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EC Peiting schlägt Passau 5:1: Glas-Bader trifft doppelt beim Heimsieg

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Fotos Eishockey: EC Peiting - Passau Black Hawks - Oberliga - Eishockey
Ordentlich Grund zur Freude hatte auf ECP-Seite nicht zuletzt Quirin Glas-Bader (links), der im Heimspiel gegen den EHC Passau zwei Tore erzielte. © Holger Wieland

Der EC Peiting feiert mit dem 5:1 gegen die Passau Black Hawks seinen dritten Saisonsieg. Quirin Glas-Bader und Carson MacKinnon teilten sich alle Tore unter sich auf.

Peiting – Drei Siege als Einleitung in eine fabrikneue Saison sind ein Pfund, mit dem sich im Herbst wuchern lässt. Im Heimspiel gegen die Passau Black Hawks zeigt sich insbesondere die Offensive des EC Peiting spielfreudig – 5:1 hieß es am Ende. Natürlich befeuern die äußerst gefälligen Leistungen der Peitinger auch das Zuschauerinteresse für den kommenden Freitag. Zum Derby gegen den ESV Kaufbeuren ist definitiv mit einer bombastischen Kulisse zu rechnen.

1:6 in Deggendorf

Nichts zu holen gab es für den EC Peiting am Sonntagabend beim Deggendorfer SC. Die Partie ging mit 1:6 (1:2, 0:1, 0:3) verloren. Die Niederbayern übernahmen mit dem Sieg die Tabellenspitze. Vor mehr als 2000 Zuschauern war lediglich Carson MacKinnon für die Peitinger erfolgreich – er traf im Powerplay zum 1:2 (19.). Für die Deggendorfer trafen Petr Stloukal (2., 56.), Marco Bassler (11.), Dylan Jackson (23.), Ty Jackson (42.) und Zachary Kaiser (48.).⇥ph

Man darf getrost ein ausverkauftes Haus vermuten, wenn der ECP nach 17 Jahren wieder in einem Pflichtspiel auf den ESVK trifft. Doch ist es bei weitem nicht nur der Lokalkolorit, der in die Vorfreude mit hineinspielt. Von Match zu Match wird immer deutlicher, dass die Verantwortlichen an der Peitnach zwischen den Spielzeiten hervorragendes Scouting betrieben haben. Er und Gordon Borberg hätten „sehr viele Videos geschaut“, bekennt Trainer Lanny Gare. „Wir wollten die richtigen Spieler und eine schlaue Mannschaft.“ Scheint funktioniert zu haben. War vergangene Woche Nikita Naumann der auffälligste Novize, fiel der Scheinwerfer gegen Passau auf Quirin Glas-Bader.

Dass er torgefährlich sein kann, wusste man aus dessen Zeit beim SC Riessersee. Jetzt bestätigt der 23-Jährige seinen Torriecher beim ECP. Glas-Bader besorgte das 2:0, als er im Powerplay ein Zuspiel von Lubor Dibelka am Torraum gekonnt ablenkte. Fast noch schöner der Treffer zum 3:0: Markus Gretz bediente den Angreifer nach einem Patzer der Gäste. Glas-Bader nahm den Puck am Torraum an, zog ihn noch einmal zurück, um so Goalie Marco Eisenhut die Option zur Parade zu nehmen. Davor lag eine Top-Chance von Vincent Reimer, aber auch ein weiteres Überzahltor der Gastgeber. Carson MacKinnon erkannte, dass David Diebolder sich mustergültig vor Eisenhut aufbaute. So war der Weg für den Schuss in die kurze Ecke frei.

Passau versuchte schon auch, mitzuspielen, offenbarte aber immer wieder Spuren einer völlig neu zusammengestellten Einheit. Schafften es die Niederbayern bis vor das Peitinger Gehäuse, sperrte Tommi Steffen die Türe zu. Gare attestierte seinem Torwart „einige starke Paraden“. Die hätte Eisenhut auch gerne für sich verbucht. So generös ging es aber am Freitag nicht zu. Der zweite Torerfolg des 27-jährigen MacKinnon war gleichbedeutend mit dem spielentscheidenden Doppelschlag. Aus der Luft setzte er die Scheibe ins Tor, nachdem Eisenhut sie zur Seite hatte abfedern lassen. Auch im Schlussabschnitt setzte der Linksaußen die Akzente. Bei einer Einzelaktion verpasste er das 5:1, holte dieses Versäumnis aber nach, als Eisenhut einem sechsten Feldspieler gewichen war. Dazwischen lag das Ehrentor der Black Hawks. Dibelka war im Powerplay etwas zu verspielt, initiierte so ungewollt das Fastbreak und den Shorthander zum 1:4. Ein Schönheitsfehler, der für diese Partie keinerlei Gewicht hatte.

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