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River Rats testen in Waldkraiburg: „Müssen über 60 Minuten giftig auftreten“

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13.09.2026, River Rats Geretsried - Waldkraiburg, Xaver Hochstrasser,  Foto: Hans Lippert
Einen klaren 4:1-Sieg feierten die River Rats um Xaver Hochstraßer (li.) im ersten Duell gegen Waldkraiburg vor zwei Wochen. Am Freitag ist der ESC bei den Löwen zu Gast. © Hans Lippert

Die Geretsrieder River Rats bestreiten ihr vorletztes Testspiel am Freitag beim EHC Waldkraiburg. Das erste Duell endete für die River Rats mit einem 4:1-Sieg gegen die mit sechs Kontingentspielern bestückten Löwen.

Geretsried – Mit zwei Auswärtspartien beendet das Geretsrieder Eishockeyteam an diesem Wochenende die Saisonvorbereitung, ehe es am Sonntag, 4. Oktober, daheim gegen den EHC Königsbrunn erstmals um Punkte geht. An diesem Freitag um 19 Uhr sind die River Rats beim EHC Waldkraiburg zu Gast, den sie im ersten Testspiel mit einer 1:4-Niederlage nach Hause geschickt haben. „Das Spiel jetzt wird sicherlich anders laufen“, meinte ESC-Coach Butzi Gams. Beim ersten Duell hatte sein Team bereits zwei Partien mehr an Spielpraxis, außerdem hatten die Gäste nur drei ihrer sechs Kontingentspieler dabei. Mittlerweile sind mit Matej Houdek (Tschechien), Bartek Bison (Holland-Kanadier) und Mikko Happaranta (Finnland) zwar drei Neuzugänge eingetroffen, doch die Löwen warten weiterhin auf ihren russischen Top-Verteidiger Dimitri Sergeyev. Zuletzt gab es ein Doppel-Duell gegen den hoch eingeschätzten Aufsteiger ESC Dorfen, das die Waldkraiburger am Freitag mit 4:5 verloren, aber am Sonntag mit 8:3 gewannen.

Mit einem ähnlichen Ergebnis (4:8) hatten die River Rats jüngst das Nachsehen beim EHC Klostersee. „Das war nicht gut von uns. Aber wir haben es ihnen zu leicht gemacht“, kritisiert Gams. Dabei habe es durchaus Phasen gegeben, in denen die Partie hätte kippen können. „Da fahren wir Drei-gegen-eins, machen das Ding nicht rein, um in Führung zu gehen und kassieren im Gegenzug ein blödes Tor“, erinnert sich der Trainer. Er möchte gerne sehen, dass seine Mannschaft über 60 Minuten giftiger auftritt. „Das ist bei uns immer so ein Auf und Ab“, hat der 49-Jährige festgestellt. „Fünf Minuten läuft es gut, dann sind wir zehn Minuten lang nicht mehr bissig genug.“ Seine Vorgabe auch für das letzte Testspiel-Wochenende ist klar: „Wir müssen es den Gegnern sehr schwer machen, wenn sie gegen uns spielen.“

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