Ohlstadt kommt: SV Münsing jagt den zweiten Heimsieg
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Der SV Münsing empfängt am Dienstag den SV Ohlstadt, der bisher ohne Niederlage in die Saison gestartet war. Zwei Stammspieler kehren zurück.
Münsing – Der Arbeitsplan beim SV Münsing für die letzte Septemberwoche ist ziemlich klar strukturiert, die Hälfte davon auch schon erledigt. Seit vergangenem Samstag ist Michael Lang unter der Haube: Der derzeit verletzte Mittelfeldspieler hat geheiratet. Damit erklärt sich der Grund für die Spielverlegung von selbst. Bleibt noch Platz für die sportliche Ausbeute: Gegen den SV Ohlstadt wollen die Münsinger Fußballer an diesem Dienstag (19.30 Uhr) drei wichtige Punkte unter Dach und Fach bringen.
Gewarnt ist der SVM vor dem Herausforderer allemal. Zwar unterlag der SVO zuletzt der AG Aying durch mehrere unglückliche Umstände mit 0:2. Zuvor aber legten die Boschet-Kicker einen astreinen Saisonstart ohne Niederlage hin. Simon Gebhart stellt den Ohlstädtern eine „gewisse individuelle Qualität in der Offensive“ anheim, verweist aber auch auf „die Leidenschaft beim Verteidigen“. Folgenschwere Patzer sind tunlichst auszusparen. „Es wird nicht zwingend einfacher, wenn du gegen Ohlstadt im Rückstand liegst“, betont der SVM-Coach.
Eine zusätzliche Trainingseinheit am Wochenende, wie sie beim SVO abgehalten wurde, kam in Münsing ob der Hochzeit freilich nicht in Frage. „Das wäre wohl auf keine große Begeisterung gestoßen“, unkt Gebhart. Somit währt die 2:3-Niederlage gegen Starnberg zehn volle Tage fort. „Tut immer noch gewaltig weh“, bekennt der Coach. Weil das Resultat anders als in Waldram (0:1) oder gegen Berg (3:3) nicht irgendwo gerechtfertigt, sondern „einfach unglücklich“ zustande kam. Dennoch hat der SVM von drei Heimpartien lediglich eine für sich entscheiden können – das war beim 4:0 über Weßling.
Nun soll es mit einer breiteren Bank als zuletzt ein zweites Mal klappen. Basti Schönacher, der gegen Starnberg pausieren musste, kann wieder mitspielen. Gleiches gilt für den zuletzt grippegeschwächten Hans Zachenbacher. Ungewissheit bleibt bei Innenverteidiger Max Spilker, der sich an der Schulter verletzte, sowie Pavlos Karamanos. Ausgeschlossen sind Änderungen keinesfalls. Lenny Frank war im Urlaub, versäumte so zwei Trainings. „Das offensive Nachlegen hat gegen Starnberg gefehlt – das haben wir jetzt wieder“, hofft zumindest Gebhart.