Kleinbus kracht ungebremst in Hauswand: Sieben Verletzte bei schwerem Unfall
Uns auf Google folgenEin Kleinbus prallte in Oberfranken gegen eine Hauswand. Alle sieben Insassen wurden verletzt, drei von ihnen schwer. Die Polizei ermittelt.
Sonnefeld – Ein vollbesetzter Kleinbus ist im oberfränkischen Sonnefeld ohne zu bremsen gegen eine Hauswand geprallt. Alle sieben Menschen im Fahrzeug erlitten Verletzungen – drei davon schwer. Als Ursache vermuten die Ermittler einen Sekundenschlaf der Fahrerin.

Sekundenschlaf als mutmaßliche Ursache: Sieben Verletzte bei schwerem Unfall in Sonnefeld
Am Steuer des Kleinbusses saß eine 26-Jährige aus dem thüringischen Sonneberg. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei schlief die Frau offenbar kurz ein und verlor dadurch die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Bus traf ungebremst auf die Gebäudewand.
Die Gemeinde Sonnefeld liegt im Landkreis Coburg im nördlichen Oberfranken, unweit der Landesgrenze zu Thüringen.
Durch den heftigen Aufprall wurde das Fahrzeug nach Polizeiangaben komplett zerstört. Auch an dem betroffenen Haus entstand erheblicher Schaden. Der gesamte Sachschaden an Kleinbus und Gebäude beläuft sich auf rund 40.000 Euro. Die Polizei hat Ermittlungen gegen die 26-jährige Fahrerin eingeleitet. Die Vorwürfe lauten auf Gefährdung des Straßenverkehrs, fahrlässige Körperverletzung sowie Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung.
Ermittlungen gegen die 26-jährige Fahrerin laufen
Wie genau es zu dem Sekundenschlaf kam und ob weitere Faktoren eine Rolle spielten, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die drei Schwerverletzten wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Anfang September hatte sich auf der Autobahn 9 bei Münchberg in Oberfranken ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein Kleinbus und ein Wohnmobil stießen zusammen – acht Personen saßen danach in dem Fahrzeug fest und mussten von der Feuerwehr befreit werden. (Quelle: dpa) (bes)