Good Boy – Wir wollen nur dein Bestes
| Film | |
| Titel | Good Boy – Wir wollen nur dein Bestes |
|---|---|
| Originaltitel | Good Boy |
| Produktionsland | Polen, Vereinigtes Königreich |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Länge | 110 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | Jan Komasa |
| Drehbuch | Bartek Bartosik, Naqqash Khalid |
| Produktion | Ewa Piaskowska, Jerzy Skolimowski, Jeremy Thomas |
| Musik | Abel Korzeniowski |
| Kamera | Michal Dymek |
| Schnitt | Agnieszka Glińska |
| Besetzung | |
| |
Good Boy – Wir wollen nur dein Bestes (Originaltitel Good Boy) ist ein Mystery-Thriller von Jan Komasa. Die Koproduktion von Polen und dem Vereinigten Königreich mit Stephen Graham, Andrea Riseborough und Anson Boon in den Hauptrollen feierte Anfang September 2025 beim Toronto International Film Festival ihre Premiere. Der Kinostart in Deutschland war Anfang Juni 2026.
Handlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der 19-jährige Internet-Influencer und Kleinkriminelle Tommy propagiert bei TikTok Rücksichtslosigkeit und verleitet zu grausamen Gewalttaten. Er geht mit seiner Freundin Gabby aus, die keine Drogen nimmt, und stürzt sich in eine alkohol- und drogengetränkte Partynacht. Auf der Straße wird Tommy ohnmächtig und wird von einem Fremden in sein Haus geschafft und im Keller gefesselt.[2][3]
Die aus Mazedonien stammende Rina trifft sich mit einem Mann namens Chris zu einem Vorstellungsgespräch für eine Stelle als Haushälterin. Chris lädt sie in sein großes Landhaus ein, wo sie eine Verschwiegenheitserklärung unterschreibt und eine Führung durch das Haus erhält. Dabei lernt sie Chris’ zurückgezogen lebende Ehefrau Kathryn und ihren zehnjährigen Sohn Jonathan kennen. Als sie den Keller besichtigt, entdeckt sie den bewusstlosen Tommy, der an die Wand gekettet ist. Sie versucht zu fliehen, doch Chris hält sie auf und macht deutlich, dass er über ihre Vergangenheit und von ihrer drohende Abschiebung weiß. Rina nimmt die Stelle daraufhin an.
Chris zwingt Tommy dazu, Lehrfilme anzusehen, sowie Videos von Tommys eigenen Ausschreitungen, die er online veröffentlicht hat. Tommy bleibt zunächst aggressiv und beleidigend. Chris reagiert darauf mit Freundlichkeit und Belehrungen und behauptet, er wolle Tommy zu einem besseren Menschen machen. Gleichzeitig zögert er jedoch nicht, ihn zu schlagen oder mit einem Elektroschocker zu bestrafen, wenn Tommy die Familie beleidigt.
Mit der Zeit beginnt Kathryn, Tommy Bücher zu geben, und die Familie erlaubt ihm, gemeinsam mit ihnen Filme anzusehen. Sein Verhalten wird ruhiger, und nach und nach entwickelt er eine Beziehung zu allen Familienmitgliedern, besonders zu Jonathan. Nachdem sie Tommys Geburtstag mit einem Picknick gefeiert haben, bringt Chris ihn in ein Zimmer im Obergeschoss. Dort hat er ein an der Decke befestigtes Schienensystem installiert, an dem Tommys Kette befestigt ist, sodass er sich im Haus bewegen kann. Rina vertraut der Familie an, dass sie verfolgt wird. Daraufhin laden sie sie ein, dauerhaft im Haus zu wohnen. Tommy rät Chris zu mehr Romantik in ihrer Ehe, woraufhin er ein Abendessen im Garten als Überraschung vorbereitet. Währenddessen gelingt es Tommy mithilfe von Rina ein Messer in einem Blumentopf zu verstecken.
Eines Tages, als Chris mit dem Auto unterwegs ist, dringt eine Gruppe Männer in das Haus ein, die nach Rina suchen. Sie erklärt sich bereit, mit ihnen zu gehen, flüstert Tommy jedoch zuvor den Code für die Zahlenschlösser ins Ohr, welche die Bewegungsfreiheit von Tommy noch einschränken. In der nächsten Nacht öffnet Tommy die Zahlenschlösser, schleicht sich nach unten, holt das versteckte Messer und löst damit seine Kette aus dem Schienensystem. Chris kommt mit einer Pistole herunter, doch Tommy überrascht ihn und entreißt ihm die Waffe. Kurz darauf erscheint Kathryn, die Tommy behalten will. Chris merkt, dass dies nicht mehr möglich ist und lässt Tommy laufen.
