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Mit U-Bahn und Tram stressfrei zur Wiesn: Alle Verbindungen im Überblick

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Viele Wege führen zur Wiesn: Ob mit der Tram, dem Auto, der U- oder S-Bahn oder gar per Fahrrad oder zu Fuß: Alles ist möglich, aber nicht alles sinnvoll.

München – Das jährliche Oktoberfest in München ist das weltweit größte Volksfest. Seit über 200 Jahren wird es auf der Theresienwiese in der bayerischen Landeshauptstadt ausgerichtet und bietet eine Anlaufstelle für Bierfreunde, Touristen und Partybegeisterte aus aller Welt. Dabei ist es vor allem ein großer Wirtschaftsfaktor für die Stadt: Erstaunliche 1,2 Milliarden Euro Umsatz wurden etwa im Jahr 2018 inklusive Übernachtungen erzielt.

Oktoberfestweltweit größtes Volksfest
Jahre, in denen die Wiesn ausgefallen ist1813, 1854, 1866, 1870, 1873, 1914-1918, 1923, 1924, 1939-1945, 2020, 2021
AnreisewegeZu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Auto, mit dem Bus, mit der U-Bahn, der S-Bahn oder der Tram

Die Anreise zur Wiesn: Auf welchem Platz findet das Oktoberfest statt?

Wie jedes Jahr ist die Theresienwiese Adresse und Schauplatz für das Oktoberfest. Sie befindet sich inmitten des Münchner Stadtteils Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt und liegt in der Nähe der Altstadt. Auf einer Fläche von 42 Hektar bietet die Wiesn zahlreiche Festzelte und Fahrgeschäfte. Aus der Ferne lässt sie sich gut mithilfe zweier Sehenswürdigkeiten erkennen: Die 18 Meter hohe Bavaria-Statue ist als bronzene Erscheinung und Gesicht Bayerns ein beliebtes Fotomotiv, das untrennbar zur „Wiesn“ gehört. Hinzu kommt die 97 Meter hohe St. Paul Kirche im Norden, die ebenso als hilfreiche Orientierung dient.

Wie lange dauert das Oktoberfest?

Allgemein gilt: Das Oktoberfest endet am ersten Sonntag im Oktober oder am 3. Oktober, am Tag der Deutschen Einheit. In diesem Jahr am Sonntag, dem 4. Oktober. Der Beginn wird drei Samstage vor diesem Datum angesetzt. Für 2026 gelten folgende Termine:

  • Oktoberfest 2026: Vom 19. September bis 4. Oktober 2026

Mit der U-Bahn oder S-Bahn zur Wiesn

Wer mit der U-Bahn anreisen will, kann die U3 (orange), U4 (grün), U5 (gelb) oder U6 (blau) nehmen. Die Linien U3 und U6 fahren vom Odeonsplatz, Marienplatz oder Sendlinger Tor zum Goetheplatz oder zur Poccistraße. Von hier aus sind es lediglich wenige Minuten Fußweg zu den Ost- oder Südeingängen der Veranstaltung.

Mit dem ÖPNV zur Wiesn: In der U-Bahn kann es zu Oktoberfest-Zeiten ganz schön voll werden.
Mit dem ÖPNV zur Wiesn: In der U-Bahn kann es zu Oktoberfest-Zeiten ganz schön voll werden. © IMAGO / blickwinkel

Wer die Linien U4 oder U5 nimmt, kann vom Odeonsplatz, Karlsplatz/Stachus oder Hauptbahnhof direkt die Theresienwiese oder die Station Schwanthalerhöhe anfahren. S-Bahn-Reisende fahren zur Hackerbrücke. Sie haben beinahe freie Auswahl: Mit Ausnahme der S7 halten sämtliche Linien (S1 bis S8) dort. Von hier aus sind es ungefähr zehn Minuten Fußweg bis zum Haupteingang des Oktoberfests.

Verbindungen mit der Tram oder dem Bus

Auch mit der Tram, also der Münchner Straßenbahn, erreicht man die Weltattraktion: Reisende der Linien 18 und 19 steigen an der Haltestelle Holzapfelstraße oder an der Hermann-Lingg-Straße aus. Die Linien 16 und 17 fahren bis zur Hackerbrücke. Von hier aus sind es noch circa zehn Minuten Fußweg.

Zudem gibt es diverse Busverbindungen, die die Anreise zum Oktoberfest erleichtern:

  • MetroBus-Linie 53 bis zur Haltestelle Schwanthalerhöhe
  • MetroBus-Linie 58 bis zu den Haltestellen Georg-Hirth-Platz, Beethovenplatz oder Goetheplatz
  • MetroBus-Linie 62 bis zu den Haltestellen Hans-Fischer-Straße, Poccistraße oder Herzog-Ernst-Platz
  • StadtBus-Linie 134 bis zu den Haltestellen Theresienhöhe oder Schwanthalerhöhe

Zu Fuß, mit dem Auto oder dem Fahrrad zum Oktoberfest

Wer es nicht allzu weit hat, ist mit einem Spaziergang immer gut beraten. So muss man nicht auf das leckere Bier verzichten und bleibt zudem zeitlich voll flexibel.

Autofahrer werden hingegen oft mit der schwierigen Münchner Parkplatzsituation konfrontiert. Am besten bringt man das Fahrzeug in einem der Parkhäuser in der Innenstadt unter. Doch Achtung: Meist ist das Parken nur bis zu 24 Stunden erlaubt. Plus: Die Preise sind in der Regel stattlich. Umso mehr lohnt sich eine Oktoberfest-Unterkunft nahe der Theresienwiese oder mit einer guten öffentlichen Anbindung.

Viele reisen wiederum am liebsten mit dem Fahrrad an. Wer vorsichtig fährt, nüchtern bleibt und seinen Drahtesel gut abschließt, kann so auch auf zwei Rädern für eine schöne Zeit sorgen.

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