Bürosoftware: Ionos und Nextcloud wollen sich als Microsoft-Alternative etablieren

Frankfurt. Ionos
Von Nextcloud stammen die Programme für Dateiablage, E-Mail, Kalender und Videokonferenzen. Ergänzt würden sie um einen KI-Assistenten. In den kommenden Monaten sollen weitere Funktionen für die Analyse von Dokumenten und ein Virenscanner hinzukommen. Die Software entspreche den europäischen Datenschutzrichtlinien und laufe ausschließlich in deutschen Rechenzentren von Ionos.
„Das Interesse an Nextcloud hat sich seit Jahresbeginn verdreifacht“, sagte Frank Karlitschek, Gründer und Chef der Softwarefirma. Die Partnerschaft mit Ionos beweise, dass Alternativen zu Cloud-Angeboten aus den USA oder China bereits Realität seien.
Wegen der wachsenden politischen Spannungen mit diesen beiden Staaten wächst in Europa der Wunsch nach größerer technologischer Eigenständigkeit. Das Bundesdigitalministerium will daher den Umstieg auf europäische Cloud- und Software-Angebote sowie die Entwicklung von Schlüsseltechnologien fördern. „Mit gebündelten IT-Aufträgen soll der Staat gezielt zum Ankerkunden der heimischen Digitalwirtschaft werden“, teilte die Behörde dazu mit.





