Zaußenberg
| Zaußenberg (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Zaußenberg | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Tulln (TU), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Tulln | |
| Pol. Gemeinde | Königsbrunn am Wagram | |
| Koordinaten | 48° 25′ 47″ N, 15° 58′ 49″ O | |
| Höhe | 199 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 65 (1. Jän. 2026) | |
| Fläche d. KG | 1,92 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 06289 | |
| Katastralgemeindenummer | 20041 | |
| Zählsprengel/ -bezirk | Zaußenberg (32115 002) | |
Ortsansicht mit Kapelle | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Zaußenberg ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Königsbrunn am Wagram im Bezirk Tulln in Niederösterreich. Die Ortschaft hat 65 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026).[1] Bis Ende 1967 war der Ort eine eigenständige Gemeinde.[2]
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das nordöstlich von Königsbrunn liegende Dorf befindet sich an der rechten Seite der Schmida und ist von der Landesstraße L47 über die L2160 erreichbar, die im Ort endet. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 31 Adressen.[3]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 17 Häusern genannt, das nach Königsbrunn eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Als freie Gemeinde verfügte Zaussenberg über die ortsherrlichen Rechte, die Herrschaft Grafenegg übte die Landgerichtsbarkeit aus und die Herrschaft Winkelberg besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Stetteldorf, Winkelberg, Zellerndorf, Thürnthal, St. Andrä an der Traisen und Perchtoldsdorf.[4]
Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1968 die damaligen Ortsgemeinden Hippersdorf, Königsbrunn am Wagram und Zaußenberg.[2]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Manhartsberg. 7 von 34 Bänden. 7. Band: Sebarn bis Zwingendorf. Mechitaristen, Wien 1835, S. 279 (Zausenberg – Internet Archive; mit einem Nachtrag zum 6. Band: Schloßhof; c) Sebarn).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 329.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
- 1 2 Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 24. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3 MB; Inhalt PDF); abgerufen am 30. März 2025.
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 432f (Zausenberg in der Google-Buchsuche).
