18 beste Dashcams im Test – finden Sie Ihre beste Dashcam für hochauflösende Fahraufnahmen – unser Test, Ratgeber sowie Empfehlungen und Tipps 2025
Wir haben 18 Dashcams aus verschiedenen Preisklassen unter die Lupe genommen und einem Test unterzogen. Bei einigen Modellen wurde zusätzlich erhältliches Zubehör getestet. Um eine gute Vergleichbarkeit zu gewährleisten, haben wir alle Testfahrten mit demselben Auto durchgeführt: einem Jeep Compass Baujahr 2012. Das ist ein klassischer City SUV mit einer Länge von rund 4,5 und einer Breite von 1,8 Metern. Das Hauptaugenmerk legten wir im Test auf die Videoqualität, die Handhabung und die Verarbeitung der einzelnen Dashcams. Ein wichtiges Testkriterium: Ab welcher Distanz lassen sich Nummernschilder klar und deutlich erkennen? Aus datenschutzrechtlichen Gründen haben wir in den gezeigten Testaufnahmen Bildausschnitte verwendet, auf denen keine Nummernschilder zu sehen sind. Anhand der Vergleichstabelle können Autofahrer trotzdem einschätzen, ab welcher Entfernung sich Nummernschilder erkennen lassen.
Den Sieg im Dashcam-Test sicherte sich das Modell 622 GW von Nextbase – die einzige Dashcam mit Bildstabilisierung. In Kombination mit der in 4K-Qualität auflösenden Kamera liefert sie in Sachen Bildqualität das beste Gesamtpaket. Die Viofo A229 Duo bietet die beste Bildschärfe im Vergleich, landet aufgrund der fehlenden Bildstabilisierung aber nur auf dem zweiten Platz – dicht gefolgt von der A139 Pro, die eine weniger hochauflösende Rückkamera hat. Den vierten Platz belegt die 70mai A810, die mit ihrer Night-Owl-Vision™-Technik nachts am besten filmt. Auf dem fünften Platz ist die Nextbase IQ gelandet – eine Dashcam mit integriertem 4G-Modul, die in Verbindung mit einem kostenpflichtigen Abo eine dauerhafte Überwachung mit vielen smarten Funktionen ermöglicht.
18 verkehrstaugliche Dashcams in der großen Vergleichstabelle unseres Tests
- 1. 18 verkehrstaugliche Dashcams in der großen Vergleichstabelle unseres Tests
- 1.1. Wie wir Dashcams getestet haben
- 1.2. Was ist eine Dashcam?
- 1.3. Welche Arten von Dashcams gibt es?
- 1.4. Was sind die Vorteile und Nachteile einer Dashcam?
- 1.5. Wie erfolgt der Einbau einer Dashcam in das Auto?
- 1.6. Ist der Einsatz der Dashcam in Deutschland erlaubt?
- 1.7. Die rechtliche Situation im Ausland
- 1.8. Die wichtigsten Kriterien beim Kauf einer Dashcam
- 1.9. Die Alternative: Smartphone als Autokamera
- 1.10. Bekannte Hersteller und Marken im Überblick
- 1.11. FAQ: Häufige Fragen zum Thema Dashcam
- 1.12. Gibt es einen Dashcam-Test der Stiftung Warentest?
- 1.13. Hat Öko Test einen Dashcam-Test veröffentlicht?
- 1.14. Glossar
- 1.15. Welche Dashcam sind die besten?
- 1.16. Welche Produkte haben uns besonders gut gefallen und warum?
- 1.17. Folgende 11 Produkte hatten wir ebenfalls im Vergleich
- 2. Finden Sie Ihre beste Dashcam: ️⚡ Ergebnisse aus dem Dashcam Test bzw. Vergleich 2025
Inhalt
Unsere Dashcam-Empfehlungen






1. Unser Testsieger: Nextbase 622 GW Dashcam mit Bildstabilisator für ruhige Fahraufnahmen

Die Dashcam 622 GW ist das Premium-Modell des Anbieters Nextbase und sichert sich in unserem Test den Gesamtsieg. Die moderne Autokamera richtet sich vor allem an Vielnutzer – etwa Pendler oder Berufsfahrer mit einem erhöhten Risiko für Verkehrsunfälle. Im Test überzeugt sie durch eine hohe Bildqualität und eine effektive Bildstabilisierung.
Wie es sich für eine Dashcam aus der oberen Preisklasse gehört, macht die 622 GW einen robusten und hochwertig verarbeiteten Eindruck. Das Gehäuse besteht zwar aus Kunststoff, doch in der Hand fühlt sich die kompakte Dashcam relativ schwer an. Auch das lässt auf eine gute Verarbeitung schließen.
Ausgestattet mit einer Blende von F/1,3 und einem CMOS-Sensor filmt die 622 GW in 4K-Qualität mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde. Nummernschilder sind aus vergleichsweise großer Entfernung gut zu erkennen, ein Bildrauschen ist nicht wahrnehmbar. Was die Bildschärfe betrifft, können andere Modelle im Test durchaus mit der Nextbase-Dashcam mithalten. Das Sichtfeld von 140 Grad ist verglichen mit anderen Modellen sogar relativ klein. Durch die effektive Bildstabilisierung geht die 622 GW trotzdem als Sieger in Sachen Bildqualität vom Platz.

Im Nachtsichtmodus liefert die Dashcam trotz schlecht beleuchteten Straßen gut erkennbare Aufnahmen. Im Extremwettermodus nutzt sie spezielle Algorithmen zur Bildverbesserung, um Nummernschilder anderer Fahrzeuge trotz schlechter Sichtverhältnisse erkennbar zu machen.
Wer sich nicht lange mit der Installation seiner Dashcam beschäftigen möchte, wird die einfache Handhabung der Nextbase 622 GW zu schätzen wissen. Die Kamera hat ein integriertes 3-Zoll-IPS-Touchdisplay, das eine intuitive Bedienung ermöglicht. So lassen sich Einstellungen vornehmen oder Dashcam-Videos anschauen – und zwar ohne Computer.
Die Halterung selbst wird über Klebepads an der Windschutzscheibe befestigt. Die Anbringung der Pads hat im Test nicht auf Anhieb funktioniert. Die Pads halten nur, wenn die Windschutzscheibe von innen komplett trocken ist. Andere Hersteller legen für eine leichtere Montage der Klebehalterungen spezielle Folien bei. Daran hat Nextbase leider nicht gedacht.

Bei korrekter Verbindung schaltet sich die 622 GW nach dem Anlassen des Fahrzeugs automatisch ein und beginnt mit dem Filmen. Die Aufnahmen sind auf dem Display in Echtzeit zu sehen. Bei Bedarf kann die Kamera auch mit ausgeschaltetem Display filmen. Je nach Einstellungen erstellt sie ein-, 2- oder 3-minütige Videoaufnahmen und speichert sie auf einer eingelegten Speicherkarte (nicht im Lieferumfang enthalten).
Sobald die Speicherkarte voll ist, überschreibt die Dashcam die ältesten Aufnahmen. Unter dem Display befindet sich eine rot markierte Taste mit der Aufschrift „NEXTBASE“. Durch das Drücken der Taste sichert die Kamera die aktuelle Videoaufnahme, sodass sie bei voller Speicherkapazität nicht überschrieben wird.
Die Premium-Dashcam von Nextbase hat sowohl GPS als auch WLAN und Bluetooth. An der Seite befindet sich ein Mini-HDMI-Anschluss. So bestehen verschiedene Möglichkeiten für die Verbindung zu Zusatzmodulen wie Innenraum- oder Rückfahrkameras.
Via Bluetooth ist die Verbindung zu einem Smartphone und die Nutzung der MyNextbase-Connect-App möglich. Über die App lassen sich Videoaufzeichnungen wiedergeben, herunterladen oder in den sozialen Medien teilen. Gleichzeitig zeigt die App die gefahrene Route in Google Maps an. Im Test hat Kopplung und Nutzung der App problemlos funktioniert.
Die Dashcam von Nextbase überzeugt im Test nicht nur durch gute technische Eigenschaften, sondern auch durch viele nützliche Funktionen. Dazu zählen:
- Integriertes Mikrofon
- Alexa-Sprachsteuerung
- SOS-System (kontaktiert bei Unfall den Notruf beziehungsweise Notdienste und übermittelt GPS-Daten der Position)
- what3words (zusätzlicher Ortungsdienst für Pannen- oder Notdienste)
- Parkmodus (Videoaufzeichnungen bei Erschütterungen im parkenden Zustand)
- Superzeitlupen-Modus
Ist die Dashcam via Bluetooth mit der Smartphone-App verbunden, lässt sie sich über die Alexa-Sprachassistenz per Sprachbefehl steuern. Im Test hat das einwandfrei funktioniert. Alexa kann unter anderem Videoaufnahmen starten und stoppen, das Mikrofon aktivieren und stumm schalten oder die Belichtung anpassen.
Ebenfalls gut funktioniert hat der Parkmodus. Es reicht, sich gegen das Fahrzeug zu lehnen. Schon bei kleinen Erschütterungen beginnt die Dashcam zu filmen. In den Einstellungen lässt sich die Empfindlichkeit des sogenannten „G-Sensors“ konfigurieren, der für die automatische Aktivierung bei Erschütterungen verantwortlich ist.
Unser Fazit
Die 622 GW wird ihrer Stellung als Premium-Modell von Nextbase und Testsieger in unserem großen Dashcam-Test gerecht. Sie bietet eine gute Bildqualität wie Videoqualität und überzeugt durch eine effektive Bildstabilisierung. Die Autokamera bringt alle wichtigen Verbindungsmöglichkeiten mit und lässt sich dank integriertem Touchscreen unabhängig von einem PC bedienen. Wer viel fährt und eine hochwertige Dashcam benötigt, ist mit dem Modell 622 GW gut beraten. Eine Rear oder Interior Cam lässt sich auf Wunsch nachrüsten.
Für die gelegentliche Nutzung oder zum Ausprobieren bieten sich die Einsteiger- oder Mittelklasse-Modelle von Nextbase an. Im Test offenbarte das Oberklasse-Modell nur einen Nachteil: Die Befestigung der Dashcam-Halterung an der Windschutzscheibe könnte besser funktionieren. Die mitgelieferten Klebepads bieten nur auf trockenen Windschutzscheiben einen zuverlässigen Halt. Zudem sind nur zwei Klebepads im Lieferumfang enthalten, was die Nutzung in unterschiedlichen Fahrzeugen erschwert.






































Im folgenden Video stellt Nextbase die 622 GW kurz vor (englisch mit deutschen Untertiteln):
- Hohe Bildqualität (4K-Auflösung)
- Effektive Bildstabilisierung
- Click&Go-PRO™-Halterung (magnetisch)
- MyNextbase-Connect-App
- Nachtsichtfunktion
- G-Sensor
- Sprachsteuerung (Alexa)
- Montage per Klebepads (umständlich)
- Keine Speicherkarte im Lieferumfang
- Kein Beschleunigungssensor
FAQ
Zubehör für die Nextbase 622GW: Innenraum- und Rückkamera (auch für das Modell 422 GW)
Für noch mehr Sicherheit im Straßenverkehr bietet Nextbase zusätzlich ein Innenraum- und ein Rückkamera-Modul an. Beide filmen in Full-HD-Qualität mit einem Sichtfeld von 140 Grad. Das Innenraumkamera-Modul lässt sich einfach an die Hauptkamera stecken und beginnt automatisch zu filmen. Die Rückkamera ist für die Anbringung an der Heckscheibe vorgesehen. Vor der Nutzung muss zuerst ein Kabel verlegt werden. Die Bildqualität der Zusatzmodule ist ausreichend. Das Sichtfeld könnte etwas größer sein – insbesondere bei der Innenraumkamera.




































2. LAMAX T10 – 4K-Dashcam mit großem Sichtfeld

Wer eine Dashcam aus der unteren Preisklasse sucht und vor allem auf die Bildqualität achtet, könnte sich für das Modell T10 von LAMAX interessieren – eines der wenigen 4K-Modelle im unteren Preissegment. Im Test haben wir auch einige Nachteile festgestellt. Da die Autokamera nicht nur eine hohe Auflösung, sondern mit 170 Grad auch ein sehr großes Sichtfeld bietet, schafft sie es trotzdem auf den zweiten Platz im Dashcam-Test.
Beim Auspacken der LAMAX T10 erleben wir keine große Überraschung. Wie wir es von einer Dashcam aus dieser Preisklasse erwarten, ist das Gerät komplett aus Kunststoff gefertigt. Verglichen mit Oberklasse-Modellen fühlt sich die Kamera weniger hochwertig an. Dennoch ist alles sauber verarbeitet. Die Tasten wackeln nicht und haben einen guten Druckpunkt. Vorteilhaft ist die Größe der LAMAX T10. Im Gegensatz zu vielen anderen 4K-Modellen ist sie kompakt: 3,9 Zentimeter tief, 7,4 Zentimeter breit und 4,7 Zentimeter hoch. Durch ihr schlankes Gehäuse schränkt die Dashcam die Sicht beim Autofahren kaum ein. Der Grund für die kompakten Ausmaße liegt mitunter darin, dass Stromanschluss und GPS-Modul nicht in der Dashcam selbst verbaut sind.
Die Montage im Auto ging im Test schnell und unkompliziert vonstatten. Positiv hervorzuheben: Die Folie auf der Klebefläche der Halterung ließ sich leicht lösen. Das war nicht bei allen Modellen im Test der Fall. Nach dem Anbringen der Halterung nur noch die Kamera anschließen und das Netzteil mit dem 12-Volt-Anschluss im Auto verbinden. Zum Verlegen des Kabels liegen dem Lieferumfang ein Montagewerkzeug sowie drei Kabelhalterungen mit Klebefläche bei. Dank beweglicher Halterung lässt sich die Kamera nach der Montage nach oben und unten neigen.
Im Hinblick auf den Funktionsumfang ist die LAMAX T10 gut aufgestellt. Die Autokamera hat einen Parkmodus, mit dem sie dank integriertem Akku (5 bis 10 Minuten Laufzeit) auch bei geparktem Fahrzeug kurze Videoaufnahmen erstellen kann. Der integrierte G-Sensor erfasst Erschütterungen und schaltet die Kamera automatisch ein. Im fahrenden Fahrzeug sorgt der G-Sensor dafür, dass die aktuelle Aufnahme im Falle eines Unfalls automatisch vor dem Überschreiben geschützt wird. Durch das Drücken der Menü-Taste lässt sich die momentane Aufnahme auch manuell speichern.
Die LAMAX-Dashcam hat GPS und lässt sich via WiFi mit der Roadcam-App verbinden. Damit ist es möglich, die Dashcam-Aufnahmen auf dem Smartphone zu betrachten. Die Roadcam-App eignet sich für Dashcams verschiedener Hersteller. Eine eigene App für die LAMAX T10 gibt es nicht. Das ist ein wesentlicher Nachteil im Vergleich zu anderen Modellen – insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass sich die Bedienung der Kamera im Test als ziemlich kompliziert erweist. Die 4K-Dashcam von LAMAX lässt sich ausschließlich über das integrierte 2,5-Zoll-IPS-Display und die drei Tasten an der rechten Seite bedienen.
Im Vergleich zu anderen Modellen empfanden wir die Bedienung im Test als umständlich und wenig intuitiv. Die Tasten sind mehrfach belegt. Durch Drücken oder Halten der Knöpfe lassen sich unterschiedliche Funktionen aktivieren. Die Hoch-Taste bezweckt beim Drücken beispielsweise deinen Wechsel zwischen Front- sowie Rückkamera. Das Halten der Hoch-Taste schaltet die WiFi-Funktion ein oder aus. Für eine intuitive Bedienung müssen Nutzer die Tastenbelegung auswendig lernen – oder stets die Anleitung mitführen
Punkten kann die LAMAX T10 in Sachen Bildqualität. Sie filmt in 4K-Auflösung mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde. Die Dashcam-Aufnahmen sind nicht nur scharf, sondern auch frei von Bildrauschen oder Verzerrungen. Dazu trägt unter anderem die WDR-Technik bei, die für klare Bilder bei ungünstigen Lichtverhältnissen sorgt. Nummernschilder sind bereits aus einer Entfernung von 7 bis 10 Metern erkennbar. Mit ihrem großen Sichtfeld von 170 Grad kann die Kamera viel Bildinhalt auf einmal erfassen. Auch, wenn die Dashcam im Hinblick auf die Bildqualität nicht mit den Top-Modellen im Test mithalten kann, liefert sie für ein Modell aus der unteren Preisklasse ein überraschend gutes Bild.
Unser Fazit
Die LAMAX T10 überzeugt trotz unterer Preisklasse durch eine gute Bildqualität in 4K-Auflösung mit großen 170-Grad-Sichtfeld. Damit ist die T10 nach unserer Erfahrung die beste Option im unteren Preissegment und schafft es auf den zweiten Platz. Einschränkungen bestehen im Hinblick auf die Materialqualität. Der größte Kritikpunkt im Test ist die wenig intuitive Bedienung.
















