Zurück in seinem alten Leben erzählt Tommy der Polizei nicht, dass er entführt wurde, sondern behauptet, er sei mit seinem Freund „Jonathan“ verreist gewesen. Dabei erfährt er, dass seine Mutter gar keine Vermisstenanzeige aufgegeben hat. Das hat lediglich Gabby getan. In einem Nachtclub trifft er Gabby wieder, die stark unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol steht. Am nächsten Tag gesteht sie ihm, dass sie manchmal wünschte, einfach „verschwinden“ zu können. Tommy fragt sie, ob sie ihm vertraue. Als sie zustimmt, setzt er sie mit Chloroform außer Gefecht und bringt sie zu Chris und Kathryn.
Produktion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Filmstab, Besetzung und Synchronisation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Regie führte Jan Komasa, bekannt für Filme wie Corpus Christi und The Hater.[3] Bereits in letzterem Film beschäftigte sich der polnische Regisseur mit den Konsequenzen von Fehlverhalten in den sozialen Medien für das reale Leben, in diesem Fall von Hetzkampagnen und Rufmord im Netz. Das Drehbuch schrieben Bartek Bartosik und Naqqash Khalid.[3]
Ken Loachs Film Kes von 1969, den Chris in Good Boy dem gefangen gehaltenen Tommy zur Verbesserung seiner sozialen Kompetenzen zeigt, basiert auf dem Jugendbuch Und fing sich einen Falken von Barry Hines. Der 15-jährige Protagonist Billy Casper lebt im Norden Englands und wird von seinem älteren Bruder regelmäßig terrorisiert. Sein trostloses Leben verändert sich, als er einen kleinen Falken findet und diesen aufzieht.
Filmeditorin Agnieszka Glińska war zuletzt für Filme wie Operation Hyakinthos von Piotr Domalewski, EO von Jerzy Skolimowski und Das Mädchen mit der Nadel von Magnus von Horn tätig.
In den Hauptrollen spielen Stephen Graham und Andrea Riseborough die Eheleute Chris und Kathryn und Anson Boon den in ihren Augen fehlgeleiteten Tommy, den sie in ihrem Keller festhalten.[3][4] Er wurde durch Hauptrollen in Filmen wie The Winter Lake und Die Witwe Clicquot bekannt. Kit Rakusen spielt Jonathan, den Sohn des Paares, und Monika Frajczyk die illegale Einwanderin Rina, die sich als Haushälterin auf ihrem Landgut bewirbt.[2] Das Casting übernahmen Nina Gold und Martin Ware.
Die deutsche Synchronisation entstand nach einem Dialogbuch von Kim Pfeiffer und der Dialogregie von Uwe Cramer im Auftrag der digital images GmbH in Halle.[5]
| Darsteller | Synchronsprecher | Rolle |
|---|---|---|
| Anson Boon | Nicolas Rathod | Tommy |
| Stephen Graham | Achim Buch | Chris |
| Noah Valentine | Lukas Coleselli | Jack |
| Kit Rakusen | Karl Alwin Solvik | Jonathan |
| Austin Haynes | Laurent Amadeus Brea | Junge |
| Andrea Riseborough | Anna Grisebach | Kathryn |
| Maciej Stepniak | Alexander Gamnitzer | Klement |
| Mila Jankowska | Elea-Darja Fellmann | Lindsay |
| Noah Manzoor | Moritz Kahl | Mikey |
| Jessica Johnson | Elena Maria Pia Lorenzon | Polizistin |
| Monika Frajczyk | Kim Pfeiffer | Rina |
| Callum Booth-Ford | Adrian Djokić | Ste |
Szenenbild und Dreharbeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Szenenbild gestaltete Fletcher Jarvis, bekannt für seine Arbeit an Filmen wie A Beautiful Day von Lynne Ramsay, Edison – Ein Leben voller Licht von Alfonso Gomez-Rejon und Flux Gourmet von Peter Strickland.
Die Dreharbeiten fanden in Großbritannien und Polen statt, unter anderem in den TVN Warner Bros. Discovery XR Studios, und wurden 2024 abgeschlossen.[6] Der polnische Kameramann Michal Dymek ist wie Komasa Absolvent der Filmhochschule Łódź und war zuletzt für Filme wie EO von Jerzy Skolimowski, A Real Pain von Jesse Eisenberg und Das Mädchen mit der Nadel von Magnus von Horn tätig.
