Beben in Tirol

Erdbeben der Stärke 3,8 lässt Innsbruck erzittern – Bevölkerung in Aufregung

Ruckartiges Wackeln, klirrendes Geschirr und lautes Grollen: Ein Erdbeben hat am Samstagvormittag die Region Innsbruck erschüttert und viele Menschen in Angst versetzt.
Erdbeben der Stärke 3,8 lässt Innsbruck erzittern – Bevölkerung in Aufregung

Beben der Stärke 7 befürchtet

Erdbeben der Stärke 5,4 in der Türkei – Experten warnen vor gefährlicher Verwerfung
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Erdinneres im Fokus

Erdkern schwingt wie ein Pendel und verformt sich: Studie löst 30 Jahre altes Rätsel
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Erdbeben erschüttern Adria-Küste: Erdstöße reißen Anwohner aus dem Schlaf

Erdbeben erschüttern Adria-Küste: Erdstöße reißen Anwohner aus dem Schlaf

Im Golf von Manfredonia bebte die Erde – bereits das zweite Mal innerhalb von 24 Stunden. Seit Jahresbeginn wurden in der Region 48 Beben registriert.
Erdbeben erschüttern Adria-Küste: Erdstöße reißen Anwohner aus dem Schlaf
1500 Mini-Erdbeben täglich: Vibro-Trucks durchrütteln den Raum Starnberg

1500 Mini-Erdbeben täglich: Vibro-Trucks durchrütteln den Raum Starnberg

Ursprünglich für die Wüste gebaut, erschüttern „Vibro-Trucks“ derzeit 1500-mal täglich den Boden im Raum Starnberg. Mithilfe der Spezialfahrzeuge erforscht ein …
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„Reißverschluss“ unter den Apenninen: Forscher enthüllen, was Italiens Erdbeben wirklich antreibt

„Reißverschluss“ unter den Apenninen: Forscher enthüllen, was Italiens Erdbeben wirklich antreibt

Forscher haben den wahren Antrieb hinter Italiens Erdbeben entdeckt – und die bisherige Theorie war jahrzehntelang falsch.
„Reißverschluss“ unter den Apenninen: Forscher enthüllen, was Italiens Erdbeben wirklich antreibt

Rätselhafte Bewegung der Alpen: Wo das Gebirge bebt, wandert – und wo es völlig stillsteht

Die Alpen bewegen sich – lautlos, unsichtbar und unaufhaltsam. Was sie antreibt, liegt weit in der Vergangenheit.
Rätselhafte Bewegung der Alpen: Wo das Gebirge bebt, wandert – und wo es völlig stillsteht

„Nie zuvor dokumentiert“: KI entdeckt sechs geheime Strukturen tief im Erdinneren

2900 Kilometer tief unter der Erde entdeckt KI sechs unbekannte Strukturen. Was sich dort verbirgt, könnte unser Verständnis der Erde verändern.
„Nie zuvor dokumentiert“: KI entdeckt sechs geheime Strukturen tief im Erdinneren

„Lässt mich nachts nicht schlafen“: Experte warnt vor gefährlichem Erdbeben-Verstärker unter Los Angeles

Ein Beben am Cajon-Pass könnte Südkalifornien lahmlegen. Doch wie stark Los Angeles erschüttert wird, entscheidet sich tief unter der Stadt.
„Lässt mich nachts nicht schlafen“: Experte warnt vor gefährlichem Erdbeben-Verstärker unter Los Angeles

Vibrotrucks rütteln ab Mitte September durch Germering – alte Rohre im Blick

Ab Mitte September werden Spezialfahrzeuge den Untergrund unter Germering per Vibration erkunden. Besonders kritisch: Das Leitungsnetz der Stadt ist teils so alt, dass …
Vibrotrucks rütteln ab Mitte September durch Germering – alte Rohre im Blick

Erdbeben erschüttert Tirol in der Nacht – am Nachmittag folgt die nächste unschöne Überraschung

In Tirol und Niederösterreich hat in der Nacht schon wieder die Erde gebebt. Die Erschütterungen waren deutlich zu spüren.
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Sturzflut im Himalaya: Mehr als 1100 Tote, nächste Katastrophe bahnt sich an

Schlamm, Trümmer und tausende Vermisste: Im Himalaya hat eine tödliche Flutwelle ganze Ortschaften verwüstet. Die Zahl der Todesopfer steigt.
Sturzflut im Himalaya: Mehr als 1100 Tote, nächste Katastrophe bahnt sich an

Ist es noch sicher, nach Nepal zu reisen? Das müssen Touristen wissen

Während die Behörden nach Überlebenden der verheerenden Sturzfluten in Nepal und Tibet suchen, finden Reisende hier die aktuellsten Hinweise zur Lage vor Ort.
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Sturzflut in Nepal: Zwei Aufforstungsprojekte der Hillary-Stiftung betroffen

Eine Geröll- und Schlammlawine hat in Nepal fast 200 Menschen getötet und 1300 weitere werden vermisst. Die Bad Wiesseerin Ingrid Versen kann ihre Zentrale in Kathmandu …
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Ursache für verheerende Sturzflut im Himalaya weiter unklar: Experte zieht zwei Szenarien in Betracht