- Hohe Bildqualität (4K-Auflösung)
- Großes Sichtfeld 170 Grad
- Großes 2,5-Zoll-LC-Display
- WDR-Technik (mehr Klarheit bei ungünstigen Lichtverhältnissen)
- App-Unterstützung
- Optional erhältliche Rückkamera
- Keine Innenraumkamera erhältlich
- Keine App zum Vornehmen von Einstellungen
- Komplizierte Bedienung
- Kein Beschleunigungssensor
- Montage per Klebepads (umständlich)
- Keine Speicherkarte im Lieferumfang
- Kein USB-Typ-C-Anschluss
- Kein Touchscreen
FAQ
3. Viofo A229 Pro 3CH – Dashcam mit der besten Bildqualität im Test

Die Viofo A229Pro gehört laut Angaben des Herstellers zu den ersten Dashcams mit einem von Sonys Starvis-2-Sensoren, die im Vergleich zur Vorgängerreihe deutlich weniger Bildrauschen und Bewegungsunschärfe aufweisen sollen. In Kombination mit 4K-Auflösung und HDR erzielt die Dashcam von Viofo die beste Bildqualität in unserem Test – und das gilt nicht nur für die Frontkamera, sondern auch für die Rückkamera. Wir haben die Viofo A229Pro nämlich in der 3CH-Version mit Rück- und Innenmodul getestet. Da uns dabei allerdings auch einige Nachteile aufgefallen sind, muss sich die A229Pro im Test mit dem dritten Platz zufriedengeben.
Wir haben schon einige Dashcams von Viofo getestet. Wie gewohnt, überzeugt der erste Eindruck wenig. Das gesamte Gehäuse besteht aus hartem Kunststoff. In der Hand fühlt sich die Kamera ziemlich leicht an. Im Vergleich zu unserem Testsieger erscheint die Materialqualität deutlich weniger hochwertig. An der Verarbeitungsqualität gibt es aber nichts zu bemängeln.
Die Montage im Auto erfolgt über Klebepads. Wie bei allen getesteten Viofo-Dashcams erwies sich das als ziemlich umständlich. Die Folie lässt sich nur schwer lösen, ohne die Klebefläche zu beschädigen. Davon abgesehen verlief die Installation im Test unauffällig. Anzumerken ist jedoch, dass für die Installation der Rückkamera ein Kabel durch das gesamte Fahrzeug verlegt werden muss.
Auch die Handhabung der Viofo-Dashcam erweist sich im Test als nicht ganz optimal. Das Display der Kamera lässt sich nicht verstellen, wodurch es sich in PKWs mit stark abfallender Windschutzscheibe nur schwer ablesen lässt. Auch die Betätigung der Tasten gestaltet sich aufgrund der Formgebung schwieriger. Wenn die Windschutzscheibe weniger stark abfällt – etwa bei der Verwendung in einem Transporter – besteht dieses Problem nicht. Dass die Dashcam physische Tasten anstelle eines Touchscreens hat, sehen wir jedoch als keinen großen Nachteil. Die Kamera wirkt zwar weniger modern, ermöglicht aber präzisere Eingaben.
Materialqualität und Handhabung konnten im Test weniger überzeugen. Was den Funktionsumfang betrifft, lässt die A229 Pro aber kaum Wünsche offen. Sinnvoll wäre in Kombination mit dem vierfachen Positionstracking eine SOS-Funktion, die im Falle eines Unfalls automatisch einen Notruf mit Standortinformationen absetzt. Während unser Testsieger eine SOS-Funktion mitbringt, verzichtet Viofo bei der A229Pro auf ein solches Feature.
Gut gefallen hat uns die Bedienbarkeit per Sprachbefehl. Einfach laut „Take Photo“ oder „Show Rear Cam“ aussprechen, um ein Foto aufzunehmen oder sich die Ansicht der Rückkamera auf dem gesamten Display anzeigen zu lassen. Schade ist, dass Sprachbefehle und Sprachausgabe auf Englisch sind. Dank G-Sensor zum Erkennen von Erschütterungen kann die Dashcam von Viofo das Auto auch im geparkten Zustand überwachen. Das dafür erforderliche KFZ-Kit, das eine dauerhafte Stromzufuhr zur Autobatterie herstellt, wird allerdings nicht mitgeliefert und muss separat gekauft werden.
Die A229 Pro filmt in 4K-Qualität und erreicht eine hohe Bildrate von 30 Bildern pro Sekunde. Die dazugehörige Rückkamera bietet 2K-Auflösung und die Innenraumkamera löst in Full-HD-Qualität auf. Vorteilhaft ist, dass sowohl die Front- als auch die Rückkamera mit einem von Sonys revolutionären Starvis-2-Sensoren (IMX678 und IMX675) ausgestattet sind. Nur die Innenraumkamera, die ausschließlich in Schwarzweiß filmt, nutzt einen normalen STRAVIS-Sensor.
Auch die Bildqualität der Innenraumkamera kann im Test überzeugen. Im Vergleich zu den meisten anderen Modellen sind hier allerdings keine Qualitätsunterscheite festzustellen. Wie bei den meisten Dascams, filmt das Indoor-Modul nur in Schwarzweiß. Da sich der Zielbereich in nächster Nähe befindet, ist die Full-HD-Auflösung vollkommen ausreichend.
Bei einer Dashcam kommt es nicht nur auf die Bildqualität an. Auch das Sichtfeld ist entscheidend – und in diesem Bereich kann die Viofo A229 Pro mit vielen vergleichbaren Modellen nicht mithalten. Die Hauptkamera beschränkt sich auf ein vergleichsweise kleines Sichtfeld von 140 Grad. Auch bei der Rückkamera (160 Grad) sowie bei der Innenraumkamera (150 Grad) könnte das Sichtfeld größer ausfallen. Ein Manko im Vergleich zu unserem Testsieger ist die fehlende Bildstabilisierung, die sich beim Fahren auf unebener Fahrbahn durch ruckelnde Kameraaufnahmen bemerkbar macht.
Unser Fazit
Die Viofo A229 Pro bietet die beste Bildqualität im Test, was bei der Identifizierung von Nummernschildern oder Gesichtern ein entscheidender Vorteil sein kann. Im 3CH-Set mit Rück- und Innenraumkamera überwacht sie das Auto von allen Seiten. Durch vier verschiedene Systeme zur Positionsermittlung bietet sie auf die besten Voraussetzungen für ein präzises Tracking. Nachteile gibt es in Sachen Materialqualität und Handhabung. Zudem fehlt der Dashcam eine Bildstabilisierung, wodurch die Videoaufnahmen teilweise etwas verwackelt wirken. Auch im Hinblick auf das Sichtfeld kann sie mit vielen anderen Modellen nicht mithalten, was vor allem im Stadtverkehr eine Einschränkung ist.














































- Beste Bildqualität im Test (Frontkamera, Rückkamera, bei Nacht)
- 3-Kanal-Dashcam (mit Rück- und Innenraumkamera)
- Sony-Starvis-2-Sensoren in Front und Rückkamera (IMX678 und IMX675)
- Alle Kameras mit HDR-Unterstützung
- Viofo-App
- 4 GPS-Techniken für stabilere und genauere Ortung (GPS, Beidou, Galileo und GLONASS)
- Großes 2,4-Zoll-LC-Display
- Drei Parkmodi
- Nachtsichtfunktion
- G-Sensor
- Sprachsteuerung
- WLAN und Bluetooth (Dualband WLAN)
- CPL-Filter im Lieferumfang
- Unterstützt Speicherkarten bis zu einer Größe von 512 Gigabyte
- Umständliche Montage per Klebepads
- Display bei abfallender Windschutzscheibe schwer abzulesen
- Keine Speicherkarte im Lieferumfang
- Kein Touchscreen
- Kein Beschleunigungssensor
FAQ
4. Viofo A139 Pro 3CH – hervorragende Bildqualität dank Sony-Starvis-2-Sensor

Genau wie die drittplatzierte Dashcam, die ebenfalls aus dem Hause Viofo stammt und die beste Bildqualität in unserem Test bietet, arbeitet die A139 Pro Starvis-2-Sensor von Sony, mit dem sie HDR-Videos in 4K-Qualität aufnimmt. Anders als bei der A229 Pro, steht die neue Sensortechnik allerdings nur bei der Frontkamera zur Verfügung. Die Autokamera wurde uns in der 3CH-Version inklusive Innenraum- und Rückfahrkamera zur Verfügung gestellt. Beide Kameras filmen nur in Full-HD-Qualität.
Wie schon die zuvor getesteten Viofo-Dashcams, kann die A139 Pro im Hinblick auf die Verarbeitungsqualität nicht ganz überzeugen. Das Gehäuse des Oberklasse-Modells ist komplett aus Kunststoff gefertigt und fühlt sich vergleichsweise leicht an. Die drehbare Kameralinse könnte leichtgängiger sein. Dasselbe gilt für die zusätzlichen Kameramodule für Aufnahmen in und hinter dem Fahrzeug.
Auch der Einbau der Viofo-Kamera ist verglichen mit anderem Modellen nicht ganz einfach. Das fängt schon beim Abziehen der Klebeflächen an. Hierbei ist Vorsicht geboten. Wer die Schutzfolie zu schnell abzieht, kann die Klebeflächen schnell beschädigen. Nachdem alle Kameramodule an der Windschutz- beziehungsweise Heckscheibe hängen, lassen sie sich per Micro-Koaxialkabel miteinander verbinden. Auch hierbei kommt es auf Fingerspitzengefühl an. Werden die empfindlichen Stecker nicht exakt senkrecht eingesteckt, können sie Schaden nehmen. Zudem ist die Verbindung nicht besonders fest. Ein kleiner Ruck am Kabel reicht, um es zu lösen.
Ist die Viofo 139 Pro erst einmal installiert, zeigen sich ihre Stärken. Die Kamera hat zwar kein Display, lässt sich mithilfe der integrierten Bedienelemente sowie der Smartphone-App aber unkompliziert handhaben. Verbaut sind fünf Testen (Ein- und Ausschalten, Aufnahme starten/stoppen, Aufnahme sichern, Mikrofon aktivieren/deaktivieren, WiFi aktivieren/deaktivieren) und vier Status LEDs (Aufnahme, Mikrofon, GPS und WiFi).
Während der Nutzung informiert die Dashcam Autofahrer per Sprachansage über Statusmeldungen wie das Starten oder Stoppen der Aufnahme oder die Aktivierung der Wifi-Konnektivität. Über die App können Nutzer die Dashcam aufnahmen nicht nur live betrachten, sondern auch herunterladen. Zudem lassen sich Einstellungen vornehmen, wie zum Beispiel das Anpassen der Auflösung oder der Videolänge.
Die Viofo A139 Pro filmt mit einem f/1.6-Objektiv mit einem Bildwinkel von 140 Grad. Vorteilhaft ist, dass dem Lieferumfang bereits ein Blendschutz-Polaristationsfilter beiliegt, der für eine bessere Bildqualität bei starker Sonneneinstrahlung sorgen kann. Was die Auflösung angeht, kann keine andere Dashcam im Test mit der Viofo A139 Pro mithalten.
Trotz hoher Auflösung sind uns zwei Mankos im Hinblick auf die Bildqualität der Hauptkamera aufgefallen: Sie hat ein vergleichsweise kleines Sichtfeld von 140 Grad. Zudem fehlt eine optische Bildstabilisierung. Die Viofo-Cam hat lediglich einen weniger effektiven, digitalen Bildstabilisator. Bei der Innenraum- und der Rückfahrkamera handelt es sich um baugleiche Kameramodule. Beide filmen in Full-HD-Qualität mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde. Allerdings sind die Aufnahmen der Innenraumkamera in Schwarzweiß. Die Bildqualität der Zusatzkameras ist durchschnittlich, kann im Vergleich zur guten Qualität der Hauptkamera aber dennoch gering erscheinen.
Unser Fazit
Die Viofo A139 Pro überzeugt durch eine beeindruckende Bildqualität. Das trifft allerdings nur auf die Hauptkamera zu. Die Bildqualität der Innen- und Rückkamera wirkt eher durchschnittlich. Als angenehm empfangen wir im Test auch die unkomplizierte Bedienung. Kritikpunkte gibt es im Hinblick auf die Verarbeitungsqualität sowie den Einbau.








































- Sony-Starvis-2 Sensor (beste Bildqualität im Test)
- HDR-Videos in 4K-Qualität
- 3-Kanal-Dashcam (mit Rück- und Innenraumkamera)
- Einfache Bedienung
- Viofo-App
- G-Sensor
- Sprachsteuerung
- Montage per Klebepads (umständlich)
- Keine Speicherkarte im Lieferumfang
- Kein Display
- Kein Beschleunigungssensor
FAQ
5. 70mai A810 – Dashcam mit den besten Nachtaufnahmen im Test

Die 70mai A810 ist eine HDR-fähige 4K-Dashcam, die mit einer Full-HD-Rückkamera geliefert wird und sich in unserem Test vor allem durch ihre gute Bildqualität unter ungünstigen Lichtbedingungen hervortun konnte. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, sich über das separat erhältliche LTE-Kfz-Kit per Smartphone über Vorfälle am Auto informieren zu lassen. Es gibt zwar auch einige Nachteile, insgesamt hat es die Dashcam aber auf den fünften Platz in unserem Test geschafft.
Unser erster Eindruck von der 70mai-Dashcam war in Ordnung. Die Kamera besteht aus Kunststoff, wirkt aber gut verarbeitet. Mit der Haptik Dashcam 622 GW, die sich hochwertiger anfühlt und wesentlicher schwerer in der Hand liegt, kann sie jedoch nicht mithalten. Die Montage im Auto erfolgt über eine separate Halterung, die per Klebepad an der Windschutzscheibe angebracht wird. Für die Stromzufuhr setzt 70mai auf einen modernen USB-Typ-C-Anschluss. Ein passendes Kabel inklusive 12-Volt-Adapter liegt dem Lieferumfang bei.
Praktisch ist, dass sich die Kamera dank separater Halterung einfach von der Windschutzscheibe abnehmen lässt, ohne die Klebefläche zu beschädigen. An der starren Halterung lässt sie sich allerdings nicht bewegen. Nach der Montage kann die Kamera lediglich über die neigbare Kameralinse justiert werden. Dashcams mit Kugelkopfhalterung bieten hier mehr Flexibilität. Die Rückkamera wird ebenfalls per Klebepad montiert. Da es dafür keine separate Halterung gibt, lässt sie sich allerdings nicht wieder entfernen, ohne die Klebefläche zu beschädigen.
Das 3 Zoll große IPS-Display ist nicht berührungsempfindlich. Die Bedienung findet über die vier Tasten unterhalb der Kamera statt. Die Tasten wirken etwa wackelig, haben aber einen angenehmen Druckpunkt. Die Menüführung hat sich als intuitiv erwiesen. Zusätzlich besteht über die 70mai-App die Möglichkeit, Dashcam-Einstellungen vorzunehmen und Aufnahmen zu sichten. Sprachbefehle unterstützt die Dashcam leider nicht, womit sie im Hinblick auf die Bedienung nicht ganz optimal aufgestellt ist.
Die 70mai A810 ist in der Lage, hochauflösende 4K-Videos aufzunehmen. Im Gegensatz zu den anderen 4K-Dashcams in unserem Test filmt sie dabei allerdings nur 25 Bilder pro Sekunde, wodurch die Aufnahmen weniger flüssig wirken. Alternativ filmt die Cam in Full-HD-Qualität mit 60 Bildern pro Sekunde. Das Sichtfeld liegt mit 150 Grad im mittleren Bereich. Eine Bildstabilisierung, wie sie bei unserem Testsieger vorhanden ist, bietet die 70mai-Dashcam nicht.
Die 70mai A810 arbeitet mit Sonys modernem Starvis-2-Sensor. Was die Bildqualität angeht, hat die 70mai A810 in unserem Test ein sehr gutes Ergebnis erzielt – vergleichbar mit der Viofo A139 Pro 3CH, die allerdings eine höhere Bildrate bietet. Dank HDR-Unterstützung sind Aufnahmen sowohl in der Dämmerung als auch bei starker Sonneneinstrahlung kontrastreich und gut zu erkennen. In 4K-Qualität konnten wir Nummernschilder aus einer Entfernung von 7 bis 10 Metern ablesen.
Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr unterstützt die 70mai A810 ADAS (Advanced Driver Assistance Systems / fortschrittliche Fahrassistenzsysteme) und gibt Echtzeitsprachwarnungen bei potentiellen Sicherheitsproblemen aus, wie zum Beispiel zu nahen Fahrzeugen oder beim Verlassen der Spur ohne Blinksignal. Einen G-Sensor zum Erkennen von Erschütterungen hat die Dashcam nicht. In Kombination mit dem separat erhältlichen Kfz-Hardwire-Kit von 70mai möglich ist aber trotzdem eine dauerhafte Parküberwachung möglich.
LTE-Hardwire-Kit zur Parküberwachung mit Echtzeit-Meldungen
Das LTE-Hardwire-Kit bietet 70mai als optionales Zubehör an. Damit kann die Dashcam Erschütterungen erkennen und über die Autobatterie dauerhaft mit Strom versorgt werden. Im Falle eines Parktremplers schaltet sich die Kamera automatisch ein und sichert wertvolle Beweismittel. Dank LTE-Unterstützung werden Nutzer über ihr Smartphone über Vorfälle am Fahrzeug benachrichtigt. Zudem erlaubt das LTE-fähige Hardwire-Kit über die 70mai-App einen ständigen Blick durch die Kameralinse. Die LTE-Features funktionieren allerdings nur in Verbindung mit einer SIM-Karte und einem aktiven Datentarif. Eine vergleichbare Funktionalität bietet in unserem Test übrigens die Garmin Live, die dafür aber nicht auf separates Zubehör angewiesen ist.






















