorsichtig in die geöffneten Feigen füllen.Den Filoteig auspacken und mit einem feuchten Tuch abdecken, damit er nicht austrocknet. Jeweils zwei Blätter übereinanderlegen und in vier gleichgroße Quadrate schneiden.Jedes Quadrat mit geschmolzener Butter bestreichen. Eine gefüllte Feige in die Mitte setzen und die Ecken des Teigs nach oben ziehen, sodass sie die Feige wie ein Säckchen umschließen. Die Ränder leicht zusammendrücken.Die eingepackten Feigen auf das Backblech setzen, mit der restlichen Butter bestreichen und etwa 20-25 Minuten backen, bis der Filoteig goldbraun und knusprig ist.Aus dem Ofen nehmen und etwa 5 Minuten abkühlen lassen. Vor dem Servieren mit etwas Honig beträufeln und mit Puderzucker bestäuben.

Kochbuch Fünf Rezepte aus "Meine griechische Dorfküche"

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