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Șepreuș

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Șepreuș
Besendorf
Seprős
Image
Șepreuș (Rumänien)
Șepreuș (Rumänien)
Image
Basisdaten
Staat: RumänienImage Rumänien
Historische Region: Kreischgebiet
Kreis: Arad
Koordinaten: 46° 34′ N, 21° 44′ OKoordinaten: 46° 34′ 16″ N, 21° 44′ 3″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Fläche:58,04 km²
Einwohner:2.752 (1. Dezember 2021[1])
Bevölkerungsdichte:47 Einwohner je km²
Postleitzahl:317320
Telefonvorwahl:(+40) 02 57
Kfz-Kennzeichen:AR
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024[2])
Gemeindeart:Gemeinde
Gliederung:Șepreuș
Bürgermeister :Ioan Pintean (PNL)
Postanschrift:Piața Rebeliunii Nr. 1
loc. Șepreuș, jud. Arad, RO–317320
Website:
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Șepreuș (Seprös) auf der Josephinischen Landaufnahme von 1782–1785.

Șepreuș (deutsch Besendorf,[3] ungarisch Seprős) ist eine Gemeinde im Kreis Arad, im Kreischgebiet, im Westen Rumäniens.

Geografische Lage

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Șepreuș liegt im Teuztal, in der Kreischebene zwischen der Schwarzen Kreisch im Norden und der Weißen Kreisch im Süden.

Mișca Arpășel Apateu
Adea Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Șomoșcheș
Sintea Mare Șicula Cermei

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1364.

Im Laufe der Jahrhunderte traten verschiedene Schreibweisen des Ortsnamens in Erscheinung: 1364 Sepreus, 1413 Seprews, 1425 Sewpreus, 1479 Seprews, 1644 Sepeosi, Sepeosre, 1715 Seprős, 1808 Seprős, 1839 Seprős, 1851 Seprős, 1858, 1863, 1877 Seprős, 1882 Seprös, Seprős, 1893 Seprős, 1909 Șepreuș, Seprős, 1913 Seprős, 1921 Șepreuș, Seprős, 1932, 1956 Șepreuș.[4]

Nach dem Frieden von Karlowitz (1699) kam Arad und das Maroscher Land unter österreichische Herrschaft, während das Banat südlich der Marosch bis zum Frieden von Passarowitz (1718) unter Türkenherrschaft verblieb. Auf der Josephinischen Landaufnahme ist Seprös eingetragen. Infolge des Österreichisch-Ungarischen Ausgleichs (1867) wurde das Arader Land, wie das gesamte Banat und Siebenbürgen, dem Königreich Ungarn innerhalb der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn angegliedert. Die amtliche Ortsbezeichnung war Seprős. Der Vertrag von Trianon am 4. Juni 1920 hatte die Grenzregulierung zur Folge, wodurch Șepreuș an das Königreich Rumänien fiel.

1820 ersteigerte die armenische Adelsfamilie Czaran vom Habsburger Ärar das Gut und erbaute in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Schlösser im neoklassischen Stil, von denen drei heute noch erhalten sind. An der Stelle des vierten wurde das Kulturhaus errichtet.[5]

Bevölkerungsentwicklung

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Volkszählung[6] Ethnie
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche andere
18803864335735917131
1910469040744795186
19304046373011622178
1977304227791112240
19922759247197211
200224722214215232
202127521858--894 (738 Roma)

Persönlichkeiten

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Commons: Șepreuș – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).
  2. ↑ Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 5. September 2024 (rumänisch).
  3. ↑ exonyme.kilu.de (Memento vom 9. Juli 2012 im Webarchiv archive.today), Exonyme.
  4. ↑ arcanum.hu, Geschichte der Siebenbürger Ortschaften.
  5. ↑ virtualarad.net, Șepreuș auf VirtualArad.
  6. ↑ Varga E. Árpád: Volkszählungen 1880–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung 30. Oktober 2008 (PDF; 767 kB; ungarisch).