Unser Fazit
Die 70mai A810 hat in unserem Test ein überwiegend positives Ergebnis erzielt. Die Dashcam bietet eine gute Bildqualität, lässt sich angenehm bedienen und erlaubt mit dem seaprat erhältlichen LTE-Hwadwire-Kit eine dauerhafte Parküberwachung mit Echtzeitmeldungen. Besonders interessant könnte die 70mai-Dashcam für Autofahrer sein, die viel in der Nacht fahren. Was die Bildqualität unter ungünstigen Lichtverhältnissen angeht, schneidet die 70mai A810. Schade ist, dass die Kamera in 4K-Qualität maximal 25 Bilder pro Sekunde aufnimmt und sich nicht per Sprachbefehl bedienen lässt. Auch die starre Halterung finden wir nicht optimal.
















































- Beste Bildqualität in der Nacht
- Sony-Starvis-2-Sensor
- Hohe Bildqualität (4K-Auflösung)
- HDR-Unterstützung
- App-Unterstützung (70mai-App)
- Großes 3-Zoll-LC-Display
- Fahrassistenz
- Parküberwachung mit Echtzeitmeldungen (nur mit optimalem Zubehör)
- KI unterstützte Parküberwachung (nur mit optimalem Zubehör)
- 4K-Qualität nur mit 25 Bildern pro Sekunde
- Montage per Klebepads (umständlich)
- Keine Sprachsteuerung
- Kein Touchscreen
- Keine Innenraumkamera erhältlich
FAQ
6. Nextbase IQ – smarte Dashcam mit integriertem 4G-Modul für Live-Ansicht und Dauerüberwachung

Für alle, die ihr Auto auch aus der Ferne im Blick behalten möchte, ist das Dashcam-Modell IQ von Nextbase die beste Wahl in unserem Test. Alles, was die Dauerüberwachung erfordert, ist bei der smarten Autokamera bereits mit an Bord. Außerdem kommt Nextbase internetfähige Dashcam mit einigen neuen Funktionen, die wir bisher noch nicht kannten. Da diese Funktionen ein kostenpflichtiges Abonnement erfordert, hat es für eine Platzierung unter den Top 5 Dashcams unseres Tests allerdings nicht gereicht.
Beim Auspacken vermittelte die Nextbase IQ das gleiche Gefühl von Wertigkeit, das uns auch schon bei unserem Testsieger gefallen hat. Die Kamera besteht zwar komplett aus Kunststoff, liegt aber schwer in der Hand und fühlt sich insgesamt sehr hochwertig an. Der am Kameragehäuse verarbeitete Kunststoff in Klavierlack-Optik sieht zwar schick aus, dürfte im Auto allerdings schnell einstauben.
Was im Vergleich zu den meisten anderen Dashcahms sofort auffällt, ist die spezielle Formgebung. Das Gerät unterteilt sich in eine Haupteinheit und eine Kameraeinheit, die fest miteinander verbunden sind. Die Haupteinheit beherbergt nicht nur den Stromanschluss, sondern auch einen großen Lautsprecher. Denn Nextbase setzt hier vermehrt auf Sprachsteurung, worauf wir später noch eingehen. Ein großes Display, das beim Sichten der Aufnahmen oder Ausrichten der Kamera hilft, hat die Nextbase IQ nicht.
Während bei der Nextbase 622 GW noch ein Quick-Start-Guide beilag, verzichtet der Hersteller mittlerweile auf eine physische Bedienungsanleitung. Diese ist nur noch digital über einen QR-Code auf der Verpackung verfügbar. Der weitere Lieferumfang kann sich aber sehen lassen.
Die Erstinstallation verlief in unserem Test problemlos und hat etwa 10 Minuten in Anspruch genommen. Entgegen unserer Erwartungen konnten die Dashcam nicht mit der gewohnten MyNextbase-App einrichten, sondern mussten die eigens für dieses Modell entwickelte Nextbase-IQ-App herunterladen. Beim ersten Starten der App gab uns diese praktischerweise eine kurze Anleitung zur Installation. Bei unserem Testfahrzeug (Jeep Compass 4xe, Baujahr 2022) befand sich der OBD2-Anschluss oben links im Fußraum auf der Fahrerseite. Wir mussten lediglich das beiliegende Kabel mit dem OBS-Anschluss sowie der Dashcam verbinden.
Die Anbringung an der Windschutzscheibe erwies sich dank großer Klebefläche als schnell erledigt. Der Hersteller setzt hier allerdings nicht auf die praktische Click&Go-PRO™-Halterung, die wir von anderen Nextbase-Modellen kennen. Die Nextbase IQ lässt sich zwar vor ihrer Halterung abnehmen, das gestaltet sich hier aber aufwändiger und erfordert auch die Entfernung des Stromkabels. Nachdem die Kamera im Auto installiert war, konnten wir sie mit unserem Smartphone koppeln. Dafür mussten wir einen QR-Code scannen, den die Dashcam auf ihrem kleinen Display angezeigt hat. Danach hat unser Testmodell noch ein Update heruntergeladen und installiert. Anschließend war die Kamera einsatzbereit.
Im Gegensatz zu fast allen anderen Dashcams hat die Nextbase IQ keinerlei physische Bedienelemente. Die Kamera wird ausschließlich per App und per Sprachbefehl bedient. Das war für uns zwar ungewohnt, hat im Test aber weitestgehend problemlos funktioniert. Die Sprachsteuerung ließ sich mit dem Befehl „Hey Dashcam“ aktivieren. Anschließend konnten wir Befehle aussprechen, wie zum Beispiel „Schütze diese Datei“, „Schalte die Audioaufnahme ein“ oder „Stoppe die Videoaufnahme“. Bis auf wenige Ausnahmen hat die Sprachsteuerung im Test zuverlässig reagiert. Die Sprachausgabe der Dashcam war stets laut und deutlich zu verstehen.
Im Vergleich zur MyNextbase-App, die bei den meisten anderen Dashcams des Herstellers zum Einsatz kommt, fehlen uns bei der Nextbase-IQ-App einige wesentliche Funktionen. So ist es beispielsweise nicht möglich, die Videoauflösung einzustellen. Wer die Auflösung reduzieren möchte, um Speicherplatz zu sparen, hat hier also das Nachsehen. Auch die Videolänge, die bei der Nextbase IQ standardmäßig auf eine Minute festgesetzt ist, lässt sich leider nicht ändern. Andererseits bringt die smarte Nextbase-Dashcam einige Funktionen mit, die andere Modelle in unserem Test nicht bieten. Möglich ist das durch eine dauerhafte Internetverbindung.
Während Dashcams wie 70mai Omni auf ein separates Hardwire-Kit angewiesen sind, um eine Internetverbindung aufzubauen, ist ein entsprechendes 4G-Modul bei der Nextbase IQ bereits im Gehäuse integriert. Eine andere Dashcam mit diesem Vorteil ist die Garmin Live, die sich in unserem Test auf dem elften Rang platziert hat. Durch die dauerhafte Internetverbindung können Nutzer über die Nextbase-IQ-App von jedem beliebigen Ort aus auf ihre Dashcam zugreifen und sich eine Live-Ansicht anzeigen lassen. Sobald die Autokamera ungewöhnliche Aktivitäten feststellt – etwa Erschütterungen am Fahrzeug oder Personen, der sich in unmittelbarer Nähe zum Auto aufhalten, schickt sie eine Benachrichtigung an das Smartphone. Die Überwachung erfolgt dabei nicht nur durch einen Näherungssensor, sondern auch durch eine künstliche Intelligenz, die auf das Erkennen von potentiellen Bedrohungen spezialisiert ist. Nextbase nennt das „Smart Sense Parking“.
Ein weiteres einzigartiges Feature der Nextbase IQ ist der Wächtermodus, der es Fahrzeugbesitzern erlaubt, die Geschwindigkeit und den Aufenthaltsort ihres Fahrzeugs im Blick zu behalten, wenn es von einer anderen Person gefahren wird. Über die Nextbase-IQ-App lassen sich Ortschaften eingrenzen und Höchstgeschwindigkeiten festlegen. Sobald diese übertreten werden, verschickt die Dashcam eine Benachrichtigung an das Smartphone des Nutzers. Praktisch ist das zum Beispiel, wenn Eltern ihre Kinder beim Autofahren im Blick behalten möchten.
Ein weiteres besonderes Feature ist der Zeugenmodus, der sich über den Sprachbefehl „Zeugenmodus starten“ aktivieren lässt. Dabei startet die Dashcam eine Live-Aufnahme und teilt diese mit einer zuvor über die Naxtbase-IQ-App festgelegten Kontaktperson, die nun als Zeuge fungieren kann. Das kann sich zum Beispiel im Rahmen einer Polizeikontrolle als nützlich erweisen.
Wir haben die Nextbase IQ in der 4K-Version getestet. Der Hersteller bietet die smarte Dashcam aber auch in einer entsprechend kostengünstigeren 2K- oder Full-HD-Version an. Die Qualität der Videoaufnahmen konnte im Test überzeugen. Als eine der wenigen 4K-Dashcams liefert die Nextbase IQ sehr scharfe Aufnahmen, die Nummernschilder nach unserer Erfahrung auf eine Entfernung von 7 bis 10 Metern erkennbar darstellen. Im Vergleich zur Viofo A229 Pro 3CH, die in unserem Test die beste Bildqualität bietet, sind die Farben und Kontraste aber weniger intensiv, wobei vermutlich die fehlende HDR-Unterstützung eine Rolle spielt.
Ein Manko ist das vergleichsweise kleine Sichtfeld von 140 Grad. Modelle wie die LAMAX T10, die ein Sichtfeld von 170 Grad bieten, sind hier deutlich besser aufgestellt und damit für den Einsatz im Stadtverkehr eventuell die bessere Wahl. Die Bildqualität in der Nacht ist in Ordnung, aber nicht so gut wie bei der 70mai A810 mit ihrer Night Owl Vision™-Technik. Eine Bildstabilisierung, wie sie bei unserem Testsieger an Bord ist, bringt die Nextbase IQ leider auch nicht mit.
Die Innenraumkamera filmt mit 2560 x 1440 Pixeln in Quad-HD-Qualität und nutzt eine Art Fischaugen-Optik, mit der sie einen Blickwinkel von 180 Grad erreicht. Wie auf unserer Testaufnahme zu sehen, deckt die Interior-Cam damit alle vier Fenster unseres Fahrzeugs ab. Im Gegensatz zu vielen anderen Kabinenkameras filmt sie erfreulicherweise in Farbe und bietet eine ordentliche Bildschärfe.
Unser Fazit
Wenn es um smarte Funktionalität geht, kann sich keine andere Dashcam aus unserem Test mit der Nextbase IQ messen. 4G-Unterstützung und ein Hardwire-Kit für die dauerhafte Stromzufuhr im Auto sind hier standardmäßig an Bord. Das ermöglicht eine dauerhafte Parküberwachung und erlaubt es, das Fahrzeug per Live-Ansicht aus der Ferne zu überwachen. Mit smarten Funktionen wie Roadwatch AI sowie dem Wächter- und Zeugen-Modus bringt die Dashcam viele neue Möglichkeiten mit. Die Bildqualität ist gut, könnte mit HDR-Unterstützung aber noch besser sein. Da die meisten Feautres der smarten Dashcam nur in Verbindung mit einem kostenpflichtigen Abonnement nutzbar sind, hat es in unserem Test jedoch nur für den sechsten Platz gereicht.
























































- Roadwatch AI (Ki- basierte Straßenüberwachung)
- Hohe Bildqualität (4K-Auflösung)
- Integriertes 4G-Modul (dauerhafte Internetverbindung)
- Live-Ansicht möglich
- Echtzeit-Benachrichtigungen per App oder SMS
- Großes Sichtfeld der Innenraumkamera (180 Grad)
- Wächtermodus
- Zeugenmodus
- G-Sensor
- Sprachsteuerung
- Inklusive 64 Gigabyte-microSD-Speicherkarte
- Voller Funktionsumfang nur mit kostenpflichtigem Abonnement
- Kleines Sichtfeld die Frontkamera (140 Grad)
- Kein HDR
- Keine Bildstabilisierung
- Auflösung und Aufnahmedauer nicht per App einstellbar
FAQ
7. BOTSLAB G980H Dashcam – Dual-Dashcam mit 4K-Auflösung und Sony-Starvis-Sensor

Wer eine preiswerte 4K-Dashcam sucht, die nicht nur vorne, sondern auch hinten filmt, ist bei dem Modell von BOTSLAB G980H gut aufgehoben. Die Kamera ist insgesamt gut ausgestattet und bietet dank Sony-Starvis-Sensor eine sehr gute Bildqualität, hebt sich allerdings in keinem Bereich deutlich aus der Masse hervor. Damit belegt sie in unserem Test einen soliden siebten Platz.
Beim Auspacken punktete die BOTSLAB-Dashcam durch eine microSD-Karte (64), die nicht jedes Modell mitbringt. Außerdem waren eine Rear-Cam, zwei Folien und zwei Klebepads für die Montage, ein Montagewerkzeug sowie eine Bedienungsanleitung und eine Schnellstartanleitung enthalten, die uns allerdings nur in englischer Fassung vorlag.
Die Installation im Auto verlief im Test problemlos. Einfach die Schutzfolie des bereits an der Halterung aufgebrachten Klebepads abziehen und die Dashcam an der gewünschten Stelle aufkleben. Die Klebepads hielten stabil an der Windschutzscheibe, was wir nicht von jeder getesteten Dashcam behaupten können. Durch Druck nach oben konnten wir die Kamera von der Halterung lösen, was allerdings ziemlich viel Kraft erforderte. Hier hätten wir eine magnetische Lösung, wie zum Beispiel bei unserem Testsieger, der Nextbase 622 GW, eleganter gefunden.
Aus funktioneller Sicht bringt die G980H alle fast wesentlichen Eigenschaften mit. Sie hat einen G-Sensor, der Erschütterungen erkennt und bei einem Unfall automatisch die Aufnahme schützt, sodass wichtige Ereignisse nicht überschrieben werden. In Verbindung mit einem separat erhältlichen Hardwire-Kit erlaubt sie außerdem eine 24/7-Parküberwachung.
Auch ADAS – Advanced Driver-Assistance Systems mit Kollisionswarnungen und Spurhalteassistenz sind an Bord. Über die dazugehörige BOTSLAB-App konnten wir uns unter anderem die gefahrene Strecke per GPS anzeigen lassen, Zeitrafferaufnahmen erstellen oder eine Ermüdungserinnerung aktivieren. Damit ist der Funktionsumfang insgesamt als gut einzustufen. Premium-Features wie eine Sprachsteuerung oder eine Cloud-Anbindung fehlen allerdings.
Die Bedienung der BOTSLAB-Dashcam erfolgt über drei Tasten an der Unterseite. Das fühlte sich zwar nicht so modern an wie ein Touchscreen, ermöglichte aber schnelle und präzise Eingaben, was in Anbetracht der fehlenden Sprachstreuung umso wichtiger ist. Praktisch fanden wir die Möglichkeit, einen Bildschirmschoner zu aktivieren, sodass die Echtzeit-Wiedergabe auf der Dashcam während der Fahrt nicht irritiert. Das angenehm große 2,45-Zoll-IPS-Display war stets gut abzulesen.
Im Hinblick auf die Bildqualität braucht sich die G980H nicht vor anderen 4K-Dashcams zu verstecken. Sie filmt mit einem Sony Starvis IMX415-Bildsensor mit einer hohen Lichtempfindlichkeit von F1.5. Dadurch lieferte sie auch unter ungünstigen Lichtverhältnissen sowie in der Nacht gut erkennbare Aufnahmen. Auch die Bildschärfe und Farbwiedergabe fanden wir überzeugend. Ebenfalls positiv hervorzuheben ist das Sichtfeld, das mit 170 Grad vergleichsweise groß ausfällt.
Die Bildqualität der Rückkamera ist als durchschnittlich zu bewerten. Sie filmt in Full-HD-Qualität mit einem Sichtfeld von 150 Grad. Hier hätten wir uns etwas schärfere Darstellungen gewünscht. Für die meisten Anforderungen dürfte die Bildqualität jedoch ausreichen. Anzumerken ist, dass die Rear-Cam auf dem Screenshot in unserer Galerie hier durch eine verdunkelte Heckscheibe filmt. Beim Filmen durch eine transparente Scheibe wäre mit kräftigeren Farben zu rechnen.
Unser Fazit
Die BOTSLAB G980H überzeugte in unserem Test durch ein solides Gesamtpaket. Wer auf einen Cloud-Speicher und eine Sprachsteuerung verzichten kann, bekommt hier eine Dual-Dashcam mit sehr guter Bildqualität und vielen nützlichen Funktionen inklusive Fahrassistenzsystemen. Nur bei der Rückkamera hätten wir uns etwas schärfere Darstellungen gewünscht, was in Anbetracht der Preisklasse aber kein Ausschlusskriterium sein dürfte.














































