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Netflix-Doku über Prinzessin Diana: Warum Meghan als Erzählerin für Unmut sorgen dürfte

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Prinz Harry plant einen Dokumentarfilm über Prinzessin Diana, der laut Hollywoods Studiobossen einen Millionenrekord knacken könnte. Ein Kritiker erhebt jetzt schwere Vorwürfe gegen den Königssohn.

London – Nachdem Charles Spencer mit „Swan Song. Diana, meine Schwester“ ein Porträt über seine Schwester herausbrachte, zieht Prinz Harry offenbar nach. Er soll an einer Dokumentation über seine verstorbene Mutter Prinzessin Diana anlässlich ihres 30. Todestages am 31. August 2027 mitwirken. Branchenkenner in Hollywood rechnen laut Sunday Express mit einem „Box-Office-Dynamit“.

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Eine hochrangige Produktionsquelle erklärte, man rechne damit, dass der Film „ein weltweites Phänomen“ werde – zunächst auf der großen Leinwand, anschließend als Streaming-Angebot. „Prinzessin Di wird von Menschen in jedem Winkel der Erde noch immer geliebt“, so die Quelle weiter. Die Freigabe des Projekts sei daher „eine absolut selbstverständliche Entscheidung“ gewesen.

Prinz Harry soll an einer Doku über seine verstorbene Mutter Prinzessin Diana mitwirken, mit Ehefrau Meghan als Erzählerin. (Fotomontage)
Prinz Harry soll an einer Doku über seine verstorbene Mutter Prinzessin Diana mitwirken, mit Ehefrau Meghan als Erzählerin. (Fotomontage) © picture alliance/dpa | Ian West & IMAGO / DPPA

Die finanziellen Dimensionen des Projekts sind schwindelerregend. Laut der Produktionsquelle könnte der Diana-Film in einem einzigen Schlag mehr einspielen als der komplette Fünfjahresvertrag über 100 Millionen Dollar (rund 75 Millionen Pfund), den die Sussexes bei ihrer Ankunft in den USA mit Netflix abgeschlossen hatten.

„So groß ist dieser Deal“, heißt es. Den aktuellen Kassenrekord für Dokumentarfilme hält nach wie vor „This Is It“ über Michael Jackson. 

Meghan Markles Rolle im Filmprojekt

Wie der Sunday Express enthüllt, soll der Herzog von Sussex den über zweistündigen Dokumentarfilm persönlich auf der Leinwand präsentieren. Gleichzeitig wünschen sich die Netflix-Verantwortlichen Meghan Markle als Erzählerin – sie soll die erschütternde Geschichte von Dianas tödlichem Autounfall in Paris im August 1997 sowie die anschließenden Ermittlungen schildern. 

„Es ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten“, erklärte die Produktionsquelle. „Wer wäre besser geeignet, den Film zu präsentieren, als Dianas eigener Sohn?“ Meghans Rolle als Erzählerin dürfte zwar sowohl bei Mitgliedern der Königsfamilie als auch bei ihren Kritikern auf beiden Seiten des Atlantiks für Unmut sorgen.

Dennoch verleihe ihre Beteiligung dem Projekt eine besonders bewegende Note – schließlich sei Meghan „die Schwiegertochter, die Diana nie kennenlernen durfte“.

Will Prinz Harry sich an Film über verstorbene Mutter bereichern?

Die Aussicht auf einen gewaltigen Geldsegen kommt für Harry und Meghan zur rechten Zeit, denn die Liste ihrer finanziellen Belastungen ist lang. Harry muss einen erheblichen Anteil an Prozesskosten von bis zu 34,5 Millionen Pfund tragen – Folge seiner gescheiterten Datenschutzklage gegen einen britischen Medienkonzern vor dem High Court.

Prinz Harry und Herzogin Meghan beim NBA All Star 2026 im Intuit Dome in Los Angeles
Prinz Harry und Herzogin Meghan. © Imago

Meghan wiederum sitzt auf einem Lager voller unverkaufter Marmeladen und Konfitüren im geschätzten Wert von 7,5 Millionen Pfund, die über ihre Lifestyle-Marke As Ever bestellt wurden. Hinzu kommen die laufenden Kosten für das 11-Millionen-Pfund-Anwesen in Montecito, ein 6,3 Millionen Pfund teures Feriendomizil in Portugal sowie die Suche nach einem neuen Wohnsitz in den Cotswolds mit einem Zielbudget von bis zu zwölf Millionen Pfund.

US-Finanzberater Martin Wigutow ordnete ein: „Wenn ihr Diana-Dokumentarfilm so erfolgreich wird, wie die Branche es vorhersagt, lösen sie all ihre finanziellen Probleme auf einen Schlag.“ Nicht alle sehen das Vorhaben positiv. TV-Kritiker Kevin O'Sullivan warf Harry vor, „auf den Geldzug aufzuspringen und mit seiner Mutter Kasse zu machen“.

Bieterwettstreit in Hollywood über Diana-Projekt möglich

Sollten sich die Erwartungen der Brancheninsider bewahrheiten, könnte der noch titellose Film sämtliche bisherigen Dokumentarfilm-Rekorde pulverisieren und Harry sowie Meghan auf einen Schlag aus ihren finanziellen Schwierigkeiten befreien.

Wie der Sunday Express berichtet, führt Harry bereits seit März dieses Jahres Gespräche mit Netflix über das Diana-Projekt. Seine Verhandlungsposition ist dabei alles andere als schwach: Dank des „First Look“-Deals mit dem Streamingdienst könnten die Sussexes theoretisch einen Bieterwettstreit zwischen sämtlichen großen Hollywood-Studios entfachen. Bislang haben sich weder Archwell noch Netflix zu dem Bericht geäußert.

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