Kulturförderverein Würmtal startet Saison mit Premiere: Herbsttanz im Kupferhaus
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Das Ballhausorchester La Rose Rouge spielt erstmals zum Herbsttanz im Planegger Kupferhaus auf. Bis Ende Januar stehen acht Veranstaltungen und eine Ausstellung auf dem Programm.
Planegg – Der Kulturförderverein Würmtal startet mit einer Premiere in die Saison 2026/27: Am Samstag, 26. September, spielt das Ballhausorchester La Rose Rouge erstmals zum Herbsttanz im Planegger Kupferhaus auf. Die Musiker unter der Leitung von Walter Erpf präsentieren regelmäßig beim Tanz in den Mai Schlager der 1920er und 1930er Jahre, geprägt von der für die damalige Zeit typischen Lebenslust sowie dem Einfluss von Jazz und Swing. Auf vielfachen Wunsch der Teilnehmer bieten sie nun einen zweiten Tanztermin an. Beginn ist am Samstag um 20 Uhr, Karten gibt es bei München Ticket sowie an der Abendkasse.
Zwei Violoncelli in der Waldkirche
Für Sonntag, 27. September, konnte der Kulturförderverein „DuoDueVioloncelli“ gewinnen. Die Stockdorferin Gisela Auspurg und Wolfgang Bareiß haben sich in ihrer Begeisterung für den innigen Klang zweier Violoncelli zusammengetan. Unter dem Titel „Cellissimo – Musik zwischen den Welten“ nehmen sie ihr Publikum in der Planegger Waldkirche mit auf eine klangliche Reise durch die Jahrhunderte der Cellomusik. Beginn ist um 19 Uhr, Karten gibt es an der Abendkasse. „Es ist ein ganz bezauberndes Konzert und die Waldkirche immer ein besonders schöner Rahmen“, sagt Walter Erpf, im Vorstand des Kulturfördervereins für die Sparte Musik zuständig.
Am Freitag, 16. Oktober, 19 Uhr, ist es dann wieder so weit: Der Kulturförderverein lädt zur Jahresausstellung seiner Mitglieder ins Planegger Rathaus ein. 41 Werke von 21 Künstlerinnen und Künstlern sind dann bis zum 4. Dezember zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen. „Spuren der Zeit“ lautet das Thema, mit dem sich die Ausstellenden auseinandergesetzt haben. „Das eigene Alter, bröselnde Bauwerke, politische Themen – alles trägt Spuren der Zeit“, sagt Brigitte Hageböck, die zusammen mit Christine Seidel-Müller für die bildende Kunst zuständig ist.
Nur zwei Tage später, am Sonntag, 18. Oktober, widmen sich Christine Busch (Barockvioline), Andrea Baur (Theorbe) und Veronika Braß (Cembalo) in der Waldkirche den sogenannten „Methodischen Sonaten“ von Georg Philipp Telemann, den sie als Komponisten, Pädagogen und Unternehmer beleuchten. „Ein Abend voller musikalischer Entdeckungen und überraschender Einblicke“, heißt es in einer Ankündigung des Kulturfördervereins. Beginn ist um 19 Uhr, Karten gibt es an der Abendkasse.
Die A-cappella-Band „Lehrer haben Freizeit“, die regelmäßig in der Planegger Grundschule probt, singt seit mehr als zehn Jahren gegen das Klischee an, dass Lehrer nur vormittags zu tun haben. Und das mit großem Erfolg. Ihr Auftritt am Samstag, 14. November, 20 Uhr, unter dem Titel „Pädagogischer Spielraum“ im Kupferhaus ist bereits ausverkauft. „Das ist ein Selbstläufer“, sagt die Vereinsvorsitzende Anne Gürtler.
Für „Einmal muss die Party ja losgehen“ am Freitag, 20. November, im Rahmen der Reihe „Literatur im Kupferhaus“ hingegen gibt es noch Karten. Im Mittelpunkt der musikalisch-szenischen Lesung von Petra-Lina Schulze und Antje Hobucher stehen Gedichte von Autorinnen wie Mascha Kaléko, Emily Dickinson und Dorothy Parker. „Es ist sehr witzig. Aus dem Dialog kommen die Gedichte zur Präsentation“, so Walter Erpf, der das Programm der beiden Schauspielerinnen als eine „andere Darbietungsweise von Lyrik“ bezeichnet.
Im neuen Jahr geht es weiter mit den Veranstaltungen des Kulturfördervereins. Am Samstag, 16. Januar, zeigen concierto München und das münchner puzzletheater den „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns als musikalisches Figurentheater für die ganze Familie. Beginn ist um 16 Uhr, Karten gibt es im Vorverkauf bei München Ticket.
Von Beethoven bis Bartók
Lena Neudauer zählt Walter Erpf zu den zehn besten Geigerinnen weltweit. Andreas Kirpal nennt er einen „hervorragenden Pianisten“. Beide sind im Würmtal verwurzelt und seit dem Studium befreundet. Am Sonntag, 31. Januar, warten sie im Kupferhaus mit einem Programm in G-Dur auf. Umklammert von zwei Sonaten Ludwig van Beethovens, dessen Todestag sich dieses Jahr zum 200. Mal jährt, spielen sie Werke von Ravel und Bartók, welche die Tonart G am Beginn der Moderne auf ihre ganz eigene virtuose Weise ausdeuten. „Ergänzt wird das Programm von den wunderschönen Romanzen Clara Schumanns, die immer noch zu Unrecht im Schatten des berühmten romantischen Repertoires stehen“, heißt es vom Kulturförderverein. Beginn ist um 19 Uhr, Karten im Vorverkauf gibt es bei München Ticket.