- 4K-Auflösung
- Gute Bildqualität unter ungünstigen Lichtverhältnissen
- Erweiterte Fahrassistenz (Kollisionswarnung, Spurhalteassistenz, Losfahralarm)
- Großes 2,45-Zoll-IPS-Display
- Großes Sichtfeld von 170 Grad
- BOTSLAB-App
- G-Sensor
- 24-Stunden-Parküberwachung (Hardwire-Kit erforderlich)
- Inklusive 64 Gigabyte-microSD-Speicherkarte
- Einfache Handhabung
- Kein Touchscreen
- Keine Sprachsteuerung
- Kein Cloud-Speicher
- Kein USB-Typ-C-Anschluss
- Keine Bildstabilisierung
- Keine Innenraumkamera erhältlich
FAQ
8. Garmin Tandem – beste Dashcam für den Stadtverkehr

Die Garmin Tandem ist eine Dashcam ohne Display, die auf Videos in 4K-Qualität verzichtet. Trotzdem landet das Modell in unserem Dashcam-Test auf dem achten Platz. Es richtet sich an Autofahrer, die eine kompakte und unauffällige
Autokamera suchen. In unserem Test erweist sie sich als bestes Modell für die Nutzung im Stadtverkehr. Auf den ersten Blick wirkt die kleine Dashcam unscheinbar. Doch in ihr verbirgt sich moderne Technik. Die Oberklasse-Dashcam von Garmin punktet durch einfache Bedienbarkeit und nützliche Kamera-Features.
Die Garmin Tandem ist eine Dual Lens Dashcam – hat also zwei Linsen. Verbaut sind eine Frontkamera mit WQHD-Auflösung (2.560 x 1.440 Pixel) und eine Innenraumkamera mit HD-Auflösung (1.280 x 720 Pixel). Nummernschilder sind aus Entfernungen von 5 bis 7 Metern erkennbar. In Sachen Auflösung kann die Dashcam mit einigen anderen Oberklasse-Modellen zwar nicht mithalten. Die Kamera hat allerdings einige Features, durch die sie im Hinblick auf ihre Bildqualität trotzdem interessant sein kann.
Die Befestigung an der Windschutzscheibe erfolgt über ein kleines Klebepad mit magnetischer Rückseite. Durch die kleine Klebefläche ist bei der Montage Vorsicht geboten. Wenn der Kleber noch nicht trocken ist, geht das Klebepad schnell wieder ab. Tipp: Am besten das Klebepad einzeln montieren und den Kleber 10 Minuten trocknen lassen. Dann bietet es einen sicheren Halt. Die Dashcam lässt sich mit einem Handgriff entfernen. Vorteilhaft im Vergleich zu anderen Modellen: Die kleine Magnetfläche fällt an der Windschutzscheibe kaum auf, wenn die Kamera abgenommen wird.
Die Tandem-Dashcam hat die von Garmin entwickelte NightGlo™-Technik, die zu mehr Bildschärfe bei Nacht beitragen soll. Zudem ist die Frontkamera mit der Clarity™-HDR-Technik ausgestattet, die für jedes Videobild mehrere Belichtungsstufen kombiniert, um die Klarheit der Aufnahmen bei ungünstigen Lichtverhältnissen zu verbessern. Das macht sich im Test bemerkbar: In der Dämmerung oder bei Nacht liefert die Kamera verglichen mit anderen Modellen auffallend klare Aufnahmen. Auch wenn 4K-Auflösung schön wäre, muss sich die Garmin Tandem hinsichtlich ihrer Bildqualität nicht vor anderen Oberklasse-Modellen verstecken. Das gilt auch für die Aufnahmen der Innenraumkamera.
Neben den nützlichen Kamera-Features überzeugte im Test auch die einfache Handhabung der Garmin-Dashcam. Alle Einstellungen lassen sich per Garmin-Drive™-App tätigen. Zudem sind über die App Videoaufnahmen abrufbar und können heruntergeladen werden. Beim Anlassen des Motors beginnt die Dashcam automatisch mit der Aufnahme. Die Hände können während der gesamten Fahrt am Lenkrad bleiben. Denn die Garmin Tandem ist per Sprachbefehl bedienbar. So lassen sich beispielsweise Tonaufzeichnung starten und beenden oder Videos speichern. Einfach „Hey, Garmin“ sagen und den gewünschten Befehl aussprechen – zum Beispiel „Bild aufnehmen“ oder „Tonaufnahme stoppen“.
Per GPS zeichnet die Garmin-Dashcam verschiedene Fahrdaten auf – die Geschwindigkeit, die Zeit und die gefahrene Strecke. Im Vergleich zu anderen Modellen fällt auf: Die Dashcam unterstützt mit Galileo auch noch ein zweites Satellitennavigationssystem, was das Risiko für fehlende Fahrdaten reduziert.
Die Garmin Tandem unterstützt Speicherkarten mit einer Größe von bis zu 256 Gigabyte. Die einzige Taste an der Kamera dient dazu, die aktuelle Aufnahme vor dem automatischen Überschreiben zu schützen. Alternativ ist das auch per Sprachbefehl möglich. Ebenfalls praktisch: Der USB-Adapter für die Stromversorgung hat zwei USB-Anschlüsse. Nutzer müssen sich also nicht entscheiden, ob sie ihre Dashcam verwenden oder lieber ihr Smartphone aufladen möchten.
Für die Sicherheit im geparkten Zustand ist die Garmin-Dashcam mit einem G-Sensor ausgestattet. Der Sensor registriert Erschütterungen und schaltet die Kamera automatisch ein. Im Test hat das gut funktioniert: Einmal kurz am Fahrzeug wackeln reicht, damit die Dashcam die Aufnahme startet und im Ernstfall wichtige Beweismittel sichert. Alternativ funktioniert das auch per Bewegungserkennung. Dafür ist allerdings das optional erhältliche Kfz-Anschlusskabel zur dauerhaften Stromversorgung erforderlich.
Unser Fazit
Die Garmin Tandem ist eine unauffällige Dashcam, die Front- und Innenraumkamera vereint, ohne im Fahrzeug viel Platz einzunehmen oder das Sichtfeld einzuschränken. Dafür verzichtet die Kamera auf ein Display. Statt 4K kommt WQHD zum Einsatz. Trotzdem erreicht sie eine Bildqualität, die der oberen Preisklasse angemessen ist. Das große Sichtfeld, die gute Sicht bei ungünstigen Licht- oder Wetterverhältnissen sowie die einfache Handhabung sind die Gründe, aus denen es die Garmin Tandem auf den achten Platz im Dashcam-Test geschafft hat.




































Das folgende Video zeigt eine Nachtfahrt mit der Garmin Tandem:
- Einfache Bedienung
- Kompakt und unauffällig
- Dual Lens Dashcam (Front- und Innenraumkamera)
- Großes Sichtfeld von 180 Grad
- NightGlo™- und Clarity™-HDR-Technik (mehr Klarheit bei ungünstigen Lichtverhältnissen)
- Sprachsteuerung
- Garmin-Drive™-App
- Galileo als zweites Satellitennavigationssystem
- G-Sensor
- Beschleunigungssensor
- Speicherkarte im Lieferumfang
- Montage per Klebepads (umständlich)
- Kein Nachtsichtmodus
FAQ
9. Die beste 360-Grad-Dashcam: 70mai Omni mit guter Parküberwachung
Das Modell Omni von 70mai ist keine normale Dashcam. Sie bietet weder eine hohe Auflösung noch ein großes Sichtfeld. Das Besondere ist das innovate 360-Grad-Design, das der Kamera eine vollständige Rundumsicht im Auto ermöglicht. Daraus ergeben sich viele Vorteile, aber auch einige Nachteile. Wie die Dashcam von 70mai in unserem Test abgeschnitten hat, lesen Verbraucher im Folgenden.

Das zylinderförmige Dashcam-Gehäuse ist komplett aus Kunststoff gefertigt. Die Verarbeitung macht einen guten Eindruck. An der Oberseite befinden sich eine klappbare Halterung und das Display. Die untere Hälfte bildet die um 360 Grad drehbare Kameraeinheit. Bei der Erstmontage konnten wir im Vergleich zu den meisten anderen Modellen in unserem Test keine Unterschiede feststellen: Einfach die Kamera per Klebepad an der Windschutzscheibe anbringen und die Stromzufuhr über den 12-Volt-Anschluss des Autos herstellen. Im Test hat das problemlos funktioniert.
An der Seite der 70mai Omni befinden sich zwei Tasten, die allerdings ausschließlich der Navigation durch das Menü dienen. Wichtige Dashcam-Befehle für Fotoaufnahmen oder das Sichern der aktuellen Aufnahme lassen sich nur durch Sprachbefehle aktivieren. Die Sprachsteuerung hat im Test gut funktioniert. Sie trägt nicht nur zum Komfort bei, sondern macht die Dashcam-Nutzung auch sicherer. Immerhin können Fahrer beide Hände am Lenkrad lassen. Allerdings gibt es auch Nachteile anzumerken. Wer im Auto gerne Radio hört, sollte Fehlaktivierungen einplanen. Denn die Sprachsteuerung aktiviert sich mitunter auch durch Radiosendungen oder Hörbücher. Allzu häufig passiert das aber nicht. Schließlich erkennt die Kamera nur englische Sprachbefehle – zum Beispiel „Take Photo“ oder „Shot Emergency Video“.
Die Kameraeinheit der 70mai Omni kann sich selbstständig um 360 Grad drehen – das schafft sonst keine Kamera aus unserem Test. So ist sie in der Lage, nahezu jeden Bereich im Fahrzeug und um das Fahrzeug herum zu erfassen. Mit dem Sprachbefehle „Take Selfie“ dreht sich die Kamera beispielsweise um 180 Grad und nimmt ein Foto des Fahrers auf. Mit „Shot left“ oder „Shot right“ dreht sich die Kamera 90 Grad nach links oder rechts. So haben Nutzer wesentlich mehr Spielraum beim Filmen der Umgebung. Zu berücksichtigen ist aber das Risiko, dass vorne ein Unfall passiert, während die Dashcam zur Seite oder nach hinten filmt. Die Kollisionserkennung der 70mai Omni kann jedoch die Richtung des Aufpralls bestimmen und sich im Falle einer Kollision automatisch in die entsprechende Richtung drehen.
Um die 70mai-Dashcam im Parkmodus zu nutzen, ist ein KFZ-Anschlusskit erforderlich, das eine dauerhafte Stromzufuhr über die Autobatterie ermöglicht. Im Lieferumfang ist ein entsprechendes Anschlusskit nicht enthalten, kann aber zusätzlich geordert werden:
Was die Kameraqualität betrifft, kann sich die 70mai Omni auf dem Papier nicht gegen die Top-Modelle in unserem Test behaupten. Sie filmt in Full-HD-Qualität (maximal 60 Bilder pro Sekunde) mit einem Sichtfeld von 140 Grad. Damit ist die Dashcam eher mittelmäßig aufgestellt. Allerdings überzeugte uns die Kamera im Echttest mit sehr guten Foto- und Videoaufnahmen für eine Full-HD-Kamera. Denn immerhin ist HDR mit an Board. Das sorgt für kontrastreiche Aufnahmen, was unter anderem das Erkennen von Nummernschildern erleichtert. Allerdings filmt die Cam im HDR-Modus nur mit 30 Bildern pro Sekunde. Was im Hinblick auf die Bildqualität positiv anzuführen ist, ist die Nachtsicht. Dank ihrer großen F1,5-Blende und der PureCelPlus-S HDR-Technik wirken Nachtaufnahmen klar und weisen nur wenig Bildrauschen auf.
Unser Fazit
Die 70mai Omni überzeugt vor allem durch ihren Parkmodus. Dank 360-Grad-Rundumsicht kann die Kamera alles wahrnehmen, was sich um das Auto herum abspielt. Mit ihrer KI-gestützten Bewegungserkennung erkennt sie verdächtige Aktivitäten automatisch. Wer sein Fahrzeug häufig auf öffentlichen Parkplätzen parkt oder sich um Vandalismus oder Diebstahl sorgt, ist mit der Omni gut aufgestellt. Während der Fahrt bietet die hochauflösende Full-HD-Dashcam allerdings für eine sehr gute Qualität.


































- 360-Grad-Rundumsicht
- Intelligente Parküberwachung
- Keine SD-Speicherkarte nötig
- HDR-Videos
- Gute Nachtsicht
- App-Unterstützung
- ADAS (Erweiterte Fahrassistenz)
- Sprachsteuerung
- 24-Stunden-Parküberwachung
- Integrierter eMMC-Speicher (bis zu 128 Gigabyte)
- Geringe Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel, Full HD)
- Montage per Klebepads (umständlich)
- Kein Beschleunigungssensor
- Kein Touchscreen
FAQ
10. Garmin 57 – beste Dashcam für die Autobahn

Das Modell 57 ist eine der Mittelklasse-Dashcams von Garmin. In unserem Dashcam-Test belegt sie den neunten Platz. Was uns zuerst auffällt: Es handelt sich um das einzige Garmin-Modell mit integriertem Display im Test (2 Zoll / TFT). 4K-Auflösung gehört nicht zur Ausstattung. Vielmehr löst das Modell 57 in WQHD-Qualität mit 2.560 x 1.440 Pixeln auf und bietet damit eine mittelmäßige Auflösung. Im Hinblick auf den Funktionsumfang macht Garmin aber keine Abstriche. Zudem sind die Videoaufnahmen unter den getesteten Modellen am flüssigsten.
Wie alle Garmin-Dashcams im Test überzeugt das Modell 57 durch eine hochwertige Verarbeitung ohne klapprige Bauteile. Die Garmin 57 lässt sich über eine kleine Kugelkopfhalterung mit Klebepad im Auto montieren. Aufgrund der kleinen Klebefläche ist bei der Montage Vorsicht der Kamera mit dem Kugelgelenk geboten. In den ersten Minuten geht die Halterung leicht wieder ab. Sobald der Kleber getrocknet ist, bietet sie aber einen zuverlässigen Halt.
Was die Bildqualität betrifft, ordnet sich die Garmin 57 im Dashcam-Test ins Mittelfeld ein. Mit ihrer WQHD-Auflösung bietet sie eine ausreichende Bildschärfe, um Nummernschilder aus einer Entfernung von rund 5 bis 7 Metern deutlich zu erkennen. Wie alle Garmin-Dashcams im Test arbeitet das Modell 57 mit der Clarity™-HDR-Technik, mit der sie mehrere Belichtungsstufen für jedes Videobild wählen kann, was laut Garmin zu mehr Klarheit bei ungünstigen Lichtverhältnissen beiträgt.
Im Test leistet die Clarity™-HDR-Technik gute Arbeit. Die Garmin 57 liefert auch in der Nacht oder im Schatten gut erkennbare Aufnahmen. Ebenfalls von Vorteil ist die hohe Bildrate von 60 Hertz, die auch bei hohem Tempo flüssige Aufnahmen gewährleistet. Das Sichtfeld von 140 Grad ist ausreichend. Mit den Oberklasse-Dashcams im Test kann die Garmin 57 allerdings nicht mithalten.
Aufgenommene Videos speichert die Garmin-Dashcam auf einer microSD-Speicherkarte mit bis zu 512 Gigabyte Speicherplatz. Gemeinsam mit der Garmin Mini 2 ist sie die einzige Dashcam im Test, die so große Speicherkarten unterstützt. Bei aktiver WLAN-Verbindung besteht zudem die Möglichkeit, die Videoaufnahmen im Vault-Online-Speicher von Garmin abzulegen und via Smartphone jederzeit darauf zuzugreifen.
Als Vorteil hat sich im Test die unkomplizierte und vielseitige Bedienbarkeit der Dashcam herausgestellt. Als einzige Garmin-Autokamera ist das Modell 57 mit einem integrierten 2-Zoll-TFT-Display ausgestattet. Dadurch ermöglicht die Dashcam das Vornehmen von Einstellungen oder das Ansehen von Aufnahmen unabhängig von einem Smartphone oder Computer.
Alternativ lässt sich die Mittelklasse-Dashcam per Smartphone-App oder komfortabel per Sprachbefehl bedienen – zum Beispiel „OK, Garmin: Bild aufnehmen“. Im Test hat die Sprachsteuerung der Garmin 57 einwandfrei funktioniert und dafür gesorgt, dass die Hände die gesamte Fahrt über am Lenkrad bleiben konnten.