Filmmusik, Marketing und Veröffentlichung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Filmkomponist Abel Korzeniowski war zuletzt für Emily von Frances O’Connor, Till – Kampf um die Wahrheit von Chinonye Chukwu und They See You von Ishana Shyamalan tätig.[3]
Der erste Trailer wurde im Januar 2026 vorgestellt, der erste deutschsprachige Trailer Mitte März 2026.[7][8] Die Premiere des Films fand am 5. September 2025 beim Toronto International Film Festival statt.[9] Im Oktober 2025 wurde er beim London Film Festival gezeigt.[10] Am 6. März 2026 kam der Film in ausgewählte US-Kinos.[11] Ebenfalls Anfang März 2026 wurde er beim Glasgow Film Festival vorgestellt.[12] Wenige Tage später wurde ein erster Trailer in deutscher Sprache veröffentlicht.[13] Anfang April 2026 wurde er beim Hong Kong International Film Festival vorgestellt.[14] Ebenfalls im April 2026 wurde er beim Fantasy Filmfest im Rahmen der Fantasy Filmfest Nights gezeigt.[15] Ende Mai 2026 erfolgten Vorstellungen beim Neiße Filmfestival.[16] Am 4. Juni 2026 kam Good Boy in die deutschen Kinos.[17][18] Ebenfalls im Juni 2026 wurde der Film beim Sydney Film Festival gezeigt.[19]
Rezeption
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Altersfreigabe und Kritiken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Deutschland wurde der Film von der FSK ab 16 Jahren freigegeben. In der Freigabebegründung heißt es, der Film enthalte zu Beginn Szenen, in denen Partyexzesse mit Drogenkonsum, Sex und Gewalt gezeigt werden. Dies werde jedoch nicht verherrlicht, sondern kritisch dargestellt. Im weiteren Verlauf komme es im Rahmen der beängstigenden Entführungs- und Familiensituation zu vereinzelten Gewaltmomenten und beleidigender Sprache. Nichts davon werde reißerisch ausgespielt, und Jugendliche ab 16 Jahren seien problemlos fähig, die Darstellungen im Rahmen der überzeichneten Gesamthandlung zu betrachten und angemessen kritisch zu hinterfragen. Eine sozialethische Desorientierung oder andere negative Wirkungen seien daher ab dieser Altersstufe nicht zu befürchten.[1]
Von den bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken sind 88 Prozent positiv.[20] Bei Metacritic erhielt der Film einen Metascore von 63 von 100 möglichen Punkten.[21]
Damon Wise schreibt in seiner Kritik für deadline.com, in all seiner herrlich skurrilen Art erinnere Good Boy an eine besondere Blütezeit des britischen Exploitation-Kinos für Horrorfilme, die nicht unbedingt Horrorfilme waren, Filme mit Titeln wie Mumsy, Nanny, Sonny and Girly, What the Peeper Saw und fast alles von Peter Walker, dessen Film Das Haus der Peitschen sich als hilfreicher Vergleich anbiete. Auch orientiere sich Jan Komasas Film ein wenig an Uhrwerk Orange, mehr an dem Buch als an dem Film. Anson Boon sei in der Rolle von Tommy erschreckend überzeugend und bringe sowohl dessen intelligente als auch dessen ignorante Seite zum Ausdruck, die ihn so gefährlich machen. Stephen Graham umgekehrt wirke in der Rolle seines Peinigers Chris wie ein gutmütigerer Jigsaw aus den Saw-Filmen und habe damit eine gruselige Jedermann-Persona erschaffen, die zum Fürchten ist.[2]
Jeannette Catsoulis schreibt in der New York Times, Good Boy sei kein Horrorfilm, sondern ein Kommentar zum gesellschaftlichen Verfall, verpackt in die Elemente eines Psychothrillers. Besonders deutlich werde dies im raffinierten Drehbuch von Bartek Bartosik und Naqqash Khalid, als Tommys Verhalten sich zu bessern scheint, seine Fesseln gelockert werden und er von der Familie, die von außen ideal erscheint, wie ein braves Haustier verwöhnt wird. Der Film sei, als eine Studie von Unterdrückung und Transformation, durchdrungen von Stanley Kubricks Uhrwerk Orange, und die überzeugenden Darbietungen von Boon und Graham hielten die fragile Balance zwischen Angst und Absurdität aufrecht. Zu der Szene, in der Tommy beim Ansehen von Ken Loachs Kes über einen Jungen und seinen Falken, in Tränen ausbricht, bemerkt Catsoulis, er sei in diesem Moment genauso schockiert, seine eigene Menschlichkeit zu entdecken, wie die Zuschauer. So reihe sich Good Boy nahtlos in Komasas Werk von rabenschwarzen Fabeln mit tiefgründigem moralischen Kern ein.[22]
Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Strasbourg European Fantastic Film Festival 2026
- Auszeichnung mit dem Crossovers Grand Prix (Jan Komasa)[23]
Rome Film Fest 2025
- Nominierung Progressive Cinema Competition
- Auszeichnung als Bester Schauspieler mit dem „Vittorio Gassman“ Award (Anson Boon)[24][25]
Valladolid International Film Festival 2025
- Auszeichnung mit dem SEMINCI Youth Award[26]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Good Boy – Wir wollen nur dein Bestes bei IMDb
- Good Boy – Wir wollen nur dein Bestes bei crew united
- Good Boy im Programm des Toronto International Film Festivals (englisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Freigabebescheinigung für Good Boy – Wir wollen nur dein Bestes. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK-Nummer: 281606; abgerufen am 28. April 2026).
