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Udler

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Wappen Deutschlandkarte
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Udler
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Udler hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 50° 8′ N, 6° 53′ OKoordinaten: 50° 8′ N, 6° 53′ O
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Verbandsgemeinde: Daun
Höhe: 420 m ü. NHN
Fläche: 6,3 km²
Einwohner: 287 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 46 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54552
Vorwahl: 06573
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 074
Adresse der Verbandsverwaltung: Leopoldstraße 29
54550 Daun
Website: www.udler.de
Ortsbürgermeister: Markus Schumacher
Lage der Ortsgemeinde Udler im Landkreis Vulkaneifel
KarteScheidHallschlagOrmontKerschenbachReuthStadtkyllJünkerathSchüllerGönnersdorfEschFeusdorfLissendorfBirgelSteffelnWiesbaumBerndorfHillesheim (Eifel)OberbettingenBasbergKerpen (Eifel)ÜxheimNohnOberehe-StroheichWalsdorfDohm-LammersdorfDuppachKalenborn-ScheuernRockeskyllPelmBerlingenHohenfels-EssingenGerolsteinNerothBirresbornKopp (Vulkaneifel)MürlenbachDensbornSalmDreis-BrückBetteldorfDaunDockweilerHinterweilerKirchweilerKradenbachNerdlenSarmersbachGefellHörscheidDarscheidUtzerathSchönbachSteiningenSteinebergDemerathWinkel (Eifel)ImmerathStrotzbüschMückelnStrohnGillenfeldEllscheidSaxlerUdlerMehrenSchalkenmehrenÜdersdorfBrockscheidBleckhausenOberstadtfeldWallenbornNiederstadtfeldWeidenbachSchutzMeisburgDeudesfeldBorlerBongardBoxbergNeichenBeinhausenKatzwinkelHörschhausenBerenbachKötterichenHöchstbergKaperichLirstalOberelzArbachRetterathUersfeldMannebachBerebornKolverathSassenGunderathHorperathUeßMosbruchKelbergGelenbergBodenbachReimerathWelcherathBrücktalKirsbachDreesNitzLandkreis Mayen-KoblenzLandkreis Cochem-ZellLandkreis Bernkastel-WittlichEifelkreis Bitburg-PrümNordrhein-WestfalenLandkreis AhrweilerBelgien
Karte
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Udler, Luftaufnahme (2015)
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Udler von Westen

Udler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Daun an.

Der Ort liegt in der Vulkaneifel. An der östlichen Gemarkungs­grenze fließt die Alf vorbei.

Zu Udler gehören auch die Wohnplätze Berghof und Waldhof.[2]

Udler, früher auch „Odeler“ und „Oudler“, gehörte seit 1357 zum Kurtrierischen Amt Daun.[3] Nach der Übernahme des Rheinlandes, zu dem Udler damals zählte, durch Preußen kam der Ort 1815/1816 zu dem damals neu gebildeten Kreis Daun und gehörte zur Bürgermeisterei Gillenfeld. Anfang des 19. Jahrhunderts hatte der Ort 188 Einwohner, die in 33 Häusern lebten.[4]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Udler, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[5]

JahrEinwohner
1815151
1835219
1871220
1905229
1939262
1950226
1961223
JahrEinwohner
1970287
1987249
1997305
2005303
2011284
2017272
2025287[1]
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Einwohnerentwicklung von Udler von 1815 bis 2017 nach nebenstehender Tabelle

Der Gemeinderat in Udler besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[6] Bis 2014 gehörten dem Gemeinderat acht Ratsmitglieder an.[7]

Markus Schumacher wurde am 26. August 2024 Ortsbürgermeister von Udler. Da für die Direktwahl am 9. Juni 2024 kein Wahlvorschlag eingereicht wurde, oblag die Neuwahl des Bürgermeisters gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung dem Rat, der sich auf seiner konstituierenden Sitzung für Schumacher entschied.[8][9]

Schumachers Vorgänger als Ortsbürgermeister war Alfred Borsch, der das Amt von 1999 bis 2024 ausübte.[10][11]

Wappen von Udler
Wappen von Udler
Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt, darin ein rotes Balkenkreuz, in Blau auf einem silbernen Stein stehende silberne Taube.“[3]

Sehenswürdigkeiten

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In Udler befinden sich einige unter Denkmalschutz gestellte Kulturdenkmäler:[12]

  • Die ehemalige katholische Filialkirche St. Stephan, der Chorturm wird als spätmittelalterlich bezeichnet, das Kirchenschiff wurde 1734 erneuert
  • Das ehemalige Backhaus, ein eingeschossiger Putzbau aus dem Ende des 19. Jahrhunderts (Schalkenmehrener Straße)
  • Ein Wohnhaus aus der Zeit um 1751 (Schalkenmehrener Straße)
Commons: Udler – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand 31. Dezember 2025 von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2026. S. 112 (PDF; 1,9 MB).
  3. 1 2 Friedbert Wißkirchen: Neue Gemeindewappen im Kreis Daun. In: Heimatjahrbuch 1990. Abgerufen am 6. April 2019.
  4. ↑ Friedrich von Restorff: Topographisch-Statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz. Nicolai, Berlin und Stettin 1830, S. 888 (Google Books).
  5. ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 10. Mai 2020.
  6. ↑ Alfred Borsch (Gemeindewahlleiter): Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat der Ortsgemeinde Udler am 09.06.2024. In: Mitteilungsblatt VG Daun, Ausgabe 26/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 20. Juni 2024, abgerufen am 14. Oktober 2026.
  7. ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen.
  8. ↑ Udler, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 14. Oktober 2026.
  9. ↑ Konstituierende Sitzung des Ortsgemeinderates 2024. In: Mitteilungsblatt VG Daun, Ausgabe 36/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 14. Oktober 2026.
  10. ↑ Stephan Sartoris: Zwei Kandidaten gibt’s nur in Kirchweiler. Alfred Borsch in Udler seit 1999 Ortsbürgermeister. In: Volksfreund.de. Trierischer Volksfreund Medienhaus GmbH, Trier, 10. April 2019, abgerufen am 29. Oktober 2020.
  11. ↑ Wir sagen Danke. Alfred Borsch (…) 25 Jahre Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Udler (1999–2024). In: Mitteilungsblatt VG Daun, Ausgabe 46/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 14. Oktober 2026.
  12. ↑ Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler – Kreis Vulkaneifel. Mainz 2025, S. 52 (PDF; 4,6 MB).