Per GPS ist die Garmin 57 in der Lage, den aktuellen Standort zu erfassen, die gefahrene Strecke zu dokumentieren oder die Fahrgeschwindigkeit anzuzeigen. Bei schlechtem GPS-Empfang kann die Dashcam zusätzlich auf das Satellitensystem Galileo zugreifen. Der integrierte G-Sensor registriert Aufpralle anhand voreingestellter Werte und schützt aufgezeichnetes Videomaterial im Falle eines Unfalls vor dem automatischen Überschreiben.
Die Garmin 57 kann sich im Akkubetrieb bis zu 30 Minuten selbst mit Strom versorgen. Registriert die Kamera bei geparktem Fahrzeug eine Erschütterung, schaltet sie sich automatisch ein und startet die Aufnahme. Zudem bietet die Garmin-Dashcam erweiterte Fahrassistenzfunktionen – Kollisionswarnung, Spurhalteassistenz, Losfahralarm (Benachrichtigung beim Anfahren vorausfahrender Fahrzeuge) und warnt vor Ampelblitzern und Radarkontrollen. Wichtig zu wissen: Die Nutzung von Funktionen zur Warnung vor Ampelblitzern oder Radarkontrollen (Radarwarner) ist in Deutschland nicht erlaubt.
Unser Fazit
Mit ihrer WQHD-Auflösung und der Clarity™-HDR-Technik bietet die Garmin-Dashcam eine solide Bildqualität, mit der sie sich im Test ins Mittelfeld einordnet. Ihr großer Vorteil liegt in der Bildrate: 60 Bilder bei 2K-Auflösung. Das schafft keine andere Kamera im Test. Die Garmin 57 bietet damit gute Voraussetzungen für Fahraufnahmen bei hohem Tempo. Wer sich für die Mittelklasse-Dashcam von Garmin entscheidet, bekommt eine Autokamera mit allen wesentlichen Funktionen, macht aber Abstriche in Sachen Bildschärfe. Andere Modelle in dieser Preisklasse lösen in 4K-Qualität auf.




























Das folgende Video zeigt eine Fahraufnahme mit der Garmin 57:
- Mittelmäßige Bildqualität (2.560 x 1.440 Pixel, WQHD)
- Unterstützt Speicherkarten bis zu einer Größe von 512 Gigabyte
- Einzige Garmin-Dashcam mit Display im Test (2-Zoll-TFT-Display)
- Clarity™-HDR-Technik (mehr Klarheit bei ungünstigen Lichtverhältnissen )
- Flüssige Bilder (60 Hertz)
- Blitzerwarnungen
- Travelapse-Funktion (Highlights aus mehrstündigen Dashcam-Aufnahmen)
- Zugriff auf Vault-Online-Speicher
- Bedienung per Sprachbefehl
- Garmin-Drive™-App
- Erweiterte Fahrassistenz (Kollisionswarnung, Spurhalteassistenz, Losfahralarm und Warnung vor Ampelblitzern sowie Radarkontrollen)
- WLAN und Bluetooth
- Sprachsteuerung
- G-Sensor
- Beschleunigungssensor
- Nur WQHD-Auflösung trotz oberer Preisklasse
- Keine Speicherkarte im Lieferumfang
- Montage per Klebepads (umständlich)
- Kein Nachtsichtmodus
FAQ
11. TrueCam H25 GPS 4K – 4K-Dashcam mit bestem Funktionsumfang (Blitzerwarnungen)

Mit dem Modell H25 GPS 4K bietet TrueCam eine High-End-Dashcam an. Dennoch sticht die Kamera in keinem Bereich wirklich hervor, weshalb es das Modell in unserem Test auf den elften Platz verschlägt. Die Autokamera von TrueCam überzeugt auf allen technischen Ebenen. Die Bauform offenbart allerdings Schwächen. Zudem hat die 4K-Dashcam im Gegensatz zu unserem Testsieger keine Bildstabilisierung. Dafür bietet die Dashcam von TrueCam eine andere nützliche Funktion: Einen Blitzerwarner.
TrueCam verschickt die H25 in einem recycelten Karton. Das schont die Umwelt. Schon beim Auspacken überzeugt die Kamera durch eine hochwertige Verarbeitung und umfangreiches Zubehör. Die Dashcam liegt relativ schwer in der Hand und besteht nahezu aus einem Stück. Das einzige bewegliche Teil ist das Kamera-Modul. Die Tasten unter dem Display haben einen angenehmen Druckpunkt. Insgesamt fühlt sich die Verarbeitung der Autokamera von TrueCam wertig an.
Was den Lieferumfang betrifft, hat der Hersteller an fast alles gedacht. Enthalten sind unter anderem ein praktischer 12-Volt-Adapter mit zwei USB-Anschlüssen für Dashcam und Smartphone, ein SD-Kartenadapter und zwei Folien zur leichteren Anbringung der Dashcam. Eine microSD-Karte liegt dem Lieferumfang nicht bei. Der größte Kritikpunkt im Test ist die Bauform der H25 beziehungsweise die fehlende Halterung. Die Anbringung der Dashcam erfolgt per Klebepad. Die Kamera lässt sich danach zwar noch von der Windschutzscheibe abnehmen, aber nur vertikal am justierbaren Kameramodul verstellen. Verglichen mit Modellen, die eine separate Halterung haben und sich beliebig justieren lassen, ist das ein Nachteil.
Die Bedienung der TrueCam H25 GPS 4K erfolgt über ein 2,31 Zoll großes LC-Display mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln. Darunter befinden sich fünf Tasten für die Navigation durch das Menü und das Starten und Stoppen von Aufnahmen. Da das im Dashcam-Test verwendete Fahrzeug keine übermäßig schräg verlaufende Windschutzscheibe hat, verlief die Handhabung problemlos. Alternativ lässt sich die Kamera per App steuern. Die TrueCam-App ermöglicht das Vornehmen von Einstellungen sowie das Ansehen und Herunterladen von Videos.
Im Hinblick auf die Bildqualität gehört die TrueCam H25 zu den besten Modellen im Dashcam-Test. Sowohl am Tag als auch in der Nacht liefert die Autokamera detaillierte Aufnahmen, die Nummernschilder schon ab einer Entfernung von 7 bis 10 Metern erkennbar machen. Das Sichtfeld von 160 Grad erweist sich im Test als vollkommen ausreichend. Im Vergleich zu anderen Modellen im Test konnte die TrueCam 25 nicht nur mit Bildschärfe, sondern auch mit satten Farben und starken Kontrasten überzeugen. Alternativ zur 4K-Auflösung mit 30 Bildern filmt die Kamera in 2K-Qualität mit 55 Bildern pro Sekunde. So erscheinen die Aufnahmen zwar weniger detailliert, sind dafür aber flüssiger.
Mit einem separat erhältlichen Anschluss-Kit für die dauerhafte Stromversorgung lässt sich die Dashcam von TrueCam auch für die Parküberwachung verwenden. Die ParkShield®-Funktion aktiviert sich beim Abstellen des Fahrzeugs automatisch. Sobald der integrierte G-Sensor eine Erschütterung wahrnimmt, beginnt die Dashcam automatisch mit der Aufnahme. Alternativ lässt sich der Timelapse-Modus aktivieren, in dem die Kamera dauerhaft mit reduzierter Bildrate filmt.
Unser Fazit
Mit der H25 GPS 4K bietet TrueCam eine solide verarbeitete Autokamera an, die abgesehen von der fehlenden Bildstabilisierung eine angemessene Bildqualität für die obere Preisklasse bietet. Die Bilder sind verglichen mit unserem Testsieger etwas weniger scharf, dafür aber kontrastreicher. Innenraum- und Rückkameras lassen sich bei Bedarf nachrüsten. Als größter Nachteil der Oberklasse-Dashcam ergab sich im Test die Bauform in Kombination mit der fehlenden Halterung. In den meisten Autos sollte die Anbringung problemlos möglich sein. In flachen Fahrzeugen mit stark angewinkelter Windschutzscheibe ist mit einer erschwerten Bedienung zu rechnen.


































Die Aufnahmequalität der TrueCam H25 GPS 4K bei Tageslicht ist im folgenden Video zu sehen:
- Hohe Bildqualität (4K-Auflösung)
- Blitzerwarnung (über 40.000 Blitzer in ganz Europa)
- TrueBright® (verbesserte Bildqualität)
- ParkShield® (Parkmodus)
- App-Unterstützung
- Nachtsichtmodus
- G-Sensor
- Montage per Klebepads (umständlich)
- Keine bewegliche Halterung
- Kamera nur vertikal justierbar
- Kein Touchscreen
- Kein Bluetooth
- Keine Speicherkarte im Lieferumfang
- Kein Beschleunigungssensor
- Keine Sprachsteuerung
FAQ
Zubehör für die TrueCam H25 GPS 4K
TrueCam bietet verschiedenes separat erhältliches Zubehör für das Modell H25 an. Wir haben ein Rückfahr- und ein Innenraum-Modul getestet. Beide Zusatzmodule lösen in Full-HD-Qualität auf und erreichen 30 Bilder pro Sekunde. In Sachen Bildqualität gibt es wenig zu kritisieren. Die Verarbeitungsqualität fällt im Vergleich zu den Interior- und Rear-Modulen von Nextbase geringer aus. Auch die Verpackung macht einen weniger hochwertigen Eindruck. Dennoch erfüllen die Module ihren Zweck und sind vergleichsweise günstig zu haben.




















12. Garmin Live – Dashcam für eine ständige Überwachung per LTE

Eine der neusten Entwicklungen im Bereich der Dashcams ist die dauerhafte LTE-Konnektivität, die es Nutzern ermöglicht, Ihr Fahrzeug ständig im Blick zu behalten – und die Garmin Dashcam Live bringt dieses Feature mit. Wir haben uns angesehen, wie die Oberklasse-Dashcam von Garmin bei der alltäglichen Nutzung abschneidet und präsentieren im folgenden unser Testfazit.
Wie wir es von Garmin-Dashcams gewohnt sind, fühlt sich die Kamera robust und hochwertig an. Im Hinblick auf die Verarbeitungsqualität überzeugt die Garmin Live auf ganzer Linie. In Sachen Videoqualität sieht das allerdings anders aus.
Die Kamera filmt in WQHD-Qualität mit 2.560 x 1.440 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde. Damit ist sie im Hinblick auf Auflösung und Bildrate nur durchschnittlich gut aufgestellt. Das Sichtfeld beträgt 140 Grad. Nummernschilder sind aus einer Entfernung von 5 bis 7 Metern zu erkennen. Im Hinblick auf die Bildqualität ist die Garmin Live den meisten anderen Oberklasse Dashcams in unserem Vergleich unterlegen.
- Live-Ansicht: Jederzeit einen Live Feed der Kamera per Smartphone ansehen.
- Fahrzeug finden: Letzten bekannten Standort des Fahrzeugs anzeigen lassen.
- Nicht identifizierte Alarme: Alarmierung, wenn das Fahrzeug bewegt wird, ohne dass sich das Smartphone des Fahrers in der Nähe befindet.
- Unfallnachricht: Warnt Notfallkontakte im Falle eines Unfalls.
- Parking Guard (Parküberwachung): Automatische Dashcam-Aufnahmen bei geparktem Fahrzeug und Sicherung im Vault-Online-Speicher.
Die LTE-Funktion der Garmin Live ist vor allem für Autofahrer interessant, die sich oft Sorgen um ihr Fahrzeug machen, wenn sie es auf öffentlichen Parkplätzen abstellen. Über den Live Feed können sich Autofahrer jederzeit versichern, dass bei ihrem Auto alles in Ordnung ist.
Die Installation der Garmin-Dashcam gestaltet sich unkompliziert. Einfach das magnetische Sechseck über die Klebefläche an der Windschutzscheibe anbringen und die Kamera befestigen. Bei Bedarf lässt sich die Dashcam mit einem Handgriff abnehmen. Auch die Bedienbarkeit hat uns im Test gut gefallen. Die Garmin Live hat keinen Touchscreen. Sie lässt sich über die Tasten an der rechten Seite bedienen.
Die Knöpfe haben ein angenehmes haptisches Feedback und reagieren schnell auf Eingaben. Das Dashcam-Menü lässt sich auf Deutsch einstellen und ermöglicht eine intuitive Bedienung. Ein Nachteil, der uns im Test aufgefallen ist: Trotz oberer Preisklasse hat die Dashcam einen Micro-USB-Anschluss – keinen modernen USB-Typ-C-Anschluss.
Neben der LTE-Funktion bietet die Garmin-Live einige nützliche Features. Die Clarity™-HDR-Funktion kombiniert mehrere Belichtungsstufen, um Bilder mit mehr Klarheit und stärkeren Kontrasten zu erzeugen. Zudem stehen eine Kollisionswarnung, eine Spurhalteassistenz sowie Warnungen vor Ampelblitzern und Radarkontrollen zur Verfügung.
Im folgenden Video stellt Garmin das Modell Live kurz vor:
Unser Fazit
Die Garmin Live ist vor allem für Autofahrer interessant, die sich oft um Ihr Fahrzeug sorgen. Durch die ständige Internetverbindung können sich Autofahrer jederzeit versichern, dass es ihrem Auto gut geht. Im Test belegt die Dashcam den zwölften Platz. Denn der vergleichsweise hohe Preis ist auf das LTE-Features zurückzuführen. Wer die LTE-Funktion nicht braucht, greift lieber zu einer anderen Dashcam. Denn im Preissegment der Garmin Live gibt es viele Modelle, die eine höhere Bildqualität erreichen. Genauso finden sich viele Modelle mit einer vergleichbaren Bildqualität zu günstigeren Preisen.






























- LTE-Konnektivität (permanente Verbindung mit dem Internet möglich)
- Mittelmäßige Bildqualität (2.560 x 1.440 Pixel, WQHD)
- Großes 2,95-Zoll-LC-Display
- Garmin-Drive™-App
- Sprachsteuerung
- Galileo als zweites Satellitennavigationssystem
- Clarity™-HDR-Technik (mehr Klarheit bei ungünstigen Lichtverhältnissen)
- Travelapse-Funktion (Highlights aus mehrstündigen Dashcam-Aufnahmen)
- Zugriff auf Vault-Online-Speicher
- Erweiterte Fahrassistenz (Kollisionswarnung, Spurhalteassistenz, Losfahralarm und Warnung vor Ampelblitzern sowie Radarkontrollen)
- G-Sensor
- Speicherkarte im Lieferumfang
- Unterstützt Speicherkarten bis zu einer Größe von 512 Gigabyte
- Akkubetrieb bis zu 30 Minuten
- Kostenpflichtiges Abonnement und Zubehör für Nutzung der LTE-Funktion erforderlich
- Nur WQHD-Auflösung trotz oberer Preisklasse
- Kein Touchscreen
- Kein Beschleunigungssensor
- Kein USB-Typ-C-Anschluss
FAQ
13. Nextbase 422 GW Dashcam – die kleine Schwester des Testsiegers