- 1 2 3 Damon Wise: 'Good Boy' Review: Stephen Graham Steals The Show In Jan Komasa’s Creepily Funny Kidnap Horror. In: deadline.com, 9. September 2025.
- 1 2 3 4 5 Abel Korzeniowski Scoring Jan Komasa’s 'Good Boy'. In: filmmusicreporter.com, 5. August 2025.
- ↑ Nikki Baughan: 'Good Boy' review: Stephen Graham and Andrea Riseborough anchor off-kilter morality tale. In: screendaily.com, 6. September 2025.
- ↑ https://www.synchronkartei.de/film/63136
- ↑ Andreas Wiseman: Stephen Graham, Andrea Riseborough & Anson Boon Lead Jan Komasa’s 'Good Boy' For Producers Jeremy Thomas, Ewa Piaskowska & Jerzy Skolimowski; HanWay Launches For AFM. In: deadline.com, 31. Oktober 2025.
- ↑ Gary Collinson: Trailer for The Good Boy (a.k.a. Heel) starring Stephen Graham, Andrea Riseborough and Anson Boon. In: flickeringmyth.com, 20. Januar 2026.
- ↑ Jochen Müller: Trailer-Premiere: „Good Boy – Wir wollen nur Dein Bestes“. In: the-spot-mediafilm.com, 19. März 2026.
- ↑ Good Boy. In: tiff.net. Abgerufen am 17. September 2025.
- ↑ Good Boy. In: bfi.org. Abgerufen am 17. September 2025.
- ↑ https://www.boxofficemojo.com/release/rl2576056321/?ref_=bo_rs_table_8
- ↑ Good Boy. In: glasgowfilm.org. Abgerufen am 8. März 2026.
- ↑ https://www.filmstarts.de/kritiken/328439/trailer/20635432.html
- ↑ Good Boy. In: hkiff.org. Abgerufen am 12. März 2026.
- ↑ Good Boy – Wir wollen nur dein Bestes. In: fantasyfilmfest.com. Abgerufen am 17. April 2026.
- ↑ https://www.neissefilmfestival.net/de/film2026?tx_nffwlw_nffwlwfilme%5Baction%5D=show&tx_nffwlw_nffwlwfilme%5Bcontroller%5D=WlwFilme&tx_nffwlw_nffwlwfilme%5BwlwFilme%5D=14652&cHash=b40913b2bb06413628e6824a710cc66d
- ↑ Good Boy. In: filmstarts.de. Abgerufen am 2. November 2025.
- ↑ https://www.insidekino.com/DStarts/DStartplan.htm
- ↑ Good Boy. In: sff.org. Abgerufen am 6. Mai 2026.
- ↑ Good Boy. In: Rotten Tomatoes. Abgerufen am 28. April 2026.
- ↑ Heel. In: Metacritic. Abgerufen am 28. April 2026.
- ↑ Jeannette Catsoulis: 'Heel' Review: A Different Kind of House Training. In: The New York Times, 5. März 2026.
- ↑ Vassilis Economou: The Strasbourg European Fantastic Film Festival crowns 'No Rest for the Wicked' with the Golden Octopus. In: cineuropa.org, 5. Oktober 2026.
- ↑ Vittoria Scarpa: The 20th Rome Film Fest reveals its line-up. In: cineuropa.org, 22. September 2025.
- ↑ Vittoria Scarpa: 'Left-Handed Girl' wins Best Film at the Rome Film Fest. In: cineuropa.org, 27. Oktober 2025.
- ↑ The 70TH SEMINCI awards „The Mastermind“ and „Maguellan“ the Golden Spike Ex Aequo. In: seminci.com, 1. November 2025.