Eine Sturzflut im Himalaya führte zu massiven Verwüstungen, mehr als 1000 Personen werden vermisst. Experten gehen unterdessen der Ursache nach.
Ursache für verheerende Sturzflut im Himalaya weiter unklar: Experte zieht zwei Szenarien in Betracht

Seismische Messungen in Egling: Bürger fürchten Risse – Forscher können einige Ängste nehmen

Ab Ende August rollen Vibro-Trucks durch Egling, um thermalwasserführende Schichten zu finden. Anwohner sorgten sich bei einer Infoveranstaltung um ihre Häuser.
Seismische Messungen in Egling: Bürger fürchten Risse – Forscher können einige Ängste nehmen

Erdbeben in Österreich – Anwohner in zwei Gemeinden spüren Erschütterungen

Südwestlich von Neunkirchen hat in der Nacht die Erde gebebt. Einige Anwohner in der Region nahmen die Erschütterung wahr.
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Erdbeben am Bodensee: Was geschieht unter der Erde am Rand der Alpen?

Unter der scheinbar ruhigen Oberfläche in der Bodensee-Region ist die Erde ständig in Bewegung. Warum es in der Region immer wieder bebt, welche Kräfte tief unter dem …
Erdbeben am Bodensee: Was geschieht unter der Erde am Rand der Alpen?

Massenhaft Stornierungen, 3300 Obdachlose: Italiens Vulkan-Küste versinkt nach Erdbeben im Chaos

Nach dem Erdbeben an Italiens Supervulkan darf ein Teil der evakuierten Menschen schon bald zurück – doch der Streit um Versorgung und Hilfen eskaliert.
Massenhaft Stornierungen, 3300 Obdachlose: Italiens Vulkan-Küste versinkt nach Erdbeben im Chaos

Erdbeben am Supervulkan trifft auch Urlaubsinsel: Fähren umgeleitet, Tickets werden teurer

Der Supervulkan und Erdbeben legen die Region immer wieder lahm, nun trifft es den Hafen Pozzuoli. Fährverbindungen zu Ischia und Procida werden neu geregelt. Für …
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Erdbeben mitten in Deutschland registriert – „Wie als ob jemand am Haus schüttelt“

Ein Erdbeben hat am Dienstagabend Deutschland erschüttert. Viele Anwohner bemerkten die Vibration deutlich – und das ist kein Einzelfall in der Region.
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Venezuela will Gold aus der Bank of England zurückholen: 31 Tonnen im Wert von 4 Mrd. Euro

Nach zweiwöchigen US-vermittelten Gesprächen wollen Regierung und Opposition Venezuelas gemeinsam vier Milliarden Dollar Gold von der Bank of England für den …
Venezuela will Gold aus der Bank of England zurückholen: 31 Tonnen im Wert von 4 Mrd. Euro

Geologische Naturgefahr

Wie Erdbeben entstehen – und ab welcher Skala sie wirklich gefährlich sind

Von den meisten Erschütterungen der Erde ist kaum etwas zu spüren. Erdbeben können aber katastrophale Folgen haben. Das steckt hinter dieser Naturgefahr.

München – Erdbeben schrecken Menschen aus dem Schlaf, zerstören Städte oder fordern tausende Todesopfer. Die schlimmsten Naturkatastrophen der Geschichte gehen auf Erdbeben zurück. Nach dem Stand der Wissenschaft sind Erdbeben unvorhersehbar und treten immer wieder auf. Doch wie entstehen Beben überhaupt und ab welcher Stärke sind sie gefährlich?

MagnitudeErdbeben-Auswirkungen
0 bis 3sind kaum spürbar
3 bis 4sind spürbar, aber keine Schäden
4 bis 5Gegenstände bewegen sich, kaum Schäden
5 bis 6bereits erhebliche Schäden
6 bis 7Schäden
7 bis 8Zerstörung weiter Gebiete
8 bis 9Zerstörung in einem Radius von Hunderten Kilometern
9 bis 10Zerstörung in einem Radius von 1000 Kilometern
über 10bisher noch nicht gemessen

Wie entstehen Erdbeben?

Die Erdoberfläche besteht aus kleinen und großen Kontinentalplatten. Diese Platten reiben aneinander und verhaken sich oft an ihren Rändern. Wenn sich die aufgestauten Spannungen plötzlich ruckartig durch einen Bruch oder Bewegung entladen, entstehen Erdbebenwellen. Diese breiten sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit im Erdkörper aus und werden an der Oberfläche als Erdbeben wahrgenommen. Je nachdem natürlich, wie viel Energie dabei freigesetzt wird und wo das sich das Zentrum des Erdbebens befindet.

An den Plattengrenzen kommt es laut der Helmholtz Wissensplattform Erde und Umwelt immer wieder zu teilweise heftigen Erdstößen, beispielsweise an der Westküste Nord- und Südamerikas, in Indonesien, Japan, Zentralasien, China, der Türkei, aber auch in Italien und Griechenland.

