Rente: Reform dringend notwendig
Uns auf Google folgen
Mike Schier: Fehlinterpretation eines Wahldebakels; Kommentar 24. September
München – Warum immer gleich ganz oder gar nicht? Wenn es bei der abschlagsfreien Rente zuvorderst den gut verdienenden Angestellten nützt (circa 75 Prozent), dann könnte man ja auch diese Rente an bestimmte Berufsgruppen (neben den viel zitierten Dachdeckern sind es jetzt vor allem die Paket-Postträger et cetera) oder Einzelfälle binden, so wie es Österreich erfolgreich macht.
Dietmar A. Angerer
München
Inzwischen ist jedem einigermaßen informierten Bürger klar, dass das Renten- und Krankenversicherungssystem dringend reformiert werden muss, weil es so nicht mehr zu bezahlen ist. Da hilft auch nicht das populistische Gebrabbel von SPD und den Herz-Jesu-Sozialisten der CDU/CSU. Sie wollen die einzige Maßnahme in ihrem Reförmchen, die wirklich Geld spart – die Streichung der abschlagsfreien Rente mit 63 – canceln! Sie glauben, damit den Bürger zu besänftigen. Aber die Bürger wissen selbst, dass es ohne echte Reformen nicht weitergeht. Und solange die nicht kommen, werden CDU und SPD weiter verlieren. Die Bürger heute sind informiert und wissen, dass sie alle „Wohltaten“, die die Politik verspricht, letztlich selbst zahlen und dazu noch ein dicker Bürokratieaufschlag fällig wird.
Klaus Koziolek
Röhrmoos