Heftige Explosion in Athener Altstadt – sechs Menschen tot, darunter eine Schwangere
Uns auf Google folgenNach einer Explosion ist in Athen ein dreistöckiges Haus eingestürzt. Sechs Todesopfer wurden nun identifiziert, darunter auch eine Schwangere.
Update vom 27. September, 10:00 Uhr: Zwei Tage nach der schweren Explosion und dem Einsturz eines Hauses in der Athener Altstadt Plaka sind die sechs Todesopfer identifiziert. Nach Angaben des griechischen Außenministeriums handelt es sich um vier Menschen aus den USA, einen Briten und eine Griechin. Das Ministerium sprach am Sonntag auf der Plattform X den Familien und Angehörigen sein Beileid aus.

Die sechs waren nach der Explosion zunächst als vermisst gemeldet worden. Ihre Leichen wurden später aus den Trümmern geborgen. Nach übereinstimmenden Berichten griechischer Medien waren unter den Toten zwei US-amerikanische Ehepaare. Eine der Frauen soll schwanger gewesen sein. Die Paare hielten sich in einer Ferienwohnung im ersten Stock des Hauses auf.
Am Unglückstag sollten sie in die USA abreisen. Sie hatten bereits eingecheckt für ihren Rückflug, sind aber nie im Flughafen erschienen, berichteten griechische Medien unter Berufung auf Polizeikreise. Bei den beiden anderen Opfern handelt es sich um einen Briten und eine Griechin, die im zweiten Stock lebten.
Update vom 26. September, 16:28 Uhr: Laut dem griechischen Staatsfernsehen soll es sich bei den beiden weiteren Todesopfern um einen Briten und seine griechische Ehefrau handeln. Bei den anderen vier Toten soll es sich um eine Familie aus den USA handeln, die in Athen Urlaub machte. Offiziell identifiziert sind die Opfer jedoch weiterhin nicht.
Bürgermeister Haris Doukas bezeichnete die Explosion als „Katastrophe“, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Die Schäden erstreckten sich über die gesamte Straße und die dahinterliegende Straße. Derzeit werde laut Doukas geprüft, ob Nachbargebäude abgerissen werden müssten.
Hätte diese Tragödie eventuell verhindert werden können? Einem Bericht der griechischen Zeitung Kathimerini zufolge hatten Anwohner bereits vor einem Jahr die Stadtverwaltung und den Gasversorger vor der Gefahr von Gaslecks gewarnt. Zudem hatten sie damals die Durchführung einer Brandschutzübung gefordert.
Update vom 26. September, 14:50 Uhr: Wie der Nachrichtensender ERTNews unter Berufung auf die Rettungskräfte berichtet, wurden nun zwei weitere Personen tot aus den Trümmern des eingestürzten Gebäudes geborgen. Damit erhöht sich die Anzahl der Todesopfer auf sechs. Weitere Vermisste gebe es aktuell nicht. Offiziell identifiziert wurden die sechs Opfer jedoch noch nicht.
Es werde aber vermutet, dass es sich um ein älteres Ehepaar handele, das im zweiten Stock gewohnt habe. Bei den weiteren vier Opfern soll es sich um US-amerikanische Staatsbürger handeln, die sich in einer Ferienwohnung im ersten Stock des Hauses aufgehalten hatten.
Ursprungsmeldung vom 26. September 2026: Einen Tag nach dem Einsturz eines dreistöckigen Hauses in Athen sollen noch immer zwei Personen als vermisst gelten. Zunächst waren Einsatzkräfte lediglich von einer leicht verletzten Person ausgegangen, später wurde die Anzahl Vermisster dann mit fünf angegeben. Mittlerweile sollen einem Bericht zufolge vier Personen tot in den Trümmern entdeckt worden sein. In dem Haus sollen sich möglicherweise auch US-Staatsbürger aufgehalten haben.

Noch am Samstagvormittag hatte der Sender ERTNews unter Berufung auf die Feuerwehr von zwei Todesopfern und vier Vermissten gesprochen. Am Mittag hatte das Portal dann über vier Todesopfer berichtet. Alle vier Toten seien mittlerweile laut des Berichts aus den Trümmern geborgen worden, ihre offizielle Identifikation stehe jedoch noch aus. Zwei Personen sollen den Angaben zufolge weiter vermisst werden.
Hauseinsturz war schwere Explosion vorausgegangen
Laut des Berichts soll ein älteres Ehepaar im zweiten Stock des Hauses gelebt haben. In einer Wohnung im ersten Stock sollen sich den Angaben zufolge vier US-Staatsbürger, zwei Männer und zwei Frauen aufgehalten haben.
Ereignet hat sich die Tragödie in der Athener Altstadt Plaka. Dem Hauseinsturz war eine schwere Explosion vorausgegangen, diese hatte sich am Freitagmorgen, 25. September 2026, gegen 7:30 Uhr ereignet. Zunächst wurde lediglich von einem Passanten berichtet, der durch herumfliegende Trümmer leicht verletzt wurde. Auch zwei Frauen, die aus einem Nachbarhaus gerettet wurden, brachte man vorsorglich ins Krankenhaus. Im Laufe des Freitags gab es dann erste Berichte von der Suche nach Vermissten. Zu diesem Zeitpunkt gingen Einsatzkräfte den Berichten nach von fünf Vermissten aus.
Die Bergungsarbeiten seien schwierig und gingen nur langsam voran, weil immer noch Mauern stünden, die einstürzen könnten, und auch Nachbargebäude gefährdet seien, berichtete ERTNews. Bei der Suche nach der Ursache konzentrieren sich die Experten demnach auf ein mögliches Gasleck. Anwohner wollen bereits vor der Explosion Gasgeruch wahrgenommen haben.
Erst vor wenigen Tagen erschütterte eine Tragödie Österreich. In der Wiener Innenstadt ist in der Nacht auf Montag (21. September) ein altes Wohnhaus teilweise eingestürzt. Quellen: dpa, ERTNews (jl)
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