Das Modell 422 GW ist die Mittelklasse-Dashcam von Nextbase. Im Vergleich zum Pro-Modell hat sie eine geringere Kameraqualität – maximal 2.560 x 1.440 Pixel (WQHD) bei 30 Bildern pro Sekunde. Dank gutem Funktionsumfang belegt die 422 GW trotzdem den 13. Platz im Dashcam-Test.
Mit ihrer großen Schwester, der in 4K-Qualität auflösenden 622 GW, kann das Mittelklasse-Modell in Sachen Bildqualität nicht mithalten. Im Test hat sich die Kameraauflösung aber als hoch genug erwiesen, um Nummernschilder aus einer Entfernung von 5 bis 7 Metern gut zu erkennen. Dazu hat unter anderem das 6-G-Glasobjektiv beigetragen, das der Hersteller laut eigenen Angaben für eine höhere Detailgenauigkeit verbaut hat.
Das integrierte Display ist mit 2,5 Zoll etwas kleiner als bei der großen Nextbase-Dashcam. Die Bedienung funktionierte im Test dennoch zuverlässig – wenn auch nicht ganz so komfortabel wie auf dem größeren Display der 622 GW. Die 422 GW ist mit einem integrierten Mikrofon ausgestattet, das Audioaufnahmen in ausreichender Qualität liefert.
Die Nextbase-Dashcam 422 GW filmt mit einem ausreichenden Sichtfeld von 140 Grad und hat einen Nachtsichtmodus, der Aufnahmen in der Dunkelheit gut erkennbar macht. Eine Bildstabilisierung hat sie nicht, was sich im direkten Vergleich mit den Dashcam-Aufnahmen der 622 GW bemerkbar macht: Auf holperigen Straßen sind die Aufnahmen deutlich stärker verwackelt.
Genau wie das Modell 622 GW lässt sich die 422 GW über die von Nextbase entwickelte Click&Go-PRO™-Halterung im Fahrzeug installieren. Die Halterung wird über Klebepads befestigt, was sich im Test als nicht ganz optimale Lösung herausgestellt hat. Die Windschutzscheibe muss trocken sein, damit die Klebepads zuverlässig halten. Die Nutzung in mehreren Fahrzeugen ist erschwert, da nur zwei Klebepads zum Lieferumfang gehören.
Abgesehen von der Befestigung per Klebepad erweist sich die Click&Go-PRO™-Halterung als nützlich. Sie hat einen Mini-USB-Eingang als Stromanschluss und ermöglicht die Befestigung der Kamera per Magnethalterung. So lässt sich die Dashcam komplett kabellos nutzen. Einfach an die Halterung stecken und das Fahrzeug anlassen. Dann schaltet sich die Autokamera automatisch ein. Die Voraussetzung: Die Halterung muss per Kabel mit dem 12-Volt-Anschluss (Zigarettenanzünder) im Auto verbunden sein.
Je nach Einstellungen erstellt die Nextbase-Dashcam ein-, 2- oder 3-minütige Aufnahmen. Sobald der Speicherplatz voll ist, werden die ältesten Aufnahmen überschrieben. Es reicht ein Druck auf die Taste unterhalb des Displays, um die aktuelle Dashcam-Aufnahme zu sichern. Die Cam verschiebt die Datei in einen separaten Ordner und schützt sie vor dem automatischen Überschreiben. Über den Mini-HDMI-Anschluss an der Seite lassen sich Zusatzmodule von Nextbase anschließen. Erhältlich sind eine Innenraumkamera und eine Rückfahrkamera.
Genau wie das Premium-Modell bietet die 422 GW Bluetooth, WLAN und GPS. Via Bluetooth oder WLAN lässt sich die Dashcam mit einem Smartphone verbinden, um die MyNextbase-Connect-App zu nutzen. Damit ist es möglich, Dashcam-Aufnahmen auf dem Smartphone anzusehen, sie herunterzuladen oder sie in den sozialen Medien zu teilen. Zudem lässt sich die Dashcam bei bestehender Verbindung zu einem Smartphone per Alexa-Sprachsteuerung bedienen.
Die Nextbase 422 hat einen Parkmodus. Er sorgt dafür, dass sich die Kamera bei Erschütterungen im geparkten Zustand automatisch einschaltet. So sichert sie bei Parkremplern wertvolles Beweismaterial. Wie stark die Erschütterung zum Einschalten der Kamera sein muss, ist in den Dashcam-Einstellungen unter der Option „G-Sensor“ einstellbar. Ebenfalls nützlich ist das SOS-System, das im Falle eines Unfalls GPS-Daten an den Notdienst übermittelt. Auf einige Funktionen des Premium-Modells verzichtet die 422 GW. Dazu zählen what3words, ein Superzeitlupenmodus und ein Extremwetter-Modus.
Unser Fazit
Insgesamt bringt die 422 GW alle wesentlichen Funktionen mit. Sie liefert eine gute Bildqualität, hat ein integriertes Mikrofon, GPS-Unterstützung mit SOS-System und App-Unterstützung via Bluetooth oder WLAN. Der größte Kritikpunkt ist, wie schon beim Premium-Modell, die Befestigung per Klebepads. Unter dem Strich ist die Mittelklasse-Dashcam eine gute Wahl für Gelegenheitsnutzer. Vielfahrer sollten überlegen, ob sie auf 4K-Auflösung und eine Bildstabilisierung verzichten können.




































Das folgende Video fasst die wichtigsten Funktionen der Nextbase 422 GW zusammen:
- 6-G-Glasobjektiv für eine verbesserte Detailschärfe
- Mittelmäßige Bildqualität (2.560 x 1.440 Pixel, WQHD)
- Click&Go-PRO™-Halterung (magnetisch)
- MyNextbase-Connect-App
- Nachtsichtmodus
- Touchscreen
- Sprachsteuerung (Alexa)
- WLAN und Bluetooth
- G-Sensor
- Nur WQHD-Auflösung trotz oberer Preisklasse
- Keine Bildstabilisierung
- Speicherkarte nicht im Lieferumfang
- Kein Akkubetrieb vorgesehen
- Montage per Klebepads (umständlich)
- Unterstützt Speicherkarten nur bis zu einer Größe von 128 Gigabyte
- Kein Beschleunigungssensor
FAQ
14. Abask A8 Dashcam – 4K-Auflösung trotz preislicher Mittelklasse

Die Dashcam A8 ist das Top-Modell des Herstellers Abask. Im Test ordnet sie sich in das preisliche Mittelfeld ein. Trotzdem glänzt die Dashcam mit 4K-Auflösung, einer integrieren Innenraumkamera und fast allen wesentlichen Funktionen,
die eine moderne Dashcam mitbringen sollte. Im Dashcam-Test zeigt sich, was die Stärken und Schwächen des Mittelklasse-Modells sind.
Um eine 4K-Dashcam in der preislichen Mittelklasse anbieten zu können, müssen Abstriche gemacht werden. Wer schon mal eine Oberklasse-Dashcam in der Hand hatte, merkt sofort, dass Abask in Sachen Verarbeitung gespart hat. Sowohl die Halterung als auch die Dashcam selbst bestehen aus Hartplastik. In der Hand fühlt sich die Kamera im Verhältnis zu ihrer Größe leicht an. Die Verarbeitung macht insgesamt einen eher mäßigen Eindruck.
Die Innenraumkamera filmt in Full-HD-Qualität mit einem Sichtfeld von 140 Grad. Damit bietet sie eine durchschnittliche Bildqualität. Audioaufnahmen sind dank integriertem Mikrofon möglich. Die Tonqualität ist ausreichend. Die Abask A8 lässt sich per Saugnapf-Halterung an der Windschutzscheibe befestigen. Das GPS-Modul ist in der Halterung integriert. Die Befestigung ist im Vergleich zur Anbringung mit Klebepads nicht ganz so stabil. Dafür lässt sich die Dashcam unkompliziert und problemlos in unterschiedlichen Fahrzeugen befestigen.
Trotz vergleichsweise geringen Kosten bringt die 4K-Dashcam von Abask ein integriertes Display mit, das über die darunterliegenden Tasten bedienbar ist. So lassen sich Aufnahmen direkt auf der Dashcam betrachten. Zudem zeigt die Kamera die aktuelle Aufnahme in Echtzeit an. Im Test waren die Echtzeit-Aufnahmen allerdings nicht immer ganz flüssig.
Die Abask A8 erstellt 2 Minuten lange Aufnahmen und speichert sie auf einer microSD-Speicherkarte ab. Sobald die Karte voll ist, werden die ältesten Aufnahmen überschrieben. Eine Taste zum Sichern der aktuellen Aufnahme ist nicht vorhanden. Dank GPS kann die Kamera die gefahrene Strecke und die Geschwindigkeit erfassen. Der integrierte G-Sensor ermöglicht es der Dashcam, Erschütterungen wahrzunehmen. So aktiviert sie sich automatisch, wenn es im geparkten Zustand zu einem Unfall kommt. Das funktioniert allerdings nur, wenn die Dashcam direkt mit der Autobatterie verbunden ist.
Die Bedienung über die Tasten an der Dashcam funktioniert gut. Die Menüführung ist intuitiv. Allerdings hat die Abask A8 weder Bluetooth, noch WLAN. Das heißt, die Verbindung zu einem Smartphone und die Steuerung per App sind nicht möglich.
Unser Fazit
Unter dem Strich ist die Abask A8 eine interessante Dashcam für alle, bei denen eine hohe Auflösung und geringe Kosten im Vordergrund stehen. Nützliche Features wie ein integriertes Display, GPS und eine Innenraumkamera sind vorhanden. Dafür spart der Hersteller an der Verarbeitungsqualität. Zudem gibt es keine Möglichkeit zur Steuerung per Smartphone-App.




























- 4K-Auflösung trotz mittlerer Preisklasse
- Unkomplizierte Montage per Saugnapfhalterung
- Nachtsichtmodus
- Mäßige Verarbeitungsqualität
- Kein Touchscreen
- Kein WLAN und Bluetooth
- Keine Sprachsteuerung
- Kein G-Sensor
- Kein Beschleunigungssensor
FAQ
15. Nextbase 122 GW – Einsteiger-Dashcam mit integriertem Display

Wer eine kompakte Dashcam sucht und auf eine höchstmögliche Bildqualität verzichten kann, könnte sich für die Dashcam 122 GW von Nextbase interessieren. Es handelt sich um das Einsteigermodell des Herstellers. Im Test überzeugte die Autokamera vor allem durch ihre einfache Handhabung, weshalb sie es trotz HD-Auflösung auf den 15. Platz im Dashcam-Test schafft.

Was die Auflösung betrifft, beschränkt sich die 122 GW auf maximal 1.280 x 720 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde. Im Bereich der unteren Preisklasse sind die Werte in Ordnung. Im direkten Vergleich zu den Schwestermodellen 622 GW und 422 GW fällt dennoch ein deutlicher Qualitätsunterschied auf. Nummernschilder sind erst ab einer Entfernung von rund 3 bis 5 Metern zuverlässig zu erkennen.
Mit 120 Grad hat die Einsteiger-Dashcam ein vergleichsweise kleines Sichtfeld. Im Test erweist es sich aber trotzdem als groß genug, um die gesamte Fahrbahn und einen Teil der Fußgängerüberwege zu filmen. Auf holperiger Strecke sind die Aufnahmen aufgrund fehlender Bildstabilisation merklich verwackelt. In der Dunkelheit ist die Bildqualität dank optimierter Nachtsicht in Ordnung.
Was alle Nextbase-Dashcams gemeinsam haben, ist die praktische Click&Go-PRO™-Halterung mit Magnetverbindung. Der Stromanschluss befindet sich an der Halterung, sodass sich die Dashcam komplett kabellos benutzen lässt. Der einzige Nachteil der Halterung: Im Test stellte sich heraus, dass die Klebepads zur Befestigung nur auf komplett trockener Windschutzscheibe gut halten.
Ist die Halterung erst einmal befestigt, gestaltet sich die Nutzung der Dashcam unkompliziert. Alle notwendigen Einstellungen lassen sich über das integrierte Display tätigen. Einfach Kamera per Magnet mit der Halterung verbinden und losfahren. Die Dashcam tut ihr Übriges.
Mit Blick auf die Bedienbarkeit fällt auf, dass die 122 GW im Gegensatz zu ihren Schwestermodellen keinen Touchscreen hat. Das 2-Zoll-Display fällt etwas kleiner aus und lässt sich über die danebenliegenden Tasten bedienen. Positiv anzumerken ist, dass überhaupt ein Display vorhanden ist. In dieser Preisklasse ist das nicht bei allen Modellen der Fall.
Wenn die Nextbase-Dashcam korrekt mit der Halterung verbunden ist, aktiviert sie sich beim Anlassen des Autos automatisch und beginnt mit dem Filmen. Je nach Einstellungen nimmt sie ein-, 2- oder 3-minütige Videos auf. Die Kamera unterstützt microSD-Speicherkarten mit maximal 32 Gigabyte. Im Vergleich zu anderen Modellen ist das nicht viel, reicht aber für rund 18 Stunden Videomaterial in HD-Qualität.
Bluetooth, GPS und WLAN sind bei dem Einsteiger-Modell von Nextbase nicht vorhanden. Dementsprechend ist die Kamera nicht kompatibel mit der Smartphone-App des Herstellers. Auch die Nutzung von SOS-Notfallsystemen ist dadurch nicht möglich. Für die Bearbeitung der Dashcam-Aufnahmen stellt Nextbase die für Windows und MacOS verfügbare Software MY NEXTBASE PLAYER zur Verfügung.
Unser Fazit
Im Test überzeugte die Einsteiger-Dashcam von Nextbase durch ihre einfache Handhabung. Dazu beigetragen haben die praktische Click&Go-PRO™-Halterung sowie das Display mit Tastenbedienung. Dennoch hat die 122 GW offensichtliche Schwächen: Die Bildqualität ist aufgrund von niedriger Auflösung und fehlender Bildstabilisation ausbaufähig. Zudem fehlen durch den Verzicht auf GPS wichtige Sicherheitsfunktionen. Für Einsteiger ist das Modell 122 GW trotzdem eine interessante Option.


































Im folgenden Video stellt Nextbase das Modell 122 GW vor (englisch mit deutschen Untertiteln):
- Einfache Handhabung
- Mit Akku (Parkmodus ohne direkte Stromzufuhr)
- Click&Go-PRO™-Halterung (magnetisch)
- Nachtsichtmodus
- G-Sensor
- Niedrige Auflösung (1.280 x 720 Pixel, HD-Auflösung)
- Speicherkarte nicht im Lieferumfang
- Durch Montage mit Klebefolie nicht so flexibel wie Kameras mit Saugnapf
- Unterstützt Speicherkarten lediglich bis zu einer Größe von 32 Gigabyte
- Kein integriertes Mikrofon
- Kein WLAN oder Bluetooth
- Kein Touchscreen
- Montage per Klebepads (umständlich)
- Kein Beschleunigungssensor
FAQ
16. Vantrue Element 2 Dual Dashcam mit Fernbedienung und Sprachsteuerung
Auch bei der Vantrue Element 2 Dual Dashcam konnten wir uns im Test ein umfassendes Bild bezüglich Ausstattung und Funktionalität machen. Beim Unboxing stellte sich heraus, dass alles Wichtige mit dabei ist, um mit der Kamera sofort loslegen zu können:
- Frontkamera
- Rückkamera
- Verbindungskabel zwischen Front- und Rückkamera
- USB-C-Datenkabel
- Kfz-Netzkabel
- Aufkleber zum Befestigen
- „Beschützt“-Warnaufkleber
- Fernbedienung
- Bedienungsanleitung
Die technischen Daten konnten ebenfalls überzeugen. So nehmen beide Kameras mit einem Bildwinkel von bis zu 160 Grad auf und das bei einer Auflösung von 2.592 x 1.944 Pixeln. Das kombinierte Video aus beiden Kameras ergibt somit einen Aufnahmewinkel von 320 Grad, was schon fast einer Rundum-Sicht entspricht. Nummernschilder sind aus einer Entfernung von 5 bis 7 Metern zu erkennen. Die Inbetriebnahme und Einrichtung der Kamera ist intuitiv und selbsterklärend möglich. Das 2,5 Zoll große LC-Display erlaubt eine gute Bedienbarkeit und eine hervorragende Übersicht sowohl über die Bedienelemente als auch für die Aufnahmen. Praktisch: Eine Fernbedienung ist ebenfalls mit dabei. Positiv fällt das lange Kfz-Netzkabel auf. Es hat eine komfortable Länge von 3,5 Metern.
Dank des G-Sensors und des Erschütterungssensors geschieht das Sperren von Aufnahmen zusätzlich automatisch. Zudem gibt es einen Parkmodus mit Überwachungsfunktion. Die Kamera ist mit einem GPS-Modul ausgestattet. Auf diese Weise landen die Geo-Daten automatisch in den aufgenommenen Videos. Dank WLAN konnten wir während unseres Tests mit einem Smartphone eine Verbindung zur Kamera aufbauen. Mit der dazugehörigen App des Herstellers lässt sich auch hiermit die Kamera komplett steuern. Die Aufnahmen landen auf einer microSD-Karte, die allerdings nicht im Lieferumfang enthalten ist. Die Speicherkarte kann eine Speicherkapazität von bis zu 512 Gigabyte haben. Die Aufnahmen erfolgen wahlweise im H.265- oder im MP4-Format. Das Entladen der Kamera kann mit der Speicherkarte selbst oder per USB-C-Kabel auf einen angeschlossenen PC erfolgen.
Während unseres Tests haben sich einige Nachteile und Kritikpunkte für die Vantrue Element 2 Dual Dashcam ergeben. Das beginnt bereits bei der Installation im Fahrzeug. Statt einer Halterung mit Saugnapf setzt der Hersteller auf einen Aufkleber. Mit diesem lässt sich die Halterung an der Windschutzscheibe befestigen und anschließend die Frontkamera einhaken. Das bedeutet, dass sich die Halterung nicht temporär entfernen lässt. Die Verbindung zwischen Front- und Rückkamera ist nicht drahtlos möglich, was uns zum nächsten Kritikpunkt bringt.
Das mitgelieferte Verbindungskabel müssen wir folglich durch das gesamte Fahrzeug verlegen. Da hat der Markt bereits bessere Lösungen im Angebot. Denkbar wäre eine Stromversorgung der Rückkamera mit Hilfe des hinteren Kabelbaums und eine WLAN-Verbindung zwischen den beiden Kameras. Bei der Vantrue Element 2 Dual Dashcam verzichtet der Hersteller leider auf diese komfortablere Möglichkeit.
Ebenfalls ärgerlich ist die Tatsache, dass die Kamera nicht über einen Akku verfügt. Die Stromversorgung funktioniert somit ausschließlich per Kabel, was vor allem im Parkmodus problematisch sein kann. Nicht jedes Fahrzeug versorgt die 12-Volt-Steckdose dauerhaft mit Strom. Vantrue bietet für den Parkmodus spezielle Hardware-Kits an, um die Stromversorgung sicherzustellen. Ein weiterer Nachteil ist die geringe Bildrate von 24 Bildern pro Sekunde, die bei hohem Tempo einer flüssigen Bildwiedergabe entgegenstehen kann.
Unser Fazit
Trotz der erwähnten Nachteile ist die Vantrue Element 2 Dual eine solide Dashcam. Die Aufnahmequalität ist dank der Weitwinkelobjektive und der hohen Auflösung gut, auch die Nummernschilder anderer Fahrzeuge sind auf den Aufnahmen gut lesbar. Der Parkmodus funktioniert zuverlässig und die vielen Steuerungsmöglichkeiten per Fernbedienung, Sprachsteuerung oder Smartphone machen die Bedienung sehr komfortabel und intuitiv.
































