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1860 München verliert vollkommen unnötig in Burghausen: Die Einzelkritik von Absolut Sechzig

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Bittere Pleite für den TSV 1860: In Burghausen unterlagen die Löwen mit 1:3. Überzeugen konnten dabei immerhin Emre Erdogan und Eric Uhlmann.

Burghausen – Im zehnten Spiel ist es passiert: Der TSV 1860 München verlor am Samstagnachmittag erstmalig in dieser Saison. Bei Wacker Burghausen mussten sich die Löwen trotz deutlicher Überlegenheit mit 1:3 geschlagen geben. In der Regionalliga Bayern fallen die Sechzger dadurch auf den siebten Tabellenrang zurück. Die Absolut-Sechzig-Einzelkritik:

Umkämpftes Duell: Burghausen und 1860 München schenkten sich nichts.
Umkämpftes Duell: Burghausen und 1860 München schenkten sich nichts. © IMAGO/Ulrich Wagner

Paul Bachmann: Erster Ligaeinsatz für den jungen Keeper, der den Stammtorwart Vitus Eicher kurzfristig ersetzte. Machte seine Sache gut, zeigte keine Unsicherheiten mit dem Ball am Fuß. Bei den Gegentoren war der 21-Jährige chancenlos: Note 3.

Mark Gevorgyan: Giftiger Auftritt mit viel Offensivdrang – manchmal zulasten der Defensive. Sah bei Burghausens 1:0 nicht gut aus. In vielen heiklen Situationen noch zu grün hinter den Ohren: Note 3.

Uhlmann überzeugt in der Innenverteidigung bei 1860 München

Felix Weber: Ungewöhnlich unsicherer Auftritt zu Beginn der Partie, mit einigen Fehlpässen. Fing sich im Laufe der ersten Halbzeit und legte Niederlechner einen Ball sehenswert per Hacke ab. Nach seiner Auswechslung wurde Burghausen deutlich stärker: Note 3.

Eric Uhlmann: Erstmals seit seiner Ankunft in der Innenverteidigung im Einsatz. Löste seine Aufgabe mit Bravour, fehlerfrei nach der etwas wackeligen Anfangsphase. Ein ums andere Mal antizipierte Uhlmann stark, erstickte somit mehrere Konter bereits im Keim. Eine Empfehlung für weitere Startelfnominierungen: Note 2.

Lance Fiedler: Verzog früh aus aussichtsreicher Position. Kam seltener als in den vergangenen Wochen in seine Offensivläufe und gab beim ein oder anderen Konter keine gute Figur ab. Das kann er besser: Note 4.

Dennis Dressel: Ein Schüsschen nach 20 Minuten, das keine Gefahr ausstrahlte. Im Offensivspiel unermüdlicher Ankurbler, gegen den Ball allerdings teilweise zu langsam und ungestüm: Note 3.

Rückkehrer Damjan Dordan empfiehlt sich für mehr Spielzeit bei 1860 München

Damjan Dordan: Keine Spielpraxis? Kein Problem! Der Sechser beruhigte das Spiel nach der vogelwilden ersten Viertelstunde seines Teams. Seine Passsicherheit tut den Löwen gut, auch wenn im Zweikampfverhalten noch Luft nach oben ist: Note 3.

Emre Erdogan: Der beste Mann auf dem Platz. Erdogan machte mächtig Betrieb auf seiner linken Seite, war häufig nur durch Fouls zu bremsen. Sensationelle Einzelleistung beim Ausgleich. Manchmal vielleicht einen Tick zu verspielt: Note 2.

Tunay Deniz: Die nächste Deniz-Gala, sie blieb aus. Der 32-Jährige verteilte die Bälle zwar gewohnt sicher, die ganz großen Geniestreiche waren allerdings nicht dabei: Note 3.

Raphael Ott: Lange Zeit war es ein Nachmittag zum Vergessen für den 20-Jährigen. Ließ sich mit Gevrogyan ein ums andere Mal überspielen, so auch beim Burghausener Führungstreffer. Nach der Halbzeit besser, scheiterte knapp mit einem spektakulären Fallrückzieher: Note 4.

Florian Niederlechner: Vergab nach 25 Minuten die Riesenchance zum Ausgleich per Kopf. Der Routinier lief viel, erarbeitete sich einige Chancen – einzig fehlte ihm erneut die Qualität im Abschluss: Note 3.

Raphael Wach, Fabio Wagner, Arian Ortivero Calderon und Julian Bell: Kamen zu spät für eine Bewertung.

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