Ein Pfiff kippt das Spiel: BCF verliert Kellerduell
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Ein strittiger Platzverweis entschied die Partie des BCF Wolfratshausen bei Deisenhofen III. Co-Trainer Schröck nennt die rote Karte als Knackpunkt. Am Ende steht eine 1:3-Niederlage.
Deisenhofen/Wolfratshausen – Auch im Kellerduell der Kreisliga 1 gab es für den BCF Wolfratshausen nichts zu holen. Die Farcheter unterlagen am Samstag beim FC Deisenhofen III mit 1:3, haderten dabei aber vehement mit dem Unparteiischen. Der veränderte die Begegnung mit einem einzigen Pfiff und zwei Entscheidungen – aus Sicht der Gäste waren beide falsch. Markus Schröck bediente sich im Nachgang eines Satzes, der gern von jenen Trainern verwendet wird, die bei der Schuldfrage nicht immer sofort gegen den Unparteiischen wettern.
Am Samstag aber kam der Farchter Co-Trainer nicht umhin, Spielleiter Maximilian Haas für wenigstens eine Szene ein schlechtes Zeugnis auszustellen. Was war passiert? Armin Kuqi ging nach einem branchenüblichen Zweikampf im Sechzehner zusammen mit seinem Gegenpart zu Boden. Als beide aufstehen wollten, Kuqi sich dabei in unbequemer Position ein wenig auf den Kontrahenten aufstützte, kam es zum folgenschweren Pfiff: Strafstoß und Platzverweis für den BCF-Akteur. „Der Gegner hat es auch nicht verstanden“, beobachtete Schröck das Geschehen. Hinterher erläuterte der Unparteiische, er habe den Ansatz eines Ellbogenvergehen gegen den Kopf erkannt. Ganz offensichtlich als einziger auf der Sportanlage. „Deutlich überzogen“, packte Schröck sein Urteil in Schaumstoff. Klarer waren die Konsequenzen: „Das war der Knackpunkt – diesen Nachteil gleichst du dann nicht mehr aus.“
Schröck selbst war es, der die Farcheter nach einem Eckball per Kopf auf der Anzeigetafel nach vorne brachte. Zusätzlich waren Chancen durch Beni Ilunga, und Christian Yanga zu nennen, die aber „nicht zu 100 Prozent“ fertig gespielt wurden. Beim Ausgleich fehlte es derweil an Aufmerksamkeit: Nach einem Fernschuss durfte der Torschütze unbehelligt zum 1:1 abstauben. Weitere Gegentore waren die Folge – sehr zur Freude der bislang ebenfalls sieglosen Deisenhofer. Und so blieb es beim bisherigen Duktus des BCF: Keine Punkte, aber Fortschritte. „Eine Verbesserung war wieder deutlich zu sehen“, betonte Schröck.