- Mittelhohe Auflösung (2.592 x 1.944 Pixel, 2K+-Auflösung)
- Hochauflösende Rückkamera (2.592 x 1.944 Pixel)
- Unterstützt Speicherkarten bis zu einer Größe von 512 Gigabyte
- Bluetooth
- App-Unterstützung
- Sprachsteuerung
- G-Sensor
- Rückkamera enthalten
- Beide Kameras mit 160-Grad-Weitwinkelobjektiv
- Nachtsichtmodus
- Parkmodus
- Kein Touchscreen
- Montage per Klebepads (umständlich)
- Speicherkarte nicht im Lieferumfang
- Kein Akkubetrieb vorgesehen
- Keine Bildstabilisierung
- Nur englische Sprachbefehle
- Verbindung zur Rückkamera nur mit Kabel möglich
FAQ
17. Garmin Mini 2 Dashcam – großer Funktionsumfang in kleinem Gehäuse

Die Mini 2 von Garmin filmt in Full-HD-Qualität mit maximal 30 Bildern pro Sekunde. Dank Clarity™ HDR kombiniert sie mehrere Belichtungsstufen für jedes Videobild, was für mehr Klarheit bei ungünstigen Lichtverhältnissen sorgt. Die Bildqualität ist passabel. Nummernschilder lassen sich aus einer Distanz von 3 bis 5 Metern erkennen. Dennoch ist die Kameraqualität besser als bei dem Modell Q40s von Abask, weshalb die Garmin-Dashcam nicht auf dem letzten Platz im Test landet.
Die Anbringung an der Windschutzscheibe erfolgt über eine Kugelkopfhalterung mit werksseitig angebrachtem Klebepad. Durch die kleine Klebefläche erweist sich das als umständlich. Ist die Halterung erst einmal angebracht, hält sie aber zuverlässig. Praktisch ist der mitgelieferte 12-Volt-Adapter mit zwei USB-Anschlüssen. Damit lässt sich nicht nur die Dashcam betreiben, sondern auch gleichzeitig ein Smartphone aufladen.
Durch den Kugelkopf ist die Dashcam an der Halterung flexibel justierbar. Die Kamera lässt sich auch von der Halterung abnehmen. Dabei ist aber Vorsicht geboten. Die Halterung könnte beim Ziehen an der Kamera abreißen. Zur Sicherheit am besten die Halterung mit der anderen Hand gegen die Windschutzscheibe drücken.
Die Mini-Dashcam von Garmin hat lediglich zwei Tasten: Eine zur Aktivierung der Tonaufnahme und eine zum Sichern der aktuellen Aufnahme. Alle Funktionen lassen sich auch per Sprachbefehl aktivieren. Zum Beispiel „Hey Garmin: Aktiviere die Tonaufnahme“. Zudem unterstützt die Dashcam die Steuerung per App. Über die Garmin-Drive™-App lassen sich Dashcam-Aufnahmen in Echtzeit betrachten, Fotos aufnehmen, Videoaufnahmen herunterladen und Einstellungen vornehmen. Die Verbindung zum Smartphone erfolgt via WLAN.
Die Garmin Mini 2, die Garmin 57 sowie die Vantrue Element 2 Dual sind die einzigen Dashcams im Test, die Speicherkarten mit einer Kapazität von bis zu 512 Gigabyte unterstützen. Damit kann die Mini-Dashcam viel Videomaterial sammeln, ohne ältere Aufnahmen zu überschreiben – schätzungsweise 200 Stunden in Full-HD-Qualität. Eine entsprechende microSD-Karte ist allerdings nicht im Lieferumfang enthalten.
Durch die Nutzung eines separat erhältlichen Anschlusskabels für die dauerhafte Stromversorgung offenbart die Garmin-Dashcam einige nützliche Funktionen. Da das entsprechende Kfz-Anschlusskabel nicht zum Testen vorlag, können wir die Funktionen nur beschreiben, nicht beurteilen.
Eine der Funktionen, die nur mit Kfz-Anschlusskabel nutzbar sind, ist die dauerhafte Parküberwachung. Bei konstanter Stromversorgung zeichnet die Dashcam fortwährend auf, um auch bei Unfällen im geparkten Zustand zuverlässig Beweismittel zu liefern. Die Parking-Guard-Funktion schickt eine Benachrichtigung an das Smartphone des Besitzers, wenn es bei dem geparkten Fahrzeug zu einem Unfall kommt. Ein Parkmodus mit automatischer Aktivierung bei Erschütterung ist bei der Mini-Dashcam allerdings nicht vorhanden.
Unser Fazit
Die Garmin Mini ist im Hinblick auf ihren Funktionsumfang gut aufgestellt und kann sogar mit Oberklasse-Modellen mithalten. Durch das fehlende Display und die niedrige Full-HD-Auflösung schafft die Dashcam es nur auf den 17. Platz im Test. Auf der Suche nach einer kompakten und unauffälligen Autokamera kann das Mini-Modell von Garmin trotzdem interessant sein.






















Das folgende Video vergleicht die Bildqualität der Garmin Mini 1 mit der Garmin Mini 2:
- Kompakte Mini-Dashcam
- Einfache Handhabung
- Garmin-Drive™-App
- Unterstützt Speicherkarten bis zu einer Größe von 512 Gigabyte
- Live-View-Funktion (überall Echtzeit-Videos per Smartphone abrufen)
- Sprachsteuerung
- G-Sensor
- Geringe Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel, Full HD)
- Keine Speicherkarte im Lieferumfang
- Kein Akkubetrieb vorgesehen
- Kein Display
- Parkmodus nur mit separat erhältlichem Kfz-Anschlusskabel
- Durch Montage mit Klebefolie nicht so flexibel wie Kameras mit Saugnapf
- Kein Nachtsichtmodus
- Kein Beschleunigungssensor
FAQ
18. Vantrue N2 Pro Dual Dashcam mit einer hohen Bildauflösung von 12 Megapixeln
Die Dashcam Vantrue N2 Pro Dual filmt in zwei Richtungen und kann durch ihre Weitwinkel-Objektive einen großen Bereich aufnehmen. Mit der Frontkamera zeichnet die Dashcam Videos in WQHD-Qualität auf. Die Auflösung der Bilder liegt mit einem Wert von 12 Megapixeln in einem hohen Bereich. Im Test lieferte die Dashcam in den meisten Situationen eine gute Bildqualität.
Der Hersteller hat bei dieser Autokamera eine 170-Grad-Vorderkamera und eine 140-Grad-Innenraumkamera verbaut. Neben einem leistungsstarken Novatek-NT96660-Chip verfügt die Dashcam über den Sony-Exmor-IMX323-Sensor. Sie ist mit vier Infrarotlampen ausgestattet, sodass das Modell nachts und bei schlechten Lichtverhältnissen wie Dunkelheit oder Gegenlicht scharfe Videos aufzeichnen kann. Mit der Innenraumkamera der Vantrue N2 Pro Dual Dashcam lassen sich Aufnahmen von 1.920 x 1.080 Pixeln erstellen. Im Test war auf den Aufnahmen der Interior Cam auch zu sehen, was sich links und rechts neben dem Auto abspielt.












Das Gerät verfügt über einen Parkmodus. Damit beginnt die Dashcam, automatisch zu filmen, wenn eine der beiden Kameras Bewegungen registriert. Neben einer Notfallversperrung profitieren Nutzer von einem GPS-Modus und einem praktischen 24-Stunden-Loop-Recording. Letzteres sorgt dafür, dass sich bereits aufgezeichnete Inhalte der Speicherkarte automatisch überschreiben lassen. Die Dashcam ersetzt die älteste Datei durch die neueste. Darüber hinaus bietet das Modell:
- Mikrofon und Lautsprecher zur Aufnahme von Audio ohne Verzerrung
- PC- und ABS-Gehäuse für Hitze- und Kältebeständigkeit von -4 bis 194 Grad Celsius
- Saugnapfhalterung zur Anbringung
- Praktisches LC-Display
Unser Fazit
Die Mittelklasse-Dashcam von Vantrue überzeugt in unserem Test durch eine solide Bildqualität und ein großes Sichtfeld. Praktisch ist die integrierte Innenraumkamera, die auch die Straße links und rechts neben dem Fahrzeug filmt. Im Hinblick auf technische Eigenschaften wie Auflösung und Bildrate kann die Autokamera aber mit den meisten anderen Modellen im Test nicht mithalten.
- Mittelhohe Auflösung (2.560 x 1.440 Pixel, WQHD)
- Hohe Bildauflösung (12 Megapixel)
- Unterstützt Speicherkarten bis zu einer Größe von 256 Gigabyte
- Unkomplizierte Montage per Saugnapfhalterung
- G-Sensor
- Nachtsichtmodus
- Parkmodus
- Kein Touchscreen
- Kein WLAN und Bluetooth
- Keine Sprachsteuerung
- Kein Beschleunigungssensor
- Speicherkarte nicht im Lieferumfang
- Kein Akkubetrieb vorgesehen
- Keine Bildstabilisierung
FAQ
Quellenangaben
- adac.de
- test.de
- adac.de
- deurag.de
- juris.bundesgerichtshof.de
- dashcamtest.de
- techstage.de
- techstage.de
- adac.de
- motorradonline.de
- auto-motor-und-sport.de
- pocketnavigation.de
- roland-rechtsschutz.de
- auto-motor-und-sport.de
- adac.de
Folgende 11 Produkte hatten wir ebenfalls im Vergleich
FAQ
FAQ
FAQ
FAQ
- GPS-Funktion
- WLAN-fähig
- Mikrofon
- Speicherkarten des Herstellers SanDisk sind nicht kompatibel
- Vergleichsweise groß und schwer
FAQ
- Videoaufnahmen in 4K-Auflösung
- Lautsprecher und Mikrofon
- Unterstützt Schreibschutz
- Erstellung von Geschwindigkeitsprotokollen
- Keine Infrarot-Nachtsicht
FAQ
Die Loop-Aufzeichnung einer Dashcam erlaubt eine kontinuierliche Aufzeichnung, selbst wenn die SD-Speicherkarte ihre volle Kapazität erreicht hat. Die Dashcam nimmt in einer Endlosschleife auf und ersetzt alte durch neue Aufnahmen, wenn sie angeschaltet ist. Auf diese Weise wird durchgehend aufgezeichnet. Der Begriff Loop-Recording stammt vom englischen Wort "Loop", was so viel wie "Schleife" bedeutet. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem ausführlichen Ratgeber im Anschluss an die Produktbeschreibungen.
- Rückfahrkamera inklusive
- 4-Zoll großes Display
- Unterstützt Schreibschutz
- Park-Modus
- Lieferung ohne Speicherkarte
- Bedienungsanleitung per Download
FAQ
Eine 6G-Linse kann sich im Vergleich zu einer Kunststofflinse bei hohen oder zu niedrigen Temperaturen nicht verformen. Das 6G steht für 6-Lagen-Glaslinse. Eine Blende ist eine mechanische Vorrichtung im Objektiv, mit der die Weite der Öffnung des Objektivs geregelt werden kann. Der Wert gibt die Menge an Licht an, die durch die teilweise Schließung der Öffnung einfallen kann. Weitere Hintergründe zu den technischen Ausstattungen der Dashcams gibt es in unserem Ratgeber im Anschluss an den Produktvergleich.
- Laminiertes Display
- Rückkamera
- GPS-Tracking
- Schutzklasse IP68
- Unterstützt Speicherkarten lediglich bis zu einer Größe von 128 Gigabyte
FAQ
Das Modell A229 Duo ist die Oberklasse-Dashcam von Viofo. In unserem Test belegt die vielseitige Autokamera den dritten Platz. Sie kommt standardmäßig mit einer Rückkamera, die sich über das beiliegende Mini-HDMI-Kabel an das Hauptmodul anschließen lässt. Dadurch ist die Kamera doppelt praktisch. Immerhin kann es auch hinten am Fahrzeug zu Schäden kommen, wobei eine Dashcam mit Heckfenster-Modul wertvolle Beweismittel sichern kann.
Die Viofo A229 Duo löst in WQHD-Qualität mit 2.560 x 1.440 Pixeln auf, was für eine Dashcam aus der oberen Preisklasse als ausbaufähig zu bezeichnen ist. Mit 4K-Modellen kann sie in Sachen Detailschärfe nicht mithalten. Dennoch überzeugte die Kamera im Test mit einer soliden Bildqualität. Nummernschilder lassen sich aus einer Distanz von 5 bis 7 Metern klar und deutlich ablesen. Beide Kameras sind mit dem Starvis-IMX35-Bildsensor von Sony ausgestattet, mit dem sie auch bei ungünstigsten Lichtverhältnissen gut erkennbare Aufnahmen liefern.
Per GPS ermittelt die A229 Duo Uhrzeit, Geschwindigkeit sowie Route und hinterlegt die Informationen in den Metadaten der Videoaufnahmen. Via WLAN lässt sie sich mit einem Smartphone verbinden. Über die Viofo-App lassen sich Dashcam-Aufnahmen ansehen und herunterladen sowie Einstellungen vornehmen – zum Beispiel den gewünschten Parkmodus. Die Viofo-Dashcam hat einen integrierten G-Sensor, mit dem sie Erschütterungen feststellen kann. Bei einem Aufprall sichert die Kamera automatisch die aktuelle Aufnahme, sodass sie nicht überschrieben wird. Das funktioniert auch bei geparktem Fahrzeug. Die Dashcam hat drei Parkmodi: - Auto Detect: Aktiviert sich automatisch bei Bewegungen im Blickfeld der Kamera
- Time Laps: Nimmt Videos im Zeitraffer mit wenigen Bildern auf (ein Bild, 2, 3, 5 oder 10 Bilder pro Sekunde)
- Niedrige Bitrate: Kontinuierliche Aufnahme mit geringer Datengröße (4 Megabyte pro Sekunde)
Unser Fazit
Wer nicht nur vor, sondern auch hinter dem Fahrzeug effektiv abgesichert sein möchte, ist mit der Viofo-Dashcam gut aufgestellt. Die A229 Duo bietet alles, was eine moderne Dashcam haben sollte: Front- und Rückkamera mit guter Bildqualität, ein großes und präzise per Tasten bedienbares Display, GPS, App-Unterstützung und viele nützliche Funktionen. Als Kritikpunkt anzumerken ist die Auflösung. Die meisten Modelle aus der oberen Preisklasse lösen in 4K-Qualität auf. Aus diesem Grund schafft es die Viofo-Dashcam "nur" auf den dritten Platz im Dashcam-Test.



