  • Pazifische Platte
  • Nordamerikanische Platte
  • Südamerikanische Platte
  • Eurasische Platte
  • Afrikanische Platte
  • Australische Platte
  • Antarktische Platte

Neben der Erdbeben durch die Dynamik der Erdplatten (tektonische Erdbeben), können auch vulkanische Aktivitäten (vulkanische Erdbeben), große Bergstürze oder Hangrutsche Beben, aber auch der Mensch Beben (Kollaps-Erdbeben) beispielsweise durch Bergbau verursachen.

Wo befindet sich das Epizentrum eines Erdbebens?

Das Epizentrum liegt auf der Erdoberfläche. Es ist die Stelle, an der die Erdbebenwellen vom Ursprung des Bebens unter der Erde (Hypozentrum) zuerst eintreffen. Hier entstehen in der Regel die größten Schäden. 

Erdbeben können katastrophale Schäden verursachen. Ab einer Stärke (Magnitude) von 3 sind Beben für Menschen zu spüren (Symbolfoto).

Es gibt fünf Risikogebiete für Erdbeben in Deutschland

In Deutschland wird die Wahrscheinlichkeit für starke Beben als gering bis mittel eingestuft, teilt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mit. Es sollte aber in Risikogebieten nicht unterschätzt werden. Die Risikogebiete in Deutschland liegen dem BBK zufolge:

  • in der Kölner Bucht
  • südlich von Tübingen
  • in der Schwäbischen Alb
  • im südlichen Rheingraben
  • Umgebung von Gera

„Durchschnittlich einmal im Jahr erschüttert ein Beben mit einer Magnitude größer als 4,5 unser Land“, teilt die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) mit. Aufgrund der geologischen und tektonischen Verhältnisse seien in der Zukunft kaum Erdbeben mit katastrophalen Ausmaßen zu erwarten. Dennoch habe es schon Erdbeben mit erheblichen Schäden gegeben, deswegen sei aufgrund der hohen Siedlungs- und Industriedichte eine kontinuierliche Überwachung der Erdbebentätigkeit unerlässlich.

  • Am 18. Februar 1756 ereignete sich das stärkste historisch nachgewiesene Beben in der Niederrheinischen Bucht im Raum Köln-Aachen-Düren mit einer Magnitude von 6,1.
  • Am 13. April 1992 bebte die Erde im deutsch-niederländischen Grenzgebiet (Stärke 5,9). In Nordrhein-Westfalen wurden mehr als 30 Personen, vor allem durch herabfallende Dachziegel und Schornsteine, verletzt. Das Roermond-Erdbeben 1992 gilt als eines der stärksten Erdbeben in Deutschland der jüngeren Vergangenheit.

Ab welcher Stärke (Magnitude) wird es bei Erdbeben gefährlich?

Die Stärke eines Erdbebens wird in der Einheit „Magnitude“ gemessen. Sie gibt an, wie viel Energie bei dem Beben freigesetzt wurde. Die bekannteste Skala zur Messung der Magnitude ist die Richterskala, die von weniger als 1 (kaum spürbar) bis 10 (verheerend) reicht. Erdbeben mit einer Magnitude von 0 bis 3 sind kaum spürbar. Erdbeben ab einer Magnitude von 6 können bereits erhebliche Schäden verursachen. 

Die Intensität – Schaden und Auswirkungen – eines Erdbebens muss je nach Ort betrachtet werden und kann variieren. Ein Erdbeben mit einer hohen Magnitude kann in einem dünn besiedelten Region weniger Schaden verursachen, als in einer schlecht vorbereiteten, dicht besiedelten Metropole.

Das stärkste Erdbeben der Welt

Das Erdbeben von Valdivia in Chile am 22. Mai 1960 mit einer Magnitude 9,5 war weltweit das stärkste aufgezeichnete Erdbeben des 20. Jahrhunderts. Das Beben löste einen 25 Meter hohen Tsunami aus. Etwa 6000 Menschen kamen nach Schätzungen ums Leben.

Gibt es eine Erdbeben-Vorhersage?

Erdbeben sind unberechenbar – weder Tag, Ort noch Stärke lassen sich vorhersagen. Seismologen erstellen jedoch seismische Gefährdungskarten. Diese berechnen die Wahrscheinlichkeit für starke Erschütterungen und potenzielle Erdbeben in einem bestimmten Zeitraum.

Manchmal sind Erdbeben in bestimmten Risikogebieten sogar „überfällig“. Hier kommen laut der Helmholtz Wissensplattform Erde und Umwelt die sogenannten Erdbebenfrühwarnsysteme ins Spiel. Sie nutzen die Kenntnis über unterschiedliche Laufzeiten von Erdbebenwellen.

Interessanterweise scheinen Tiere eine drohende Erdbebengefahr zu spüren. Dieses Phänomen wird von der Wissenschaft als Erdbeben-Frühwarnsystem untersucht. Forscher haben bereits vor einem Beben auffällige Verhaltensmuster bei Tieren festgestellt. Wie Tiere jedoch ein bevorstehendes Beben wahrnehmen, bleibt noch unklar. (ml)

Rubriklistenbild: © Aleksandar Vukicevic/imago