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„Projekt ohne weitere Schwierigkeiten realisieren“: Kreuth hofft beim Feuerwehrhaus-Neubau

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Viele Fragen zum Neubau: Bei einer Infoveranstaltung vor Kurzem informierten sich Kreuther Bürger über die Pläne für das neue Feuerwehrhaus in Brunnbichl.
Viele Fragen zum Neubau: Bei einer Infoveranstaltung informierten sich vor Kurzem Kreuther Bürger über die Pläne für das neue Feuerwehrhaus in Brunnbichl. © THOMAS PLETTENBERG

Der geplante Neubau des Feuerwehrhauses in Brunnbichl hatte bei Bürgern Fragen und Sorgen ausgelöst. Beim 150-jährigen Jubiläum der Kreuther Wehr machten Bürgermeister Josef Bierschneider und Kreisbrandrat Christian Probst nun deutlich, warum sie das Projekt für notwendig halten.

Kreuth – Der Neubau des Feuerwehrhauses in Brunnbichl, der die bisherigen Standorte in Scharling und Kreuth ersetzen soll, war am Samstag auch Thema bei den Festansprachen anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Feuerwehr. So stellte Bürgermeister Josef Bierschneider (CSU) klar, dass der Neubau erforderlich sei, um für die aktive Mannschaft eine zukunftsorientierte, den Anforderungen an die Feuerwehrarbeit entsprechende und der Sicherheit dienende Unterkunft zu schaffen.

Bierschneider verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, bei der Infoveranstaltung alle Zweifel bei denjenigen Bürgern beseitigt zu haben, die die Notwendigkeit eines Neubaus infrage gestellt hätten. „Ich hoffe, dass Kreuth dieses wichtige Projekt ohne weitere Schwierigkeiten realisieren kann“, sagte er. Gleichzeitig betonte er, dass – obwohl es eine Pflichtaufgabe der Gemeinde sei, die Ausstattung der Feuerwehr bereitzustellen – die Kreuther Wehr immer wieder durch Eigenleistung und durch Spendenaktionen dazu beitrage, die Gemeinde zu entlasten. Das sei nicht selbstverständlich und zeichne die Feuerwehr aus.

Kreisbrandrat Christian Probst zeigte Verständnis, dass es hinsichtlich des Neubaus Fragen und Sorgen gebe und bei dem ein oder anderen auch ein gewisses Bauchweh. Aber er war überzeugt, dass die Feuerwehr die richtigen Weichen für die Zukunft stellt. „Von Bedeutung für die Zukunft ist eine Struktur, welche die Feuerwehr leistungsfähig, schlagkräftig und attraktiv hält“, so Probst. Dies zähle ebenso wie gute Rahmenbedingungen für die Einsatzkräfte, zeitgemäße Räumlichkeiten, Platz für Ausbildung und Jugendarbeit. „Wir brauchen eine Infrastruktur, die zu den Anforderungen der kommenden Jahrzehnte passt“, sagte Probst. „Vor allem, damit es in 20, 30 Jahren immer noch genügend Menschen gibt, die bei der Feuerwehr mitmachen wollen.“

Das neue Feuerwehrhaus sei nicht das Ende einer Geschichte. „Es ist der Anfang des nächsten Kapitels“, machte der Kreisbrandrat deutlich. Ferner wies er auf die anstehenden Veränderungen im Fuhrpark hin. Nicht, weil die Fahrzeuge kompakter, leistungsfähiger und technisch anspruchsvoller würden, sondern weil sich neue Einsatzbilder ergeben und die Herausforderungen größer werden.

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