- Großes 2,4-Zoll-LC-Display
- Hochauflösende Rückkamera (2.560 x 1.440 Pixel)
- Anschluss für externes Mikrofon
- Unterstützt Speicherkarten bis zu einer Größe von 256 Gigabyte
- Automatische Sprachansagen
- Drei Parkmodi
- Sprachsteuerung
- G-Sensor
- Nur 2.560 x 1.440 Pixel trotz oberer Preisklasse
- Keine Speicherkarte im Lieferumfang
- Kein Touchscreen
- Montage per Klebepads (umständlich)
- Kein Nachtsichtmodus
- Kein Beschleunigungssensor
FAQ
Mit dem Modell Q40s bietet Abask eine Option für alle, die kostengünstig in den Bereich der Dashcams einsteigen möchten. Die Kamera filmt in Full-HD-Qualität und verzichtet auf viele Features, die in der oberen Preisklasse fast schon zur Standardausstattung zählen. Ob es trotzdem einen Grund gibt, die Q40s von Abask zu kaufen? Diese Frage beantwortet der Dashcam-Test.
Die Abask-Dashcam hat ein modernes Design mit Elementen in Edelstahl-Optik. In der Hand fühlt sich die Kamera aber nur mäßig gut verarbeitet an. Alles besteht aus Hartplastik. Die Tasten liefern ein schwammiges Gefühl und wackeln bei Bewegung. Kurz gesagt: Wer sich für das Einsteiger-Modell von Abask entscheidet, muss Abstriche in Sachen Verarbeitungsqualität machen. Interessant wird es beim Blick auf den restlichen Lieferumfang. Neben dem üblichen Zubehör liegt der Low-Budget-Dashcam auch ein Rückfahr-Modul bei.
Durch die zusätzliche Verbindung zum Pluspol des Rückfahrscheinwerfers wird aus der Dashcam eine vollwertige Rückfahrkamera, die beim Einparken und Rangieren hilft. Auf dem Display der Dashcam werden die typischen, farbigen Markierungen angezeigt. Wer diese Funktion nicht braucht, kann sich die Stromversorgung über den Rückfahrscheinwerfer sparen und muss die Rückkamera lediglich mit der Dashcam verbinden.
Die Rückkamera ist wasserdicht und lässt sich sowohl innen als auch außen montieren. Im Test zeigt sich: Die Montage kann sich als kompliziert erweisen. Als Halterung dient eine starre, gebogene Metallplatte, mit der die Kamera fest verbunden ist. Die direkte Montage an der Windschutzscheibe ist nicht möglich. Die Kamera muss über der Windschutzscheibe oder im Bereich des Nummernschilds verschraubt werden. Alternativ liegt dem Lieferumfang ein Klebepad bei.
Die Kamera lässt sich über die Tasten neben dem Display bedienen und bietet eine intuitive Menüführung. Vor der ersten Nutzung müssen keinerlei Einstellungen vorgenommen werden. Einfach per Saugnapfhalterung im Auto anbringen, über den 12-Volt-Anschluss (Zigarettenanzünder) mit Strom versorgen und losfahren. Die Kamera beginnt automatisch mit dem Filmen, sobald das Auto angelassen wird.
Im Hinblick auf die Bildqualität kann das Einsteiger-Modell von Abask mit den meisten anderen Dashcams nicht mithalten. Die Bildschärfe ist vergleichsweise gering, sodass Nummernschilder erst aus einer Entfernung von 3 bis 5 Metern klar zu erkennen sind. Das sollte aber zumindest in Situationen, die das eigene Fahrzeug betreffen, zur Sicherung von Beweismitteln ausreichen. Positiv hervorzuheben ist das große Sichtfeld von 170 Grad.
Die WDR-Technik und das verbaute HD-Objektiv holen einiges aus der Full-HD-Auflösung heraus, wodurch sich durchaus brauchbare Videos ergeben. Die Aufnahmequalität kann zwar nicht mit 2K- oder 4K-Dashcams aus den oberen Preisklassen mithalten, sollte für Einsteiger oder Gelegenheitsnutzer aber ausreichend sein.
Videoaufnahmen speichert die Abask Q40s auf einer microSD-Speicherkarte. Ein deutlicher Nachteil im Vergleich zu den meisten anderen Dashcams ist, dass das Einsteiger-Modell nur Speicherkarten bis zu einer Größe von 32 Gigabyte unterstützt. Aufnahmen werden also schnell überschrieben. Allerdings relativiert sich der Nachteil dadurch, dass Videoaufnahmen in Full-HD-Qualität weniger Speicherplatz einnehmen. Anders als bei den meisten Dashcams liegt dem Lieferumfang bereits eine passende Speicherkarte bei. Unser Fazit
Ob sich der Kauf einer Dashcam mit Full-HD-Auflösung noch lohnt? Das ist mit Blick auf das Modell Q40s von Abask eine berechtigte Frage. Der Dashcam-Test kommt zu dem klaren Ergebnis: Ja, das kann sich lohnen – und zwar für Einsteiger und Gelegenheitsnutzer, die eine einfache Dashcam zu einem günstigen Preis suchen. Gleichzeitig ist die Q40s eine kostengünstige Möglichkeit, WLAN im Auto nachzurüsten. Zusatzfunktionen wie GPS, WLAN oder Bluetooth gibt es allerdings nicht.- Kostengünstig
- Rückfahrkamera mit Parkassistenz
- Parkmodus
- Speicherkarte im Lieferumfang (32 Gigabyte)
- Nachtsichtmodus
- G-Sensor
- Mäßige Verarbeitungsqualität
- Geringe Auflösung (Full-HD)
- Unterstützt Speicherkarten nur bis zu einer Größe von 32 Gigabyte
- Kein Touchscreen
- Keine App-Unterstützung
- Keine Sprachsteuerung
- Kein integriertes Mikrofon
FAQ
Die Dashcam von Viofo bringt gleich drei Kameras mit: Eine Frontkamera, eine Innenraumkamera und eine Rückfahrkamera. Manchmal reicht es nicht, nur das zu filmen, was sich vor dem Auto abspielt. Auch hinter oder gar im Fahrzeug kann eine Dashcam wichtige Beweismittel sichern. Der große Vorteil der Viofo-Dashcam: Sie filmt auf allen möglichen Ebenen. Im Test offenbarte die Kamera aber auch Schwächen und landet deshalb nur auf dem 15. Platz.
Die Hauptkamera der Viofo T130 3CH filmt mit einer maximalen Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln (WQHD-Qualität) und 30 Bildern pro Sekunde. Die Bildqualität ist gut. Was den Detailgrad angeht, sind andere Modelle im Test aber besser aufgestellt. Nummernschilder sind erst ab einer Distanz von etwa 5 bis 7 Metern zu erkennen. Nachtaufnahmen sind durch den verbauten Bildsensor Sony IMX335 Starvis der Frontkamera und die Infrarot-Nachtsicht-Funktion aber gut zu erkennen.
Die Innenraumkamera ist im Hauptmodul integriert und filmt automatisch. Die Rückkamera lässt sich per Klebepad am Heckfester befestigen und muss per USB-Typ-C-Kabel mit dem Hauptmodul verbunden werden. Beide Zusatzkameras filmen in Full-HD-Qualität und liefern eine ausreichende Bildschärfe (Testaufnahmen von Innenraum- und Rückkamera in der Galerie). Als Nachteil anzumerken ist, dass die Innenraumkamera nur in Schwarzweiß aufnimmt.
Die Anbringung der Dashcam erfolgt mithilfe von Klebepads. Die Pads sind groß. Im Test ließen sie sich einfach anbringen und boten einen zuverlässigen Halt. Die Stromversorgung und Datenübertragung erfolgt via USB-Typ-C-Anschluss. Für die Verbindung zwischen Haupt- und Rückkamera liegt dem Lieferumfang ein langes Mini-HDMI-Kabel bei, womit die Montage auch in großen Fahrzeugen kein Problem darstellen sollte. Bei Bedarf lässt sich die Kamera von der Halterung abnehmen, ohne das Klebepad zu entfernen.
Ein Nachteil der Viofo T130 3CH besteht im fehlenden Display, wodurch sich die korrekte Ausrichtung der einzelnen Kameras als umständlich erweist. Wenn die Kamera angebracht wurde, können Probeaufnahmen erstellt und per Smartphone-App eingesehen werden.
Die Handhabung der Viofo-Dashcam gestaltet sich unkompliziert. Die Aufnahme muss manuell über den Ein- und Ausschaltknopf am Hauptmodul gestartet werden. Auf Wunsch lässt sich dabei auch die Audioaufnahme aktivieren. Aufnahmen werden auf einer microSD-Speicherkarte mit maximal 256 Gigabyte Speicherkapazität gesichert (nicht im Lieferumfang enthalten).
Sobald der Speicherplatz voll ist, überschreibt die Dashcam die ersten Aufnahmen. Durch einen Druck auf den Knopf mit dem gelben Warnsymbol sichert die Kamera die aktuelle Videoaufnahme und schützt sie vor dem automatischen Überschreiben.
Via WLAN lässt sich die Dashcam mit einem Smartphone verbinden, was die Nutzung der Viofo-App ermöglicht. Über die App können Nutzer Kamera-Einstellungen vornehmen, Videos ansehen oder einzelne Videos herunterladen. Via-Bluetooth lässt sich die Dashcam mit einer separat erhältlichen Fernbedienung steuern. Mit ihrem GPS-Logger zeichnet die Kamera Geschwindigkeit, Zeit und Fahrtroute auf und versieht die Videodateien mit entsprechenden Metadaten.
Im Test als praktisch erwiesen haben sich die Sprachansagen der Kamera. Bei Einstellungs- oder SD-Karten-Fehlern meldet sich die Dashcam akustisch – eine Funktion, die bei Dashcams ohne Display zum Standard gehören sollte. Um auch beim stehenden Fahrzeug wichtige Beweismittel sichern zu können, hat die Viofo-Dashcam drei Parkmodi: - Auto Detect: Automatische Aktivierung bei Bewegungen im Blickfeld der Kamera
- Time Laps: Aufnahme von Videos im Zeitraffer mit wenigen Bildern (ein Bild, 2, 3, 5 oder 10 Bilder pro Sekunde)
- Niedrige Bitrate: Kontinuierliches Aufnehmen mit geringer Datengröße (4 Megabyte pro Sekunde)
Unser Fazit
Die Viofo-Dashcam überzeugt im Test mit ihren drei Kameras, mit denen sie fast alles im und um das Auto herum aufzeichnet. Sie bietet Bluetooth, WLAN sowie GPS und lässt sich komfortabel per Smartphone bedienen. Was die Bildqualität betrifft, ist die Oberklasse-Dashcam vielen vergleichbaren Modellen unterlegen. Durch das fehlende Display hat sich die Handhabung der Dashcam – insbesondere die Ausrichtung der Kameras – im Test als umständlich erwiesen. Wer mit diesen Nachteilen leben kann, erhält mit der Viofo T130 3CH eine solide Dashcam, die mehr als nur den Bereich vor dem Auto filmt. Das folgende Video zeigt Fahraufnahmen der Viofo T130 3CH bei Tag und bei Nacht:- Drei Kameras (Frontkamera, Innenraumkamera und Rückkamera)
- Drehbare Kamera (einfache Ausrichtung des Kamerawinkels)
- Mittelhohe Auflösung (2.560 x 1.440 Pixel, WQHD)
- Unterstützt Speicherkarten bis zu einer Größe von 256 Gigabyte
- Drei Parkmodi
- App-Unterstützung
- Nachtsichtmodus
- Sprachsteuerung
- G-Sensor
- Nur WQHD-Auflösung trotz oberer Preisklasse
- Umständliche Ausrichtung der drei Kameras
- Speicherkarte nicht im Lieferumfang
- Kein Display
- Durch Montage mit Klebefolie nicht so flexibel wie Kameras mit Saugnapf
- Montage per Klebepads (umständlich)
- Kein Beschleunigungssensor
FAQ
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| Rang | Produkt | Datum | Preis | |
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| Platz 2: Sehr gut (1,2) | Viofo A229Pro 3CH Dashcam | 04/2025 | 359,99€1 | Zum Angebot* |
| Platz 3: Sehr gut (1,3) | Viofo A139 Pro 3CH Dashcam | 03/2024 | Preis prüfen1 | Zum Angebot* |
| Platz 4: Sehr gut (1,3) | 70mai 4K A810 HDR Dashcam | 03/2024 | 259,99€1 | Zum Angebot* |
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Autoren Tipp:
- Nextbase 622 GW Dashcam



Eine Dashcam ist eine spezielle Kamera, die an der Windschutzscheibe oder auf dem Armaturenbrett eines Fahrzeugs montiert wird. Das ist an der Frontscheibe oder der Heckscheibe möglich. Für die Installation an Armaturenbrett oder Windschutzscheibe gibt es verschiedene Formen der Befestigung, unter anderem Klebepads und Halterungen mit einem Saugnapf. Die Autokameras unterscheiden sich von herkömmlichen Kamera-Systemen bei der Aufzeichnung von Videos: Normale Kameras speichern die Aufnahmen meistens chronologisch ab, die Dashcams speichern Videos in einer Art Schleife. Wenn der Aufnahmespeicher einer Kamera voll ist, überschreiben die Geräte ältere Aufnahmen durch neue. Das Verfahren heißt
Moderne Dashcams verfügen über einen GPS-Empfänger, mit dessen Hilfe die bei den Aufnahmen ermittelten Bewegungsdaten des Fahrzeugs eingeblendet werden können. Bei einem Unfall, beispielsweise einem Zusammenstoß mit dem vorausfahrenden Fahrzeug, zeigt das Gerät zum Beispiel die Position, Uhrzeit und die mit dem Fahrzeug gefahrene Geschwindigkeit in den Videoaufnahmen an und speichert sie. Solche Daten helfen bei der Auswertung von Unfällen.
Neben der klassischen Dashcam, die an der Windschutzscheibe befestigt wird und nach vorne filmt, gibt es zwei andere Dashcam-Arten beziehungsweise Module. Damit filmen Autofahrer auch das, was sich hinter oder neben dem Fahrzeug abspielt.
Eine Dashcam kann auf zwei verschiedene Arten an der Windschutzscheibe befestigt werden. Die meisten Hersteller setzen auf eine Klebehalterung, eine weitere Möglichkeit sind Saugnapfhalterungen. Es gibt auch Firmen, die mit ihren Dashcams beide Befestigungsmöglichkeiten ausliefern.
Der Einsatz einer Autokamera im Fahrzeug kann praktisch sein, wenn es zu Unfällen kommt. Das ist auch vielen Autofahrern bewusst, weshalb die kleinen und oftmals sehr kompakten Kameras hinter die Windschutzscheibe geklemmt werden, um das Verkehrsgeschehen zu verfolgen und festzuhalten. Auch wenn Dashcam-Videos gegen das Datenschutzrecht verstoßen, können sie in Einzelfällen vor Gericht zugelassen werden.
Die Aufnahme verstößt laut BGH-Urteil in dem Fall gegen den Datenschutz, weil das Video auf der Dashcam dauerhaft gespeichert wurde. Die Kamera des Klägers war ein altes Modell, das noch keine Überschreibungsfunktion hatte. In dem Urteil heißt es, es gebe andere technische Möglichkeiten, die eher im Sinne des Datenschutzes sind. Dashcam-Videos könnten in kurzen Abständen überschrieben werden und erst dann dauerhaft Daten speichern, wenn es zur Kollision des Fahrzeugs kommt. Das bedeutet: Wird eine Kamera mit Beschleunigungssensor verwendet, die zeitnah die aufgezeichneten Videos überschreibt, handelt es sich um einen milderen Eingriff in den Datenschutz. Autofahrer sollten also eine Dashcam mit diesen Funktionen verwenden.
Dashcams werden in vielen verschiedenen Varianten angeboten und verfügen wie alle Kameras über unterschiedliche Aufnahmefunktionen und Auflösungen. Neben den reinen Sensordaten wie der Auflösung sollten Autokameras über eine gute Stabilisierung verfügen. Wenn sie einfach zu bedienen sind, ist im Ernstfall das Bildmaterial schnell zu sichern. Auf die nachfolgenden Eckdaten kommt es beim Kauf einer Dashcam an:

Für einen besseren Überblick werden an dieser Stelle die wichtigsten Ausstattungsmerkmale einer Dashcam aufgezeigt:
Im Handel gibt es Dashcams von unterschiedlichen Marken. Zu den größten Herstellern gehört das schweizerisch-amerikanische Unternehmen Garmin. Hinter den folgenden vier Markennamen verbergen sich bekannte Hersteller für Autokameras:
Eine pauschale Antwort auf diese Frage gibt es nicht: Sie ist abhängig von den eigenen individuellen Bedürfnissen. Dashcams unterscheiden sich unter anderem in ihrer Ausstattung, ihrem Aussehen und ihrem Preis. Grundsätzlich gilt: Je mehr Funktionen ein Gerät hat, desto höher ist der Preis. Deshalb ist vor dem Kauf einer Dashcam zu überlegen, welche Anforderungen an ein Modell bestehen. Im Produkttest und -vergleich finden sich Dashcams in unterschiedlichen Preiskategorien und mit verschiedenen Funktionen.
Ja, ein Urteil des Bundesgerichtshofs vom 15. Mai 2018 (Az. VI ZR 233/17) bestätigt, dass Daten, die über eine Dashcam erhoben wurden, als Beweismittel vor Gericht verwendet werden können. Ob es zulässig ist, entscheiden Gerichte von Einzelfall zu Einzelfall. Das Datenschutzrecht wurde vom BGH im Fall eines Prozesses, in dem zwei Autofahrer beim Abbiegen miteinander kollidiert sind, als nachrangig gegenüber den Interessen des Aufgezeichneten bewertet. Die Begründung lautet: Durch die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr setzten sich Autofahrer freiwillig der Wahrnehmung und Beobachtung anderer Verkehrsteilnehmer aus. Eine Autokamera nehme nur das auf, was ohnehin jeder mit den eigenen Augen betrachten könne. Wer eine Dashcam-Aufnahme vor Gericht als Beweismittel verwenden will, sollte einen Rechtsbeistand konsultieren, da es neben dem Urteil keine allgemeine Regelung durch den Gesetzgeber gibt.
Die Stiftung Warentest hat keinen eigenen Dashcam-Test durchgeführt. Da die Autokameras beliebter werden, ist die Chance groß, dass es bald einen ausführlichen Test auf dem Verbraucherportal geben wird.