„Wie läuft es mit Ebola?“: Trump-Frage an afrikanische Reporterin sorgt für Irritationen
Uns auf Google folgenEine angolanische Reporterin hat US-Präsident Trump auf den Krieg in der Demokratischen Republik Kongo angesprochen. Trump zeigte sich zunächst interessiert – wechselte dann aber sehr unvermittelt das Thema.
Washington – US-Präsident Donald Trump hat mit einer ungewöhnlichen Nachfrage für Irritationen gesorgt. Die angolanische Reporterin Hariana Verás hatte Trump im Weißen Haus nach dem anhaltenden Konflikt in der Demokratischen Republik Kongo gefragt. Trump ging zunächst auf die Frage ein, fragte dann aber plötzlich zurück: „Wie läuft es mit Ebola?“
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Die Journalistin hatte zuvor erklärt, sie sei selbst vor einem Monat im Kongo gewesen und habe dort erlebt, dass weiterhin Kongolesen getötet würden. „Und Sie haben das gesehen?“, fragte Trump daraufhin. Als Verás dies bejahte, erwiderte Trump unvermittelt: „Was ist mit Ebola? Wie läuft es mit Ebola?“

Verás ging auf die Frage ein und erklärte, Ebola sei unter Kontrolle. Das Land benötige allerdings weiterhin Unterstützung im Kampf gegen die Krankheit, betonte sie. Zugleich lenkte die Journalistin das Gespräch zurück auf ihr ursprüngliches Anliegen: Das größte Problem sei weiterhin der Krieg.
Trump will „dafür sorgen, dass es klappt“
Trump erklärte daraufhin, er werde dafür sorgen, dass die Angelegenheit geklärt werde. „Ich werde dafür sorgen, dass es klappt“, so Trump. „So mache ich das. Ich sorge dafür, dass Sachen klappen.“
Trump hatte zuvor darauf verwiesen, dass seine Regierung ein Abkommen zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda vermittelt habe. Dieses war im vergangenen Jahr im Weißen Haus unterzeichnet worden.
Trotz des Friedensabkommens kommt es im Osten des Kongo weiterhin zu Kämpfen zwischen den kongolesischen Streitkräften und der Rebellengruppe M23. Ruanda wird vorgeworfen, die Miliz zu unterstützen. Wichtige Bestandteile der Vereinbarung zwischen den beiden Staaten sind bislang nicht umgesetzt worden.